Medienberichte

29.3.2020: blickinsland.at: Randvolle Milchtanks
Die Coronakrise macht den Molkereien zunehmend zu schaffen, wie Radio Österreich 1 am Sonntag in den 11 Uhr Nachrichten berichtete. Vor allem die Nachfrage aus Italien, nach Deutschland der wichtigste Exportmarkt, gehe stark zurück, meldet die Vereinigung der österreichischen Milchverarbeiter VÖM.

22.3.2020: ardmediathek.de: Die Corona-Pandemie ist eine weltweite Tragödie – auch für den globalen Kapitalismus. Wenn das Schlimmste vorbei ist, werden wir die Systemfrage stellen müssen, glaubt der Psychoanalytiker und Star-Philosoph Slavoj Žižek.

19.3.2020: agrarheute.com: Milchmarkt 2020: Milchpreise: Corona-Panik sorgt für Turbulenzen
Nun treffen die Folgen der Corona-Epidemie auch den Milchmarkt mit voller Wucht.

19.3.2020: vorarlberg.orf.at: Coronavirus: Landwirte sollen weniger Milch liefern
Die Vorarlberg Milch beschließt wegen der Corona-Krise einen Notfall-Plan. Da der Absatz um 40 Prozent eingebrochen ist, werden die Bauern gebeten, freiwillig weniger Milch zu liefern. Ein Appell geht auch an die Bevölkerung, nehr heinmische Produkte zu kaufen.

18.3.2020: topagrar.com: Corona-Krise: Einige Molkereien wollen weniger Rohmilch
Bei Österreichs Molkereien gehen angesichts der Corona-Krise bereits Absatzsorgen um. Die ersten VÖM-Molkereien fordern ihre Bauern auf, weniger Rohmilch abzuliefern. Zudem ersuchen die Milchverarbeiter das Virus ernst zu nehmen und entsprechende Hygiene einzuhalten.

4.3.2020: derstandard.at: Tausend Milchbauern haben 2019 aufgegeben
Tausend Landwirte gaben im Vorjahr die Milchproduktion auf. Über entwertete Almen, Preisduelle mit Supermärkten und die Glasflasche als Nischenprodukt. Weiterlesen

Fernseh-Tipp: UNFAIRE MILCH

Unfaire Milch

Seit knapp fünfzehn Jahren machen Milchbauern mit spektakulären Aktionen in ganz Europa auf ihre schwierige Situation aufmerksam.

ORF

„Wir haben immer g‘sagt: Des is a Katastrophe, und dann sind wir wieder melken gegangen.“… Weiterlesen

Buchpräsentation von Martin Grassberger: “Das leise Sterben”

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Filmabend

Presseaussendung:

IG-Milch: Bauernbund macht politische Kehrtwende

“Mit Erstaunen sehen wir eine vollkommene Neuausrichtung der Bauernbundpolitik. Als wir vor 15 Jahren mit Protestaktionen gegen Dumpingpreise vorgingen, war der Kommentar des damaligen Bauernbundpräsidenten Fritz Grillitsch: ‚Begeben uns nicht auf Gewerkschaftsniveau‘. Als wir als IG-Milch Mindestpreise für Trinkmilch durchsetzen wollten, meinte der Bauernbund dazu, dass die Politik keine Preise mache, sondern nur der Markt. So bleibt es nur zu hoffen, dass diese Aktion nicht vor dem Hintergrund der Landwirtschaftskammerwahlen eine Ablenkung von den wahren Problemen der bäuerlichen Betriebe ist“, so Ewald Grünzweil, Obmann der IG-Milch.

Es zeigt aber auch, dass im Milchbereich mit der Monopolstellung der Genossenschaften, deren Sitz in der Landwirtschaftskammer und der Dominanz des Bauernbundes ein besonders eigenartiges Verhältnis herrscht, das die wahren Marktgegebenheiten nicht widerspiegelt.

Wenn nun hohe politische Mandatare, die selber im Landtag oder im Parlament sitzen, gegen einen der größten Lebensmittelhändler zu Protestaktionen aufrufen, ist großes Misstrauen angebracht.

Die Hebel mit der GAP-Reform und durch Gesetze (Lebensmittelkennzeichnung,…) vernünftige Marktregeln herzustellen sind ungleich stärker, als jede Protestaktion vor Handelsketten. Die Geißeln der Landwirtschaft nicht nur im Milchbereich sind die von Produzenten selber verursachten Überschüsse und die dadurch notwendigen Exporte zu Dumpingpreisen. Weiterlesen

Berichte zur Presseaussendung

26.2.2020: tvthek.orf.at: Regionales | Oberösterreich heute
Bauern wollen mehr für Milch bekommen
Landwirte haben am Mittwoch vor insgesamt 20 Lebensmittelmärkten in Oberösterreich ihrem Unmut Luft gemacht. Zwischen 33 und 48 Cent netto bekommen sie derzeit für einen Liter Milch. Das ist dem Bauernbund zu wenig, ein Bauernsterben drohe.

26.2.2020: tt.com: IG Milch kritisiert Bauern-Demo gegen Spar
IG-Milch geißelt bundesweite Bauernbund-Proteste gegen Spar als kontraproduktiv. Ewald Grünzweil, Obmann der IG-Milch, hofft, dass der Protest in keinem Zusammenhang mit den bevorstehenden Landwirtschaftskammerwahlen steht.

26.2.2020: derstandard.com: Bauernaufstand gegen Handelsriesen Spar
Was hinter den Protesten der Milchbauern steckt und warum nicht nur Supermärkte zur Verantwortung gezogen gehören

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MILCHKRIEG IN DALSMYNNI

 

Filmabend

mit anschließendem Gespräch

DONNERSTAG, 27.2.2020,

19.45 Uhr

im City-Kino in Steyr

 

Milchkrieg in Dalsmynni

Island, Dänemark, Deutschland, Frankreich | Tragödie, Komödie | 92 Minuten | Regie: Grímur Hákonarson

Inhalt

Inga und ihr Mann betreiben in der isländischen… Weiterlesen

Kino-Filmtipp

„Milchkrieg in Dalsmynni“

vom Kampf einer Milchbäuerin gegen die entgleiste Monopolwirtschaft einer ehemaligen Solidargemeinschaft.

Landwirtschaft ist im Kino als Thema gerade total „in“. Allerdings geht es dabei meist entweder um die positiven Seiten des Öko-Anbaus oder die negativen Seiten der… Weiterlesen

Kaufmann: “Die Landwirtschaft muss zurück”

15.2.2020: Kleine Zeitung Leoben:

Interview zum Thema Direktvermarkter Regelung auf Radio FREEQUENNS live

Die neue Direktvermarktung Regelung in der Milchindustrie soll mit 1. März 2020 in Kraft treten. Was das genau bedeutet, darüber informiert der Obmann der IG-Milch Ewald Grünzweil im Gespräch mit Jackie Rehak.

https://cba.fro.at/442900

Medienberichte

20.2.2020: salzburg.orf.at: Erzeugerpreise: Spar-Chef gegen „Handelsbashing“
Gerhard Drexel, Chef des Handelskonzerns Spar mit Hauptsitz in Salzburg, wendet sich gegen die wieder aufgeflammte Kritik an angeblich zu niedrigen Erzeugerpreise für Bauern. Er sieht ein „Handelsbashing“. Spar arbeite seit 25 Jahren mit… Weiterlesen

Berichte zur Presseaussendung: Ennstal Milch droht kritischen Mitgliedern mit Existenzvernichtung!

6.2.2020: der Standard.at: Milchbauern begehren gegen das System auf
Die IG-Milch liegt im Clinch mit der Molkerei Ennstal Milch. Die stellt Abschlagszahlungen in den Raum, die Bauern fühlen sich geknebelt.
Bauern im Milchkrieg. Geht es um dem Strauß, den die… Weiterlesen

Presseaussendung: Ennstal Milch droht kritischen Mitgliedern mit Existenzvernichtung!

Adaptierte Direktvermarkter-Regelung ist Missbrauch der marktbeherrschenden Stellung!

Bad Leonfelden (OTS) – „Obwohl die Aufregung Ende letzten Jahres groß war, haben die Gremien der Ennstal Milch erneut eine diskriminierende Richtlinie für Direktvermarkter beschlossen. Der Entwurf vom Herbst 2019 wurde nach sehr… Weiterlesen

IG-Milch Einladung Pressegespräch

Ennstal Milch droht kritischen Mitgliedern mit Existenzvernichtung!

Adaptierte Direktvermarkter-Regelung ist Missbrauch der marktbeherrschenden Stellung!

Neben Ewald Grünzweil und Ernst Halbmayr wird nun auch ein betroffener Direktvermarkter, der Genossenschaftsmitglied in der Ennstal Milch ist, teilnehmen.

Mittwoch, 5. Februar 2020, 10:30 Uhr

Café… Weiterlesen

Medienberichte

24.1.2020: elite-magazin.de: Die Milchbranche muss sich endlich neu erfinden!
Wenn 100 Vertreter der deutschen Milchwirtschaft eine Sektorstrategie erarbeiten, dann sollte man einen großen Wurf erwarten dürfen … Maßnahmen, mit deren Hilfe sich die Branche krisenfest und zukunftsorientiert aufstellen will. Denkste!

27.1.2020: bauernzeitung.ch: Deutschland: Edeka-Werbung treibt Bauern auf die Strasse
Der deutsche Lebensmittelhändler wirbt mit Komiker Otto Waalkes und zeigt wenig Wertschätzung für die Landwirtschaft.

22.1.2020: orf.at: Fairtrade im Inland: „Perfekte“ Lebensmittel per Urabstimmung
Die Konsumentinnen und Konsumenten bestimmen die Eigenschaften des Produkts, bevor es auf den Markt kommt – und auch den Preis. Gleichzeitig werden die Produzenten fair bezahlt. Was nach Utopie klingt, ist auf dem französischen Lebensmittelmarkt zum Erfolgsrezept geworden. „C’est qui le patron?!“ („Wer ist der Chef?“) wurde zur am schnellsten wachsenden Marke in Frankreichs Geschichte.

22.1.2020: agrarheute.com: Deutschland: Milchviehhaltung: Petition gegen den Preisverfall gestartet
Weil Landwirte von den aktuellen Preisen für Milch und Fleisch nicht leben können, hat Bernd Linke eine Online-Petition gestartet. Die Forderungen und den Link haben wir für Sie hier zusammengestellt. https://www.agrarheute.com/tier/rind/petition-gegen-preisverfall-gestartet-563945

8.1.2020: schweizerbauer.ch: Österreich: Jährlich 4000 ha Boden verbaut
In den letzten drei Jahren hat Österreich durch Verbauungen jährlich rund 4000 ha Agrarflächen verloren.

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Aktion für eine klimagerechte Landwirtschaft!

Wann? Dienstag, 21.01.2020 8:00 Uhr
Wo? Austria Center Wien, Kongresszentrum, Bruno-Kreisky-Platz 1, 1220  Wien (U1 VIC)

Am Dienstag den 21.1.2020, bei der Eröffnung der Wintertagung des Ökosozialen Forums mit dem Titel „Von Almen zu Palmen – Die Agrarpolitik im (Klima-)Wandel“,… Weiterlesen

ORF-Fernsehtipp “BAUER UNSER” am 2.1.2020

Der Film wurde leider aus dem Programm genommen und durch den Beitrag “Wer ist Sebastian Kurz?” ersetzt. Ein Ersatztermin steht leider noch nicht fest.

Am 2. Jänner 2020: ORF 1 um 20.15 Uhr “Bauer unser”

“Wachse oder weiche” – Über Jahrzehnte war Österreichs Landwirtschaft geprägt von diesem Leitspruch. Regisseur Robert Schabus, der selbst auf einem Bauernhof aufgewachsen ist, kennt diese Arbeitswelt, die sich im Spannungsfeld zwischen Profit und Nachhaltigkeit befindet. Weiterlesen

Bauernproteste in Holland und Deutschland – Beitrag aus der aktuellen IG-MilchPost

In den letzten Wochen waren Tausende Traktoren in Holland und später auch in Deutschland auf den Straßen und in den Städten zu Protestaktionen unterwegs. Auslöser dafür waren Umweltprogramme und Insekten- und Bienenschutzmaßnahmen, die eine Extensivierung der Landwirtschaft nach sich ziehen. In Holland war sogar davon die Rede, dass die Tierbestände um 50 % reduziert werden müssen, um das Grundwasser und die Flora und Fauna zu schützen. Dies hatte in Holland zu Straßensperren und Verwüstungen durch aufgebrachte Bauern mit ihren Traktoren geführt. Kurz darauf hat sich über die sozialen Netzwerke in Deutschland die Gruppe „Land schafft Verbindung“ gegründet und auch Tausende Bäuerinnen und Bauern zu Traktoraktionen motiviert. Es war für viele überraschend, welche Breite die Bewegung sehr schnell bekam. Mit tausenden Traktoren wurden in mehreren Städten eindrucksvolle Veranstaltungen durchgeführt. Die Wut, Verzweiflung und Frustration im Bauernstand war deutlich spürbar. Doch was sind die Gründe und wofür kämpfen diese neuen Bewegungen? Weiterlesen

Medienberichte

18.12.2019: krone.at: Bauern-Aufstand gegen Kammer in Schloss Krastowitz
Rund 50 Bauern besetzten, wie angekündigt, Mittwochvormittag das Klagenfurter Schloss Krastowitz, wo die Vollversammlung der Landwirtschaftskammer Kärnten läuft. Die Landwirte protestieren gegen die extreme Erhöhung der Einheitswerte und fordern den Rücktritt von LK-Chef Johann Mößler. Durch den Eklat musste die Sitzung für drei Stunden unterbrochen werden.

17.12.2019: schweizerbauer.ch: Niederlande: Milchbauern verklagen Bank
Eine Gruppe von zwölf niederländischen Milchbauern hat die Rabobank verklagt. Sie werfen dem Finanzinstitut vor, sie nicht vor den Risiken einer Betriebsaufstockung gewarnt zu haben.

11.12.2019: kaernten.orf.at: Abgaben für Bauern massiv gestiegen
Der Einheitswert, die Grundlage für die Bewertung landwirtschaftlicher Betriebe, ist Thema bei den Kärntner Bauern, weil bei einer Erhöhung auch die Abgaben gestiegen seien, heißt es von Betroffenen. Kommenden Mittwoch ist eine Protestkundgebung geplant.
 

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So entstanden die hohen Einheitswerte – Beitrag aus der aktuellen IG-MilchPost

Bei der letzten Vollversammlung der Landwirtschaftskammer Kärnten haben verärgerte Bauern bei einer Demo wieder einmal die gestiegenen Einheitswerte an die Öffentlichkeit gebracht. Ihr Vorwurf an die Kammer war dabei, dass die Erhöhung mit voller Zustimmung der Landwirtschaftskammer passiert ist und… Weiterlesen

Buchtipps zu Weihnachten

Tanja Busse
Das Sterben der anderen
ISBN: 978-3-89667-592-7
Erschienen am 26. August 2019

Naturschützer schlagen Alarm: Sie haben beobachtet,
dass die Zahl der Insekten in den letzten
27 Jahren um mehr als 75 Prozent abgenommen hat.

Tanja Busse analysiert schonungslos die Situation und
schlägt wirkungsvolle Gegenmaßnahmen vor.

 

 

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Kino-Filmtipps zu Weihnachten

BUT BEAUTIFUL
Nichts existiert unabhängig

Dokumentation, 116 Minuten, jugendfrei

Die neue Dokumentation von Erwin Wagenhofer (We feed the World, Let’s make Money, Alphabet) über die Freiheit glücklich zu sein!

BUT BEAUTIFUL stellt Menschen in den Mittelpunkt, für die das Verbindende der wesentliche Impuls für ein gelungenes Leben ist. Ein Film gegen die Angst und für den Mut zur Veränderung.

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EU-weite Unterschriftensammelaktion von “Save Bees and Farmers!”

Die Allianz „Save Bees and Farmers!“ European Citizens-Initiative ist ein wachsendes Netzwerk von derzeit über 70 Umwelt-NGOs, Bauern- und Imkerorganisationen, gemeinnützigen Stiftungen und wissenschaftlichen Einrichtungen in der gesamten Europäischen Union, die zusammenarbeiten, um Landwirtschaft, Gesundheit und biologische Vielfalt in Einklang… Weiterlesen

Medienberichte

28.11.2019: topagrar.at: Pielachtaler Jungbauern: “Wollen Brücken zwischen Bauern und Konsumenten bauen”
“Wir stehen hier am Heldenplatz, um mit erhobenen Blicken und pulsierenden Herzen eine Brücke zwischen Produzenten und Konsumenten zu bauen.” So lautete heute die Botschaft von Gabriela Kalteis aus Kirchberg an der Pielach, stellvertretend für etwa 150 Bauern aus dem Pielachtal.


Die Proteste der Landwirte waren längst überfällig. Wie im Getöse Tatsachen verdreht werden, ist jedoch bedenklich. Was die Bauern wirklich brauchen, ist finanzielle Unterstützung für umweltschonende Arbeit.

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Lustvolle Gründung einer Regionalwertgemeinschaft* – Beitrag aus der aktuellen IG-MilchPost

Mit menschlicher Würde und zivilem Unternehmergeist eine neue Ernährungspolitik in einzelnen Regionen beginnen

*vorläufige Bezeichnung abgeleitet von der RegionalwertAG von Christian Hiß, Name noch nicht festgelegt

von Franz Rohrmoser, Konfliktforscher

Der Hirnforscher Gerald Hüther sprach bei einem Referat in der Schweiz 2018 von der Wende, in der wir uns alle befinden. „Bisherige Ordnungssysteme, in der einige Wenige in der Hierarchie sagten wie es langgeht, funktionieren nicht mehr, weil diese in der komplex gewordenen Situation nicht mehr handlungsfähig sind“, so Hüther. Zum Beispiel ist unsere Agrarpolitik nicht in der Lage lebenssichernde Lösungen zu finden. Wir müssen eine neue gemeinsame Steuerung finden und Hüther bringt das mit Würde in Verbindung. Er sagte:

Wir müssen in uns selbst etwas entwickeln, was uns hilft Mensch zu sein. Wir brauchen eine Art von innerem Kompass, der uns hilft mit anderen Menschen in gute Beziehungen zu kommen, der uns hilft unser Zusammenleben mit vielen Menschen so zu gestalten, dass es fruchtbar wird und dass wir etwas entfalten können. Dieser innere Kompass heißt WÜRDE“

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Zukunftssymposium

Regionalentwicklung II

Das Zukunftssymposium als Startschuss in eine neue Regionalentwicklung fand heuer im Anschluss an die Jahreshauptversammlung der IG-Milch am 20.10.2019 in Dietach/Steyr statt. Wir bedanken uns herzlichst bei den zahlreichen Teilnehmern sowie auch bei den Referenten für ihre ausgezeichneten… Weiterlesen

Erweiterung des Konsumentenverständnisses – Beitrag in IG-MilchPost-Sonderausgabe

Auszug aus dem Zeitzeugenbericht, Kapitel 8:

Erweiterung des Konsumentenverständnisses

Das Verhältnis Erzeuger – Konsumenten neu denken: Vom Beschütztwerden zum Einmischen in die Ernährungspolitik bis zur Investitionsbeteiligung.

An dieser Stelle möchte ich in einer neuen Form die notwendige Zusammenarbeit von Erzeugern und Konsumenten auf regionaler Ebene andenken. Ausgangspunkt sind zwei Erkenntnisse, die ich hier nochmals wiederhole:

  • Erstens, dass die Regionalebene im Sinne einer künftigen regionalen Versorgungswirtschaft der wesentliche Handlungsraum für die Ernährungspolitik sein wird. Es kommt darauf an, wie die Potenziale entdeckt und zur Entfaltung gebracht werden; und dass vorhandene Ressourcen samt Artenvielfalt schonend eingesetzt und erhalten werden bzw. dass verlorene Arten wiederbelebt werden. In für alle Beteiligten überschaubaren regionalen Räumen können die Konsumenten sich an der Ernährungsfrage beteiligen und eine entscheidende Rolle der Mitentscheidung bekommen und übernehmen. „Die Zeit, in der die Bauern unter sich alleine ihre Agrarpolitik machen, ist vorbei“ sagt der Obmann der IG-Milch, Ewald Grünzweil.
  • Zweitens kann eine wirkliche Befreiung der Bauernfamilien aus ihren vereinnahmenden Strukturen jener diversen Grundherrn nur gemeinsam und in Bündnissen mit den Konsumenten Erfolg haben. In den ländlichen Regionen sollten dazu Diskussionsräume zur notwendigen Bewusstseinsbildung geschaffen werden, wo auch Konsumenten teilnehmen. Das wird den längst fälligen Demokratisierungsprozess in den ländlichen Regionen stärken und ermöglichen. Vor einer solchen bewussten Kooperation von Bauern & Kleingewerbe mit Konsumenten, sagen mir Freunde in Bayern, hat der deutsche Bauernverband bereits jetzt große Angst.

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EINLADUNG

ZUKUNFTSSYMPOSIUM 2019

REGIONALENTWICKLUNG II

Sonntag, 20. Oktober 2019, 11.00 Uhr – ca. 15.00 Uhr
Wirt im Feld, Ennser Str. 99, 4407 Dietach
(am Nordrand der Industriestadt Steyr)

„Zukunftsfähige regionale Versorgungswirtschaft“

Es geht um neue Perspektiven in einer regionalisierten Landwirtschaft. Durch Zusammenarbeit zwischen Bauern/Bäuerinnen, KonsumentInnen und dem regionalen Gewerbe wird für alle Beteiligten eine höhere Wertschöpfung mit mehr Autonomie angestrebt. Wir brauchen eine neue Form des betriebswirtschaftlichen Denkens und Rechnens. Christian Hiß, Referent des Symposiums zeigt, wie die Kosten der Umweltsanierung in die Betriebskosten eingerechnet werden. Dabei geht es um die Organisation kompletter und regionaler Wertschöpfungsketten – vom Rohprodukt bis zum Teller. Wir konnten ausgewiesene ExpertInnen und erfahrene PraktikerInnen für unser Symposium gewinnen.

Referenten:

  • Christian Hiß, Gärtner und Ökonom aus Freiburg. Seine Familie führte einen der ersten Biohöfe Deutschlands. Gärtnermeister, Pionier für regionale Wertschöpfung, Entwickler der Regionalwert AG. Autor von Büchern wie Regionalwert AG oder Richtig Rechnen, dabei zeigt Hiß auf, wie die Kosten der Umweltsanierung in die Betriebsrechnung einbezogen wird.
  • Andrea Heistinger aus St. Pölten, Agrarwissenschaftlerin, Soziologin, systemische Beraterin u. a. der „ARCHE NOAH“; zahlreiche Publikationen. Beide haben gemeinsam ein Forschungsprojekt zu diesem Thema bearbeitet. Heistinger ist Autorin mehrerer Bücher, zum Beispiel Handbuch Gemüse, Handbuch Samengärtner
  • Alexander Neunherz, hat an der Salzburger Universität in der ländlichen Entwicklung gearbeitet und in der Salzburger SPÖ
  • Julianna Fehlinger, ÖBV-Geschäftsleiterin, Expertin für außerfamiliäre Hofnachfolge

Wir freuen uns über Teilnehmer aus verschiedensten Bereichen:
Bauern/Bäuerinnen, KonsumentInnen, Fachleute der Regionalentwicklung, Bildungsfachleute, Schulleiter, Lehrer, Berater/Beraterinnen, Vertreter von Behörden im Bereich Ländliche Entwicklung im Ministerium für Nachhaltigkeit…

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EINLADUNG ZUR JAHRESHAUPTVERSAMMLUNG

am Sonntag, 20. Okober 2019, um 9:30 Uhr im Landgasthof “Wirt im Feld”, 4407 Dietachdorf.

Direkt im Anschluss an die Jahreshauptversammlung findet das angekündigte Zukunftssymposium 2019 – Regionalentwicklung II statt, zu dem wir auch recht herzlich einladen!

 

Tips Leserbrief “Wirren der IG-Milch” oder verwirrte Landwirtschaftskammer – Richtigstellung zu einer Presseaussendung der Bezirksbauernkammer Waidhofen

„Wirren der IG Milch“ oder verwirrte Landwirtschaftskammer

„Wirren der IG Milch“ oder verwirrte Landwirtschaftskammer. Der ehemalige Geschäftsführer Freie Milch Austria und Mitbegründer der IG Milch Ernst Halbmayr stellt richtig. Foto: Karin Novak

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Beitrag aus der IG-MilchPost Sonderausgabe

Auszug aus dem Zeitzeugenbericht, Kapitel 7:

DIE REGION ALS HANDLUNGSRAUM UND POTENZIALENTFALTUNG

Aus der bisherigen Geschichte lernen

Bei den Gesprächen und Analysen innerhalb der „IG-Milch“, in der ich seit vier Jahren mitarbeite, sind wir zum Schluss gekommen, dass die Bauern in den letzten fünfzig Jahren viele Bereiche der Wertschöpfung verloren haben. Also geht es in unserem Programm künftig darum, Teile der Wertschöpfung wieder in die Regionen zurückbringen. Wir packen das Thema an. Wir haben uns deshalb bereits im Oktober 2018 das erste Mal mit Christian Hiß, dem Spezialisten aus Freiburg im Breisgau (Baden-Württemberg), gekoppelt. Er hat große Erfahrung speziell im Bereich „regionaler Wertschöpfung“, der Entwicklung von Wertschöpfungsketten von der Produktion bis zum Essen auf dem Teller am Tisch. Er verwirklicht dies in Projekten der „Regionalwert AG“. Hiß denkt das Verhältnis vom Rohprodukt bis zum fertigen Lebensmittel beim Kunden neu zu Ende. Eine Besonderheit ist seine Miteinrechnung der Kosten ökologischer Umweltsanierung – zum Beispiel der Bodensanierung – in die Betriebskosten landwirtschaftlicher Betriebe.

Christian Hiß veröffentlichte im Jahr 2017 mit Andrea Heistinger aus St. Pölten und Thomas Frieder vom „AgrarBündnis“ in Konstanz (Bodensee) die Studie: „Von der bäuerlichen Landwirtschaft zur regionalen Versorgungswirtschaft“. Darin geht es, wie der Titel besagt, um regionales Wirtschaften. Besonderes Augenmerk liegt in dieser Studie darauf, dass Merkmale und Eigenschaften früherer regionaler Versorgung erkannt und erforscht werden, um diese in moderner, aktueller Form in die neue Regionalentwicklung zu integrieren. Diese Herangehensweise geht davon aus, dass man nicht alles einfach machen kann. Denn lebendige Prozesse kann man nicht machen, man kann sie nur entdecken und fördern. Anders gesagt: Man baut hier auf bewährten regionalen Strukturen auf. Man muss ja das Rad nicht immer wieder neu erfinden. Bei unserem Symposium am 20. Oktober 2019 wird die genannte Studie von zwei der Autoren, von Hiß und von Heistinger, vorgestellt werden. Dabei wird das Verhältnis angemessener Werkzeuge und Strukturen aus der Zeit vor der arbeitsteiligen Industrialisierung, in der die regionale Versorgung funktionierte, auf heutige Übertragungs-möglichkeiten hin neu gedacht. Diese Werkzeuge werden „funktionelle Eigenschaften“ genannt. Weiterlesen

Entscheidung im Fall: Ennstal Milch stellt sich gegen Direktvermarktung und Regionalentwicklung

Nachdem diese Woche ein klärendes Gespräch zwischen den Betroffenen und Verantwortlichen stattfand, ist zumindest die geplante Regelung außer Kraft gesetzt. Das heißt jedoch noch nicht, dass hier eine vernünftige Nachfolgeregelung gefunden wird. Es ist daher besonders wichtig, die weiteren Vorgänge… Weiterlesen

Reaktionen aus den Medien zur aktuellen Presseaussendung und zum Offenen Brief

17.9.2019: topagrar.com: Ennstal Milch: Neues Direktvermarkterregime vorerst vom Tisch
Groß war der Wirbel um neue Regeln für direktvermarktende Lieferanten der Ennstal Milch. Nach einem klärenden Gespräch zwischen Molkerei, Bauern und der Bezirksbauernkammer kommen die angekündigten Regeln vorerst nicht.

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Bergeübung mit unserer Faironika

Die Freiwillige Feuerwehr in Schwarzenberg hat die heurige Bergeübung mit unserer Faironika durchgeführt.
Wir bedanken uns beim Pflichtbereichskommandanten Bernhard Eichinger für die Zusendung der tollen Bilder der Übung!

Klimaprotest: Woche für die Zukunft

Wann: 20. bis 27. September 2019

Wo: In ganz Österreich

Wir unterstützen gemeinsam mit einer ganzen Reihe anderer Organisationen den Klimaprotest.at und rufen zur Teilnahme an der Week for Future und den Earth Strike auf! Von 20. bis 27. September werden tausende Menschen aller Altersgruppen gemeinsam auf die Straße gehen und für eine lebenswerte Zukunft kämpfen! Das Highlight wird der Earth Strike am 27.9.: Weiterlesen

Presseaussendung

IG-Milch: Ennstal Milch stellt sich gegen Direktvermarkter

Eine böse Überraschung erlebten viele Bäuerinnen/Bauern, die ihre Milch an die Ennstal Milch liefern. Mit 1. Oktober soll eine neue Regelung für Direktvermarkter in Kraft treten, die jede Innovation und Initiative bestraft.

Auszug… Weiterlesen

Offener Brief

Sehr geehrte Damen und Herren!

 

Ennstal Milch stellt sich gegen Direktvermarktung und Regionalentwicklung

 

Missstände in Molkereiwirtschaft treiben seltsame Blüten

Die von uns oft kritisierten Abhängigkeiten zwischen Milchlieferanten und Molkereien haben nun zu extremen Auswüchsen geführt, die es nötig machen entschieden dagegen vorzugehen. Noch immer gibt es bei der NÖM und bei der Berglandmilch Strafgebühren für ehemalige Freie Milch-Lieferanten. Nun hat nach der größten Molkerei Österreichs, der Berglandmilch, auch die Ennstal Milch neue Regelungen für Direktvermarkter beschlossen. Weiterlesen

Einladung Pressegespräch

Die IG-Milch lädt zum Pressegespräch:

IG-Milch: Ennstalmilch stellt sich gegen Direktvermarktung und Regionalentwicklung

Missstände in Molkereiwirtschaft treiben seltsame Blüten             

 

Mittwoch, 11. September 2019,  10:30 Uhr

Café Museum
Operngasse 7 | 1010 Wien

 

Teilnehmer:

Ewald Grünzweil, Obmann IG-Milch

Ernst… Weiterlesen

Ohne Wertschöpfung kein Selbstwert! – Beitrag aus der aktuellen IG-MilchPost

Ich war vor einigen Wochen bei einer Tagung in Linz. Veranstaltet wurde diese von dem Verein Landluft. Dieser Verein entstand aus einer ArchitektInnengruppe, die sich besonders dem ländlichen Raum verpflichtet fühlen. Das Resümee war erschütternd. Der ländliche Raum erfährt derzeit einen Niedergang ungeahnten Ausmaßes. Die Landflucht hält unvermindert an und wer sich nicht im Speckgürtel einer großen Stadt befindet, ist von Abwanderung bedroht. Besonders junge Frauen sehen für sich keine gute Perspektive am Land. Für gut ausgebildete motivierte innovative Frauen hat das Land kein entsprechendes Angebot. Das Abschluss-Referat, das von einem renommierten Universitätsprofessor gehalten wurde, war besonders intensiv und klar.

Eine seiner Kernthesen ist: Der Niedergang des ländlichen Raums steht in unmittelbarem Zusammenhang mit dem Wertverlust der landwirtschaftlichen Produkte und damit der Entwertung des bäuerlichen Lebens.

Wenn es nicht gelingt das zu drehen, ist jede Initiative umsonst.

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Medienberichte

13.8.2019: falter.at: Die Melkroboter
Niedrige Preise, Überproduktion, übermächtige Genossenschaften: Viele Milchbauern sind in einer Tretmühle gefangen. Die Rebellen von der IG Milch machen jetzt nicht mehr mit

IG-Milch-Rebell Ernst Halbmayr: „Wie geschunden die Bauern daherkommen, müde und gefangen in dem furchtbaren System” (Foto: Heribert Corn)

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Agrarpolitischer Grundkurs der ÖBV – Winter 2019/20

Das System verstehen – aus dem Rahmen denken – gemeinsam aktiv werden!

Wer “macht” eigentlich Politik?  – Was hat Handelspolitik mit unserem Essen zu tun?  – Wie funktioniert die gemeinsame Agrarpolitik der EU?  – Wie können wir Lebensmittelpolitik demokratisch gestalten?… Weiterlesen

Gedanken zum Tierschutzvolksbegehren – Beitrag aus der aktuellen IG-MilchPost

Beginnt man bei den Landwirten über Tierschützer zu reden, sollte man möglichst schnell in Deckung gehen, weil man sofort den Zorn, den Frust, den Ärger von uns Bauern über ihre täglichen Probleme abbekommt. Die Tierschützer scheinen das Hauptübel unserer ganzen… Weiterlesen

Medienberichte

25.7.2019: schweizerbauer.ch: Milchproduktion: Produktionskosten nicht gedeckt
Rund 10 Cent (11 Rp.) je erzeugtem Kilogramm Milch haben in diesem Frühjahr den Milchbauern in Deutschland zur Kostendeckung gefehlt. Das ist laut Mitteilung der Milcherzeugergemeinschaft (MEG) Milch Board vergangene Woche das Ergebnis von… Weiterlesen

Aufklärung im Almflächenstreit: Beitrag aus der aktuellen IG-MilchPost

Almbauern haben für die Futterfläche gar keine Förderung erhalten

Almbauer Johann Fuchs aus Unken hat im Umrechnungssystem zur Einheitlichen Betriebsprämie entdeckt, dass aus der zu Grunde gelegten Fläche kein Euro Förderung berechnet und ausbezahlt werden konnte. Weiterlesen

Zeitungsabonnement

Gleich bestellen unter: office@ig-milch.at oder 07213/20591

 

Faironika in Aktion bei Berge-Übung

Die Freiwillige Feuerwehr Gleisdorf hat Ende Mai 2019 eine Berge-Übung abgehalten. Dabei wurde an unserer Faironika das Anlegen des Bergegeschirrs geübt. Wir hoffen, dass die Feuerwehr-Mannschaft nun bestens für den Ernstfall vorbereitet ist und danken dem Feuerwehrtierarzt des Bezirkes Weiz,… Weiterlesen

Radiosendung Ö1 am 12.6. 2019 um 13:00 Uhr

12.6. 2019, 13:00 Uhr, Ö1, Sendung: “Punkt eins”

Prost Milch!

Zwischen Almwiesen und Melkroboter
Gäste: Thomas Stollenwerk, Autor “Schwarzweißbuch Milch”, Chefredakteur des Magazins Biorama und Ewald Grünzweil, Bio-Milchbauer aus Oberösterreich, Obmann der IG-Milch
Moderation: Natasa Konopitzky. Anrufe kostenlos aus ganz… Weiterlesen

Medienberichte zum Aktionstag 31.5.2019

31.5.2019: noe.orf.at: Milchbauern kritisieren „Schüttgebühren“
Die IG-Milch übt Kritik an der Bundeswettbewerbsbehörde. Diese habe nichts dagegen unternommen, dass Bauern ihrer Gemeinschaft „Schüttgebühren“ bei Großmolkereien bezahlen müssten. Die Behörde weist den Vorwurf zurück.

31.5.2019: topagrar.at: Kritik an BWB und Großmolkereien
Nach dem Ende der Milchhandelsgesellschaft „Alpenmilch Logistik“ (ehemals „Freie Milch Austria“) mussten die Bauern zu den Molkereigenossenschaften zurückkehren. Die IG Milch kritisiert die Schüttgebühren von Berglandmilch und NÖM sowie das Einschlafen der BWB-Ermittlungen scharf.

Obmann Ewald Grünzweil und Ex-FMA-Geschäftsführer Ernst Halbmayr prangern die ihrer Überzeugung nach großen Missstände in der Molkereiwirtschaft an. (Bildquelle: Spanring)

30.5.2019: bauernladen.at: Milch macht Muckis
Am 1. Juni feierten wir den Weltmilchtag. Aber wir müssen auch reden: Über Muskelaufbau, das Comeback der Glasflasche, Bio und faire Preise.

30.5.2019: oekonews.at: Missstände am Milchmarkt gefährden KonsumentInnen und Klima
Die Lage am Milchmarkt ist nach wie vor sehr angespannt. Nur die starke Trockenheit letzten Jahres hat ein völliges Überlaufen des Marktes verhindert.

3.6.2019: medianet.com: IG Milch deckt Missstände in der Milchindustrie auf
In einer Pressekonferenz am 29. Mai 2019 anlässlich des Welt-Milch-Tages am 1. Juni informierten Mitglieder der IG Milch über die aktuell sehr angespannte Lage am Milchmarkt.

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Wien-Demo + Klimastreik 31.5.19

Gemeinsam mit ÖBV, FIAN, Attac und Netzwerk Soziale Verantwortung waren wir am Freitag, 31.5.19 wieder vor dem Raiffeisengebäude in Wien. Anschließend haben wir uns mit “FARMERS FOR FUTURE” bei der großartigen Klimademonstration mit Greta Thunberg für Klimagerechtigkeit eingesetzt!
Konzernmacht anprangern,… Weiterlesen

Missstände am Milchmarkt gefährden KonsumentInnen und Klima

Die Lage am Milchmarkt ist nach wie vor sehr angespannt. Nur die starke Trockenheit letzten Jahres hat ein völliges Überlaufen des Marktes verhindert. Trotzdem sind die Erzeugerpreise auf einem für diese Verhältnisse ausgesprochen niedrigen Niveau. Dies drückt auf die Stimmung… Weiterlesen

Aktionstag am 31. Mai 2019 + Streiken mit Greta!

Aktionstag für Klimagerechtigkeit von System Change not Climate Change
Aktion und Kundgebung #FarmersForFuture

Die Klimakrise zeigt deutlich: So kann es nicht weitergehen! Anlässlich des “Aktionstages für Klimagerechtigkeit” und des “Weltmilchtages” wollen wir aufzeigen, was aus unserer Sicht ein wichtiger Fortschritt… Weiterlesen

EINLADUNG PRESSEGESPRÄCH

Die IG-Milch lädt anlässlich des Weltmilchtages zum Pressegespräch:

Mittwoch, 29. Mai,  10:30 Uhr

Das Lokal im Hof KG, ehemalige Zentrale der Alpenmilch
Viktorgasse 22 / Weyringergasse 36
1040 Wien

Thema: Missstände am Milchmarkt gefährden KonsumentInnen und Klima

Teilnehmer:
Ewald… Weiterlesen

Medienberichte

22.5.2019: krone.at: Vor der EU-Wahl: Steirische Bauern kämpfen gegen Bürokratie-Wahn
Vor der EU-Wahl am Sonntag wird die Forderung wieder ganz laut: endlich weg von überbordender Bürokratie! Vor allem steirische Bauern wenden Dutzende Stunden im Monat für den Amtsschimmel auf und wollen sich nicht mehr „überregulieren“ lassen; die Lebensmittelkennzeichnung wird gar als Schikane gesehen.

20.5.2019: schweizerbauer.ch: Milchbauern «sterben» langsamen Tod
Das Bekenntnis zur bäuerlichen Landwirtschaft ist eine Standardphrase der deutschen Politik. In Wahrheit stirbt die bäuerliche Landwirtschaft einen langsamen Tod, wie das Beispiel der chronisch defizitären Milchproduktion in Deutschland zeigt.

17.5.2019: sn.at: “Rettet die Kühe auf unseren Wiesen”
Milchpreise im Keller, Bauernsterben und trotzdem eine Überproduktion am Milchmarkt. Durch die Orientierung auf den Weltmarkt kommen unsere Kleinbauern still und leise unter die Räder.

14.5.2019: meinbezirk.at: Das ist “freie Marktwirtschaft”!
Die Landwirtschaft ist schon seit Jahren aus den Rudern gelaufen. Ein Appell an die Landwirte also: Lasst euch nicht von eurer Kammer und dem Ministerium so fehlleiten! Letztendlich werdet wieder IHR den Preis dafür bezahlen, dass andere das große Geld machen können. Ihr zerstört eure eigenen Lebensräume! Nachhaltigkeit schaut anders aus!

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Faironika zu Gast!

Unsere Faironika hat sich in der zweiten Mai-Woche auf den Weg nach Graz gemacht zu den Schülern der HLW Schrödinger.

Dort war sie nicht nur sehr beliebt, sie hat auch im Rahmen der Aktion “White Friday – White T-Shirt” für… Weiterlesen

Medienberichte

29.4.2019: daserste.de: Video: Die Story im Ersten: Gekaufte Agrarpolitik?
| 43:35 Min. | Verfügbar bis 29.04.2020

Die EU verhandelt derzeit eine Reform der Agrarpolitik. Das klingt technisch, dahinter steckt aber die Frage: Welche Landwirtschaft wollen wir haben?

28.4.2019: sueddeutsche.de:Landwirtschaft: Fragwürdige… Weiterlesen

Einladung zur Veranstaltung

Veggieday und Bauernsterben

Die steirische Landwirtschaft zwischen EU-Richtlinien und Nahrungsmittelindustrie

Woher kommt unser Essen? Echt Bio, Gütesiegel, wie geht es den Bauern/Bäuerinnen, wenn sie Bio produzieren? Was trägt die EU dazu bei?

Mit:
* Ök.-Rat Franz Titschenbacher (Präsident Steirischer Bauernbund)… Weiterlesen

Der ungelöste Kernkonflikt
Im reichen deutschen Bundesland Baden-Württemberg sind die Bauern so überschuldet, dass ein Drittel der landwirtschaftlichen Betriebe bereits quasi den Banken gehört. Dies berichtet der Ökonom Christian Hiß aus Freiburg im Breisgau. Dabei sind das meistens gewachsene, große Betriebe. Die Politik ist ratlos. Ein solcher Zustand verschwendet viel Potenzial und sichert nicht mehr die Ernährung. Das muss erst in unseren Köpfen bewusst werden. Es macht sichtbar, dass dieses Wachstumssystem in sich selbst zerstörend ist. Wir sollten in Österreich die Bremse ziehen, denn auch bei uns dominiert inzwischen dieser Mechanismus der Intensivierung mit Wachstum der Betriebe und der Produktion ohne Grenzen (keine Quote), mit Überschüssen die den Erzeugerpreis des Bauern niedrig halten. Bauern geraten dabei in Überschuldung oder sie scheiden aus. Genau dieser gewaltvolle Mechanismus hat auch Österreich erfasst und dies trotz sehr guter Programme im Ministerium für Nachhaltigkeit wie das ÖPUL-Umweltprogramm, die Berg- und Biobauernförderung, die Programme für Ländliche Entwicklung. Warum machen die Bauern, selbst Biobauern, bei diesem destruktiven Mechanismus mit? Weiterlesen

Medienberichte

27.3.2019: adennum.org: factum: Großbauernhof contra Kleinbetrieb
Was ist besser fürs Tierwohl? Die Factum-Reporter gehen in der Rubrik „Planet B“ am Beispiel zweier Milchbauern der Frage auf den Grund, ob „Massentierhaltung“ wirklich automatisch schlechter für die Kuh ist als ein Leben auf einem Kleinbauernhof.

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Filmtipp: “Wie schaffen wir die Agrarwende?”

Film zu sehen auf arte.tv: Wie schaffen wir die Agrarwende?

Die industrielle Landwirtschaft stellt zwar unsere Ernährung sicher und hat Gemüse, Obst und Fleisch billiger gemacht. Immer deutlicher aber bekommen wir ihre negativen Folgen zu spüren. Ein Jahr lang begleitet… Weiterlesen

Rechtes Gedankengut & Landwirtschaft – Vortrag & Workshop

Vortrag und Diskussion: Fr, 5. April 2019, 19:30

Workshop: Sa, 6. April 2019, 9:30 – 16:00

im Seminarhaus Auf der Gugl (LK, LFI) – Seminarraum 7 (Birke), Auf der Gugl 3, Linz (OÖ)

Dass Neonazis auch Bio-Bauern sein können, ist… Weiterlesen

Interview mit Franz Rohrmoser

Die Plattform Pioneers of Change präsentiert spannende Interviews mit unterschiedlichen Gesprächspartnern, unter anderem auch mit Franz Rohrmoser. Das Interview wird geführt von Martin Kirchner:

Franz Rohrmoser spricht über seinen Lebensweg vom Bergbauernbub im streng katholisch geprägten Pinzgau, über seinen Weg… Weiterlesen

Leserbrief: Es ist so weit, wir schließen unseren Heumilch-Betrieb!

Nachdem wir die Tierwohlvorschriften für die Heumilchproduktion seit 1. Jänner 2018 durch die eingeengte Lage im Dorf nicht mehr erfüllen können, haben wir uns entschieden, die Heumilch-Erzeugung einzustellen. Eine nicht so leichte Entscheidung, nachdem seit über hundert Jahren auf unserem… Weiterlesen

Filmtipp: Das Bio-Dilemma

7. März 2019: tvthek.orf.at: Am Schauplatz: Das Bio-Dilemma Der Bio-Boom in Österreich ist ungebrochen. Die Konsumenten kaufen gerne und immer mehr Bio-Produkte ein, sagen die Zahlen der AMA. Aber es gibt auch eine Kehrseite des Booms: Bei vielen Bio-Bauern kämen… Weiterlesen

Weltweiter Klimastreik am 15.3.2019

Greta Thunberg – den Namen dieses 16-jährigen schwedischen Mädchens kennt inzwischen die ganze Welt seit sie im Dezember auf der Weltklimakonferenz den Staatschefs ins Gewissen redete. Weltweit schließen sich ihr junge Menschen an, treten freitags in den Schulstreik für das… Weiterlesen

Medienberichte

21.2.2019: noen.at: Immer weniger Bergbauern: Schluss mit Alpen-Romantik Immer mehr Bergbauern sperren die Stalltüren zu. St. Oswalder Bauer kritisiert Konsumgesellschaft und Klischees in der Werbung.

13.2.2019: schweizerbauer.ch: Milchmarkt: Weniger als 20’000 Milchbauern
Der Trend zu weniger Milchproduzenten setzt sich unvermindert… Weiterlesen

Vortrag und Diskussion: Kuh und Gras: Klimaschutz statt Klimakiller

Davor finden Gesprächsrunden zur kleinbäuerlichen Landwirtschaft statt.
Im Cardijn Haus, Kapuzinerstraße 49, 4020 Linz

Cartoon: Much

13:00 – 15:00 Uhr:  Workshop-Runde 1
–    Tierwohl in der kleinbäuerlichen Landwirtschaft – Teil 1
–    GAP-Reform: Was fordert die ÖBV?
–   … Weiterlesen

Medienberichte

Warum es kleine Bauernhöfe in Bayern immer schwerer haben
Fast 14.000 landwirtschaftliche Betriebe haben in den letzten acht Jahren laut Agrar-Atlas dicht gemacht. Warum ist das Leben auf dem Bauernhof schwerer geworden? Zu Besuch bei zwei Milchbauern –… Weiterlesen

“Wir haben es satt!” – Aktion bei Wintertagung

Am Eröffnungstag der Wintertagung hat die Plattform „Wir haben es satt!“ eine Aktion organisiert, mit der sie ihre Kritik an der aktuellen Agrarpolitik zum Ausdruck bringen. Vor dem Eingang wurde ein Haufen fauler Äpfel abgeladen.

Nach dem Aufruf von Köstinger,… Weiterlesen

BauernPostler*innen gesucht

Wann? 28.01.2019 8:00 Uhr
Wo? Austria Center Wien, Kongresszentrum, Bruno-Kreisky-Platz 1, 1220 Wien (U1 VIC)

Am Montag, den 28.1.2019, bei der Eröffnung der Wintertagung des Ökosozialen Forums mit dem Titel „Wer ernährt die Welt? Wer verzehrt die Welt? Wer erklärt… Weiterlesen

Filmtipp

14.1.2019 mediathek.daserste.de:

Geschichte im Ersten: Akte D – Die Macht der Bauernlobby

Der Deutsche Bauernverband ist eine der mächtigsten Lobbyorganisationen, die es in der Bundesrepublik gibt. Ein Grund dafür liegt in der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg. Lebensmittel waren knapp und Landwirte wichtig.

 

Seminare ÖBV-Via Campesina

„Gut leben – gut arbeiten“

Seminar für Frauen in der Landwirtschaft

Fr, 1. Feb 2019, 18:00 – So, 3. Feb, 15:00

Bildungszentrum St. Benedikt, Promenade 13, 3353 Seitenstetten (NÖ)

Bauernhöfe können gute Lebens- und Arbeitsorte für Frauen sein! Doch die… Weiterlesen

Medienberichte

19.12.2018: agrarheute.com: FrieslandCampina steuert das Wachstum der Milchmenge
Die Molkereigenossenschaft FrieslandCampina begrenzt das Wachstum der Milcherzeugung. Wer Abzüge vermeiden will, muss Disziplin üben.

15.12.2018: orf.at: Die 15-jährige Schülerin Greta Thunberg rechnet in einer mutigen Rede beim Weltklimagipfel mit der Politik… Weiterlesen

Medienberichte

29.11.2018: SN, print: “Selbstverpflichtungserklärung des österreichischen Lebensmittelhandels”. Nun ist diese Erklärung, sagen wir einmal, mehr als nichts. Aber ist sie auch genug?
(Kolumne in den Salzburger Nachrichten)

SN, 29.11.18

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JHV 2018

Medienberichte

10.10.2018: kleinezeitung.at: Kritischer Blick auf die Lage der Milchbauern
Bernd Kaufmann, Milchbauer aus Trofaiach, befürchtet, dass neue Auflagen für die Viehhaltung Bauern die Existenz kosten könnten.

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Jahreshauptversammlung 2018

Die Jahreshauptversammlung vom 27.10.2018 wurde wieder beim Gasthof Wirt im Feld in Steyr abgehalten. Wir bedanken uns bei den zahlreichen Teilnehmern und ganz besonders möchten wir unseren Gästen Mag. Dr. Franz Scharl, Weihbischof von Wien und Heini Staudinger, Finanzrebell und… Weiterlesen

Jahreshauptversammlung

Wir laden alle Mitglieder recht herzlich zur heurigen Jahreshauptversammlung am

Samstag, 27.10.2018, von 10.00 – 14.00 Uhr

in Steyr/Dietachdorf, Landgasthof “Wirt im Feld”

ein. Es werden wieder Busse oder Mitfahrgelegenheiten von den Regionalverantwortlichen organisiert, bitte um rechtzeitige Anmeldung!

Einladung

Wir… Weiterlesen

Filmtipps

Am 15.10.2018 ging es im Themenmontag auf ORF III um das Thema “MILCH”:

Film “System Milch”: Das Verhältnis zwischen Menschen, Tieren und der Milch hat sich radikal verändert. Heute ist Milch nicht nur in Europa sondern auch in China… Weiterlesen

Aktion zum Agrarminister-Treffen am 25.9. in Schloss Hof

 

IG-Milch: Klimaschutz jetzt durch Extensivierung

“Die dramatische Trockenheit dieses Jahres hat uns allen gezeigt, dass der Klimaschutz ein Gebot der Stunde ist,” so Ewald Grünzweil, Obmann der IG-Milch.

Auch die Landwirtschaft muss hier ihren Beitrag leisten, da sie durch immer mehr Intensivierung und Massentierhaltung ein… Weiterlesen