Medienberichte

15.12.2018: orf.at: Die 15-jährige Schülerin Greta Thunberg rechnet in einer mutigen Rede beim Weltklimagipfel mit der Politik ab.

Greta Thunberg: „Es ist mir egal, ob ich beliebt bin. Ich will einen Planeten, auf dem wir leben können.”

Greta Thunberg: „Ich will einen Planeten, auf dem wir leben können”

„Es ist mir egal, ob ich beliebt bin. Ich will einen Planeten, auf dem wir leben können.”Die 15-jährige Schülerin Greta Thunberg rechnet in einer mutigen Rede beim Weltklimagipfel mit der Politik ab.

Gepostet von Zeit im Bild am Samstag, 15. Dezember 2018

 

5.12.2018: derstandard.at: Hohe Standards in der Biomilchproduktion drängen kleine Betriebe ins Abseits
Agrarökonomen fordern mehr Geld und längere Übergangsfristen für höhere Standards in der Biomilchproduktion

4.12.2018: sn.at: Bauern kämpfen mit Bio-Auflagen der Handelsketten
Ein Wettlauf der Handelsketten um höhere Bio-Standards bringt laut Medienberichten immer mehr Bauern in Schwierigkeiten. Nachdem sich Osttiroler Milchbauern wegen schärferer Auflagen aus dem Bio-Projekt “Zurück zum Ursprung” des Diskonters Hofer zurückgezogen haben, soll es nun auch Probleme mit steirischen Milchbauern beziehungsweise südösterreichischen Geflügelmästern geben.

4.12.2018: derstandard.at: Auflagen des Handels bei Tierwohl treiben Keil durch Biobranche
Der Diskonter Hofer verliert kleine Lieferanten, die sich die strengen Richtlinien nicht mehr leisten können

 

Seminare ÖBV-Via Campesina

„Gut leben – gut arbeiten“

Seminar für Frauen in der Landwirtschaft

Fr, 1. Feb 2019, 18:00 – So, 3. Feb, 15:00

Bildungszentrum St. Benedikt, Promenade 13, 3353 Seitenstetten (NÖ)

Bauernhöfe können gute Lebens- und Arbeitsorte für Frauen sein! Doch die inneren und äußeren Umstände stellen uns am Hof oft vor große Herausforderungen. Im Seminar wollen wir mit Abstand auf unser tägliches Tun und Wirtschaften schauen. Weiters nehmen wir Themen wie Einkommen, Versicherungen und Pensionen für Frauen in der Landwirtschaft in den Blick. Ausgehend von unseren eigenen Erfahrungen wollen wir lustvoll und kreativ an förderlichen – persönlichen und politischen – Rahmenbedingungen für ein gutes Leben für alle arbeiten.

Seminarleitung: Ursula Dullnig, Erwachsenenbildnerin, Supervisorin i.A.u.S., Verein Joan Robinson (Frauen und Wirtschaft) und weitere Referentinnen

Kosten: Teilnahmebeitrag: 75 € für ÖBV-Mitglieder/95 € für Nicht-Mitglieder (Frühbucher-Bonus bis 12. Dez: minus 15 €). Übernachtung & Vollpension: ca. 120 € im DZ. Bei Bedarf nach Ermäßigung bitte melden.

Infos und Anmeldung : www.viacampesina.at/Termine, veranstaltung@viacampesina.at

Bei Bedarf wird Kinderbetreuung angeboten.
Veranstaltet von der Österreichischen Berg- und Kleinbäuer_innen Vereinigung (ÖBV-Via Campesina Austria)
Gefördert aus Mitteln der Österreichischen Gesellschaft für politische Bildung

_________________________________________________________

ÖBV-Männerseminar 2019 „Humor bewegt (mich)“

Fr, 4. Jän 2019, 18:00 – So, 6. Jän, 13:00

Bildungshaus Greisinghof, Mistelberg 20, 4284 Tragwein (OÖ)

Am Beginn wollen wir schauen, was bei uns gerade Thema ist. Wir schauen uns unsere Komfortzonen an und erweitern diese spielerisch, also mit Leichtigkeit. Dazu nützen wir Spiele und Übungen aus der Improvisationstheaterarbeit. Wichtig ist Uwe Marschner, dass bei seiner Arbeit mit Menschen keiner bloßgestellt wird. Wir freuen uns auf ein humurvolles Wochenende!

Referent: Uwe Marschner ist CliniClown, Improspieler (und –Trainer) und Mediator.

Anmeldungen bis 18. Dez an alex.brix@aon.at, 0664-3938064

90 € für ÖBV-Mitglieder/ 100;- andere Teilnehmer + Übernachtung und Verpflegung

Beginn mit gemeinsamem Abendessen, Ende mit gemeinsamem Mittagessen

 

 

Medienberichte

29.11.2018: SN, print: “Selbstverpflichtungserklärung des österreichischen Lebensmittelhandels”. Nun ist diese Erklärung, sagen wir einmal, mehr als nichts. Aber ist sie auch genug?
(Kolumne in den Salzburger Nachrichten)

SN, 29.11.18

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Medienberichte

10.10.2018: kleinezeitung.at: Kritischer Blick auf die Lage der Milchbauern
Bernd Kaufmann, Milchbauer aus Trofaiach, befürchtet, dass neue Auflagen für die Viehhaltung Bauern die Existenz kosten könnten.

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Jahreshauptversammlung 2018

Die Jahreshauptversammlung vom 27.10.2018 wurde wieder beim Gasthof Wirt im Feld in Steyr abgehalten. Wir bedanken uns bei den zahlreichen Teilnehmern und ganz besonders möchten wir unseren Gästen Mag. Dr. Franz Scharl, Weihbischof von Wien und Heini Staudinger, Finanzrebell und Gründer von GEA Waldviertler für die emotionalen und bereichernden Referate danken.

 

Filmtipps

Am 15.10.2018 ging es im Themenmontag auf ORF III um das Thema “MILCH”:

Film “System Milch”: Das Verhältnis zwischen Menschen, Tieren und der Milch hat sich radikal verändert. Heute ist Milch nicht nur in Europa sondern auch in China angesagter denn je und ein Riesengeschäft. Aus dem einst romantisierten, unschuldig anmutenden Naturprodukt ist ein global vermarktetes Industrieprodukt geworden. Für die Top-Player im Markt geht es um Milliardensummen.
noch bis 22.10.2018 zu sehen

Film “Milch – ein Glaubenskrieg”: Milch. Fast jeder ist mit ihr aufgewachsen und sollte viel davon trinken, “um mal groß und stark zu werden”. Jeder kennt die Werbung: Milch ist ein gesundes Naturprodukt mit vielen wichtigen Inhaltsstoffen. Auch von staatlicher Seite wird die Milch unterstützt: Ernährungsinstitute empfehlen den täglichen Verzehr von Milch und Milchprodukten. Aber ist Milch wirklich so gesund? Das lange Zeit saubere Image der Milch bröckelt.
noch bis 22.10.2018 zu sehen

Diskussion zum Thema

 

IG-Milch: Klimaschutz jetzt durch Extensivierung

“Die dramatische Trockenheit dieses Jahres hat uns allen gezeigt, dass der Klimaschutz ein Gebot der Stunde ist,” so Ewald Grünzweil, Obmann der IG-Milch.

Auch die Landwirtschaft muss hier ihren Beitrag leisten, da sie durch immer mehr Intensivierung und Massentierhaltung ein wesentlicher Mitverursacher ist.

“Wir fordern daher eine Umkehr der Förderpolitik und klares Bekenntnis zu einer kleinbäuerlichen, ökologischen und tierschonenden Landwirtschaft.”

Die IG-Milch fordert die Wiedereinführung der Mutterkuhprämie und eine fördertechnische Aufwertung des Dauergrünlandes. Die Erhaltung ja die Erweiterung von Dauergrünland verbunden mit einer Extensivierung der Milchviehhaltung führt zu gesünderen Lebensmitteln und schont das Klima. Fördermittel für neue Produktionskapazitäten für Milch sind sofort einzustellen, da sie den übervollen Milchmarkt weiter belasten und damit Steuergeldverschwendung sind.

Die Plattform „Wir haben es satt“ präsentiert heute, am 25.9.2018, anlässlich des Informellen Agrarministerrats in Schloss Hof ein gemeinsames Forderungspapier zur Demokratischen Lebensmittelpolitik.
Download hier: Demokratische Lebensmittelpolitik

Pressemeldung zur Aktion:

25.9.2018: blickinsland.at: Sarah Wiener liest Agrarministern die Leviten

26.9.2018: diepresse.com: Agrarministerrat: Fokus auf regionale Ernährung reicht nicht aus

25.9.2018: diepresse.com: EU-Agrarkommissar will hohe Förderungen zugunsten kleinerer Betriebe kürzen

26.9.2018: sn.at: TV-Köchin Sarah Wiener tischt Agrarministern harte Kost auf

25.9.2018: trend.at: EU-Agrarministerrat in Österreich – Förderungen ab 2021 noch ungewiss

25.9.2018: derstandard.com: Informeller Rat: Von Polizeiaufgebot bis Schulterscherzl

Medienberichte

29.9.2018: tageblatt.lu: Luxemburger Milchbauern wollen Mechanismus zur Begrenzung der Produktion
Die Milchbauern sind unzufrieden und schlagen einen Mechanismus zur Eingrenzung der Produktion im Bedarfsfall vor.

28.9.2018: derstandard.at: Mit Glyphosat behandelte Futtermittel landen tonnenweise in Europa
Argentinische Experten warnten in Wien vor der Zunahme schwerer Krankheiten

24.9.2018: derstandard.at: Reform der Agrarpolitik: Ran an die Heugabeln!
Das veraltete Agrarfördersystem der Europäischen Union gehört längst ausgemistet

14.9.2018: derstandard.at: Dürre treibt Preise für Milch und Butter hoch
Europas Kühen war es heuer zu heiß, auch ihr Futter wurde knapp. Nun gibt es weniger Milch, und das heizt die Preise für Molkereiprodukte an

14.9.2018: tvthek.orf.at: Milch aus der Glasflasche02:05 Min.
Nicht nur in Bioläden, sondern auch in den Filialen großer Handelsketten gibt es nun wieder Milch aus der Glasflasche. Doch für Diskussionen sorgt die Entsorgung der Milchflaschen: Sie wandern ins Altglas.

13.9.2018: tvthek.orf.at: Weniger Milch durch die Dürre02:01 Min.
Die Dürre vor allem in Ober- und Niederösterreich hat auch Auswirkungen auf den Milchmarkt. Der Milchpreis für die Bauern ist bereits gestiegen, ob das auch bei Milch im Laden droht ist noch offen.

4.9.2018: onetz.de: Duell der Bauernverbände
Zwei Bauernfunktionäre, vier Politiker, 200 Gäste: Die Meinungen zum richtigen Weg in der Landwirtschaft sind so unterschiedlich wie die Charaktere am Podium und im Publikum der Stadthalle in Neustadt/Waldnaab.

3.9.2018: topagrar.at: Als ob die Dürre nicht schlimm genug wäre
Zwei Dinge lassen derzeit zweifellos bei vielen Milchbauern das Stimmungsbarometer abstürzen: Die Dürre und die fortlaufenden Dumpingpreise im Handel.

 

Krone Erzberg Adventure Days – Gewinnspiel

Auch heuer gab es wieder eine Plüsch-Faironika bei den Krone Adventure Days am Erzberg zu gewinnen.

Den Satz “Mit jedem Liter verkaufte Faire Milch erhalten unsere Bauern 10 Cent mehr!” konnten alle Teilnehmer richtig ergänzen.

Gewinner 2018:

Monika Putzer aus Wien:

Faironika hat ihr neues Zuhause bei Johannes, dem kleinen Neffen von Monika Putzer, gefunden – und hier darf sie natürlich mit in den Garten und bei allem dabei sein, was ihm so Spass macht.

Marie Schimatovich aus Zillingtal:

So kuuuhl, die Beiden!

Familie Zechner aus Kapfenberg:

Wir freuen uns, dass die Faironika bei den Jungs der Familie (8 und 10 Jahre) gut aufgehoben ist und sofort zahlreiche Freunde gefunden hat!

Ein herzliches Dankeschön an alle Teilnehmer!

Aufruf EU-AgrarministerInnen-Treffen: Schloss Hof, 25.9.2018

Hinter dicken Schlossmauern treffen sich am 25. September die AgrarministerInnen der EU-Mitgliedsstaaten, um die Weichen für die Landwirtschaft und Ernährung der Zukunft stellen. Statt einer grundlegenden Kurskorrektur wird ein „Weiter-wie-bisher“ aufgetischt. Diese Politik hat uns Höfesterben und Agrarfabriken eingebrockt und verschärft die Klimakrise. Als KonsumentInnen, Bauern und Bäuerinnen und ArbeiterInnen müssen wir jetzt auslöffeln? Wir haben es satt! Deshalb schlagen wir Alarm!

Wann: Dienstag, 25. September 2018 um 8:00 Uhr 
Wo: Schloßhof 1, 2294 Schloßhof (Karte: Open Source Map für die Aktion)

Wir stehen für eine kleinbäuerliche Landwirtschaft, die das Klima schont, für artgerechte Tierhaltung, gerechten Handel, gute Arbeitsbedingungen und gutes Essen für alle!

Mit Kochtöpfen und Löffeln werden wir am 25. September um 8:00 Uhr laut sein und die MinisterInnen frühmorgendlich empfangen und daran erinnern, dass es unsere Zukunft ist, über die sie entscheiden. Wir werden mit Fahrrädern und Traktoren vor Ort sein, um ein deutliches Zeichen für eine gerechte Politik statt Profite für wenige zu setzen. Es ist noch nicht Hopfen und Malz verloren: Bei Suppe, Bier und Saft, auf Stroh gebettet, laden wir JournalistInnen, PolitikerInnen und alle Interessierten ein, über Landwirtschaft und eine gerechte Agrar- und Lebensmittelpolitik zu diskutieren. Nimm Kochtopf und Löffel und sei mit uns laut für die Agrarwende.

Für eine demokratische Lebensmittelpolitik jetzt!

Was mitbringen, wie anreisen –> alle Infos hier 

Eine gemeinsame Aktion der Plattform www.wir-haben-es-satt.at 

 

Busfahrplan zur Aktion Schloss Hof am 25.9.2018

Abfahrtszeit Treffpunkt
03:45 Uhr Vorderweissenbach
03:50 Uhr Grünzweilreith
03:55 Uhr Bad Leonfelden
04:00 Uhr Stiftung
04:05 Uhr Zwettl/Rodl
04:15 Uhr Glasau
04:25 Uhr OBI, Freistädter Straße 302, 4040 Linz
05:05 Uhr Landzeit St. Valentin
05:25 Uhr Parkplatz Autobahnabfahrt Amstetten West
05:50 Uhr Autobahnabfahrt Ybbs
ca. 7:50 Uhr Ankunft Schloss Hof

Rückfahrt um ca. 12.00 Uhr

Bitte um Anmeldung an: office@ig-milch.at

 

Medienberichte

31.8.2018: ndr.de: Molkerei schüttet Gewinne an Lieferanten aus
Der Aufsichtsrat des zweitgrößten Milchverarbeiters in Mecklenburg-Vorpommern, Arla, hat am Freitag angekündigt, den gesamten Jahresgewinn des Unternehmens an seine Milchlieferanten ausschütten zu wollen. Statt wie üblich ein Viertel sollen die Milchlieferanten, die Eigentümer der Molkereigenossenschaft, den gesamten Nettogewinn in Höhe von rund 300 Millionen Euro erhalten, hieß es. Nach Angaben des Unternehmens würden so umgerechnet 2,5 Cent pro Liter Milch ausgezahlt. Die Vertreterversammlung von Arla muss den Vorschlag im Oktober noch beschließen, damit er wirksam wird.

27.8.2018: sz.com: Umdenken in der Agrarpolitik nötig
Landwirte müssen sich ein nachhaltiges Wirtschaften leisten können

21.8.2018: tt.com: Gleicher Geschmack, keine Schmerzen: Neue Milch für geplagte Mägen
Zwei Landwirte aus Oberösterreich mischen den Milchmarkt auf. Ihre A2-Milch soll verträglicher sein als herkömmliche.

17.8.2018: srf.ch: Überraschend hohe Zustimmung zur Ernährungssouveränität
Neben zwei weiteren Vorlagen stimmen die Schweizer am 23. September über die Initiative zur Ernährungssouveränität ab.

15.8.2018: ndr.de: Milchpreis: Backhaus sieht “elende Schweinerei”
Vor dem Hintergrund der großen Ernteschäden in Mecklenburg-Vorpommern hat Landwirtschaftsminister Till Backhaus (SPD) die Milchpreis-Politik der Molkerei-Unternehmen scharf kritisiert. Am Rande einer Pressekonferenz zur Agrar-Ausstellung MeLa in Grimmen (Landkreis Vorpommern-Rügen) forderte er, die Erzeugerpreise für Bauern deutlich anzuheben. Die Molkereien sollten den Landwirten statt der aktuellen 32 Cent pro Liter Milch endlich kostendeckende 40 Cent zahlen. “Das ist eine elende Schweinerei, was die Molkereigenossenschaften mit den Bauern anstellen”, sagte der Minister mit Blick auf den Marktführer im Land, das Deutsche Milchkontor (DMK).

11.8.2018: SN: Der Irrsinn mit der Milch
Man nehme viele Tonnen Milchpulver, schicke sie nach Afrika und ruiniere damit den lokalen Bauern ihr Geschäft. Das ist das Rezept, nach dem die EU vorgeht, wenn sie zu viel Milch produziert.

9.8.2018: topagrar.at: Preisschlacht im Käseregal!
In letzter Zeit stand vor allem die Berglandmilch oft in der Kritik, durch permanente Aktionen den Preis im Einzellhandel kaputt zu machen. Jetzt hat ein Milchbauer für top agrar die aktuellen Flugblätter heimischer Supermärkte unter die Lupe genommen. Ergebnis: Besonders im Käsesegment fallen zwei weitere Molkereien durch Dumpingpreise auf!

 

 

Einsatz bei den Krone Erzberg Adventure Days 2018

Ein besonderer Hingucker waren unsere Faironikas auch heuer wieder bei den Krone Adventure Days 2018 am Steirischen Erzberg!

Ein herzliches Dankeschön an Kaufmann Bernd für die Organisation und die Bilder zur Veranstaltung!

 

Unsere Faironika im Ausland!

Unglaublich wie weit die Faironika gereist ist! Sie lebt jetzt in Mallorca und dass sie dort auf eine Kollegin trifft, hätte wohl nicht einmal sie geglaubt! Eine von ihnen ist sogar vom Meer aus gut sichtbar, weshalb sie bei den Bootsfahrern bestens bekannt und beliebt ist. Die beiden Kühe erfreuen mit ihrem Anblick sicher auch viele Touristen. Können wir nur hoffen, dass sie auch genug Futter finden! 🙂

 

Medienberichte

24. Juli 2018: zdf.de: Bauern wehren sich gegen Gentechnik
Ganz Brasilien wird von Monsanto mit genmanipulierten Saatgut beliefert. Im Norden des Landes haben lokale Bauern eine Saatgutbank gegründet, um unabhängig zu bleiben.

24. Juli 2018: agrarheute.com: USA: Weniger Geld für Milcherzeuger
Die Milchfarmer in den USA werden im laufenden Jahr wahrscheinlich einen neuen Produktionsrekord aufstellen, müssen sich allerdings auf sinkende Milchpreise einstellen.

19. Juli 2018: kleinezeitung.at: Neue Auflagen sind für Milchbauern große Hürde
Bernd Kaufmann, Vertreter der IG Milch aus Trofaiach, sieht neue Vorschriften der Milchviehhaltung im Biobereich sehr zweigeteilt.

17. Juli 2018: diepresse.com: Kleinbauern protestieren gegen Handelspakt zwischen Japan und EU
Heute wurde das Freihandelsabkommen Jefta unterzeichnet. Die einen sprechen von einem “historischen Tag”, die anderen vom “Ausverkauf der Landwirtschaft”.

11. Juli 2018: kleinezeitung.at: Die Bauern schauen durch die Finger
Molkereiimmobilie in Lienz mit 7000 Quadratmeter Grundfläche wird verkauft. 2,7 Millionen Euro kassierte Bergland Milch. Heimische Milchbauern haben das Nachsehen.

9. Juli 2018: schweizerbauer.ch: «Im Stall wird Geld vernichtet»
Im Sommer nehmen die Milcheinlieferungen aus saisonalen Gründen ab, der Milchmarkt wird entlastet. Dass trotz Milchmangel im Biosegment Abzüge gemacht werden und Bauern B-Milch liefern müssen, kritisiert die Bauernorganisation BIG-M scharf. Den Produzenten fehle es an Perspektiven.

9. Juli 2018: welt.de: Bauern bleiben auf Bio-Milch sitzen
Der Markt für Biomilch wächst – aber nicht so stark wie das Angebot. Bayerische Bauern wissen nicht mehr, wohin mit der Milch. Vielen bleibt nichts anderes übrig, als ihre Landwirtschaft aufzugeben.

 

Warum man Ernährungssouveränität nicht bei Hofer kaufen kann

„Zurück zum Ursprung“, die Bio-Eigenmarke vom Diskonter Hofer, will sich das positive Image von Ernährungssouveränität zu Nutze machen. „57% besser bei Ernährungssouveränität“ steht seit Neustem auf ihren Milchpackungen. Doch mit Ernährungssouveränität hat diese ökologische Aufhübschung nichts zu tun.

In einer Aktion am Nyéléni-Frühjahrstreffen ist dazu ein Video entstanden.

Artikel: Fünf Gründe warum man Ernährungssouveränität nicht bei Hofer kaufen kann, von Julianna Fehlinger und Lisa Rail

 

Ganz schön sauber – ganz schön schlau

IG-Milch geht Kooperation mit Einkaufsgemeinschaft best connect ein. Sparen Sie jetzt mit sauberem Strom: Als Mitglied erhalten Sie Ökostrom und einen exklusiven Rabatt.

Mit best connect hat die IG-Milch jetzt einen unabhängigen Partner in Strom- und Gas-Fragen. Durch die Bündelung der Nachfrage von insgesamt 13.000 Mitgliedern schaffte best connect in den letzten Jahren eine Verhandlungsmacht gegenüber den Energieversorgern und erzielt so für Ihre Landwirtschaft dauerhaft bestmögliche Preise für Strom und Gas. best connect vermittelt sauberen Strom, das entspricht perfekt dem nachhaltigen Ansatz der Interessensgemeinschaft. Gleichzeitig wird der Strompreis dauerhaft gesenkt!

Exklusiver Rabatt

Die Experten von best connect übernehmen das gesamte Energiebezugsmanagement für Sie. Das beginnt bei der Verhandlung der Energiepreise und reicht bis zum Anbieterwechsel. Und der Erfolg wird fair verteilt: Für best connect wird nur dann ein Honorar fällig, wenn Sie tatsächlich sparen. Für alle Mitglieder der IG-Milch gibt es zusätzlich noch einen exklusiven Rabatt. Statt der üblichen 25 Prozent bezahlen Sie nur 20 Prozent der Gesamtersparnis als Erfolgshonorar.

Abnahme aus Photovoltaikanlagen

Das ist aber noch nicht alles. Wenn Sie eine Photovoltaikanlage haben, kümmern sich die Experten von best connect auch um die Abnahme Ihres Photovoltaikstroms.

Milchrebell bleiben und Mitglied werden!

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Jetzt hier informieren und anmelden: www.bestconnect.info/IG-Milch

Haben Sie Fragen? Kontaktieren Sie die Energie-Hotline: +43 463 50 77 22.

 

Medienberichte

29.6.2018: landwirt.com: Handel erhöht Druck auf Bio-Milchbauern
Handelsketten schrauben die Standards ihrer Marken weiter hinauf. Drastisch bekommen das gerade die Bio-Milchbauern zu spüren.

12.6.2018: tvthek.orf.at: Report: Österreichischen Bauern droht EU-Förderkürzung
Für die Staaten ist nicht nur die absolute Summe ihrer Beiträge ins Budget relevant, sondern auch, welche Rückflüsse sie erhalten. Der größte Anteil entfiel bisher auf die Landwirtschaft. Das soll sich ändern. auf youtube zum Nachsehen

11.6.2018: agrarheute.com: Frankreich: Massive Proteste der Bauern gegen Palmölimporte
Französische Bauern wehren sich massiv gegen steigende Importe von Palmöl. Seit Sonntag blockieren sie Raffinerien und Tankstellen.

5.6.2018: tvthek.orf.at: REPORT:  Agrarmarkt – David gegen Goliath
Bauern in Österreich stehen unter enormem Preisdruck. Immer weniger Betriebe liefern immer größere Mengen zu immer kleineren Preisen. Eine Entwicklung, die sich auf dem Weltmarkt der Agrarindustrie vollzieht und vor allem die vielen Kleinbauern in Österreich trifft.

Die Milchbauern spüren die Übermacht von Handel und Molkereien besonders stark. Der „Report“ fragt nach: Wer verdient wie viel an einem Agrarprodukt? Welche Initiativen können Bauern von der Machtkonzentration von Handel und Industrie unabhängig machen? Und welche Rolle spielen die Konsumenten? Martina Schmidt und Jakob Horvat berichten.

zum Nachsehen

 

Offener Brief: Für eine bäuerliche Landwirtschaft! Stoppen Sie CETA!

Sehr geehrte Bundesministerin, sehr geehrte Abgeordnete zum National- und Bundesrat, sehr geehrte Agrarlandesräte, sehr geehrte InteressenvertreterInnen,

wir wenden uns an Sie, da die Abstimmung zur CETA-Ratifizierung am 13. Juni im Parlament stattfinden wird.
 
Im Rahmen der Initiative „Bauern und Bäuerinnen gegen TTIP, CETA und TiSA“ haben 79 Ortsbauernausschüsse in Österreich und 2.195 Bauern und Bäuerinnen die Resolution für eine TTIP- und CETA-freie Landwirtschaft unterzeichnet.

Sie sehen in CETA eine Gefährdung für die bäuerliche Landwirtschaft in Österreich und in Europa und Kanada. Der zunehmende Konkurrenzdruck infolge des vermehrten Handels mit agroindustriell hergestellten Produkten würde die bäuerliche Landwirtschaft einem existenzbedrohenden Preiskampf aussetzen. Qualitäts-, Umwelt- und Sozialstandards, sowie das Vorsorgeprinzip kommen unter Druck. Zugleich wird über die „Regulierungszusammenarbeit“ dem Einfluss von Agrarindustrie und Konzernen Tür und Tor geöffnet.

Sie fordern die Bundesregierung sowie die Abgeordneten des National- und Bundesrats auf, das CETA-Abkommen abzulehnen! Sie fordern die Präsidenten der Landwirtschaftskammern und die Agrarlandesräte auf, sich für eine Ablehnung einzusetzen!

CETA ist deshalb von besonderer Bedeutung, weil es einen neuen Standard für zukünftige Abkommen setzt. Der Handel mit Kanada ist deshalb bei weitem nicht die das einzige Thema, das mit diesem Vertragswerk aufgeworfen ist. Darüber hinaus ist das Abkommen weiterhin nicht zustimmungsfähig. Seit 2016 gab es keine Änderungen am Vertragswerk, die Interessen der bäuerlichen Landwirtschaft wurden in diesem Abkommen nicht ausreichend berücksichtigt. Die Existenzbedingungen werden sich dadurch weiter verschlechtern. Darüber hinaus bleiben die bekannten Probleme der Sondergerichte für Konzerne ungelöst. Ein EuGH-Urteil zur Rechtmäßigkeit dieser Sondergerichte ist weiterhin ausständig – und dennoch soll die Umsetzung in Österreich in Hochgeschwindigkeit vorangetrieben werden. Seit September 2017 sind Teile des Abkommens in Kraft, jedoch ist das kontroverse Investorenschutzkapitel davon ausgenommen.

In Österreich lehnen 75 Prozent der Bevölkerung CETA ab, 562.552 Menschen haben das Volksbegehren gegen TTIP, CETA und TiSA unterzeichnet. Mehr als 400 Städte und Gemeinden stellen sich per Gemeinderatsbeschluss gegen die geplanten Konzern- und Deregulierungsabkommen.
 
Wir rufen Sie dazu auf, die Ratifizierung unter diesen Umständen zu verweigern. Dieses Abkommen muss gestoppt werden. Stattdessen braucht es eine EU-Handelspolitik, die im Dienste der Menschen, der bäuerlichen Landwirtschaft, der Umwelt und des Klimaschutzes steht.
 
Mit freundlichen Grüßen,
 
David Jelinek und Johann Kriechbaum
Obmänner der Österreichischen Berg- und Kleinbäuer_innen Vereinigung, ÖBV-Via Campesina Austria

Ewald Grünzweil
Obmann der IG Milch

Clemens Stammler
Obmann der Grünen Bauern- und Bäuerinnen

Den offenen Brief_herunterladen

 

Kommt zur Aktion gegen CETA!

 
Am Mittwoch soll CETA im Parlament abgestimmt werden. Deshalb werden wir in der Früh dort stehen, wo die ParlamentarierInnen an uns vorbei müssen.

CETA – Es reicht! Sie fallen um, wir stehen auf! Und zwar am 13.06., ab 7:45 am Josefsplatz.

 

 

 

 

 

Fernseh-Tipp “David gegen Goliath” im Report

5.6.2018,   21.05 Uhr, ORF 2,   REPORT:  Agrarmarkt – David gegen Goliath

Wiederholung am 6.6.18: 11:55 Uhr

Bauern in Österreich stehen unter enormem Preisdruck. Immer weniger Betriebe liefern immer größere Mengen zu immer kleineren Preisen. Eine Entwicklung, die sich auf dem Weltmarkt der Agrarindustrie vollzieht und vor allem die vielen Kleinbauern in Österreich trifft.

Die Milchbauern spüren die Übermacht von Handel und Molkereien besonders stark. Der „Report“ fragt nach: Wer verdient wie viel an einem Agrarprodukt? Welche Initiativen können Bauern von der Machtkonzentration von Handel und Industrie unabhängig machen? Und welche Rolle spielen die Konsumenten? Martina Schmidt und Jakob Horvat berichten.

zum Nachsehen

 
 
 

Weltmilchtag: „Milchbartl“ befreit ErzeugerInnen nicht von der Geißel des Überschusses

Die Stimmung der österreichischen MilcherzeugerInnen ist ohne Zweifel auf einem absoluten Tiefpunkt. Trotz doppelt so hoher Verkaufspreise von Butter kommt bei den Milcherzeugebetrieben davon nichts an. Die starke Ausweitung der Milchproduktion seit dem Ende der Milchquote im April 2015 führte zu einem deutlichen Preisverfall. Dies hat die Einkommenssituation der MilcherzeugerInnen in Österreich dramatisch verschärft, ohne Aussicht auf Verbesserung. Anstatt sofort die Produktionsmenge zurückzufahren, gibt es immer noch Anreizsysteme, die Produktion auszuweiten. So gibt es immer noch Investitionszuschüsse (mit Steuergeld finanziert) für den Neubau von Milchviehställen, Staffelpreissysteme in den Molkereien und Mindestabholmengen für Hofabholung. Dies sind nur einige Beispiele einer völlig verfehlten Marktpolitik. Niemand übernimmt Verantwortung für ein Marktgleichgewicht. Die Verantwortlichen treffen sich lieber bei Milchköniginnen-Wahlen, Trachtenfesten und „Milchbartl-Challenges“. Damit wird der Gesellschaft eine heile bäuerliche Welt vorgegaukelt, die in keiner Weise der Realität entspricht.

„Wir als IG-Milch fordern daher anlässlich des Weltmilchtages Molkerei- und landwirtschaftliche InteressensvertreterInnen auf, allgemein verbindliche Mengenreduktionsmodelle zu entwickeln. Diese Maßnahme ist die einzige Chance, die dringend notwendigen höheren Erzeugerpreise zu erreichen. Gleichzeitig wäre das ein wichtiger Beitrag für die Umwelt und die Tiergesundheit, da die Übermengen ausschließlich mit Kraftfutter und nicht mit heimischem Gras erzeugt werden“, so Ewald Grünzweil, Obmann der IG-Milch.

 

Medienberichte

31.5.2018: schweizerbauer.ch: «Aus Milchstreik nichts gemacht»
Martin Haab hat vor zehn Jahren zusammen mit seinen Kollegen von BIG-M zu einem Milchstreik in der Schweiz aufgerufen. Im Interview hält er einen Rückblick auf die turbulente Zeit.

30.5.2018: schweizerbauer.ch: «Exportdumping endlich stoppen»
Milchüberschüsse im Ausland zu entsorgen, sei keine Lösung. Die Bauernorganisation Big-M fordert eine Mengensteuerung und kündigt am 4. Juni eine “spektakuläre Aktion” an.

29.5.2018: elite-magazin.de: EU-Freihandel mit Australien und Neuseeland kritisch für Milchproduzenten

24.5.2018: blickinsland.at: Rinderbauern fürchten Freihandel mit Ozeanien

19.5.2018: derstandard.at: LK-Präsident: EU-Kommission spart nicht bei sich selbst
Der neue LK-Präsident Josef Moosbrugger will sich dafür einsetzen, dass Bauern mehr Geld für ihre Ware bekommen

16.5.2018: diepresse.at: Großbauern zittern um Förderungen
Den Bauern stehen Kürzungen ins Haus. Geplant ist auch eine Obergrenze von 60.000 Euro. In der EU fließen 80 Prozent der Förderungen an 20 Prozent der Betriebe.

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Fernseh-Filmtipp BAUER UNSER

Im Rahmen der ORF-Schwerpunktwoche „Schau, wo dein Essen herkommt!“ wird der Dokumentarfilm von Robert Schabus “BAUER UNSER” gezeigt:

Mittwoch, 23.5. um 20:15 Uhr auf ORF eins

 

Mehr Infos zu der Filmreihe:

http://muttererde.orf.at/

https://www.facebook.com/muttererdesocialmedia

 

Buchpräsentation und Diskussion zur Agrarpolitik

FRANZ ROHRMOSER:

Mein Einsatz für bäuerliche Zukunft – eine Autobiografie

am 8. Mai 2018, 19:00

Gesundheitszentrum Goldenes Kreuz
Langenloiserstraße 4
3500 Krems

Franz Rohrmoser – Autor, Ernährungsrebell
Dr. Andreas Wagner – Lektor
Martina Walch – Moderation

Seit über 40 Jahren in der kritischen Agrardiskussion, setzt sich Rohrmoser für ein neues Modell politischer Arbeit, der „Politik von unten“ ein – mit dem Ziel eine neue, demokratische Ernährungspolitik auf der Grundlage des Welternährungsberichtes zu entwickeln. Wesentlich sind dabei Bündnisse zwischen Bäuerinnen und Bauern und aufgeklärten KonsumentInnen ebenso wie Zusammenarbeit und Standesvertretung über alle parteipolitischen Grenzen hinweg.

Ende der 1960er Jahre war der geborene Bergbauernsohn Rohrmoser mit seinem Bruder als Entwicklungshelfer im brasilianischen Amazonasgebiet, Anfang der 1980er Jahre wurde er Mitbegründer der Österreichischen Berg- und Kleinbäuer_innenvereinigung ÖBV Via Campesina und deren erster Geschäftsführer. 1986 gründete er die „Entwicklungswerkstatt Austria“ für Westafrika-Hilfe.

Mit seiner Website https://bauernkonflikte.wordpress.com/  bietet er ein Forum für offiziell unterdrückte, verschwiegene und verdrängte Fragen in der Agrarpolitik. Aktuell unterstützt er die IG-Milch in ihrem Kampf um eine nachhaltige demokratische Lebensmittelpolitik.

Einladung

 

Medienberichte

27.4.2018: orf.at: Risiko für Wild- und Honigbienen
Drei bienenschädliche Insektengifte (Neonicotinoide) werden europaweit verboten. Vertreterinnen und Vertreter der Mitgliedsstaaten stimmten am Freitag mehrheitlich für ein Freilandverbot der Insektizide, wie die EU-Kommission in Brüssel mitteilte. Der Einsatz in Gewächshäusern bleibt erlaubt.

25.4.2018: wp.de: Milchbauern fordern ein Ende der Überproduktion
Der Bundesverband Deutscher Milchviehhalter fordert am Rande der Agrarministerkonferenz in Münster von der Politik eine Marktregulierung ein.

24.4.2018: tvthek.orf.at: konkret: Wegwerf-Kühe
Im Ausland setzt man immer stärker auf sogenannte Turbokühe: Diese Rinder werden früh geschlachtet und gleichen Wegwerfprodukten, die man nach kurzer Zeit entsorgt. Ein Thema, das auch auf dem 1. Internationalen Tierschutzgipfel in Wien im Mittelpunkt stand.

25.4.2018: schweizerbauer.ch: Verluste der Milchbauern steigen
Konventionell wirtschaftende Milchbauern in Deutschland machen nach Berechnungen des Büros für Agrarsoziologie und Landwirtschaft (BAL) seit Jahresbeginn wieder grössere Verluste.

21.4.2018: ooe.orf.at: Weniger Milchbauern aber größere Produzenten
Die Zahl der heimischen Milchbauern wird immer kleiner: Trotzdem sehen Milchgenossenschaften und Politik die Zukunft der Milchwirtschaft in OÖ durchaus zuversichtlich. Die bestehenden Höfe würden mehr und auch günstiger produzieren.

20.4.2018: tv-thek.orf.at: Zuversicht für Milchbauern
Sie werden immer weniger: pro Jahr haben in Oberösterreich zuletzt 400 Milchbauern den Betrieb eingestellt. Trotzdem sehen Milchgenossenschaften und Agrarpolitik die Zukunft der Milchwirtschaft im Bundesland durchaus zuversichtlich.

17.4.2018: tt.com: Neuseeland: Mehr Kühe als Menschen: Neuseelands Milch-Dilemma
Die rasant gewachsene Milchindustrie des Inselstaats gerät unter Druck. Die Umwelt leidet stark unter der Milchproduktion.

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Solidaritätsaktion 29.3.2018

Am Gründonnerstag in Wien unterwegs: für Gleichbehandlung und gegen Diskriminierung von Bäuerinnen und Bauern!

Wir bedanken uns herzlich bei allen Teilnehmern für diese gelungene Veranstaltung!

mehr Bilder

Medienberichte zur Aktion:

29.3.2018: w24.at: 24 Stunden Wien, 29.3.2018
Interview mit Ewald Grünzweil ab Minute 3:50

29.3.2018: puls.com: Puls 4 News vom 29.3.2018
kurzer Bericht von Solidaritätsaktion ab den letzten 3:30 Minuten

29.3.2018: heute.at: heute am Punkt, 29.3.2018
ab Minute 0:44

30.3.2018: mosaik-blog.at: 200 Jahre Raiffeisen: Wie die Idee der Genossenschaft verraten wurde
Heute vor 200 Jahren wurde Friedrich Wilhelm Raiffeisen geboren. Der Raiffeisen-Konzern, der seinen Namen trägt, bezieht sich bis heute auf seine Idee der Genossenschaften. Doch welche Rolle spielen die Prinzipien einer Genossenschaft heute noch? Julianna Fehlinger hat genau hingesehen.

30.3.2018: tt.com: Zwei Jahrhunderte: Protestaktion zum Raiffeisen-Geburtstag
Heute wäre „Genossenschafts-Vater“ Friedrich Wilhelm Raiffeisen 200 Jahre alt geworden. Aktuell sehen sich „Milchrebellen“ vom Raiffeisenkonzern diskriminiert.

30.3.2018: nachrichten.at: IG Milch kritisiert Raiffeisen
WIEN. Die alternative Bauernorganisation IG Milch hat gestern, Gründonnerstag, erneut angeprangert, dass Molkereigenossenschaften manchen Bauern verringerte Milchpreise zahlen. Ministerin Elisabeth Köstinger müsse diese Diskriminierung beenden.

29.3.2018: diepresse.com: IG Milch: Milchrebellen zahlen noch immer Strafgebühren
IG-Milch-Obmann Grünzweil kritisiert das Verhalten der Milchgenossenschaften. Auch der “Oligarch Raiffeisen” bleibt von den Vorwürfen nicht verschont.

29.3.2018: news.at: IG Milch: Noch immer Preisabschlag für Milchrebellen:
Grünzweil: “Es gilt das Recht des Stärkeren und der Stärkere ist Raiffeisen”

29.3.2018: oe24.at: Traktor-Demo legt heute Wiener City lahm
Etwa 20 Traktoren ziehen quer durch die Wiener Innenstadt – Verkehrssperren. 

26.3.2018: kurier.at: Protestaktion unzufriedener Milchbauern
Sie fordern ein Ende der von ihnen kritisierten “Diskriminierungen im Genossenschaftssektor, insbesondere im Molkereibereich”.

26.3.2018: vienna.at: Traktor-Konvoi: Milchbauern protestieren am Donnerstag in Wien
Am Donnerstag werden in Wien wieder unzufriedene Milchbauern erwartet. Die Mitglieder der IG-Milch protestieren aus Anlass des bevorstehenden 200. Geburtstages von Friedrich Wilhelm Raiffeisen.

26.3.2018: derstandard.at: Protestaktion unzufriedener Milchbauern zum Raiffeisen-Geburtstag
Gegen “Diskriminierungen im Genossenschaftssektor, insbesondere im Molkereibereich”

24.3.2018: derstandard.at: Zum 200. Geburtstag: “Raiffeisen würde im Grab rotieren”
In Niederösterreich wirkte Raiffeisen einst allgegenwärtig, mit dem Bauernsterben brechen den Genossenschaften Mitglieder weg

 

 

Buchvorstellung

„Mein Einsatz für bäuerliche Zukunft. Die Revolution für eine demokratische Ernährungspolitik hat begonnen“

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Franz Rohrmoser erzählt in seiner neuen Autobiografie seine bewegte Lebensgeschichte.
Die Bauernbefreiung von 1848 ist unvollständig geblieben, schreibt Franz Rohrmoser. Sie muss heute endlich nachgeholt werden. Dazu bedarf es einer echten Demokratisierung der Agrarpolitik und Agrarwirtschaft in Österreich und in Europa. Die “Untertänigkeit” ist ein nicht aufgearbeitetes geschichtliches Erbe der Bauern. Es bedarf nicht nur neuer Strukturen, sondern auch neuer Selbstreflexion – gemäß dem Prinzip seiner Autobiografie: Das Politische ist persönlich, das Persönliche ist politisch.

 

 

Franz Rohrmoser

 

Franz Rohrmoser:

auf einem Bauernhof im Salzburger Innergebirge geboren, Gründer der Österreichischen Berg- und Kleinbäuer_innen-Vereinigung (ÖBV), Konfliktforscher, Mitautor des Buches “Im Kampf um Ihre Rechte”
www.bauernkonflikte.wordpress.com

 

 

 

 

Im Landgasthof Wirt im Feld, Steyr-Dietachdorf wird Franz Rohrmoser sein neues Buch am 4. April 2018 um 20:15 Uhr vorstellen.

 

7.2.2018: sn.at: Ein bewegtes Leben im Dienst der “Hilfe zur Selbsthilfe”
Mehr als 40 Jahre Entwicklungshilfe im In- und Ausland, zehn Jahre Kampf mit Parkinson und mehr – der Kuchler Franz Rohrmoser hat in seiner jetzt erschienenen Autobiografie viel zu erzählen.

 

Auszug aus dem Buch über die IG-Milch bei der Wien-Aktion (vor dem Raiffeisengebäude):

… Es herrschte dicke Luft. Enorme Spannung war da. Die Gruppe zeigte Nerven wie Drahtseil. Einige Herren im dunklen Anzug wirkten angespannt. So etwas war noch nie da. An den Fensterscheiben des Glasturmes in Wien, in dem im 20. Stockwerk Österreichs Milchproduktion zu 95 Prozent verwaltet wird, drückten sich Menschen die Nase platt, während der Bauer Grünzweil, in seiner besonnenen und humorvollen Art weitere Interviews abwickelte. Das ist die IG-Milch! Sie war mit diesem rebellischen, mutigen Akt am Machtzentrum der österreichischen Agrarpolitik angekommen. Das war spürbar. Sie läutete damit eine neue Epoche der Agrarpolitik ein, bei der die Milchbauern mehr mitzureden haben sollten. Die alte Untertänigkeit wurde damit ein Stück weiter aufgelöst. …

 

Solidaritätsaktion am 29. März 2018 in Wien

Wir dürfen Euch herzlich einladen zur:

Solidaritätsaktion IG-Milch, 29.3.2018, Bauern-Bäuerinnen

Solidaritätsaktion für diskriminierte Bäuerinnen und Bauern am 29.3.18 in Wien

Im Geiste des Gründers des landwirtschaftlichen Genossenschaftswesens, Friedrich Wilhelm Raiffeisen, fordern wir die Diskriminierungen im Genossenschaftssektor, insbesondere im Molkereibereich, umgehend abzustellen.

Die vor etwa einem Jahr von großen Molkereien – erst nach massivem öffentlichen Druck – zurück übernommenen Bäuerinnen und Bauern müssen noch immer Strafgebühren – sogenannte Schüttgebühren  – zahlen, die ihnen automatisch vom Milchgeld abgezogen werden. Manche von Ihnen, die Bio-Milch liefern, erhalten keinen Bio-Milchaufschlag auf den konventionellen Grundpreis.  

Friedrich Wilhelm Raiffeisen,  der Gründer der landwirtschaftlichen Genossenschaftsidee, würde sich angesichts dieser Ungerechtigkeiten und Ungleichbehandlung bäuerlicher Lieferanten im Grabe umdrehen.

Bei einer Aktion am 29. März wollen wir diese Diskriminierung in den öffentlichen Fokus stellen. Anfahrt mit den Traktoren schon am Mittwoch 28.3. nachmittags. 

Start ist am Gründonnerstag um 10 Uhr am Friedrich Wilhelm Raiffeisen Platz. Dauer bis ca. 11:30 Uhr.
Thema: “Raiffeisen würde sich im Grab umdrehen” 

Danach fährt der Konvoi zum Haus der EU. Dort soll es eine Aktion zur Abschaffung der Milchquote und zu ungerechten globalen Handelsbeziehungen geben.  

Anschließend (ca. 13.00 Uhr) wird eine Pressekonferenz abgehalten bei der unter anderem die Verträge, mit denen viele IG Milch Bauern momentan konfrontiert sind, zum Thema gemacht werden.

Zur Unterstützung haben wir uns drei Experten eingeladen:

Franz Rohrmoser,
erster Geschäftsführer der österreichischen Bergbauernvereinigung und kritischer Raiffeisenexperte

Wolfgang Pirklhuber,
ehemaliger Agrarsprecher der Grünen im Nationalrat

Heini Staudinger,
Gründer der Waldviertler Schuhwerkstatt und der neuen Genossenschaftsbewegung Rückenwind.

Wir freuen uns über Unterstützung von weiteren Organisationen. 

Team IG-Milch 

Medienberichte

24.3.2018: derstandard.at: Raiffeisen, ein wirtschaftlicher und politischer Machtfaktor
Zucker, Mehl und Stärke, Banken, Versicherungen und Medien: Die wahre Stärke des Raiffeisensektors ist seine politischen Vernetzung

19.3.2018: kleinezeitung.at: Milchpreis fällt wieder: Minus zehn Prozent in zwei Monaten
Ende 2017 haben Landwirte im Schnitt noch 42 Cent pro Kilogramm Milch erhalten. Im Februar waren es nur noch 38,2 Cent.

19.3.2018: orf.at: Freihandel und Fleischskandal: Bauernprotest in Brüssel
Die FUGEA-Landwirte befürchten Massenimporte durch Billigfleisch und sehen ihre auf kleine, regionale Produktion ausgerichteten Betriebe bedroht. Als jüngstes Negativbeispiel des auf immer billigeres Fleisch setzenden Handels gilt den Organisatoren zufolge der Skandal rund um die belgische Großschlachterei Veviba. Die Landwirte sehen sich als Opfer der Affäre, bei der unter anderem Fleisch mit falschem Haltbarkeitsdatum in den Handel kam.

13.3.2018: nachrichten.at: Gleich nach dem Buttermangel kam die Milchflut
LINZ. Molkereien ersetzen EU-Quoten durch Preissystem, das Mehrlieferung bestraft und Selbstbeschränkung belohnt.

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Medienberichte

28.2.2018: orf.at: Risikobewertung ohne Wenn und Aber
Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) hat die Gefahr von Neonicotinoiden für Bienen in einer neuen Risikobewertung am Mittwoch klargestellt. „Die meisten Anwendungen neonicotinoider Pestizide stellen ein Risiko für Wild- und Honigbienen dar“, so die EFSA.

28.2.2018: topagrar.at: Auch Ennstal Milch mit neuem Begrenzungssystem
Mit der Ennstal Milch führt jetzt nach Berglandmilch und NÖM eine weitere Molkerei ein Mengenbegrenzungssystem ein. Die Kärntner Milch verzichtet hingegen heuer darauf.

27.2.2018: tirol.orf.at: Milchpreis für Bauern wird wieder gesenkt
Auf die Tiroler Milchbauern kommt der nächste Einkommensverlust zu. Erst Anfang Februar sank der Milchpreis, Anfang März sinkt er erneut. Wegen des großen Milchangebots in Europa schloss die Tirol Milch weitere Senkungen nicht aus.

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Die neue BauernPost ist da!

Die Plattform „Wir haben es satt“ hat die 3. Ausgabe der alternativen BauernPost produziert. Am Montag, den 29.1.2018, bei der Eröffnung der Wintertagung des Ökosozialen Forums mit dem Titel „Von Milchseen zur Butterknappheit. Was kommt als Nächstes?“, wird mit der BauernPost gezeigt wie eine demokratische Lebensmittelpolitik der Zukunft aussieht.  Zum Eröffnungstag werden Elisabeth Köstinger, Nachhaltigkeitsministerin, Georg Strasser, Präsident des Österreichischen Bauernbundes und Helmut Brunner, Bayerischer Staatsminister für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten erwartet.

BauernPost_WEB-1

Bergeübung der FF Freistadt

Unsere Faironika unterstützte die FF Freistadt heuer bei der Bergeübung am 8.2.2018:

IG-Milch, A faire Milch, Faironika

Faironika bei Berge-Übung der FF Freistadt

Medienberichte

30.1.2018: tagesspiegel.de: Protest gegen EU-Agrarpolitik: Wegwerfware Milch
Die EU hortet 400.000 Tonnen Milchpulver und kauft ab sofort keines mehr auf. Die Maßnahme dürfte den Milchpreis wieder unter Druck setzen.

29.1.2018: viacampesina.at: Wintertagung: Milchseen und Butterknappheit sind die logische Folge einer verfehlten Agrarpolitik, wir wollen Lösungen!

29.1.2018: topagrar.com: Verbraucher würden für “ethische Milch” mehr bezahlen
Ein Großteil der Verbraucher in Deutschland ist bereit für eine Milch mit ethischen Attributen mehr zu bezahlen, wenn bei der Produktion Faktoren wie eine tiergerechtere Haltung, Artenschutz, faire Preise für die Landwirte oder eine regionale Erzeugung verwirklicht werden.

28.1.2018: n-tv.de: 380.000 Tonnen eingelagert, EU sitzt auf Bergen von Milchpulver: Die Milchpreiskrise scheint überstanden, doch der langfristigen Erholung des Marktes stehen Hunderttausende Säcke Milchpulver entgegen. Die EU hatte sie gekauft, um den Bauern beizuspringen, als die Preise einbrachen. Jetzt muss sie selbst billig verkaufen.

23.1.2018: hasepost.de: Zehn Prozent der Milchbauern haben binnen zwei Jahren aufgegeben

23.1.2018: agrarheute.com: BayernMEG fordert EU-weites Reinheitsgebot für Milchaustauscher
Nach Auffassung von Markus Seemüller, Geschäftsführer der BayernMEG, kann ein EU-weites Reinheitsgebot für Milchaustauscher helfen, drohende Überschüsse am Milchmarkt zumindest zu lindern. agrarheute hakt nach.

21.1.2018: kurier.at: Grüne Woche: Ein Prosit auf die Landwirtschaft
Die Agrarmesse in Berlin zieht Agrarier, Städter und jene an, die die Sau raus lassen wollen.

20.01.2018: zdf.de: Für Ökolandwirtschaft “Wir haben es satt”: Bauern setzen Zeichen
Sie “haben es satt”: Tausende Bauern und Umweltaktivisten setzen bei der Grünen Woche mit einem Protestmarsch ein Zeichen gegen die Industrialisierung der Landwirtschaft. https://www.zdf.de/politik/laenderspiegel/bauernprotest-in-berlin-100.html

16.1.2018: topagrar.com: Guhl: Bauern melken sich in die nächste Krise
Nach drei Monaten des Aufatmens stehen für Peter Guhl, Vorstandsvorsitzenden der MEG Milch Board, die Zeichen wieder auf Sturm. Der Butterpreis habe in den letzten Wochen viel von seiner marktstützenden Wirkung verloren, die Preise für Milchpulver blieben unterirdisch, und auch im so wichtigen Käsesegment sehe es nicht gut aus. Alles in allem führe dies aktuell leider zu deutlichen und zügigen Milchpreisrückgängen. Fraglich sei nur: Wie weit werden die Preise sinken und steuern die Erzeuger bereits wieder auf eine neue Milchpreiskrise zu? Lesen Sie mehr auf: https://www.topagrar.com/news/Rind-Rindernews-Guhl-Bauern-melken-sich-in-die-naechste-Krise-8985984.html

12.1.2018: tt.com: „Das System Milch“: Albträume mit Athleten im Stall
Der Südtiroler Regisseur Andreas Pichler erzählt im TT-Interview von Auswüchsen und Alternativen zum „System Milch“.

12.1.2018: agrarheute.com: Frankreich plant Gesetz gegen Preisdumping
Die französische Regierung will ein Gesetz gegen den Verkauf unter Einstandspreisen im Lebensmitteleinzelhandel auf den Weg bringen. Supermärkte sollen demnach den Erzeugern mindestens den Produktionspreis zahlen.

12.1.2018: bayerische-staatszeitung.de: Die Macht der Verbraucher
Immer mehr Unternehmen verbannen Glyphosat aus der Erzeugerkette – weil die Konsumenten das Herbizid ablehnen

5.1.2018: topagrar.at: Milchanlieferung deutlich über Vorjahr
Die Milchanlieferung an die österreichsichen Molkereien stieg in den letzten Monaten des Jahres 2017 immer stärker an. Laut letzter Erhebung der AMA lag die Anlieferung im November im Vergleich zum Vorjahr um 10,2 % höher. Insgesamt hebt sich die Milchmenge immer stärker vom Vorjahr ab.

4.1.2018: gmeiner-meint.blogspot.co.at: Politik für die Bauern? Oder Showprogramm für die Gesellschaft?

Medienberichte

23.12.2017: ooe.orf.at: Gmundner Molkerei zahlt weniger für Milch
Schlechte Nachrichten für die Milchbauern in Oberösterreich kommen von der Gmundner Molkerei. Sie senkt mit Jahresbeginn den Preis für Rohmilch um 3,2 Cent pro Kilo. Zuletzt lag der Preis bei rund 40 Cent.

20.12.2017: sueddeutsche.de: Aldi bereitet strenge Glyphosat-Kontrollen vor
In einem Brief verlangt der Discounter von den Lieferanten genaue Informationen über die Verwendung des umstrittenen Unkrautvernichters. Geht es um die Gesundheit der Kunden? Oder um einen Marketing-Gag?

19.12.2017: agrarheute.com: Milchpreis: Spotmilch stürzt unter 20 Cent
Die Preise für die zwischen den Molkereien gehandelte Spotmilch sind Ende Dezember dramatisch abgestürzt.

19.12.2017: topagrar.at: Mehr Bio- als konventionelle Milch
In den Monaten Jänner bis Oktober 2017 stieg die Gesamtmilchanlieferung in Österreich im Vergleich zum gleichen Vorjahreszeitraum um 2,5 % oder 69 Mio. kg an.

18.12.2017: vorarlberg.orf.at: Wie die Milchproduktion im Ländle funktioniert
Damit der Konsument täglich Milch konsumieren kann, müssen Milchkühe immer wieder besamt werden. Die Milchproduktion ohne Förderungen wäre unrentabel. Ein Blick hinter die Kulissen.

17.12.2017: tt.com: Bauernbund und Kammer: Verflechtung im Visier
Dass über die Bauernkammer auch der „Parteitag“ des VP-Bauernbunds organisiert wird, sorgt für Kritik. Präsident Hechenberger verweist auf die strikte Trennung.

13.12.2017: derstandard.at: Landwirtschaftskammer: Ist da ein Wolf im Schafstall?
Userkommentar Franziskus Forster: Statt einer Diskussion der Pflichtmitgliedschaft brauchen wir eine Debatte über die Pflichten gegenüber den Mitgliedern – und gegenüber der Gesellschaft. Aktuell kommen einige Fragen zu kurz. Etwa: Was ist eigentlich eine öffentlich-rechtliche Interessenvertretung?

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Jahreshauptversammlung 2017

Die heurige Jahreshauptversammlung fand am 9.12.2017 wieder in Steyr beim Gasthaus “Wirt im Feld” statt. Sie war auch heuer wieder gut besucht und die Ehrengäste waren Frau Julianna Fehlinger von der Österreichischen Berg- und Kleinbäuer_innen Vereinigung (ÖBV) und Herr Franz Rohrmoser, Konfliktforscher.

Hier ein paar Eindrücke dazu:

Ewald Grünzweil, IG-Milch, A faire Milch, Faironika, Jahreshauptversammlung

Jahreshautpversammlung 2017

 

TV-Filmtipp

ARTE zeigt den Dokumentarfilm “Das System Milch” am Di. 21.11.2017, 20.15 Uhr;
Nächste Ausstrahlung : Freitag, 8. Dezember um 09:25

Milch ist Big Business. Die Doku “Das System Milch” zeigt die Machenschaften der globalen Milchindustrie und die Folgen für Tiere, Umwelt und Menschen.utopia.de

https://tvheute.at/…/send…/das-system-milch-doku_-1148653855

 

Medienberichte

29.11.2017: kleinezeitung.at: Glyphosat: Breite Front für nationales Verbot in Österreich
Nach EU-weiter Verlängerung: Spar-Vorstandschef fordert österreichweites Glyphosatverbot. Auch einige Molkereien und Pflanzenhändler Bellaflora für Verbot.

28.11.2017: kaernten.orf.at: Kärntner Milch überlegt Glyphosat-Verbot
Die Oberkärntner Molkerei „Kärntner Milch“ will künftig ihren Milchlieferanten verbieten, das Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat einzusetzen. Die Entscheidung soll in der nächsten Woche fallen. 1.250 Milchbauern beliefern die Molkerei.

27.11.2017: diepresse.de: Warum Deutschland bei Glyphosat umfiel
Die verlängerte Zulassung des umstrittenen Unkrautvernichters hat auch wirtschaftliche Hintergründe. Sie ist dennoch falsch und wird sich langfristig rächen.

27.11.2017: tagesspiegel.de: Studie: EU-Agrarpolitik ist widersprüchlich und veraltet
Die Gemeinsame Agrarpolitik sichert sowohl das Einkommen der Landwirte als auch die Lebensmittelsicherheit in der EU. Aber sie ist veraltet und muss radikal geändert werden, lautet das Ergebnis einer Studie von Nichtregierungsorganisationen und Europaabgeordneten. Samuel White

23.11.2017: cbo.fro.at: Radio AGEZ-Radio Helsinki: Vergossene Milch?
Zusammenschnitt der Veranstaltung „Vergossene Milch?“ von Leonie Groihofer, die am 18. September 2017 im Welthaus Graz stattgefunden hat.

Preise im Keller, Bauernsterben und trotzdem Überproduktion am Milchmarkt. Durch Orientierung auf den Weltmarkt kommen Kleinbauern unter die Räder. Wie kann aber eine Landwirtschaft aussehen, die gleichzeitig sozial und ökologisch nachhaltig ist und ohne Dumping von Überschüssen auskommt?

Darüber diskutieren: Ewald Grünzweil (IG-Milch), Karl Buchgraber (Forschungsanstalt Raumberg-Gumpenstein), Stephan Pöchtrager (Werner Lampert Beratungsges. m. b. H., Projektmanagement)

22.11.2017: agrarheute.com: Milch: FrieslandCampina beschließt Krisenmaßnahmen
Der Mitgliedsrat von FrieslandCampina hat einer vorübergehenden vorläufigen Maßnahme zugestimmt, falls die Milchbauern im Frühjahr wieder zuviel Milch anliefern.

10.11.2017: agrarheute.com: Milchmarkt: Bayerischer Landtag will Mengensteuerung
Am Donnerstagabend hat der Bayerische Landtag fraktionsübergreifend beschlossen, dass es ein EU-weites Instrument zur Mengenreduzierung in Krisenzeiten braucht.

 

Franz Rohrmoser: Die IG-Milch und die kritische Bürgerbewegung

Die IG-Milch und die kritische Bürgerbewegung

Von Franz Rohrmoser

Manchmal glauben wir es aus der Sicht einer Bauernorganisation gar nicht, wie viele kritische KonsumentInnen und BürgerInnen sich kritisch und kompetent mit der Agrarpolitik auseinandersetzen. Die IG-Milch ist dabei ein geachteter Gesprächspartner. Das hat sich in den letzten Herbstmonaten wieder bei drei Veranstaltungen gezeigt.

Gauting bei München

Ein Medium, über das die IG-Milch in diesem Jahr wieder sehr bekannt wurde, ist der kritische Film „Bauer unser“ von Robert Schabus, in dem ja bekanntlich IG-Milch-Obmann Ewald Grünzweil mehrmals sehr markant und auch provokativ auftritt. Das wirkt bis nach Deutschland und so wurde Ewald am 13. September von einer kritischen Bürgergruppe nach Gauting im Landkreis Starnberg, südwestlich von München, zu einer Filmvorführung „Bauer unser“ mit anschließender Diskussion geladen. Ernst Halbmayr und ich begleiteten Ewald und wir nutzten dabei die Fahrtzeiten mit der Bahn für interne Gespräche, wie es mit der IG-Milch weitergehen kann und wird.

Die Moderatorin der Veranstaltung Christiane Lüst, die uns bei der Ankunft empfängt, betreibt in der Kleinstadt Gauting ein Umweltzentrum mit Fair-Café und einen Fairtrade Hofladen. Sie ist eine sehr energische, starke Frau. Christiane Lüst ist die Gründerin des Netzwerkes „Aktion GEN-Klage“ mit dem Ziel, die Einführung der Agrogentechnik in Europa auf juristischem Weg zu stoppen. Inzwischen haben sich ihrer Aktion GEN-Klage über 60 Organisationen aus Europa, Asien, Amerika und Afrika angeschlossen. Sie definieren den Schutz vor Gentechnik als Menschenrecht und kontrollieren, ob die Regierungen das auch einhalten. Bei Nichteinhaltung wird dies auf juristischem Weg eingefordert und öffentlich gemacht und sie zwingen dabei die Regierungen, die allgemein die UNO-Menschenrechte angenommen und beschlossen haben zur Umsetzung. Das ist ein sehr wirksamer Ansatz wo jeder, jede etwas bewirken kann, betont Christiane.

Der Film „Bauer unser“ und das anschließende Gespräch wurde im Kino der Klein-stadt Gauting aufgeführt. Ewald Grünzweil stellte sich anschließend der Debatte und kam beim Publikum sehr gut an. Die Diskussion mit der bewährten Moderatorin Christiane Lüst war ein Erfolg. Gesprochen wurde über unterschiedlichste Themen und Probleme der heutigen Landwirtschaft, deren Vermarktung und Verbrauchern. Ewald konnte alle Fragen beantworten und zeichnete sich – wie der Veranstalter es in einem Bericht nachher schrieb – durch sein enormes Fachwissen aus. Er erklärte auch das im Jahr 2016 in Österreich von der IG-Milch veröffentlichte „Milch-Manifest“. So wurde festgestellt, dass Probleme in der Österreichischen und der Deutschen Landwirtschaft oft ähnlich gelagert sind. Gleiche oder ähnliche Forderungen sollten also auch – gerade jetzt, in der Zeit der Bundestagswahl in Deutschland – und auch in Europa angedacht und erhoben werden. Das Milch-Manifest wurde an Teilnehmer verteilt und mit Interesse angenommen.

Nach der Diskussion ließen wir bei einem Feierabendbier den interessanten und für viele Teilnehmer lehrreichen Abend ausklingen.

Welthaus Graz

Eine zweite Veranstaltung, in der die Verbindung der IG-Milch mit kritischen Bürgerbewegungen sichtbar wurde, fand am 18. September im Welthaus Graz statt. Man kennt sich über die Plattform „Wir haben es satt“, wo neben der ÖBV unter anderen auch Dritte Welt Organisationen, darunter das Welthaus beteiligt sind. Zu dieser Diskussion im Welthaus Graz wurde wiederum Ewald Grünzweil als Experte geladen. Weitere Experten waren: Stephan Pöchtrager (Werner Lampert Beratungs Ges. m. b. H.) und Karl Buchgraber (Höhere Bundeslehr- und Forschungsanstalt Raumberg-Gumpenstein). Die Diskussion moderierte Markus Meister vom Welthaus. Von der IG-Milch war noch Bernd Kaufmann anwesend, der sich in einer sehr kritischen Wortmeldung einbrachte. Es ging um die schwierige Lage der Bauern – hier bei uns und weltweit -, Billigpreise und Butterengpässe, der Klimawandel und Wetterextreme, die Rolle der Handelsketten und die Macht der KonsumentInnen. Das waren einige der Themen, über die die Expertenrunde Montagabend im Grazer Welthaus diskutierte.

Das Publikumsinteresse war groß, wie auch die vielen Fragen an die Experten zeigten. Als Ewald Grünzweil als Milchbauer mit 40 Kühen und als Obmann der IG-Milch sagte: “Wenn die Bedingungen nicht besser werden, weiß ich nicht ob es mit meinem Hof nach mir weitergeht“, ließ das die Zuhörer aufhorchen. Stephan Pöchtrager erklärte durchaus spannend wie die Lampert-Gruppe es schafft, dass ein Billiganbieter, wie der Hofer, einzelne, regional definierte Spezialprodukte mit einem höheren Preis verkauft, um auch den Bauern einen höheren Preis zu zahlen. Karl Buchberger von Raumberg-Gumpenstein zeigt sich als gewiefter Politiker, der zwar die notwendigen Neuerungen recht gut kennt und auch vertritt, aber gleichzeitig auch die gängige Agrarpolitik in Schutz nimmt.

Im Rahmen der Veranstaltung in Graz fand auch ein Gespräch mit dem Grazer Professor für Soziologie Franz Höllinger statt, der im Sommer gemeinsam mit Ernst Halbmayr in einer Radiosendung diskutierte. Es ging um eine mögliche Zusammen-arbeit, wobei bisher keine besondere Möglichkeit sichtbar wurde.

City-Kino in Steyr

Eine dritte Veranstaltung fand ein Monat später am 18. Oktober im City-Kino in Steyr statt, dort wo auch die letzte Jahreshauptversammlung der IG-Milch war. Gezeigt wurde der sehenswerte Dokumentarfilm „Das System Milch“ von Andreas Pichler. Es wird auf erschreckende Weise gezeigt, wie die europäische Milchwirtschaft auf Abwege geraten ist. Hier vertrat Ernst Halbmayr die IG-Milch und bereicherte mit seinem großen Wissen die anschließende Diskussion neben dem kritischen Tierarzt Dr. Vinzenz Loimayr aus der Region Steyr. Auch Ewald Grünzweil, Erwin Thumfart und Thomas Schmidthaler mit Frau, sowie Stefan Scheipl nahmen von der IG-Milch teil.

Der Filmemacher Andreas Pichler, geboren 1967 in Südtirol, ist ein gelernter Profi. Er arbeitet in Deutschland und hat schon mehrere berühmt gewordene Filme gemacht und hat Auszeichnungen dafür erhalten. Sein Film „System Milch“ zeigt in einer anderen Form die gleiche Grundproblematik auf wie der Film „Bauer unser“ von Robert Schabus. Der von der Agrarpolitik selbst gemachte Wachstumswahn und Verdrängungswettbewerb zwischen Bauern geht von der Illusion aus, dass wir unsere Milch in den asiatischen Ländern verkaufen können. Der Film zeigt aber auch auf der fundierten Basis des Welternährungsberichtes klar und beeindruckend auf, dass die künftige Welternährung nicht die agrarindustriellen Großbetriebe sichern. Diese Ernährung wird nur gesichert durch eine lokale, bäuerliche Produktion, mit breit gestreuten Kleinbetrieben vor Ort, die mit biologischem Anbau, direkt vom Menschen essbares Getreide und Gemüse erzeugen und wo Kühe die natürliche Ressource Gras, das der Mensch nicht essen kann, wunderbar in Milch und Fleisch verwandeln. Wenn eine solche Produktion in regionaler, direkter Verbindung mit der lokalen Bevölkerung erfolgt, kann sie am besten die Welternährung mit wenig Energieaufwand sichern.

Fazit

Die drei Veranstaltungen zeigen eindrucksvoll wie verschiedene Gesellschafts-gruppen sich auf hohem Niveau, in unterschiedlichen Formen sich mit Bauern, Ernährung und Agrarpolitik befassen. Sei es die Gruppe im Raum München, die hoch effizient Gentechnik verhindert. Oder das Welthaus Graz zeigt uns wie Organisation, die sich für Entwicklungshilfe einsetzen, auch die Agrarpolitik bei uns studieren und die Öffentlichkeit aufmerksam machen, wenn wieder Milchpulver mit Dumpingpreisen nach Afrika gebracht wird und dort die eigenen Bauern zerstört. Und der neue Film „System Milch“ von Andreas Pichler zeigt wie immer mehr professionelle Filme-macher, die Probleme aufgreifen. Für Bauern, Bäuerinnen kann und soll das ein Ansporn sein:

  • Erstens entsteht immer mehr Wissen über die Zustände und Zusammen-hänge. Das mögen unsere Eliten nicht. Dieses Wissen ist also eine wesentliche Voraussetzung für notwendige Änderungen, es ist jedenfalls ein wesentliches Potential für Veränderungen.
  • Zweitens entstehen aus diesem Potential immer mehr Möglichkeiten der Kooperation zwischen Erzeugern und Verbrauchern.
  • Drittens stellt sich dabei aber die Frage ob Bäuerinnen und Bauern überhaupt noch das Interesse, den Mut, die Kraft und die Zeit aufbringen dieses Potential und Möglichkeiten für sich und die bäuerliche Zukunft zu nutzen.

Ewald Grünzweil hat mich als Begleiter zu allen drei Treffen mitgenommen, ich fand es spannend und bereichernd, dass ich mit dabei war.

 

Franz Rohrmosers “Offener Brief an Bundesminister Andrä Rupprechter”

Offener_BRIEF_an_BM_Rupprechter-1

Offener Brief an Bundesminister Andrä Rupprechter

Offener_BRIEF_an_BM_Rupprechter – Download

 

Neues Attac-Buch: Entzauberte Union. Warum die EU nicht zu retten und ein Austritt keine Lösung ist

Der europaweite Aufstieg rechter und rechtsextremer Parteien findet in Österreich seine Fortsetzung. Ein Hauptgrund dafür ist die zunehmende soziale Spaltung der Gesellschaft: Die Mehrheit sieht ihr Stück vom Kuchen immer kleiner werden. Wenn das so ist, sollen immer weniger Menschen überhaupt etwas vom Kuchen bekommen, so die angebliche Lösung.

Wer glaubt, „mehr EU“ wäre die Antwort auf das Erstarken der Rechten, wird enttäuscht werden. Denn in ihrem Kern ist die EU selbst ein Raum verschärfter Konkurrenz – sowohl zwischen den EU-Staaten als auch auf globaler Ebene.

Mit unserem neuen Buch „Entzauberte Union. Warum die EU nicht zu retten und ein Austritt keine Lösung ist“ liefern wir den Anstoß für einen neuen Umgang mit der EU: Hat die EU überhaupt das Potenzial, jenes „soziale und demokratische Europa“ zu werden, das uns seit Jahrzehnten als politisches Idealbild präsentiert wird?

Um Antworten darauf zu finden ist es nötig, viele unserer liebgewonnenen EU-Bilder zu entzaubern. Doch wenn die EU nicht zu retten und auch eine Rückkehr zum Nationalstaat keine Lösung ist – was dann?

 

Jetzt im Attac-Shop bestellen

herausgegeben von Attac Österreich

Download: Leseprobe

Mandelbaum Verlag, edition Kritik & Utopie
250 Seiten, EUR 15,00
ISBN: 978-3854766698

 

Medienberichte

31.10.2017: schweizerbauer.ch: Fertig mit Kraftfutter für Milch
Weniger ausländisches Kraftfutter entlastet den Milchmarkt und die Umwelt, spart Kosten und stärkt die Positionierung der Schweizer Milch, schreibt die Agrarallianz.

30.10.2017: wallstreet-online.de: Frankreich: Schlimmster Butternotstand seit dem Zweiten Weltkrieg
Der Preis für Butter am Weltmarkt hat sich innerhalb eines Jahres verdreifacht. In Frankreich kommt es indes zu Lieferengpässen. Auch Deutschland ist von massiven Preissteigerungen betroffen.

28.10.2017: topagrar.com: Milch-Boom in Irland und kein Ende?
Bis 2020 wollte Irland seine Milchmenge verdoppeln, jetzt erreicht die grüne Insel dieses Ziel schon nächstes Jahr. Wie viel mehr Milch kommt noch? Vollgas nach dem Quoten-Ende: Mit Neueinsteigern, mehr Kühen und höheren Leistungen steigerte Irland die Milchanlieferung bis 2016 um 1,1 Mio. t auf 6,7 Mio. t. Damit kamen knapp 20% der zusätzlichen Milch der EU im letzten Jahr aus Irland.

25.10.2017: Molkerei Berchtesgadener Land: Glyphosat-Verbot für Bauern
Die Molkerei Berchtesgadener Land verbietet Bauern die Nutzung des Umkrautvernichters Glyphosat. Piding/Brüssel – Im Gegensatz zur EU-Kommission hat die Molkerei Berchtesgadener Land am Mittwoch eine Entscheidung zum Thema Glyphosat gefällt: Einstimmig beschloss der Aufsichtsrat der Genossenschaft, seinen Zulieferern den Einsatz des umstrittenen Unkrautvernichters mit sofortiger Wirkung zu untersagen. Das sagte Geschäftsführer Gerhard Pointner dem „Münchner Merkur“.

19.10.2017: kleinezeitung.at: Butter könnte bald wieder billiger werden, Milch wird teurer
Butterpreis sinkt ab November in Deutschland. Dafür werden andere Molkereiprodukte teurer.

19.10.2017: science.orf.at: Deutlich weniger Vögel und Insekten
In Deutschland ist die Zahl der Vögel und Insekten laut zwei neuen Studien in den vergangenen Jahren deutlich geschrumpft. Die Ursachen dafür sind nicht sicher, aber intensive Landwirtschaft und Umweltgifte dürften eine Rolle spielen.

17.10.2017: topagrar.at: Nach Glyphosateinsatz auf Grünland denkt Molkerei über Konsequenzen nach

15.10.2017: br.de: Arbeitsbelastung der Landwirte Bauernfamilien leiden immer öfter unter Burnout
Die Werbung gaukelt uns ein romantisches Bild der Landwirtschaft vor: Glückliche Kühe, sonnengebräunte Bauern, Blumenwiesen. Doch die Realität schaut meist anders aus: Arbeitsverdichtung und Stress führen immer öfter zu Konflikten auf den Höfen. Die Landwirtschaftliche Familienberatung der Kirchen bietet Hilfe an.

9.10.2017: br.de: Protest gegen Preisverfall: Bauern versprühen Milchpulver in München
Spektakuläre Aktion am Montagmittag vor der Bayerischen Staatskanzlei in München: Bei seiner “Milch-(Ver)-Pulver-Tour” ist der Bundesverband Deutscher Milchviehhalter mit 200 Schleppern vorgefahren. Dann wurde Milchpulver versprüht.

6.10.2017: gmeiner-meint.blogspot.co.at: Geben sich die Bauernvertreter auf?

5.10.2017: tt.com: Rücktritt nach Wirbel um „falsche“ Eier im Außerfern
Der Außerferner Bezirksbauernchef Richard Wörle hatte einem Pflegeheim Eier aus deutschen Legebatterien statt aus heimischer Freilandhaltung geliefert. Unterschiedliche Stempel hatten den Verdacht der Heimleitung erregt.

4.10.2017: noen.at: Bauern beklagen Steuerlast
Einheitswerte erhöhten sich in St. Georgen/Reith um bis zu 168 Prozent. Kleinbauern vor dem Aus.

St. Georgen/Reiths Bauern beklagen die massive Abgabenlast durch die neuen Einheitswerte. Am Bild: Martin Helmel, Franz Hager, Klaus Hobiger, Andreas Hager, Erich Baumann und Thomas Haidler (v.l.). |© Kössl

3.10.2017: orf.at: Glyphosat: Österreich gegen Zulassungsverlängerung
Österreich wird auf EU-Ebene künftig gegen eine Verlängerung der Zulassung des umstrittenen Pestizids Glyphosat stimmen. Der Beschluss wurde heute auf Initiative der Grünen im EU-Unterausschuss des Parlaments gefasst. SPÖ und FPÖ schlossen sich dem Antrag an.

Nyéléni Herbsttreffen der Bewegung für Ernährungssouveränität

Tagung “Gutes Essen für Alle”, 26.-29. Oktober 2017 in Graz!

Nyeleni Herbsttreffen 2017 Bewegung für Ernährungssouveränität

Gutes, gesundes und lokal angepasstes Essen für alle Menschen zugänglich zu machen, ist die Vision der Bewegung für Ernährungssouveränität. Den akuten Krisen unserer Zeit setzt Ernährungssouveränität eine bäuerliche und vielfältige Landwirtschaft entgegen.

Von 26. bis 29. Oktober erwarten die Teilnehmer*innen der Tagung in ganz Graz Workshops, Buchvorstellungen, Podiumsdiskussionen, eine Posterausstellung von Studierendenarbeiten und Exkursionen zur Gelawi Jaklhof und ins Stadtteilzentrum Jakomini.

Programmpunkte: Demokratische Lebensmittelpolitik, Klima-smarte Landwirtschaft und andere Verirrungen, Solidarische Landwirtschaft, Vereinnahmung von Rechts und Zivilcourage, Milch und Macht, Pflegearbeit, Food Literacy, Zugang zu Land, Rechte von Erntehelfer*innen, Landgrabbing-Geschäfte von Finanzinvestoren, Degrowth, Ernährungsräte, uvm.

Für vegane, saisonale Verpflegung wird gesorgt. Teilnahme ist kostenlos.
Anmeldung unter: www.ernährungssouveränität.at/anmeldung

Details unter:
http://www.ernährungssouveränität.at/nyeleni-herbst-2017/
https://www.facebook.com/events/1715509192077070/

 

Medienberichte

29.9.2017: tirol.orf.at: Erneut EU-Kritik wegen Almfutterflächen
Österreich drohen laut EU-Rechnungshof erneut Millionen-Rückzahlungen wegen der Almflächen. Das Problem begann vor Jahren, betroffen waren damals auch tausende Tiroler Bauern. Die sollen laut Agrarlandesrat Josef Geisler jedoch nicht erneut zur Kasse gebeten werden.

29.9.2017: salzurg.orf.at: Neue Lungauer Öko-Milch um zwei Euro
Die Salzburg Milch verkauft nun spezielle Milch aus dem Lungau. Sie kostet stolze zwei Euro pro Liter. Die „Reine Lungau“ soll besonders wertvoll, tier- und naturfreundlich sein. Sie wird die teuerste Milch in allen Regalen.

29.9.2017: topagrar.at: Milchpreise ziehen weiter an
Die Berglandmilch und die Gmundner Milch haben bekannt gegeben, die Erzeugerpreise mit 1. Oktober zu erhöhen. Berglandmilch erhöht um netto 0,5 Ct/kg, Gmunden um netto 1,7 Ct/kg. Die Erhöhungen gelten bei beiden Unternehmen bis einschließlich 31. Dezember 2017.

29.9.2017: tips.at: Gmundner Milch erhöht erneut Bauernmilchpreis
GMUNDEN. Die vorerst stabile Situation am europäischem Milchmarkt kommt auch den Milchlieferanten der Gmundner Molkerei zu Gute. 

26.9.2017: tvthek.orf.at: Salzburg Heute: 19.00 Uhr: Geschäft mit der Butter:
Die Butterpreise sind hoch wie nie. Innerhalb von 16 Monaten ist der Preis für ein Viertel Kilo Butter um bis zu 80 Prozent gestiegen. Aber wer profitiert eigentlich davon?

 

IG-Milch: Buttermangel beweist das Chaos am Milchmarkt

Rekordpreise, ja sogar Lieferengpässe bei Butter sind die logische Folge, wenn niemand in der Milchbranche Verantwortung übernimmt.

Vor einigen Monaten sah sich die größte Molkerei Österreichs (Berglandmilch mit der Marke Schärdinger) außerstande die letzten 37 Bauern der Freien Milch Austria zu übernehmen. Wenige Monate später können einzelne Buttersorten nicht mehr vollständig geliefert werden, während mehr als hundert Bauern, die zu den drei größten (Genossenschafts-)Molkereien zurückgekehrt sind, Strafzahlungen leisten müssen. Dieses Chaos hinterlässt viele Verlierer und wenige Gewinner. Die Konsumentinnen und Konsumenten müssen Rekordpreise für Butter bezahlen, während Bäuerinnen und Bauern nur geringfügig von steigenden Verkaufspreisen profitieren.

Ebenso schwierig ist auch die Situation für große Lebensmittelverarbeiter, die aus gutem Grund Milchfett in der Rezeptur haben, was sich jetzt als unkalkulierbar beweist. „Das freie Spiel der Kräfte ist wie von uns vorhergesagt, schon nach kürzester Zeit gescheitert. Wir fordern daher einen runden Tisch mit Verantwortungsträgern aus Molkereiwirtschaft, Handel, Politik und IG-Milch, um tragfähige Modelle für eine vernünftige Milchpolitik zu entwickeln,“ so Ewald Grünzweil, Obmann der IG-Milch. „Es darf nicht hingenommen werden, dass Milch zum Spekulationsobjekt verkommt und dabei tausende Bäuerinnen und Bauern auf der Strecke bleiben. Die IG-Milch fordert daher, die sofortige Beendigung der Strafsanktionen gegen ehemalige Freie Milch Lieferanten und verbindliche Vereinbarungen über Liefermengen. Nur dies führt zu einem stabilen und fairen Milchpreis, sowohl für Bäuerinnen und Bauern, als auch für Konsumenten und Konsumentinnen,“ so Grünzweil abschließend.

 

Rückfragehinweis:
IG-Milch
Ewald Grünzweil
Obmann IG-Milch
0664 2023869
office@ig-milch.at
www.ig-milch.at

 

Unsere Faironika als Theatermaskottchen

Das Bauernstück “Das sündige Dorf” wurde am 13. und 14. September 2017 in Altenhof aufgeführt:

“Assista Soziale Dienste GmbH bedankt sich herzlich bei der IG-Milch für die Leihgabe einer roten Kuh. (FAIRONIKA!!)

Faironika war unser Theatermaskottchen, als eine Gruppe von Menschen mit und ohne Beeinträchtigung die Komödie „Das sündige Dorf“ aufführten und sie passte sich wunderbar unserer ländlichen Kulisse an.”

 

Wenn auch Sie unsere Faironika ausleihen möchten, dann melden Sie sich doch rechtzeitig im IG-Milch-Büro (office@ig-milch.at, 07213/20591). Wir helfen Ihnen gerne!

 

Gewinner einer Plüsch-Faironika bei den Krone Adventure Days Erzberg 2017

A faire Milch, IG-Milch, Milch, Kühe, Kuh, Faironika, AfaireMilch Kühe_Up&Down MTB Challenge_(c) Mario Kuhnke

Faironikas bei den Krone Adventure Days Erzberg 2017 © Mario Kuhnke

Um bei den Krone Adventure Days Erzberg 2017 eine Plüschfaironika zu gewinnen, musste folgende Frage richtig beantwortet werden:

Wie viele Liter Milch konsumieren die Österreicher durchschnittlich pro Kopf und Jahr?

Die richtige Antwort lautet: 76 Liter

 

Gewonnen haben:

Karl Detschmann:

Karl Detschmann - Enkelin Sophie Tramposch, IG-Milch, Faironika, Plüschfairo, Kuschelfairo, A faire Milch

Enkelin Sophie Tramposch aus der Hochsteiermark freut sich über die Kuschelfaironika

Anna Klinser:

A faire Milch, Anna Klinser, Plüschfairo mit Kinder

Die Plüschfaironika wurde herzlichst in den Kreis der neuen Familie aufgenommen!

Wolfgang Zöchbauer-Pröll:

Wolfgang Zöchbauer-Pröll, Plüschfairo, A faire Milch

Plüschfaironika mit Erzberg-Medaille und Pokal

 

Herzlichen Dank für die Teilnahme und die Zusendung der tollen Bilder!

 

Medienberichte

26.9.2017: salzburg.orf.at: Teure Butter: Keiner will daran verdienen
Die Butterpreise befinden sich weiter im Höhenflug – sie sind in den vergangen 16 Monate um bis zu 80 Prozent in die Höhe geschnellt. Sowohl Lebensmittelindustrie als auch Konsumenten müssen für den Rohstoff Butter also deutlich mehr bezahlen.

22.9.2017: burgenland.orf.at: Butter: Bauern und Konsumenten in Sorge
Derzeit kostet Butter um bis zu 80 Prozent mehr als Mitte 2016. Vor allem Bäcker und Konditoren stöhnen. Der Grund für den Preisanstieg liegt an der verstärkten Nachfrage und dem geringeren Angebot.

Weiterlesen

Vergossene Milch – Diskussionsabend vom 18.9.17

Vergossene Milch, Diskussion Welthaus Graz, 18.9.17, IG-Milch, A faire Milch, Ewald Grünzweil

Die schwierige Lage der Bauern – hier bei uns und weltweit -, Billigpreise und Butterengpässe, der Klimawandel und Wetterextreme, die Rolle der Handelsketten und die Macht der KonsumentInnen… das waren einige der Themen, über die eine hochkarätige Runde Montagabend im Grazer Welthaus diskutierte. Das Publikumsinteresse war groß, wie auch die vielen Fragen an die Experten zeigten.
V.l.n.r. Markus Meister (Welthaus, Moderation), Ewald Grünzweil (Bio-Milchbauer, Ig – Milch), Stephan Pöchtrager (Werner Lampert Beratungs Ges. m. b. H.), Karl Buchgraber Höhere Bundeslehr- und Forschungsanstalt Raumberg-Gumpenstein).

 

 

Rechte von KleinbäuerInnen schützen!

Kopie von Kopie von banner facebook DDP_de

Kleinbäuerinnen und Kleinbauern, Fischer*innen, Hirt*innen und andere Menschen, die im ländlichen Raum arbeiten, produzieren den Großteil der gesunden und vielfältigen Lebensmittel, die wir jeden Tag essen. In Europa und weltweit spielen sie die tragende Rolle, um Ernährungssouveränität in unseren Gesellschaften zu verwirklichen. Dennoch sind sie vielfacher Diskriminierung ausgesetzt.

Die globale kleinbäuerliche Bewegung La Via Campesina setzt sich mit FIAN seit 2002 gemeinsam mit für eine internationale Deklaration für die Rechte von Kleinbäuer*innen ein. Eine zwischenstaatliche Arbeitsgruppe des UN-Menschenrechtsrats in Genf arbeitet seit 2012 an solch einer Deklaration.

Am 20.9. wird im Menschenrechtsrat in Genf darüber entschieden, ob die Arbeitsgruppe für die Erklärung der Rechte von Kleinbauern weiterarbeiten darf. Die Europäischen Staaten dürfen diesen historischen Prozess nicht einfach stoppen. Kleinbäuerinnen haben ein Recht auf ihre Menschenrechte! Die Bäuerinnen und Bauern bringen sich über ihre Organisationen und Bewegungen stark in die Arbeitsgruppe im Menschenrechtsrat ein. Das entspricht dem Menschenrechtsgedanken und den menschenrechtlichen Prinzipien von Transparenz und Teilhabe. Die EU – und auch Österreich – stehen der Erklärung nach wie vor kritisch gegenüber. Um den Druck auf die europäischen Regierungen zu erhöhen, müssen wir uns gemeinsam in ganz Europa mit starker Stimme für die UN-Erklärung der Rechte von Kleinbäuerinnen und Kleinbauern einsetzen. Der jüngste Bericht von La Via Campesina zu Menschenrechtsverletzungen von Kleinbäuerinnen und Kleinbauern verdeutlicht die Dringlichkeit. (https://viacampesina.org/en/publication-peasants-fighting-for-justice/) Fordere das österreichische Außenministerium auf, sich aktiv und aufrichtig in die Erarbeitung der “UN Erklärung für die Rechte von Kleinbäuerinnen, Kleinbauern und anderen Personen, die am Land arbeiten” im Menschenrechtsrat einzubringen. Im Frühjahr 2018 muss es eine weitere Verhandlungsrunde geben! Der begonnene Prozess muss fortgesetzt werden, bis ein abstimmungsreifer Text vorliegt.

Unterschreibe jetzt die Petition! Teile sie mit deinen Freunden und Freundinnen!

Ohne Bäuerinnen und Bauern kein Essen. Stärken wir gemeinsam ihre Rechte!

 

Faironika zum 2. Mal bei der österreichischen Einrad Trial Meisterschaft

Von 9. bis 10. September 2017 fanden im Freizeitzentrum Marchtrenk bereits zum dritten Mal die Österreichischen Meisterschaften im Einrad Trial statt. Auch heuer mussten die besten Fahrer des Landes und internationale Top-Athleten ausgefallene Hindernisse mit dem Einrad überwinden. http://www.flyin-unis.at/de/trial/

Da durfte unsere Faironika nicht fehlen!

Einrad-Trial-Meisterschaften, Faironika, IG-Milch, A faire Milch

© Killpix

Einrad-Trial-Meisterschaft, Faironika, a faire Milch, IG-Milch

© Killpix

 

Medienberichte

13.9.2017: handelszeitung.at: Landeswirtschaftskammer warnt vor Krisenzeiten
Die österreichischen Milchbauern profitieren endlich von den höheren Erzeugerpreisen für Butter. Dennoch rät die LWK OÖ zur Vorbereitung auf mögliche Preisstürze.

12.9.2017: tvthek.orf.at. Lieferengpässe bei Butter
Seit einiger Zeit herrscht in den Supermärkten ein Buttermangel. Gründe sind die stärkere Nachfrage nach fetteren Milchprodukten, aber auch die niedrigen Milchpreise, die viele Bauern zum Aufhören zwingen. Dadurch steigen die Preise für Butter enorm an.

12.9.2017: tvthek.orf.at: Butterpreise bedrängen Bäcker und Konditoren
Preissteigerungen bei Butter um bis zu 80 Prozent innerhalb eines Jahres im Handel und ein deutlich kleineres Angebot. Das ist nicht nur für den Salzburger Endkunden ärgerlich, auch die heimischen Bäcker und Konditoren sind stark auf den Rohstoff angewiesen und kommen durch die Preisexplosion zunehmend in Bedrängnis.

12.9.2017: radio.cz: Molkereichef: Butterpreis wird weiter steigen
Die Molkerei Madeta hat im Vergleich zum Vorjahr eine doppelt so hohe Nachfrage nach Butter verzeichnet.

12.9.2017: op-online.de: Diebe klauen in Tschechien Butter, kommen aber nicht weit

12.9.2017: bild.de: Milchpreis-Debatte in Wahlarena: Bäuerin ärgert Merkel mit Milchpreis-Frage
Alle Zahlen kann selbst eine Bundeskanzlerin sicher nicht im Kopf haben. Aber der Preis, den Bauern für einen Liter Rohmilch bekommen, ist nicht irgendeine Zahl: Der Cent-Betrag entscheidet über das Überleben von Bauernhöfen …

12.9.2017: noen.at: Berglandmilch-Chef Josef Braunshofer im Gespräch
Berglandmilch-Chef Josef Braunshofer über volatile Preise, Genossenschaften und Erkältungen der Milchwirtschaft.

12.9.2017: salzburg.orf.at: Butter Engpässe bei „Pinzgau-Milch“
Die in Maishofen (Pinzgau) ansässige Molkerei kann Engpässe nicht ausgleichen, da in ganz Europa Rahm knapp und dadurch teurer wird. Erst am Wochenende hat auch „Billa“ seine Kunden vor einem Butterengpass gewarnt.

12.9.2017: steiermark.orf.at: Butter: Steirische Experten geben Entwarnung
Wenig Angebot und viel Nachfrage: Die Butterpreise schnellen in die Höhe. Aber droht nun auch ein Butterengpass? Die steirischen Molkereien geben Entwarnung. Eine Verknappung sei da, aber es werde genug Butter in den Regalen sein.

11.9.2017: tvthek.orf.at: Konkret, 18.30 Uhr: Butter wird teurer
Aufgrund der sinkenden Milchmenge und der höheren Fettnachfrage sind auch die Lagermengen von Butter gesunken – was einen höheren Verkaufspreis des Milchproduktes zur Folge hat.

11.9.2017: tvthek.orf.at: Milchmarkt wieder im Aufschwung
Der heimische Milchmarkt befindet sich langsam wieder im Aufschwung. Die Bauern bekommen derzeit für einen Liter Milch 37 Cent. Vor zwei Jahren waren es noch 27 Cent, was für viele Landwirte nicht einmal kostendeckend war.

11.9.2017: tvthek.orf.at: Lieferengpässe bei Butter
Viel Anfrage und wenig Angebot treibt derzeit die Butterpreise in die Höhe. Die Lebensmittelkette “Billa” des Rewe-Konzerns kündigt nun erste Lieferengpässe an.

11.9.2017: nachrichten.at: Butter: Bauern-Vertreter gegen “Panikmache”
LINZ. Der Milchpreis für die Bauern hat zuletzt angezogen. Das sei auch dringend notwendig gewesen, betonte heute, Montag, Franz Reisecker, Präsident der Landwirtschaftskammer Oberösterreich. Die starken Preissteigerungen bei Butter relativierte er.

11.9.2017: salzburg.com: Butter-Nachfrage in Asien lässt Preise in Europa steigen
Die steigenden Butterpreise und Berichte über mögliche Lieferengpässe sind ein weltweites Phänomen.

11.9.2017: derstandard.at: Fette Preisaufschläge auf Butter bleiben wohl länger erhalten
Die Bauern haben die Milchproduktion wegen niedriger Preise zurückgefahren, das lässt sich nicht so schnell ändern

11.9.2017: diepresse.at: Höhere Butter-Nachfrage in Asien lässt Preise in Europa steigen
Butter ist spürbar teurer geworden: “Die starke Nachfrage kommt vor allem aus asiatischen Ländern, wo sich die Wirtschaft günstig entwickelt”, erklärte der Agrar-Ökonom Franz Sinabell vom Wirtschaftsforschungsinstitut (Wifo) im Gespräch mit der APA. Vom Preisanstieg profitiert hätten in Österreich vor allem die Bauern.

11.9.2017: volksblatt.at: „Jetzt sind Realismus und Fairness angesagt“
Landwirtschaftskammer warnt vor Panikmache — Handels-Konzerne versuchen wieder zu beruhigen

11.9.2017: volksblatt.at: Weltmarkt treibt Butter-Preise nach oben
Preisniveau in der EU um 89 Prozent höher als im Sommer 2016 — Regal-Preise sind in Österreich um 32 Prozent angestiegen

11.9.2017: cash.at: Hotspot Butterpreis

11.9.2017: salzburg24.at: Fürchtet ihr einen “Butter-Notstand”?
Die Supermärkte versuchen ihre Kunden zu beruhigen, von den Lieferengpässen bei Butter seien nur einzelne Marken betroffen. Wie ist eure Meinung dazu, fürchtet ihr einen “Butter-Notstand”? Stimmt ab in unserem Meinungscheck.

11.9.2017: vienna.at: Supermärkte leugnen “Butternotstand” – Nachfrage in Asien lässt Preise hier steigen
Die Billa-Mutter Rewe rudert zurück, was die Butter-Causa betrifft. Der Konzern hatte seine Kunden am Wochenende über mögliche Lieferengpässe bei Butter informiert – davon seien aber, wenn überhaupt, nur einzelne Marken betroffen. “Es wird nicht zu dem Fall kommen, dass gar keine Butter verfügbar ist”, heißt es von Rewe am Montag.

11.9.2017: vorarlberg.orf.at: Hoher Butterpreis sorgt für fette Erträge
Heimische Lebensmittelketten machen sich zunehmend Sorgen um die Entwicklung des Butterpreises und warnen schon vor Engpässen. Butter wird nämlich immer teurer. Ein Viertelkilo kostet heuer um rund einen Euro mehr als im Vorjahr.

11.9.2017: kaernten.orf.at: Butterengpass bringt geringe Teuerung
Die eine oder andere Sorte Butter kann in den nächsten Wochen in den Supermärkten vorübergehend ausgehen, allerdings nur für wenige Stunden. Das sagt die Kärntner Milch zur aktuellen Diskussion um den Butterengpaß.

11.9.2017: mnews.medianet.at: Billa informiert Kunden über möglichen Lieferengpass bei Butter
Filialaushang: Artikel könnten nur eingeschränkt verfügbar sein.

11.9.2017: oe24.at: Hamsterkäufe führen zu Butter-Engpass

11.9.2017: liferadio.at: Butter in Oberösterreich knapp und teuer

10.9.2017: oesterreich.orf.at: Supermarkt warnt vor Butterengpass
Die zum REWE-Konzern gehörende Supermarktkette Billa informiert ihre Kunden über einen möglichen Lieferengpass bei Butter. Das Streichfett wird in Österreich immer teurer: seit dem Vorjahr um durchschnittlich 80 Prozent.

8.9.2017: landwirt.com: GAP: Was ist das Ziel?
Jeder zweite deutsche Landwirt hat in den vergangenen zwanzig Jahren das Handtuch geworfen. In Österreich hat jeder Dritte aufgehört – trotz Gemeinsamer Agrarpolitik. Da stellt sich die Frage: Wem dient die GAP? Ein Kommentar von LANDWIRT Redakteur Roman Goldberger.

7.9.2017: tvthek.orf.at: Menschen und Mächte: Bauernleben – Bauernsterben
Es werden immer weniger. Seit Jahrzehnten. Und dennoch sind sie das Rückgrat unseres Landes: Österreichs Bauern. Sie erhalten Kulturlandschaften, produzieren was bei uns den Kühlschrank füllt und führen einen Kampf ums Überleben. Gegen den freien Markt, die Globalisierung, den Preisverfall. …noch bis 10.9.2017 in der TV-Thek zu sehen

6.9.2017: oe24.at: Butter in Österreich teuer wie nie

5.9.2017: mdr.de: Teure Butter – Glückliche Bauern?
Der Butterpreis ist in aller Munde, er hat sich seit einem Jahr fast verdoppelt. Aber warum so sprunghaft? Und warum ziehen die Milchpreise nicht mit? Und was haben die Bauern davon?

 

Vergossene Milch?

Diskussion am 18. September 2017, 19:00 – 21:00 Uhr, im Welthaus Graz, Bürgergasse 2, 8010 Graz


Die Zukunft unserer Landwirtschaft.
Preise im Keller, Bauernsterben und trotzdem Überproduktion am Milchmarkt. Durch Orientierung auf den Weltmarkt kommen Kleinbauern unter die Räder. Wie kann aber eine Landwirtschaft aussehen, die gleichzeitig sozial und ökologisch nachhaltig ist und ohne Dumping von Überschüssen auskommt?

Darüber diskutieren:

Stephan Pöchtrager (Zurück zum Ursprung),
Ewald Grünzweil (Ig – Milch) und
Karl Buchgraber (Höhere Bundeslehr- und Forschungsanstalt Raumberg-Gumpenstein)

Moderation: Markus Meister (Welthaus)

Eintritt frei.

Medienberichte

29.8.2017: blickinsland.at: Harsche Kritik der FPÖ an ÖVP-Landwirtschaftsministern
Schön langsam kommt der Wahlkampf auch im Agrarbereich in Schwung. Die FPÖ und ihr Agrarsprecher Harald Jannach üben massive Kritik an der ÖVP und ihrer Agrarpolitik: „Trotz 30 Jahren mit ÖVP-Landwirtschaftsministern an der Spitze sperren im Durchschnitt jeden Tag ein Dutzend Höfe ihre Stalltüren für immer zu.“ mehr

29.8.2017: ndr.de: Molkerei-Wechsel: Bauern setzen auf Solidarität
Rund 1.100 Landwirte wollen die größte deutsche Molkerei, das Deutsche Milchkontor (DMK), innerhalb der kommenden zwei Jahre verlassen. Sie sind unzufrieden mit der Genossenschaft – vor allem wegen der Preise, die sie für ihre Milch erhalten. Die Landwirte setzen bei ihrem Wechsel vor allem auf Solidarität. Sie könnten sich zu Erzeugergemeinschaften zusammenschließen, um bessere Verhandlungspositionen zu haben. Das stellte sich bei einem Treffen von Vertretern von Landwirtschaftsverbänden und Milchbauern am Dienstag zu einer Informationsveranstaltung mit dem Titel “Gekündigt beim DMK – und was nun?” in Hesel (Landkreis Leer) heraus. mehr

29.8.2017: hersfelder-zeitung.de: Bauern: „EU-Geld wird verpulvert“
Fulda/Breitenbach/H. Zur Absicherung von Milcherzeugerpreisen hat Klaus Vetter (Breitenbach/H.) vom Landesteam Hessen im Bundesverband Deutscher Milchviehhalter (BDM)  bei der Aktion unter dem Motto „Marktverantwortung statt Pulver-Irrsinn“ eine Mengendisziplin in der Milcherzeugung gefordert. mehr

28.8.2017: topagrar.com: Grüne sehen EU-Agrarexport nach Afrika als Ursache für Flucht
In ihrer kritischen Haltung zu den Agrarexporten der Europäischen Union sehen sich die Grünen durch Aussagen von EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker bestätigt. Der Luxemburger hatte Medienberichten zufolge in einem Interview auf einen möglichen Zusammenhang von der EU-Agrarpolitik mit den Fluchtgründen für aus Afrika kommenden Menschen hingewiesen, und, dass diesem Aspekt in der kommenden Reform besondere Aufmerksamkeit geschenkt werde. mehr

27.8.2017: bdm-verband.org: Auftakt “BDM-(Ver-)PULVER-Tour” am 25. August in Bad Kissingen und Fulda – Motto: Marktverantwortung statt Pulver-Irrsinn

„Milch(ver-)pulver-Aktionen“ in unterschiedlichen Bundesländern unter dem Motto „Marktverantwortung statt Pulver-Irrsinn“ mehr Infos

BDM, Milchpulver, IG-Milch, a faire Milch, Verpulverungsaktion

BDM Bundesverband Deutscher Milchviehhalter e.V.

22.8.2017: standard.at: Grüne pochen auf faire Agrar- und Handelspolitik
Salzer kritisiert “krankes System” – Will Ökoanbau fördern und Fluchtursachen in Afrika bekämpfen Wien – Den Grünen sind im Nationalratswahlkampf auch sperrigere Themen nicht fremd: Sie wollen sich für eine faire Handels- und Agrarpolitik einsetzen, um Bauern in wenig entwickelten Ländern das Überleben zu ermöglichen und damit auch Fluchtursachen zu bekämpfen. “Es ist ein krankes System”, sagte die burgenländische Nationalratskandidatin Irmi Salzer am Dienstag in einer Pressekonferenz. mehr

 

Filmtipp: Bauern in der Klemme – Welche Zukunft hat die Landwirtschaft?

Bauern in der Klemme – Welche Zukunft hat die Landwirtschaft? die story | 23.08.2017 | 44:33 Min.  auf WDR.de

Ein Film von Tanja Reinhard und Jörg Laaks

Viele Landwirte haben große Summen in modernste Technik investiert und sich damit verschuldet. Moderne Technik, hochgezüchtete Rassen, der Einsatz von Dünger – alles für mehr Ertrag – das gilt seit Jahren bei Politik und Verbänden als Überlebensgarantie der Landwirtschaft.

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Bauer Unser – auch auf DVD

Es ist soweit. Am 1.9. erscheint die DVD von Bauer unser!

DVD Bauer Unser

 

 

 

 

 

 

 

 

Unsere Faironikas bei den “Krone Adventure Days Erzberg”!

Unsere Faironika´s waren dabei: Dirtrun, Lauf & Nordic Walk, Mountainbiking – die neue Erzberg-Trilogie bei den „Krone Adventure Days“! Von 12.-15. August 2017. https://www.facebook.com/Erzbergsport/

Ein großes Dankeschön an Bernd Kaufmann für die Organisation!

Fairos vorm Erzberg

AfaireMilch, Milch, Kuh, Kühe, Faironika, IG-Milch, a faire Milch, Rock@Man Dirtrun_(c)Mario Kuhnke

© Mario Kuhnke

A faire Milch, IG-Milch, Milch, Kühe, Kuh, Faironika, AfaireMilch Kühe_Up&Down MTB Challenge_(c) Mario Kuhnke

© Mario Kuhnke

 

Filmtipp: Das System Milch –

Die Wahrheit über die Milchindustrie

„Landwirtschaft ist das beste aller Geschäfte“ – dieses Zitat aus dem neuen Dokumentarfilm „Das System Milch“ macht klar: Milch ist meist kein natürliches Produkt vom idyllischen Bauernhof, sondern Big Business. Die beeindruckende Doku zeigt die Machenschaften der globalen Milchindustrie und ihre Folgen für Tiere, Umwelt und Menschen. 

Doku: Das System Milch

Das System Milch (© Tiberius Film)

Der Film: „Das System Milch – Die Wahrheit über die Milchindustrie“ läuft ab 21. September 2017 in den Kinos. Ab 5. Oktober wird der Film auch auf DVD und online verfügbar sein.

 

Medienberichte

7.8.2017: kurier.at: Der Milchmarkt ist unberechenbar. Vor einem Jahr gab es zu viel Milch. Jetzt fehlt die Butter. Das klingt ziemlich seltsam, zumal noch vor einem Jahr die Milchschwemme zu einem massiven Preisverfall bei den Erzeugerpreisen geführt hatte. Doch hohe Preisschwankungen in rascher Folge sind typisch für die Milchwirtschaft.    

7.8.2017: steiermark.orf.at: Milchpreis gestiegen: Bauern atmen auf  “Aktuell bekommen Milchlieferanten der Obersteirischen Molkerei knapp 36 Cent pro Liter, die Bergland Milch bezahlt ihren Lieferanten 36,7 Cent – zum Vergleich: Im Juli des Vorjahres erhielten die heimischen Milchbauern für einen Liter Milch nur knapp 27 Cent pro Liter. …  Für eine kostendeckende Produktion wären laut Landwirtschaftskammer 42 Cent pro Liter notwendig.”

6.8.2017: luzernerzeitung.ch: Tiefer Milchpreis: Bei ihnen ist ausgemolken  Tausend Milchbauern in der Zentralschweiz mussten in den letzten acht Jahren ihren Betrieb einstellen. Weil der Milchpreis tief ist, schreiben zwei Bauern aus Buchs seit Jahren Verluste – nun ist eine Lösung in Sicht.

4.8.2017: salzburg.orf.at: „Teure Butter wirkt kaum auf Milchpreis“  Milchbauern würden nur wenig vom stark gestiegenen Butterpreis profitieren, kritisieren Vertreter der Landwirte. Die neuerdings große Nachfrage nach tierischem Fett bedeute keinen plötzlichen Reichtum für Bauern. Die Gewinne würden andere machen.

3.8.2017: salzburg.orf.at: Butterpreis „explodiert“: Bekommen Bauern auch mehr? Milchmanager Leeb sagt, die Bauern seien nun „happy“

A faire Butter

Medienberichte

28.7.2017: nachrichten.at: Buttermangel: Der Preis hat sich in der EU binnen eines Jahres verdoppelt LINZ/BRÜSSEL. Neuer Preisauftrieb, weil die Milchmenge vor dem Start der Weihnachtssaison sinkt.

27.7.2017: ejz.de: EU sitzt auf größtem Milchpulverberg seit zwei Jahrzehnten Brüssel/München (dpa) – Die Europäische Union hat zur Unterstützung notleidender Bauern den größten Milchpulverberg seit über 20 Jahren angehäuft. Derzeit befinden sich nach dpa-Informationen europaweit knapp 358 000 Tonnen Magermilchpulver in den Lagerhäusern, so viel wie seit Mitte der neunziger Jahre nicht mehr.

Lagerhalle, in der Magermilchpulver in Säcken gelagert wird. Foto: Carmen Jaspersen

24.7.2017: tt.com: Schieflage in der Landwirtschaft: Tirols Bergbauern als Verlierer

20.7.2017: nachrichten.at: Klein gegen groß: Weil Agrarfördergeld knapp wird, soll umverteilt werden Wegen des Brexit werden ab 2020 Milliarden fehlen – Sicherheit wird mehr Geld kosten.

19.7.2017: elite-magazin.de: European Milk Board: EU verramscht Magermilchpulver

16.7.2017: butenunbinnen.de: Hightech-Kuhstall in Osterholz-Scharmbeck Der Landwirt Hanke Bohlen aus Osterholz-Scharmbeck hat seinen Hof für 3,5 Millionen Euro modernisiert. Seine 450 Kühe werden über ein Computersystem rund um die Uhr überwacht. Die neue Technik hat Vorteile: die Kühe geben mehr Milch, und die Daten werden besser dokumentiert. Doch die Umrüstung auf einen modernen Milchbetrieb hat auch seine Schattenseiten. 

14.7.2017: kontrast-blog.at: Wie Agrar-Institutionen und Großgrundbesitzer die landwirtschaftlichen Förderungen abkassieren Das Förderwesen in der Landwirtschaft macht Großgrundbesitzer größer und lässt die kleinen Betriebe sterben. Eine aktuelle Studie des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) belegt für Europa: Die einkommensschwächsten 80 Prozent der Höfe bekommen nur 25 Prozent der Mittel. Die obersten zehn Prozent werden dagegen mit 55 Prozent aller Subventionen gefördert.

13.7.2017: meinbezirk.at: Offener Brief an den designierten Präsidenten des ÖVP Bauernbundes DI Georg Strasser

11.7.2017: derstandard.at: Berglandmilch droht Bauern mit Stopp der Milchabnahme Berglandmilch befristete Verträge auf ein Jahr und zahlt deutlich weniger für Biomilch

11.7.2017: topagrar.com: Päckchen Butter kostet 1,79 €

7.7.2017: nachrichten.com: Rückruf in Deutschland: Reinigungsmittel in Ja-Milch gefunden

7.7.2017: diepresse.com: Bauern-Chef muss das Feld räumen Niederösterreicher Georg Strasser folgt Langzeit-Bauernbund-Chef Auer vorzeitig.

4.7.2017: bauernzeitung.ch: Schweiz-international: Die Kuh hängt hoch

Am Dienstag haben Bauern von der Bauerngewerkschaft Uniterre in Bern demonstriert. Faironika, die rote Plastikkuh für faire Milchpreise, wurde kurzerhand aufgehängt. Als Symbol für die schlechten Milchpreise, das Mengen- und Preisdumping auf dem Milchmarkt.
Faironika, IG-Milch, A faire Milch

Rudi Berli (ganz links) hängt mit seinen Mitstreiterinnen und Mistreitern die Plastikkuh Faironika auf. Insgesamt haben sich ein knappes Dutzend Bauern an der Aktion beteiligt. (Bild hja)

4.7.2017: ooe.orf.at: Milchstreit wird Gerichtssache
Landwirte, die ihre Milch an bayrische Molkereien liefern, wollen keinen Beitrag mehr an die Agrarmarkt Austria (AMA) zahlen. Ein Milchproduzenten-Verein aus dem Bezirk Braunau hat AMA-Bescheide beeinsprucht und machte so das Ganze zur Gerichtssache.

3.7.2017: topagrar.com: Bundeskartellamt spricht mit Molkereien

Medienberichte

30.6.2017: tt.com: Tiroler Bauern erhalten im Juli mehr Milchgeld

30.6.2017: derstandard.at: Milchproduktion geht zurück, Rekordpreise bei Butter

27.6.2017: diepresse.com: Kalifornien warnt: Glyphosat verursacht Krebs

26.6.2017: topagrar.com: Greenpeace-Agrarsprecher Martin Hofstetter antwortet Bauer Willi

Das Hauptproblem aber bleibt: dort wo austauschbare Ware am Markt im Überfluss vorhanden ist. Da muss man sich dann vielleicht auch mal von der Idee verabschieden, dass eine Ausdehnung der Produktion und der Weltmarkt die richtige Strategie ist.

12.6.2017: puls4.com: PRO UND CONTRA DER PULS 4 NEWS TALK VOM 12.06.2017: Diskussion mit Irmi Salzer von ÖBV – Via Campesina, Jean Ziegler, Thimo Schmitt-Lord und Rahim Taghizadegan auf PULS 4

10.6.2017: volksblatt.at: Landwirtschaft ist stark unter Druck

9.6.2017: derstandard.at: AMA Marketing: Opposition fordert Einblick in Geschäfte

 

Zum Weltmilchtag am liebsten A faire Milch!

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Zeitungsbericht Augustin: Warum wir eine Milchbauernbefreiung brauchen

Augustin, Ausgabe 436, Mai 2017

Augustin, 436, Mai 2017, Warum wir eine Milchbauernbefreiung brauchen, Seite 6 Augustin, 436, Mai 2017, Warum wir eine Milchbauernbefreiung brauchen, Seite 7

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Augustin, 436, Mai 2017, Warum wir eine Milchbauernbefreiung brauchen, Seite 7

 

Bäuerliches Über-Leben. Strategien gegen das Bauernsterben.

Medienberichte

30.5.2017: ots.at: Weltmilchtag – Stronach/Steinbichler: Milchpreise wie vor 40 Jahren sind kein Grund zum Jubeln

25.5.2017: derstandard.at: Der Roboter als Knecht: Wie Bauern knallharte Unternehmer werden

22.5.2017: ndr.de: Schleswig-Holstein Magazin: Wie geht es den Milchbauern?

17.5.2017: kleinezeitung.at: Wie unlustig der Minister auf kreative Bäuerinnen reagierte

12.5.2017: mnews.medianet.at: Milchige Ethik

5.5.2017: viacampesina.at: Milch: Solidarität zwischen Bäuerinnen und Bauern bewirkte Lösung für 19 Milchbetriebe

5.5.2017: topagrar.com: Die letzten 19 Milchbauern haben unterschrieben

4.5.2017: noen.at: Schärdinger lenkt ein

2.5.2017: meinbezirk.at: Milch muss nicht weggeschüttet werden – Molkerei kündigt Milch-Übernahme an

2.5.2017: faz.net: Die Milch wird teurer

2.5.2017: nachrichten.at: Der Albtraum vom freien Milchbauern

1.5.2017: ots.at: IG-Milch: Vorstand beschließt Fortsetzung der Milchsammlung der Berglandmilch-Betriebe

1.5.2017: ots.at: Grüne begrüßen Einlenken der Berglandmilch zur Übernahme von 19 Milchlieferanten

1.5.2017: salzburg.com: IG-Milch greift 19 Milchbauern unter die Arme

1.5.2017: tips.at: Milchabnahme-Angebot: Berglandmilch streckt Freie Milch-Bauern die Hand entgegen

1.5.2017: tt.com: IG-Milch hilft 19 Milchbauern bis zur Übernahme durch Berglandmilch

1.5.2017: tt.com: IG-Milch greift 19 Milchbauern unter die Arme

1.5.2017: suedtirolnews.at: IG-Milch greift 19 Milchbauern unter die Arme

1.5.2017: salzburg24.at: IG-Milch greift 19 Milchbauern unter die Arme

1.5.2017: vol.at: IG-Milch greift 19 Milchbauern unter die Arme

 

IG-Milch: Vorstand beschließt Fortsetzung der Milchsammlung der Berglandmilch-Betriebe

(Wien/OTS) 1.5.2017 – Die IG-Milch begrüßt das Angebot der Berglandmilch, die letzten 19 Betriebe mit Ende der Woche nun doch unter Vertrag zu nehmen. „Wir hoffen, dass die angekündigte Benachteiligung dieser Betriebe nicht zu einer Verzerrung des Wettbewerbes führt. Diese Familien haben genug gelitten. Daher hat der IG-Milch-Vorstand beschlossen, die Milchsammlung der Alpenmilch-Logistik bis zum kommenden Wochenende zu organisieren, damit keine Milch entsorgt werden muss. Es bleibt nun zu hoffen, dass wieder Ruhe einkehrt und dann dringend notwendige Reformen in der Milchbranche angegangen  werden. Wenn jetzt schon alle Molkereien die hohe Anlieferung beklagen, ist die von uns seit Jahren geforderte Einführung einer Mengensteuerung ohne Alternative und die Voraussetzung für die dringend notwendige Erholung der Milchpreise“,  so Ewald Grünzweil, Obmann der IG-Milch.“

Rückfragehinweis:

Ewald Grünzweil
0664 20 23 869

 

IG-Milch: Eigeninitiative und Kritik werden von der Berglandmilch mit Existenzvernichtung bestraft

Rückfragen & Kontakt:

Ewald Grünzweil
0664 20 23 869
e.gruenzweil@ig-milch.at

 

Medienberichte

30.04.2017: tt.com: Einlenken bei Berglandmilch: Milchbauern werden übernommen

29.04.2017: nachrichten.at: Berglandmilch übernimmt die letzten 19 Freie-Milch-Bauern

28.04.2017: ots.at: IG-Milch: Eigeninitiative und Kritik werden von der Berglandmilch mit Existenzvernichtung bestraft

28.04.2017: ots.at: Pirklhuber: Größte österreichische Molkerei verweigert Verantwortung für Milchbauern

28.04.2017: ots.at: Stronach/Steinbichler: Schluss mit den Strafsanktionen gegen „böse“ Milchbauern!

28.04.2017: ooe.orf.at: Kritik an Berglandmilch – Hilfe für Bauern geplant

28.04.2017: ooe.orf.at: Keine Abnehmer für 19 Milchbauern

28.04.2017: nachrichten.at: Bauern bleiben auf ihrer Milch sitzen: Heftige Kritik

27.04.2017: tvthek.orf.at: Zwist um Milchbauern – keine Abnehmer

26.04.2017: topagrar.com: Gmunden nimmt ehemalige Lieferanten zurück

26.04.2017: tvthek.orf.at: Milchbauern bangen um Existenz

25.04.2017: tt.com: Milchmenge steigt wieder, Kritik an großen Molkereien

25.04.2017: derstandard.at: Erste Lösungen für “Milchrebellen”

25.04.2017: orf.at: Milchbauern bangen um ihre Zukunft

25.04.2017: noen.at: Milchbauern bangen um ihre Existenz

25.04.2017: topagrar.at: Strohhalm Schärdinand

24.04.2017: meinbezirk.at: “Müssen die Milch bald wegschütten”

24.04.2017: tips.at: Arppell an „Schärdinand“: Über 30 vertragslose Milchbauern bangen um Existenz

24.04.2017: derstandard.at: Bauernbundpräsident: “Sie haben die Milchbauern verführt – und sich vertschüsst”

24.04.2017: schweizerbauer.ch: Milch: Kosten weiter nicht gedeckt

23.04.2017: tips.at: 37 Milchrebellen ohne Liefervertrag bangen um Zukunft ihrer Höfe

22.04.2017: nachrichten.at: Ringen um Milchverträge

22.04.2017: nachrichten.at: Rätselraten um große Molkereifusion, SalzburgMilch auf der Überholspur

21.04.2017: landwirt.com: “Die Milchkrise ist noch nicht überwunden”

21.04.2017: tt.com: Milchpulvererzeuger Prolactal mit kräftiger Umsatzsteigerung

21.04.2017: tt.com: Oö. „Freie Milch“-Bauern dürften immer noch in der Luft hängen

21.04.2017: ots.at: Preiner appelliert an Molkereien: „Sichern Sie die Existenz für die bäuerlichen Familien!“

20.04.2017: kurier.at: NÖM stellt Produktion und Struktur der Eigentümer um

20.04.2017: noen.at: Übermächtige Konkurrenz

20.04.2017: noen.at: Kein Abnehmer für Milch

19.04.2017: meinbezirk.at: “Strafe & Demütigung” – Milch fließt schon in Gülle

18.04.2017: nachrichten.at: Die Milchbauern müssen den Preisdruck “aushalten”

18.04.2017: nachrichten.at: Johannes Schörkhuber – Der Milchbauer mit dem “Plan B”

17.04.2017: meinbezirk.at: Offener Brief an Herrn Landesrat Hiegelsberger

16.04.2017: meinbezirk.at: Offener Brief an Frau Barbara Payreder (Bezirksbäuerin)

14.04.2017: kleinezeitung.at: Grüne fordern “umgehende Milchkrisensitzung”

14.04.2017: derstandard.at: Grüne kritisieren: Weniger Geld für Milchbauern, mehr für Molkereien

13.04.2017: tvthek.orf.at: ZIB 13.00: Milchbauern vor dem Ruin

13.04.2017: tvthek.orf.at: ZIB 1: “Milchrebellen bangen um Existenz”
                 Bericht in ZIB2: Bericht von Peter Babutzky

13.04.2017: kleinezeitung.at: Milchkrimi: 37 kritische Milchbauern in der Krise

13.04.2017: derstandard.at: 37 “Milchrebellen” bangen um ihre Existenz

13.04.2017

Pressegespräch Milchkrise: 37 Milchbauernfamilien vor dem Ruin

Download: Pressemappe digital

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12.04.2017: meinbezirk.at: Kein Milchvertrag – Politik & Kammer nicht zuständig

11.04.2017: ots.at: Milchkrise: 37 Milchbauernfamilien vor dem Ruin – Alpenmilch Logistik, ehemals Freie Milch Austria, stellt die Milchsammlung ein

11.04.2017

Milchkrise: 37 Milchbauernfamilien vor dem Ruin – Alpenmilch Logistik, ehemals Freie Milch Austria, stellt die Milchsammlung ein

Einladung zum Pressegespräch

Datum und Uhrzeit:       Donnerstag, 13. April 2017 um 10:00 Uhr

Ort:                                    Café Griensteidl (Presseraum), Michaelerplatz 2, 1010 Wien

Trotz monatelanger Bemühungen konnten 37 Milcherzeugerbetriebe keinen neuen Liefervertrag mit einer österreichischen Molkerei abschließen. Über seltsame Vorgänge, Auswüchse und Allianzen berichten Johann Furtmüller, Geschäftsführer der Alpenmilch Logistik GmbH und Ernst Halbmayr, langjähriger Geschäftsführer der Freie Milch Austria GmbH.

Wir laden dazu herzlich ein.

Rückfragehinweis:
Johann Furtmüller: 0664 / 30 215 58
Ernst Halbmayr: 0664 / 92 49 635

 

8.4.2017: meinbezirk.at: Warum steht der Familie Kurzmann ein Liefervertrag zu ?

6.4.2017: blickinsland.at: Ernüchternde Milchbilanz

5.4.2017: meinbezirk.at: Kein Milch-Vertrag, Bauer sperrt zu

Alpenmilch-Logistik, IG-Milch, Milch, Vertrag, A faire Milch

Kein Milch-Vertrag, Bauer sperrt zu Rotaigner Bad Kreuzen

31.3.2017: topagrar.com: Deutschland: Agrarminister: Position der Milchbauern stärken

31.3.2017: derstandard.at: Molkereien lassen Milchrebellen abblitzen

Die Marke "A faire Milch" bleibt bestehen. Der Verein dahinter verlor jedoch wesentliche Standbeine.

foto: ap photo/kerstin joensson

31.3.2017: nachrichten.at: Größter Milchbauer verlässt Gmundner Milch

30.3.2017: nachrichten.at: “Rebellen”-Molkerei fährt Notbetrieb

29.3.2017: nachrichten.at: Bauern-Dilemma: Mehr Milch, weniger Geld

 

Milch-Protestaktion:

Der „freie Milchmarkt“ bedroht die bäuerliche Existenz

Breites Bündnis fordert Abkehr von der exportorientierten Milchwirtschaft

Milchprotestaktion, ÖBV, IG-Milch, Milch, Bauern, Preise, Ernährungssouveränität

Milchprotestaktion am 31.3.2017 in Linz

 

Bei der Protestaktion am 31.3.2017 (Fotos siehe: https://www.flickr.com/photos/oebv-via_campesina_austria/) in Linz fordern Milchbäuerinnen und -bauern die Verantwortlichen in Politik und in den Raiffeisen-Genossenschaften auf, die Milchpolitik auf neue Beine zu stellen. Die Protestaktion wurde von der ÖBV-Via Campesina Austria organisiert und von Attac, FIAN, Greenpeace, Grüne Bäuerinnen und Bauern, Südwind und Welthaus Graz sowie zahlreichen Bürger_innen unterstützt. Mit dabei waren die von Gerhard Haderer gestalteten ÖBV-Kühe, denen buchstäblich „die Luft ausgeht“.

 

Die Aktion findet anlässlich des zweijährigen „Jubiläums“ des „freien Milchmarkts“ statt. Das Abschaffen der Milchquote mit 1. April 2015 hat zu einer vorhersehbaren Überproduktion geführt und die Milchpreise auf Talfahrt geschickt. Viele Bauern und Bäuerinnen in ganz Europa sind durch die drastisch gefallenen Preise in ihrer Existenz bedroht. Aber auch ihre Kolleg_innen im Globalen Süden können dem Preisdruck nicht standhalten.

 

Mehr Mitsprache der Milchbauern und -bäuerinnen innerhalb der Molkereien

„Die Situation der 35 Betriebe, die heute noch nicht wissen, wo sie in Zukunft ihre Milch abliefern sollen, zeigt deutlich: Den idyllischen freien Milchmarkt gibt es nicht. Um den zigtausenden Milchbäuerinnen und -bauern in Österreich eine Perspektive bieten zu können, brauchen wir eine Abkehr von der exportorientierten Milchwirtschaft. Wir brauchen eine bodengebundene Milcherzeugung und müssen damit aufhören, Futtermittel aus Übersee zu importieren. Und nicht zuletzt brauchen wir mehr Mitsprache der Milchbauern und -bäuerinnen innerhalb der Molkereien sowie keine weiteren Preisabschläge für kleine Milchbetriebe“, so Judith Moser-Hofstadler, Milchbäuerin in Oberösterreich und Vorstandsmitglied der ÖBV-Via Campesina Austria.

 

Raiffeisen dominiert exportorientiertes Modell

Die unter der Schirmherrschaft von Raiffeisen arbeitenden Molkereien verarbeiten und verkaufen 95% der in Österreich produzierten Milch. Im Zusammenspiel mit einer auf Produktivitätswachstum und Exportorientierung aufbauenden Agrarpolitik sind sie damit wesentlich mitverantwortlich für die Überproduktion und die dramatische Situation vieler Milchbäuerinnen und -bauern. Die bisher getroffenen Maßnahmen der Politik beinhalten keine langfristigen Perspektiven. Gleichzeitig ist die Abhängigkeit der Milchbäuerinnen und -bauern von den Molkereien groß – sie können kaum zu anderen Verarbeitern wechseln. “Das derzeitige Ungleichgewicht zwischen Milchproduzent_innen und Molkereien braucht ein Gegengewicht in Form von Zusammenschlüssen bzw. Branchenverbänden von Milchbäuerinnen und -bauern”, so LK-Rat Clemens Stammler von den Grünen Bäuerinnen und Bauern.

 

Europäische Export- und Dumpingstrategie zerstört weltweit Lebensgrundlagen

„Die Milchkrise und das Milchbauernsterben ist eine logische Konsequenz der Abschaffung der Milchquote und der unzähligen Reformen der Gemeinsamen Agrarpolitik der EU, welche eigentlich die Überproduktion in den Griff bekommen hätten sollen. Die Politik reagiert jedoch mit einem „Weiter wie bisher“: Man setzt jetzt erst recht auf Export- und damit Dumpingstrategie. Dies zerstört nicht nur Lebensgrundlagen im Globalen Süden, sondern feuert auch das „Wachsen oder Weichen“ in Europa weiter an. So ist Land in der EU heute schon ungleicher verteilt als Vermögen“, kritisiert Carla Weinzierl von AgrarAttac.

 

Die ÖBV-Via Campesina Austria, Attac und die weiteren Bündnispartner fordern deshalb eine Umsetzung des Milch-Manifests (1) und mehr Mitspracherechte in den Molkereien. Zudem treten sie für eine demokratische Lebensmittelpolitik ein, anstatt einer GAP, die Lebensgrundlagen zerstört und Betriebe zum Zusperren zwingt.

 

Fotos der Aktion unter: https://www.flickr.com/photos/oebv-via_campesina_austria/
(1) https://wirhabenessattaustria.wordpress.com/milch-manifest/

Rückfragen: Julianna Fehlinger, 0664 750 896 12

 

 

Die neue “BauernPost” ist da!

online lesen

Medienberichte

22.3.2017: bauernzeitung.ch: «Wir sind gefangen in unseren Strukturen» Ein Bericht der SRF-Sendung “Der Club” von dieser Woche. Es ging um das Thema der Bauern in Not – Zwischen Suizid und Subvention.  Die Sendung zum Nachsehen

21.3.2017: ndr.de: Existenzkampf: Gedanken eines Milchbauern

16.3.2017: agrarheute.com: Zukunft des Milchmarkts: Diese 6 Punkte schlägt das Kartellamt vor

6.3.2017: br.de: Wie soll die europäische Landwirtschaftspolitik aussehen?  In Brüssel trafen sich die EU-Landwirtschaftsminister, um über die Zukunft der gemeinsamen Agrarpolitik zu reden. Dabei ging es vor allem um die Zuteilung der Subventionen…

5.3.2017: tvthek.orf.at: Landlust – Landfrust: Bauerntöchter über den Wandel in der Landwirtschaft

1.3.2017: agrarheute.com: Milch – Mengensteuerung wieder in der Diskussion, Europaparlament

27.2.2017: tageszeitung.it: Landesweite Milchquote? Einige Südtiroler Milchhöfe machen sich für eine landesweit gültige Mengenbeschränkung stark. Der Sennereiverband prüft derzeit die rechtliche Situation.

25.2.2017: derstandard.at: Das Bauernleben in Zeiten des Bauernsterbens

21.2.2017: schweizerbauer.ch: Darum melken Bauern weiter

1.-14.2.2017: Augustin Nr. 429: Nur bio ist zuwenig! Wird das heilige Wiener Schnitzel behübscht? Ernst Halbmayr über Produktionsbedingungen, neue Marketingstrategien und Widersprüche

11.02.2017: topagrar.com: CETA: AbL warnt vor Preisdumping durch kanadisches Fleisch

09.02.2017 um 21:15 Uhr Servus Reportage: “Die Fett-Falle – Leben ohne Palmöl”: Kurt Langbeins TV-Reportage zum Film “Landraub” im Servus TV, Freitag 10.2. um 12:55 und Sonntag 12.2. um 11:30 Uhr!

05.02.2017: “Landraub” die globale Jagd nach Ackerland

04.02.2017: nachrichten.at: Landwirtschaft steuert mit ihrem Sozialsystem auf ein Desaster zu

26.01.2017: topagrar.com: Kritische Doku “BAUER UNSER” kommt in deutsche Kinos

24.01.2017: diepresse.com: Der idyllische freie Markt? Den gibt es nicht!

23.01.2017: orf.at: Landwirte stauben EU-Ratsgebäude mit Milchpulver ein

19.01.2017: tips.at: Kas, Xöchts und Müch: Wohin sich die Landwirtschaft entwickelt

17.01.2017: orf.tvthek.at: Kärnten heute: Aufgezeigt: Das schwierige Leben der Bergbauern

16.01.2017: europeanmilkboard.org: Milchsektor weiter stark im Minus In den Niederlanden deckt Milchpreis nur 59 Prozent der Produktionskosten/ in Deutschland nur 67 Prozent

15.01.2017: zdf.de: Bis zur letzten Kuh – warum viele Bauern aufgeben müssen: planet-e Filmdokumentation

13.01.2017: agrarheute.com: Bis zur letzten Kuh – warum viele Bauern aufgeben

11.01.2017: facebook.com: Endlich hat das Warten ein Ende: Ab 23. März ist BAUER UNSER auch in den deutschen Kinos zu sehen!

Bauer unser, IG-Milch, A faire Milch, Bauer Unser11.01.2017: schweizerbauer.ch: Agrarkonzerne immer dominanter

10.01.2017: huffingtonpost.de: Bundesverband Deutscher Milchviehhalter warnt: “Ein Viertel aller Milchbauern kämpft um seine Existenz”

10.01.2017: arte.tv: Milch – Ein Glaubenskrieg Filmdoku zum Thema: Wie gesund ist Milch? Ist sie noch ein Naturprodukt? Oder kann sie sogar krank machen? Das lange Zeit saubere Image der Milch bröckelt. Die Kritiker werden lauter.

09.01.2017: orf.tvthek.at: Wirtschaftliche Probleme für Landwirte: Studiogast Josef Moosbrugger

Medienberichte

30.12.2016: kathpress.at: Schönborn warnt vor Bauernsterben in Österreich

28.12.2016: blickinsland.at: Gmeiner meint: 2,8 Mrd. Euro und nichts als Verdruss

28.12.2016: tt.com: Preiskämpfe und alte Maschinen: Bauern weltweit haben es schwer

19.12.2016: diepresse.at: Teuer erkaufte Hilfe für die Bauern

19.12.2016: kleinezeitung.at: Bauern klagen Republik nach Auslaufen der EU-Milchquote

18.12.2016: blickinsland.at: Sozialversicherungsrabatt belastet SVB

15.12.2016: suedwind-magazin.at: Die Redaktion empfiehlt „Bauer unser“

14.12.2016: echo.online.de: Der letzte Milchbauer in der Groß-Umstädter Kernstadt hört auf

6.12.2016: wienerzeitung.at: Bauerunser: Bauern-Blockade der Bio-Bobos

3.12.2016: nachrichten.at: “Sie können mich einen Milch-Rebell nennen, das trifft auf mich schon zu!”

"Sie können mich einen Milch-Rebell nennen, das trifft auf mich schon zu!" IG-Milch, Biomilch, Hetzlinger, Milch, Biobauern

Biomilch ist der Hauptproduktionszweig des Pramer Biobauern Andreas Hetzlinger Bild: rokl

1.12.2016: powershift.de: Neue Studie präsentiert: Ausverkauf der Landwirtschaft – Agrarkonzerne wollen mit TTIP das Ruder übernehmen

30.11.2016: ots.at: TIROLER TAGESZEITUNG: Leitartikel vom 30. November 2016 von Peter Nindler – Bauern-Rabatt als Bankrotterklärung

30.11.2016: nachrichten.at: Bauern wollen faire Preise statt Förderungen

21.10.2016: blickinsland.at: GenussRegionen bangen um ihre Zukunft

20.10.2016 Zeitungsausschnitt SN: Die Agrar-Herrschaftskaste unterjocht die aktiven Bauern

SN, 20.10.2016

SN, 20.10.2016

 

“Bauer unser” von Robert Schabus

bauer-unser-filmplakat

 

Regisseur Robert Schabus beleuchtet in seinem Film alle Facetten der Landwirtschaft und bringt so manche Vorstellungen durcheinander.

Die Bäuerinnen und Bauern produzieren die Lebensmittel. Der Handel vertreibt die Lebensmittel. Wir alle kaufen die Lebensmittel. Man möchte meinen, alle in diesem Kreislauf profitieren von diesem Verhältnis untereinander. Die Realität in der Landwirtschaft, in der Agrarpolitik und im Handel stellt sich aber gänzlich anders dar.

 

Jetzt im Kino!

weitere Termine

Facebook: https://www.facebook.com/bauerunser/
Website: http://www.filmladen.at/bauer.unser

Berichte in den Medien:

21.11.2016: boerse-social.com: BAUER UNSER – Die Erfolgsstory geht weiter!

19.11.2016: kurier.at: Alle 3,5 Stunden schließt ein Bauernhof

19.11.2016: volksblatt.at: Zurück zu den Wurzeln „Bauer unser“ von Robert Schabus über die Endlichkeit von Wachstum

IG-Milch, A faire Milch, Bauer unser, Ewald Grünzweil

Der Mühlviertler Ewald Grünzweil setzt auf biologische Richtlinien.

Weiterlesen

Jahreshauptversammlung 2016

Die Jahreshauptversammlung 2016 fand am 19. November im City-Kino in Steyr statt. Es gab wieder den jährlichen Überblick, interessante Vorträge von den eingeladenen Gästen: Walter Bauer von Südwind, Roman Hebenstreit, Vorsitzender des ÖBB-Konzernbetriebsrates und Mitglied des ÖGB Bundesvorstandes und Franz Rohrmoser, Bauernkonfliktforscher.
Nach den Neuwahlen des Vorstandes wurde zum Abschluss noch der Film “Bauer unser” gezeigt.

mehr Bilder unter: dropbox

 

Medienberichte

23.11.2016: mein.bezirk.at: Faironika lädt zum Bio-Adventmarkt in Grein/D.

bio-adventmarkt, faironika

Bild: mein.bezirk

22.11.2016: blickinsland.at: Limitierter SVB-Rabatt für acht von zehn Betrieben

17.11.2016: nachrichten.at: Mehr Geld für bäuerliche Produkte!

17.11.2016: nachrichten.at: Klasse statt Masse: Regionalität muss etwas kosten dürfen

Klasse statt Masse: Regionalität muss etwas kosten dürfen

Die Arbeit am Hof macht Karl Freund auch mit 69 Jahren noch immer Spass. Bild: Furtner

17.11.2016: presse.at: Geld der Bauern landet bei Vereinen

16.11.2016: derstandard.at: Grillclubs und Co: Prüfer kritisieren Ama Marketing

03.11.2016: diepresse.com: Höherer Milchpreis: Nur ein Cent je Liter landet beim Bauern

03.11.2016: nachrichten.at: Höhere Milchpreise kommen nur minimal bei Bauern an

26.10.2016: blickinsland.at: Freihandel: Auer bricht Lanze für Export

24.10.2016: tagesschau.de: Auch die Region Brüssel blockiert CETA

24.10.2016: derstandard.at: Ceta-Chaos perfekt: Zweite belgische Region sagt Nein

21.10.2016: kurier.at: Milch als knappes Gut

21.10.2016: topagrar.com: EU-Milchreduktion: Nur 12% bekommen Beihilfe

21.10.2016: sueddeutsche.de: Kanada sieht derzeit keine Chance auf Ceta

24.04.2016. taz.de: Freihandelsabkommen in Nordamerika: Mexiko warnt Europa

19.10.2016: agrarheute.com: Nur für gut 12 Prozent der Menge gibt es den EU-Bonus

18.10.2016: KleineZeitung: “In Wirklichkeit geht es den Bauern schlecht”2016-10-18-kz-schabus

17.10.2016 salzburg.orf.at: Rückgang der Almwirtschaft mit schweren Folgen

17.11.2016: salzburg.orf.at: Weniger Mutterkühe, mehr Milchwirtschaft

14.10.2016: wort.lu: Freihandelsabkommen: Die Wallonie sagt Nein zu Ceta

14.10.2016: derstandard.at: Österreichs Bauern erteilen Ceta eine harte Abfuhr

08.10.2016: servustv.com: Vom Wachsen und Bleiben, Volkskultur

“Man will nicht die Maschinen sehen. Viele wollen einfach sehen, dass es das noch gibt, diesen typischen Bauern, der mit der Sense in der Hand in der Früh auf die Wiese rausgeht und für seine Tiere mäht. Es entspricht halt leider nicht mehr der Realität”, sagt die junge Bäuerin Renate Markut.
Die Realität am hypermodernen Hof des Lavanttaler Kartoffelerzeugers Markut hat mit Landromantik und Hüttengaudi wenig gemein. Ebenso wenig entsprechen die gängigen Bauernbilder dem Weinbauern Hans Gritsch, der für seinen Weg mehr als einmal zum Spinner erklärt wurde. Einzig am Bergbauernhof von Michael Münzer scheint das bäuerliche Idyll noch weiterzuleben. Aber auch das hat seinen Preis.

08.10.2016: handelsblatt.at: Angriff auf die Fleisch-Industrie

04.10.2016: elite-magazin.de: Sachsenmilch zahlt Bonus für zusätzliche Milchmenge

03.10.2016: ots.at: Reimon: Kanzler Kern fällt bei CETA um

03.10.2016: kurier.at: CETA: Kern auf Regierungsli­nie mit Mitterlehner

30.09.2016: dw.com: EU-Milch bedroht Bauern in Burkina Faso

30.09.2016: tt.com: Preis bleibt im Keller, Kammer zweifelt bereits an Tirol Milch

Bauernkammerchef Josef Hechenberger fährt schwere Geschütze auf, er fordert umgehend höhere Erzeugerpreise für die Bauern.Foto: Böhm

Bauernkammerchef Josef Hechenberger fährt schwere Geschütze auf, er fordert umgehend höhere Erzeugerpreise für die Bauern. Foto: Böhm

29.09.2016: euractiv.de: CETA: Zerstörung bäuerlicher Märkte?

29.09.2016: agrarheute.de: Weiter wachsen – Überlebensstrategien in der Milchkrise

29.09.2016: gmeiner-meint.blogspot.co.at: Bankrotterklärung ohne Konsequenzen?

 

CETA & TTIP STOPPEN

Banner Demo 20160917

 

Wir waren dabei mit 150 Traktoren!

 

Bilder von der Linz-Demo: https://www.facebook.com/ttipstoppen.ooe

TTIP stoppen, IG-Milch, a faire MilchTTIP stoppen, IG-Milch, a faire Milch, Faironika

Bilder von der Salzburg-Demo:

p1040830-kopie

Berichte zur DEMO:

https://www.facebook.com/ttip.aktionsbuendnis/videos/1246250682100935/

https://www.facebook.com/ttipstoppen.ooe/

17.9.2016: liferadio.at: Demo gegen TTIP und CETA in Linz

17.9.2016: zib20: Demonstrationen gegen CETA und TTIP

17.9.2016: ZIB: TTIP, CETA

17.9.2016: servustv.com: Journal

17.9.2016: salzburg24: Protestmarsch gegen TTIP und CETA in Salzburg

17.9.2016: salzburg24.at: Tausende Teilnehmer bei Demos gegen TTIP und CETA

17.9.2016: krone.at: Tausende Teilnehmer bei Demos gegen TTIP und CETA

 

Medienberichte

27.09.2016: euractiv.de: Milchkrise: 10.000 Bauern in Deutschland reduzieren Milchmenge

27.09.2016: welt.de: 13.000 französische Bauern wollen Milchmenge reduzieren

22.09.2016: kurier.at: Bauern wollen 60.000 Tonnen weniger Milch liefern

20.09.2016: antenne.de: Kleine Bauern ganz groß – Neuer Film setzt Landwirtschaft in Szene

20.09.2016: topagrar.at: Trendwende am Milchmarkt

19.09.2016: elite.magazin.de: FrieslandCampina: Insgesamt 24 Cent bei Lieferverzicht

18.09.2016: topagrar.com: FrieslandCampina: Neuer Drossel-Bonus von 10 ct/kg

17.09.2016: blickinsland.at: Fettes Problem: Molkereien brauchen mehr Butter

16.09.2016: gmeiner-meint.blogspot.co.at: Bringt Milch bald wieder Geld?

16.09.2016: nachrichten.at: Molkereien gegen Lieferverzicht, weil Milchmarkt anzieht

14.09.2016: nachrichten.at: Das vierte magere Jahr in Folge: Acht Prozent Einkommensminus bei Bauern

13.09.2016: biorama.at: „Bauer unser“ – ein filmisches Bekenntnis zur Landwirtschaft

bauer-unser-filmplakat13.09.2016: wienerzeitung.at: Bauern verdienen immer weniger

09.09.2016: ruhrnachrichten.de: Agrarminister beschließen schnelle Hilfen für Milchbauern

Mit Latzhose und Transparenten gingen die Bauern in die Fluten und machten - wie schon Berufskollegen am Vortag - deutlich, dass ihnen das Wasser bis zum Hals steht. Foto: Bernd Wüstneck

Mit Latzhose und Transparenten gingen die Bauern in die Fluten und machten – wie schon Berufskollegen am Vortag – deutlich, dass ihnen das Wasser bis zum Hals steht. Foto: Bernd Wüstneck

08.09.2016: ndr.de: Die Agrarministerkonferenz und die Milchkrise

02.09.2016: kleinezeitung.at: Landwirtschaftskammer: Schultes spricht sich für CETA-Abkommen aus

02.09.2016: ots.at: Presseaussendung Grüne: Pirklhuber erläutert versteckte CETA-Details – Kammerpräsident Schultes ignoriert Fakten!

Weiterlesen

Interessanter TV-Bericht

30.7.2016: ardmediathek.de: Kühe: Grasen für den Klimaschutz

Weniger Milch, mehr Qualität, mehr Einkommen: Extensivierung als Schlüssel zur Lösung der Milchkrise

Der Bund Ökologischer Lebensmittelwirtschaft hat am 30.5.2016 in Berlin folgendes Diskussionspapier veröffentlich:

Weniger Milch, mehr Qualität, mehr Einkommen: Extensivierung als Schlüssel zur Lösung der Milchkrise
Wir halten es für einen tollen Vorschlag und unterstützen es offiziell.

Die Lage der Milchvieh-Betriebe ist dramatisch. Praktisch jeder Betrieb, der aufgeben muss, scheidet endgültig aus – mindestens aus der Milcherzeugung. Jeder Betrieb, der aufgeben muss, ist Nachbar einer andern Bauernfamilie. Und jeder Betrieb ist potenziell ein künftiger Bio-Betrieb. Daher fühlen auch wir uns von dieser fatalen Situation der Milchviehhalter betroffen.
Überproduktion – Preissturz – Betriebsaufgaben: Ein Teufelskreis
Hohe Milchleistung auf Kosten von Tieren, Umwelt und Menschen
Menge runter, Qualität hoch: Anreize für tiergerechte und umweltfreundliche Fütterung setzen

Hier das ganze Diskussionspapier zum Nachlesen: BÖLW Diskussionspapier Milch Fütterung

 

Fernsehtipp

20.07.2016: um 20.00 Uhr: Bayerischer Rundfunk:

br.de: DokThema: Die dunkle Seite der Milch

Probleme der Milchbauer | Bild: BR