Filmtipp

Tomorrow – Die Welt ist voller Lösungen

Fairtrade-Produkte, Secondhand-Shops und biologische Ernährung sind nur der Anfang von dem, was die beiden Filmemacher – den politischen Aktivisten Cyril Dion und die Schauspielerin Mélanie Laurent – in ihr Abenteuer treibt.

noch bis 17.1.2018 in der ORF-TVthek verfügbar

 

Filmvorführung “Das System Milch”

Das System Milch


am 25. Jänner 2018, 18:30 Uhr

im Congress Leoben, Erzherzog-Johann Saal

Landtagsabgeordneter Dr. Murgg lädt zur Filmvorführung “Das System Milch” ein. Anschließend diskutieren Ewald Grünzweil – Obmann IG-Milch, Franz Rohrmoser – Konfliktforscher, Hans Krichbaum – Biobauer und Vertreter Österreichische Bergbauernvereinigung Via Campesina und Landtagsabgeordneter Dr. Murgg.

„Landwirtschaft ist das beste aller Geschäfte“ – dieses Zitat aus dem neuen Dokumentarfilm „Das System Milch“ macht klar: Milch ist meist kein natürliches Produkt vom idyllischen Bauernhof, sondern Big Business. Die beeindruckende Doku zeigt die Machenschaften der globalen Milchindustrie und ihre Folgen für Tiere, Umwelt und Menschen. 

 

Filmvorführung “Das System Milch”

Das System Milch
1. Feburar 2018, 20:00 Uhr

Kinotreff Leone, Bad Leonfelden

„Landwirtschaft ist das beste aller Geschäfte“ – dieses Zitat aus dem neuen Dokumentarfilm „Das System Milch“ macht klar: Milch ist meist kein natürliches Produkt vom idyllischen Bauernhof, sondern Big Business. Die beeindruckende Doku zeigt die Machenschaften der globalen Milchindustrie und ihre Folgen für Tiere, Umwelt und Menschen.

 

 

Medienberichte

16.1.2018: topagrar.com: Guhl: Bauern melken sich in die nächste Krise
Nach drei Monaten des Aufatmens stehen für Peter Guhl, Vorstandsvorsitzenden der MEG Milch Board, die Zeichen wieder auf Sturm. Der Butterpreis habe in den letzten Wochen viel von seiner marktstützenden Wirkung verloren, die Preise für Milchpulver blieben unterirdisch, und auch im so wichtigen Käsesegment sehe es nicht gut aus. Alles in allem führe dies aktuell leider zu deutlichen und zügigen Milchpreisrückgängen. Fraglich sei nur: Wie weit werden die Preise sinken und steuern die Erzeuger bereits wieder auf eine neue Milchpreiskrise zu? Lesen Sie mehr auf: https://www.topagrar.com/news/Rind-Rindernews-Guhl-Bauern-melken-sich-in-die-naechste-Krise-8985984.html

12.1.2018: tt.com: „Das System Milch“: Albträume mit Athleten im Stall
Der Südtiroler Regisseur Andreas Pichler erzählt im TT-Interview von Auswüchsen und Alternativen zum „System Milch“.

12.1.2018: agrarheute.com: Frankreich plant Gesetz gegen Preisdumping
Die französische Regierung will ein Gesetz gegen den Verkauf unter Einstandspreisen im Lebensmitteleinzelhandel auf den Weg bringen. Supermärkte sollen demnach den Erzeugern mindestens den Produktionspreis zahlen.

12.1.2018: bayerische-staatszeitung.de: Die Macht der Verbraucher
Immer mehr Unternehmen verbannen Glyphosat aus der Erzeugerkette – weil die Konsumenten das Herbizid ablehnen

5.1.2018: topagrar.at: Milchanlieferung deutlich über Vorjahr
Die Milchanlieferung an die österreichsichen Molkereien stieg in den letzten Monaten des Jahres 2017 immer stärker an. Laut letzter Erhebung der AMA lag die Anlieferung im November im Vergleich zum Vorjahr um 10,2 % höher. Insgesamt hebt sich die Milchmenge immer stärker vom Vorjahr ab.

4.1.2018: gmeiner-meint.blogspot.co.at: Politik für die Bauern? Oder Showprogramm für die Gesellschaft?

Medienberichte

23.12.2017: ooe.orf.at: Gmundner Molkerei zahlt weniger für Milch
Schlechte Nachrichten für die Milchbauern in Oberösterreich kommen von der Gmundner Molkerei. Sie senkt mit Jahresbeginn den Preis für Rohmilch um 3,2 Cent pro Kilo. Zuletzt lag der Preis bei rund 40 Cent.

20.12.2017: sueddeutsche.de: Aldi bereitet strenge Glyphosat-Kontrollen vor
In einem Brief verlangt der Discounter von den Lieferanten genaue Informationen über die Verwendung des umstrittenen Unkrautvernichters. Geht es um die Gesundheit der Kunden? Oder um einen Marketing-Gag?

19.12.2017: agrarheute.com: Milchpreis: Spotmilch stürzt unter 20 Cent
Die Preise für die zwischen den Molkereien gehandelte Spotmilch sind Ende Dezember dramatisch abgestürzt.

19.12.2017: topagrar.at: Mehr Bio- als konventionelle Milch
In den Monaten Jänner bis Oktober 2017 stieg die Gesamtmilchanlieferung in Österreich im Vergleich zum gleichen Vorjahreszeitraum um 2,5 % oder 69 Mio. kg an.

18.12.2017: vorarlberg.orf.at: Wie die Milchproduktion im Ländle funktioniert
Damit der Konsument täglich Milch konsumieren kann, müssen Milchkühe immer wieder besamt werden. Die Milchproduktion ohne Förderungen wäre unrentabel. Ein Blick hinter die Kulissen.

17.12.2017: tt.com: Bauernbund und Kammer: Verflechtung im Visier
Dass über die Bauernkammer auch der „Parteitag“ des VP-Bauernbunds organisiert wird, sorgt für Kritik. Präsident Hechenberger verweist auf die strikte Trennung.

13.12.2017: derstandard.at: Landwirtschaftskammer: Ist da ein Wolf im Schafstall?
Userkommentar Franziskus Forster: Statt einer Diskussion der Pflichtmitgliedschaft brauchen wir eine Debatte über die Pflichten gegenüber den Mitgliedern – und gegenüber der Gesellschaft. Aktuell kommen einige Fragen zu kurz. Etwa: Was ist eigentlich eine öffentlich-rechtliche Interessenvertretung?

Weiterlesen

Jahreshauptversammlung 2017

Die heurige Jahreshauptversammlung fand am 9.12.2017 wieder in Steyr beim Gasthaus “Wirt im Feld” statt. Sie war auch heuer wieder gut besucht und die Ehrengäste waren Frau Julianna Fehlinger von der Österreichischen Berg- und Kleinbäuer_innen Vereinigung (ÖBV) und Herr Franz Rohrmoser, Konfliktforscher.

Hier ein paar Eindrücke dazu:

Ewald Grünzweil, IG-Milch, A faire Milch, Faironika, Jahreshauptversammlung

Jahreshautpversammlung 2017

 

JHV 2017

IG-Milch Jahreshauptversammlung 2017

EINLADUNG

zur JAHRESHAUPTVERSAMMLUNG

am 9. Dezember 2017 von 10.00 – 15.00 Uhr

im Landgasthof Wirt im Feld, 4407 Steyr/Dietachdorf, Ennser Straße 99

IG-Milch, Jahreshauptversammlung, A faire Milch, Verein IG-MILCH

Busse/Fahrgemeinschaften zur Jahreshauptversammlung werden wieder von den Regionalverantwortlichen organisiert, bitte um rechtzeitige Anmeldung!

 

Milchseen und Butterberge

“100 Jahre Republik” soll Anlass sein, Freiheit und Demokratie als kostbare Güter zu verstehen, die nicht in den Schoß fallen, sondern immer neu errungen werden müssen. Das Projekt “oesterreich1918plus” steht für Geschichten aus der Geschichte Österreichs seit 1918.

Milchseen und Butterberge

 

TV-Filmtipp

ARTE zeigt den Dokumentarfilm “Das System Milch” am Di. 21.11.2017, 20.15 Uhr;
Nächste Ausstrahlung : Freitag, 8. Dezember um 09:25

Milch ist Big Business. Die Doku “Das System Milch” zeigt die Machenschaften der globalen Milchindustrie und die Folgen für Tiere, Umwelt und Menschen.utopia.de

https://tvheute.at/…/send…/das-system-milch-doku_-1148653855

 

Medienberichte

29.11.2017: kleinezeitung.at: Glyphosat: Breite Front für nationales Verbot in Österreich
Nach EU-weiter Verlängerung: Spar-Vorstandschef fordert österreichweites Glyphosatverbot. Auch einige Molkereien und Pflanzenhändler Bellaflora für Verbot.

28.11.2017: kaernten.orf.at: Kärntner Milch überlegt Glyphosat-Verbot
Die Oberkärntner Molkerei „Kärntner Milch“ will künftig ihren Milchlieferanten verbieten, das Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat einzusetzen. Die Entscheidung soll in der nächsten Woche fallen. 1.250 Milchbauern beliefern die Molkerei.

27.11.2017: diepresse.de: Warum Deutschland bei Glyphosat umfiel
Die verlängerte Zulassung des umstrittenen Unkrautvernichters hat auch wirtschaftliche Hintergründe. Sie ist dennoch falsch und wird sich langfristig rächen.

27.11.2017: tagesspiegel.de: Studie: EU-Agrarpolitik ist widersprüchlich und veraltet
Die Gemeinsame Agrarpolitik sichert sowohl das Einkommen der Landwirte als auch die Lebensmittelsicherheit in der EU. Aber sie ist veraltet und muss radikal geändert werden, lautet das Ergebnis einer Studie von Nichtregierungsorganisationen und Europaabgeordneten. Samuel White

23.11.2017: cbo.fro.at: Radio AGEZ-Radio Helsinki: Vergossene Milch?
Zusammenschnitt der Veranstaltung „Vergossene Milch?“ von Leonie Groihofer, die am 18. September 2017 im Welthaus Graz stattgefunden hat.

Preise im Keller, Bauernsterben und trotzdem Überproduktion am Milchmarkt. Durch Orientierung auf den Weltmarkt kommen Kleinbauern unter die Räder. Wie kann aber eine Landwirtschaft aussehen, die gleichzeitig sozial und ökologisch nachhaltig ist und ohne Dumping von Überschüssen auskommt?

Darüber diskutieren: Ewald Grünzweil (IG-Milch), Karl Buchgraber (Forschungsanstalt Raumberg-Gumpenstein), Stephan Pöchtrager (Werner Lampert Beratungsges. m. b. H., Projektmanagement)

22.11.2017: agrarheute.com: Milch: FrieslandCampina beschließt Krisenmaßnahmen
Der Mitgliedsrat von FrieslandCampina hat einer vorübergehenden vorläufigen Maßnahme zugestimmt, falls die Milchbauern im Frühjahr wieder zuviel Milch anliefern.

10.11.2017: agrarheute.com: Milchmarkt: Bayerischer Landtag will Mengensteuerung
Am Donnerstagabend hat der Bayerische Landtag fraktionsübergreifend beschlossen, dass es ein EU-weites Instrument zur Mengenreduzierung in Krisenzeiten braucht.

 

Franz Rohrmoser: Die IG-Milch und die kritische Bürgerbewegung

Die IG-Milch und die kritische Bürgerbewegung

Von Franz Rohrmoser

Manchmal glauben wir es aus der Sicht einer Bauernorganisation gar nicht, wie viele kritische KonsumentInnen und BürgerInnen sich kritisch und kompetent mit der Agrarpolitik auseinandersetzen. Die IG-Milch ist dabei ein geachteter Gesprächspartner. Das hat sich in den letzten Herbstmonaten wieder bei drei Veranstaltungen gezeigt.

Gauting bei München

Ein Medium, über das die IG-Milch in diesem Jahr wieder sehr bekannt wurde, ist der kritische Film „Bauer unser“ von Robert Schabus, in dem ja bekanntlich IG-Milch-Obmann Ewald Grünzweil mehrmals sehr markant und auch provokativ auftritt. Das wirkt bis nach Deutschland und so wurde Ewald am 13. September von einer kritischen Bürgergruppe nach Gauting im Landkreis Starnberg, südwestlich von München, zu einer Filmvorführung „Bauer unser“ mit anschließender Diskussion geladen. Ernst Halbmayr und ich begleiteten Ewald und wir nutzten dabei die Fahrtzeiten mit der Bahn für interne Gespräche, wie es mit der IG-Milch weitergehen kann und wird.

Die Moderatorin der Veranstaltung Christiane Lüst, die uns bei der Ankunft empfängt, betreibt in der Kleinstadt Gauting ein Umweltzentrum mit Fair-Café und einen Fairtrade Hofladen. Sie ist eine sehr energische, starke Frau. Christiane Lüst ist die Gründerin des Netzwerkes „Aktion GEN-Klage“ mit dem Ziel, die Einführung der Agrogentechnik in Europa auf juristischem Weg zu stoppen. Inzwischen haben sich ihrer Aktion GEN-Klage über 60 Organisationen aus Europa, Asien, Amerika und Afrika angeschlossen. Sie definieren den Schutz vor Gentechnik als Menschenrecht und kontrollieren, ob die Regierungen das auch einhalten. Bei Nichteinhaltung wird dies auf juristischem Weg eingefordert und öffentlich gemacht und sie zwingen dabei die Regierungen, die allgemein die UNO-Menschenrechte angenommen und beschlossen haben zur Umsetzung. Das ist ein sehr wirksamer Ansatz wo jeder, jede etwas bewirken kann, betont Christiane.

Der Film „Bauer unser“ und das anschließende Gespräch wurde im Kino der Klein-stadt Gauting aufgeführt. Ewald Grünzweil stellte sich anschließend der Debatte und kam beim Publikum sehr gut an. Die Diskussion mit der bewährten Moderatorin Christiane Lüst war ein Erfolg. Gesprochen wurde über unterschiedlichste Themen und Probleme der heutigen Landwirtschaft, deren Vermarktung und Verbrauchern. Ewald konnte alle Fragen beantworten und zeichnete sich – wie der Veranstalter es in einem Bericht nachher schrieb – durch sein enormes Fachwissen aus. Er erklärte auch das im Jahr 2016 in Österreich von der IG-Milch veröffentlichte „Milch-Manifest“. So wurde festgestellt, dass Probleme in der Österreichischen und der Deutschen Landwirtschaft oft ähnlich gelagert sind. Gleiche oder ähnliche Forderungen sollten also auch – gerade jetzt, in der Zeit der Bundestagswahl in Deutschland – und auch in Europa angedacht und erhoben werden. Das Milch-Manifest wurde an Teilnehmer verteilt und mit Interesse angenommen.

Nach der Diskussion ließen wir bei einem Feierabendbier den interessanten und für viele Teilnehmer lehrreichen Abend ausklingen.

Welthaus Graz

Eine zweite Veranstaltung, in der die Verbindung der IG-Milch mit kritischen Bürgerbewegungen sichtbar wurde, fand am 18. September im Welthaus Graz statt. Man kennt sich über die Plattform „Wir haben es satt“, wo neben der ÖBV unter anderen auch Dritte Welt Organisationen, darunter das Welthaus beteiligt sind. Zu dieser Diskussion im Welthaus Graz wurde wiederum Ewald Grünzweil als Experte geladen. Weitere Experten waren: Stephan Pöchtrager (Werner Lampert Beratungs Ges. m. b. H.) und Karl Buchgraber (Höhere Bundeslehr- und Forschungsanstalt Raumberg-Gumpenstein). Die Diskussion moderierte Markus Meister vom Welthaus. Von der IG-Milch war noch Bernd Kaufmann anwesend, der sich in einer sehr kritischen Wortmeldung einbrachte. Es ging um die schwierige Lage der Bauern – hier bei uns und weltweit -, Billigpreise und Butterengpässe, der Klimawandel und Wetterextreme, die Rolle der Handelsketten und die Macht der KonsumentInnen. Das waren einige der Themen, über die die Expertenrunde Montagabend im Grazer Welthaus diskutierte.

Das Publikumsinteresse war groß, wie auch die vielen Fragen an die Experten zeigten. Als Ewald Grünzweil als Milchbauer mit 40 Kühen und als Obmann der IG-Milch sagte: “Wenn die Bedingungen nicht besser werden, weiß ich nicht ob es mit meinem Hof nach mir weitergeht“, ließ das die Zuhörer aufhorchen. Stephan Pöchtrager erklärte durchaus spannend wie die Lampert-Gruppe es schafft, dass ein Billiganbieter, wie der Hofer, einzelne, regional definierte Spezialprodukte mit einem höheren Preis verkauft, um auch den Bauern einen höheren Preis zu zahlen. Karl Buchberger von Raumberg-Gumpenstein zeigt sich als gewiefter Politiker, der zwar die notwendigen Neuerungen recht gut kennt und auch vertritt, aber gleichzeitig auch die gängige Agrarpolitik in Schutz nimmt.

Im Rahmen der Veranstaltung in Graz fand auch ein Gespräch mit dem Grazer Professor für Soziologie Franz Höllinger statt, der im Sommer gemeinsam mit Ernst Halbmayr in einer Radiosendung diskutierte. Es ging um eine mögliche Zusammen-arbeit, wobei bisher keine besondere Möglichkeit sichtbar wurde.

City-Kino in Steyr

Eine dritte Veranstaltung fand ein Monat später am 18. Oktober im City-Kino in Steyr statt, dort wo auch die letzte Jahreshauptversammlung der IG-Milch war. Gezeigt wurde der sehenswerte Dokumentarfilm „Das System Milch“ von Andreas Pichler. Es wird auf erschreckende Weise gezeigt, wie die europäische Milchwirtschaft auf Abwege geraten ist. Hier vertrat Ernst Halbmayr die IG-Milch und bereicherte mit seinem großen Wissen die anschließende Diskussion neben dem kritischen Tierarzt Dr. Vinzenz Loimayr aus der Region Steyr. Auch Ewald Grünzweil, Erwin Thumfart und Thomas Schmidthaler mit Frau, sowie Stefan Scheipl nahmen von der IG-Milch teil.

Der Filmemacher Andreas Pichler, geboren 1967 in Südtirol, ist ein gelernter Profi. Er arbeitet in Deutschland und hat schon mehrere berühmt gewordene Filme gemacht und hat Auszeichnungen dafür erhalten. Sein Film „System Milch“ zeigt in einer anderen Form die gleiche Grundproblematik auf wie der Film „Bauer unser“ von Robert Schabus. Der von der Agrarpolitik selbst gemachte Wachstumswahn und Verdrängungswettbewerb zwischen Bauern geht von der Illusion aus, dass wir unsere Milch in den asiatischen Ländern verkaufen können. Der Film zeigt aber auch auf der fundierten Basis des Welternährungsberichtes klar und beeindruckend auf, dass die künftige Welternährung nicht die agrarindustriellen Großbetriebe sichern. Diese Ernährung wird nur gesichert durch eine lokale, bäuerliche Produktion, mit breit gestreuten Kleinbetrieben vor Ort, die mit biologischem Anbau, direkt vom Menschen essbares Getreide und Gemüse erzeugen und wo Kühe die natürliche Ressource Gras, das der Mensch nicht essen kann, wunderbar in Milch und Fleisch verwandeln. Wenn eine solche Produktion in regionaler, direkter Verbindung mit der lokalen Bevölkerung erfolgt, kann sie am besten die Welternährung mit wenig Energieaufwand sichern.

Fazit

Die drei Veranstaltungen zeigen eindrucksvoll wie verschiedene Gesellschafts-gruppen sich auf hohem Niveau, in unterschiedlichen Formen sich mit Bauern, Ernährung und Agrarpolitik befassen. Sei es die Gruppe im Raum München, die hoch effizient Gentechnik verhindert. Oder das Welthaus Graz zeigt uns wie Organisation, die sich für Entwicklungshilfe einsetzen, auch die Agrarpolitik bei uns studieren und die Öffentlichkeit aufmerksam machen, wenn wieder Milchpulver mit Dumpingpreisen nach Afrika gebracht wird und dort die eigenen Bauern zerstört. Und der neue Film „System Milch“ von Andreas Pichler zeigt wie immer mehr professionelle Filme-macher, die Probleme aufgreifen. Für Bauern, Bäuerinnen kann und soll das ein Ansporn sein:

  • Erstens entsteht immer mehr Wissen über die Zustände und Zusammen-hänge. Das mögen unsere Eliten nicht. Dieses Wissen ist also eine wesentliche Voraussetzung für notwendige Änderungen, es ist jedenfalls ein wesentliches Potential für Veränderungen.
  • Zweitens entstehen aus diesem Potential immer mehr Möglichkeiten der Kooperation zwischen Erzeugern und Verbrauchern.
  • Drittens stellt sich dabei aber die Frage ob Bäuerinnen und Bauern überhaupt noch das Interesse, den Mut, die Kraft und die Zeit aufbringen dieses Potential und Möglichkeiten für sich und die bäuerliche Zukunft zu nutzen.

Ewald Grünzweil hat mich als Begleiter zu allen drei Treffen mitgenommen, ich fand es spannend und bereichernd, dass ich mit dabei war.

 

Franz Rohrmosers “Offener Brief an Bundesminister Andrä Rupprechter”

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Offener Brief an Bundesminister Andrä Rupprechter

Offener_BRIEF_an_BM_Rupprechter – Download

 

Neue Heimat für Faironikas

Jedem seine eigene Faironika – diesen Wunsch erfüllten sich Tatjana und Uli aus Bärnbach in der Steiermark. Sie haben gleich zwei „Faire Milch“-Kühe auf ihrem Hof aufgenommen.

A faire Milch, Faironika, IG-Milch, a faire Milchkuh

Tatjana und Uli mit ihren Faironikas

 

Neues Zuhause für Faironika

Im Oktober 2017 hat die Faironika eine neues Zuhause bekommen. Sie grast nun bei Familie Winter in Lannach in der Steiermark.

Faironika bei Familie Winter 1

Sarah Winter mit ihren “Schätzen”

Faironika bei Familie Winter

Faironika fühlt sich sichtlich wohl :)

Vielen Dank für die Bilder!

Einladung zur Podiumsdiskussion: Agrar- und Entwicklungspolitik im Widerspruch?

Montag, 13.11.2017, 18 bis 20 Uhr

Haus der EU, Wipplingerstraße 35, 1010 Wien

Programm:

  • Präsentation der Broschüre „Die Unfaire Milch – Agrar- und Entwicklungspolitik im Widerspruch“ von Sophie Veßel, AG Globale Verantwortung
  • Videostatement von René Millogo, PASMEP aus Burkina Faso

Einladung

Bitte um Anmeldung bis 8. November unter veranstaltungen@globaleverantwortung.at!

 

Neues Attac-Buch: Entzauberte Union. Warum die EU nicht zu retten und ein Austritt keine Lösung ist

Der europaweite Aufstieg rechter und rechtsextremer Parteien findet in Österreich seine Fortsetzung. Ein Hauptgrund dafür ist die zunehmende soziale Spaltung der Gesellschaft: Die Mehrheit sieht ihr Stück vom Kuchen immer kleiner werden. Wenn das so ist, sollen immer weniger Menschen überhaupt etwas vom Kuchen bekommen, so die angebliche Lösung.

Wer glaubt, „mehr EU“ wäre die Antwort auf das Erstarken der Rechten, wird enttäuscht werden. Denn in ihrem Kern ist die EU selbst ein Raum verschärfter Konkurrenz – sowohl zwischen den EU-Staaten als auch auf globaler Ebene.

Mit unserem neuen Buch „Entzauberte Union. Warum die EU nicht zu retten und ein Austritt keine Lösung ist“ liefern wir den Anstoß für einen neuen Umgang mit der EU: Hat die EU überhaupt das Potenzial, jenes „soziale und demokratische Europa“ zu werden, das uns seit Jahrzehnten als politisches Idealbild präsentiert wird?

Um Antworten darauf zu finden ist es nötig, viele unserer liebgewonnenen EU-Bilder zu entzaubern. Doch wenn die EU nicht zu retten und auch eine Rückkehr zum Nationalstaat keine Lösung ist – was dann?

 

Jetzt im Attac-Shop bestellen

herausgegeben von Attac Österreich

Download: Leseprobe

Mandelbaum Verlag, edition Kritik & Utopie
250 Seiten, EUR 15,00
ISBN: 978-3854766698

 

Medienberichte

31.10.2017: schweizerbauer.ch: Fertig mit Kraftfutter für Milch
Weniger ausländisches Kraftfutter entlastet den Milchmarkt und die Umwelt, spart Kosten und stärkt die Positionierung der Schweizer Milch, schreibt die Agrarallianz.

30.10.2017: wallstreet-online.de: Frankreich: Schlimmster Butternotstand seit dem Zweiten Weltkrieg
Der Preis für Butter am Weltmarkt hat sich innerhalb eines Jahres verdreifacht. In Frankreich kommt es indes zu Lieferengpässen. Auch Deutschland ist von massiven Preissteigerungen betroffen.

28.10.2017: topagrar.com: Milch-Boom in Irland und kein Ende?
Bis 2020 wollte Irland seine Milchmenge verdoppeln, jetzt erreicht die grüne Insel dieses Ziel schon nächstes Jahr. Wie viel mehr Milch kommt noch? Vollgas nach dem Quoten-Ende: Mit Neueinsteigern, mehr Kühen und höheren Leistungen steigerte Irland die Milchanlieferung bis 2016 um 1,1 Mio. t auf 6,7 Mio. t. Damit kamen knapp 20% der zusätzlichen Milch der EU im letzten Jahr aus Irland.

25.10.2017: Molkerei Berchtesgadener Land: Glyphosat-Verbot für Bauern
Die Molkerei Berchtesgadener Land verbietet Bauern die Nutzung des Umkrautvernichters Glyphosat. Piding/Brüssel – Im Gegensatz zur EU-Kommission hat die Molkerei Berchtesgadener Land am Mittwoch eine Entscheidung zum Thema Glyphosat gefällt: Einstimmig beschloss der Aufsichtsrat der Genossenschaft, seinen Zulieferern den Einsatz des umstrittenen Unkrautvernichters mit sofortiger Wirkung zu untersagen. Das sagte Geschäftsführer Gerhard Pointner dem „Münchner Merkur“.

19.10.2017: kleinezeitung.at: Butter könnte bald wieder billiger werden, Milch wird teurer
Butterpreis sinkt ab November in Deutschland. Dafür werden andere Molkereiprodukte teurer.

19.10.2017: science.orf.at: Deutlich weniger Vögel und Insekten
In Deutschland ist die Zahl der Vögel und Insekten laut zwei neuen Studien in den vergangenen Jahren deutlich geschrumpft. Die Ursachen dafür sind nicht sicher, aber intensive Landwirtschaft und Umweltgifte dürften eine Rolle spielen.

17.10.2017: topagrar.at: Nach Glyphosateinsatz auf Grünland denkt Molkerei über Konsequenzen nach

15.10.2017: br.de: Arbeitsbelastung der Landwirte Bauernfamilien leiden immer öfter unter Burnout
Die Werbung gaukelt uns ein romantisches Bild der Landwirtschaft vor: Glückliche Kühe, sonnengebräunte Bauern, Blumenwiesen. Doch die Realität schaut meist anders aus: Arbeitsverdichtung und Stress führen immer öfter zu Konflikten auf den Höfen. Die Landwirtschaftliche Familienberatung der Kirchen bietet Hilfe an.

9.10.2017: br.de: Protest gegen Preisverfall: Bauern versprühen Milchpulver in München
Spektakuläre Aktion am Montagmittag vor der Bayerischen Staatskanzlei in München: Bei seiner “Milch-(Ver)-Pulver-Tour” ist der Bundesverband Deutscher Milchviehhalter mit 200 Schleppern vorgefahren. Dann wurde Milchpulver versprüht.

6.10.2017: gmeiner-meint.blogspot.co.at: Geben sich die Bauernvertreter auf?

5.10.2017: tt.com: Rücktritt nach Wirbel um „falsche“ Eier im Außerfern
Der Außerferner Bezirksbauernchef Richard Wörle hatte einem Pflegeheim Eier aus deutschen Legebatterien statt aus heimischer Freilandhaltung geliefert. Unterschiedliche Stempel hatten den Verdacht der Heimleitung erregt.

4.10.2017: noen.at: Bauern beklagen Steuerlast
Einheitswerte erhöhten sich in St. Georgen/Reith um bis zu 168 Prozent. Kleinbauern vor dem Aus.

St. Georgen/Reiths Bauern beklagen die massive Abgabenlast durch die neuen Einheitswerte. Am Bild: Martin Helmel, Franz Hager, Klaus Hobiger, Andreas Hager, Erich Baumann und Thomas Haidler (v.l.). |© Kössl

3.10.2017: orf.at: Glyphosat: Österreich gegen Zulassungsverlängerung
Österreich wird auf EU-Ebene künftig gegen eine Verlängerung der Zulassung des umstrittenen Pestizids Glyphosat stimmen. Der Beschluss wurde heute auf Initiative der Grünen im EU-Unterausschuss des Parlaments gefasst. SPÖ und FPÖ schlossen sich dem Antrag an.

Filmtipp “Das System Milch”

Weitere Vorstellungen des erfolgreichen Films “Das System Milch” im City Kino Steyr am:

Sa. 21.10. und So. 22.10. um 17:45 Uhr

Mi. 25.10. und Do. 26.10. um 17:45 Uhr

Das System MilchDas System Milch
Ökumentarfilm|Österreich-Deutschland |90 Min.

Der Südtiroler Dokumentarfilmregisseur Andreas Pichler zeigt, dass sich hinter dem unschuldig anmutenden Lebensmittel ein milliardenschweres Industriegeflecht verbirgt. Weiterlesen

Filmtipp “Das System Milch”

Herzliche Einladung zu einem besonderen Filmabend im City Kino Steyr

Mi 18.10.2017 um 19:30  Uhr

mit anschließender Podiumsdiskussion mit Milchbauern und Tierarzt.

Das System MilchDas System Milch
Ökumentarfilm|Österreich-Deutschland |90 Min.
Seit wir denken können, trinken wir Milch und meinen, sie komme von glücklichen Kühen auf grünen Wiesen. Aber Milch ist heute Big Business und ein gefragter Rohstoff, mit dem knallhart gehandelt wird. Allein in Europa werden jährlich 2 Billionen Tonnen Milch und Milchpulver produziert und weltweit verkauft. Wie wurden die Kühe zu Lieferanten für eine hochtechnisierte Milch-Industrie? Welche Alternativen gibt es? Welche Menschen stehen dahinter? Welche Auswirkungen hat die Milch auf unsere Gesundheit? Dieser Film wirft einen Blick hinter die Kulissen und lässt die Akteure zu Wort kommen. Eine spannende Reise durch Europa, nach Amerika, Asien und Afrika in die Welt der Milch. Wir treffen Landwirte, Industrielle, Wissenschaftler und anderen Experten, um der wichtigen Frage auf die Spur zu kommen, welche weitreichenden Folgen das große Geschäft mit der Milch hat – auf die Tiere, auf die Umwelt und auf uns Menschen selbst.

Trailer „Das System Milch“:
https://www.youtube.com/watch?v=Ss7tAqSGhBQ

Beitrag NDR Kulturjournal mit Filmkritik:
https://www.youtube.com/watch?v=YNA64xmNdto

 

Nyéléni Herbsttreffen der Bewegung für Ernährungssouveränität

Tagung “Gutes Essen für Alle”, 26.-29. Oktober 2017 in Graz!

Nyeleni Herbsttreffen 2017 Bewegung für Ernährungssouveränität

Gutes, gesundes und lokal angepasstes Essen für alle Menschen zugänglich zu machen, ist die Vision der Bewegung für Ernährungssouveränität. Den akuten Krisen unserer Zeit setzt Ernährungssouveränität eine bäuerliche und vielfältige Landwirtschaft entgegen.

Von 26. bis 29. Oktober erwarten die Teilnehmer*innen der Tagung in ganz Graz Workshops, Buchvorstellungen, Podiumsdiskussionen, eine Posterausstellung von Studierendenarbeiten und Exkursionen zur Gelawi Jaklhof und ins Stadtteilzentrum Jakomini.

Programmpunkte: Demokratische Lebensmittelpolitik, Klima-smarte Landwirtschaft und andere Verirrungen, Solidarische Landwirtschaft, Vereinnahmung von Rechts und Zivilcourage, Milch und Macht, Pflegearbeit, Food Literacy, Zugang zu Land, Rechte von Erntehelfer*innen, Landgrabbing-Geschäfte von Finanzinvestoren, Degrowth, Ernährungsräte, uvm.

Für vegane, saisonale Verpflegung wird gesorgt. Teilnahme ist kostenlos.
Anmeldung unter: www.ernährungssouveränität.at/anmeldung

Details unter:
http://www.ernährungssouveränität.at/nyeleni-herbst-2017/
https://www.facebook.com/events/1715509192077070/

 

Medienberichte

29.9.2017: tirol.orf.at: Erneut EU-Kritik wegen Almfutterflächen
Österreich drohen laut EU-Rechnungshof erneut Millionen-Rückzahlungen wegen der Almflächen. Das Problem begann vor Jahren, betroffen waren damals auch tausende Tiroler Bauern. Die sollen laut Agrarlandesrat Josef Geisler jedoch nicht erneut zur Kasse gebeten werden.

29.9.2017: salzurg.orf.at: Neue Lungauer Öko-Milch um zwei Euro
Die Salzburg Milch verkauft nun spezielle Milch aus dem Lungau. Sie kostet stolze zwei Euro pro Liter. Die „Reine Lungau“ soll besonders wertvoll, tier- und naturfreundlich sein. Sie wird die teuerste Milch in allen Regalen.

29.9.2017: topagrar.at: Milchpreise ziehen weiter an
Die Berglandmilch und die Gmundner Milch haben bekannt gegeben, die Erzeugerpreise mit 1. Oktober zu erhöhen. Berglandmilch erhöht um netto 0,5 Ct/kg, Gmunden um netto 1,7 Ct/kg. Die Erhöhungen gelten bei beiden Unternehmen bis einschließlich 31. Dezember 2017.

29.9.2017: tips.at: Gmundner Milch erhöht erneut Bauernmilchpreis
GMUNDEN. Die vorerst stabile Situation am europäischem Milchmarkt kommt auch den Milchlieferanten der Gmundner Molkerei zu Gute. 

26.9.2017: tvthek.orf.at: Salzburg Heute: 19.00 Uhr: Geschäft mit der Butter:
Die Butterpreise sind hoch wie nie. Innerhalb von 16 Monaten ist der Preis für ein Viertel Kilo Butter um bis zu 80 Prozent gestiegen. Aber wer profitiert eigentlich davon?

 

IG-Milch: Buttermangel beweist das Chaos am Milchmarkt

Rekordpreise, ja sogar Lieferengpässe bei Butter sind die logische Folge, wenn niemand in der Milchbranche Verantwortung übernimmt.

Vor einigen Monaten sah sich die größte Molkerei Österreichs (Berglandmilch mit der Marke Schärdinger) außerstande die letzten 37 Bauern der Freien Milch Austria zu übernehmen. Wenige Monate später können einzelne Buttersorten nicht mehr vollständig geliefert werden, während mehr als hundert Bauern, die zu den drei größten (Genossenschafts-)Molkereien zurückgekehrt sind, Strafzahlungen leisten müssen. Dieses Chaos hinterlässt viele Verlierer und wenige Gewinner. Die Konsumentinnen und Konsumenten müssen Rekordpreise für Butter bezahlen, während Bäuerinnen und Bauern nur geringfügig von steigenden Verkaufspreisen profitieren.

Ebenso schwierig ist auch die Situation für große Lebensmittelverarbeiter, die aus gutem Grund Milchfett in der Rezeptur haben, was sich jetzt als unkalkulierbar beweist. „Das freie Spiel der Kräfte ist wie von uns vorhergesagt, schon nach kürzester Zeit gescheitert. Wir fordern daher einen runden Tisch mit Verantwortungsträgern aus Molkereiwirtschaft, Handel, Politik und IG-Milch, um tragfähige Modelle für eine vernünftige Milchpolitik zu entwickeln,“ so Ewald Grünzweil, Obmann der IG-Milch. „Es darf nicht hingenommen werden, dass Milch zum Spekulationsobjekt verkommt und dabei tausende Bäuerinnen und Bauern auf der Strecke bleiben. Die IG-Milch fordert daher, die sofortige Beendigung der Strafsanktionen gegen ehemalige Freie Milch Lieferanten und verbindliche Vereinbarungen über Liefermengen. Nur dies führt zu einem stabilen und fairen Milchpreis, sowohl für Bäuerinnen und Bauern, als auch für Konsumenten und Konsumentinnen,“ so Grünzweil abschließend.

 

Rückfragehinweis:
IG-Milch
Ewald Grünzweil
Obmann IG-Milch
0664 2023869
office@ig-milch.at
www.ig-milch.at

 

Unsere Faironika als Theatermaskottchen

Das Bauernstück “Das sündige Dorf” wurde am 13. und 14. September 2017 in Altenhof aufgeführt:

“Assista Soziale Dienste GmbH bedankt sich herzlich bei der IG-Milch für die Leihgabe einer roten Kuh. (FAIRONIKA!!)

Faironika war unser Theatermaskottchen, als eine Gruppe von Menschen mit und ohne Beeinträchtigung die Komödie „Das sündige Dorf“ aufführten und sie passte sich wunderbar unserer ländlichen Kulisse an.”

 

Wenn auch Sie unsere Faironika ausleihen möchten, dann melden Sie sich doch rechtzeitig im IG-Milch-Büro (office@ig-milch.at, 07213/20591). Wir helfen Ihnen gerne!

 

Gewinner einer Plüsch-Faironika bei den Krone Adventure Days Erzberg 2017

A faire Milch, IG-Milch, Milch, Kühe, Kuh, Faironika, AfaireMilch Kühe_Up&Down MTB Challenge_(c) Mario Kuhnke

Faironikas bei den Krone Adventure Days Erzberg 2017 © Mario Kuhnke

Um bei den Krone Adventure Days Erzberg 2017 eine Plüschfaironika zu gewinnen, musste folgende Frage richtig beantwortet werden:

Wie viele Liter Milch konsumieren die Österreicher durchschnittlich pro Kopf und Jahr?

Die richtige Antwort lautet: 76 Liter

Gewonnen haben:

Karl Detschmann:

Karl Detschmann - Enkelin Sophie Tramposch, IG-Milch, Faironika, Plüschfairo, Kuschelfairo, A faire Milch

Enkelin Sophie Tramposch aus der Hochsteiermark freut sich über die Kuschelfaironika

Anna Klinser:

A faire Milch, Anna Klinser, Plüschfairo mit Kinder

Die Plüschfaironika wurde herzlichst in den Kreis der neuen Familie aufgenommen!

Wolfgang Zöchbauer-Pröll:

Wolfgang Zöchbauer-Pröll, Plüschfairo, A faire Milch

Plüschfaironika mit Erzberg-Medaille und Pokal

Herzlichen Dank für die Teilnahme und die Zusendung der tollen Bilder!

Gewinner einer Plüsch-Faironika bei den Krone Adventure Days Erzberg 2017

A faire Milch, IG-Milch, Milch, Kühe, Kuh, Faironika, AfaireMilch Kühe_Up&Down MTB Challenge_(c) Mario Kuhnke

Faironikas bei den Krone Adventure Days Erzberg 2017 © Mario Kuhnke

Um bei den Krone Adventure Days Erzberg 2017 eine Plüschfaironika zu gewinnen, musste folgende Frage richtig beantwortet werden:

Wie viele Liter Milch konsumieren die Österreicher durchschnittlich pro Kopf und Jahr?

Die richtige Antwort lautet: 76 Liter

 

Gewonnen haben:

Karl Detschmann:

Karl Detschmann - Enkelin Sophie Tramposch, IG-Milch, Faironika, Plüschfairo, Kuschelfairo, A faire Milch

Enkelin Sophie Tramposch aus der Hochsteiermark freut sich über die Kuschelfaironika

Anna Klinser:

A faire Milch, Anna Klinser, Plüschfairo mit Kinder

Die Plüschfaironika wurde herzlichst in den Kreis der neuen Familie aufgenommen!

Wolfgang Zöchbauer-Pröll:

Wolfgang Zöchbauer-Pröll, Plüschfairo, A faire Milch

Plüschfaironika mit Erzberg-Medaille und Pokal

 

Herzlichen Dank für die Teilnahme und die Zusendung der tollen Bilder!

 

Medienberichte

26.9.2017: salzburg.orf.at: Teure Butter: Keiner will daran verdienen
Die Butterpreise befinden sich weiter im Höhenflug – sie sind in den vergangen 16 Monate um bis zu 80 Prozent in die Höhe geschnellt. Sowohl Lebensmittelindustrie als auch Konsumenten müssen für den Rohstoff Butter also deutlich mehr bezahlen.

22.9.2017: burgenland.orf.at: Butter: Bauern und Konsumenten in Sorge
Derzeit kostet Butter um bis zu 80 Prozent mehr als Mitte 2016. Vor allem Bäcker und Konditoren stöhnen. Der Grund für den Preisanstieg liegt an der verstärkten Nachfrage und dem geringeren Angebot.

Weiterlesen

Vergossene Milch – Diskussionsabend vom 18.9.17

Vergossene Milch, Diskussion Welthaus Graz, 18.9.17, IG-Milch, A faire Milch, Ewald Grünzweil

Die schwierige Lage der Bauern – hier bei uns und weltweit -, Billigpreise und Butterengpässe, der Klimawandel und Wetterextreme, die Rolle der Handelsketten und die Macht der KonsumentInnen… das waren einige der Themen, über die eine hochkarätige Runde Montagabend im Grazer Welthaus diskutierte. Das Publikumsinteresse war groß, wie auch die vielen Fragen an die Experten zeigten.
V.l.n.r. Markus Meister (Welthaus, Moderation), Ewald Grünzweil (Bio-Milchbauer, Ig – Milch), Stephan Pöchtrager (Werner Lampert Beratungs Ges. m. b. H.), Karl Buchgraber Höhere Bundeslehr- und Forschungsanstalt Raumberg-Gumpenstein).

 

 

Rechte von KleinbäuerInnen schützen!

Kopie von Kopie von banner facebook DDP_de

Kleinbäuerinnen und Kleinbauern, Fischer*innen, Hirt*innen und andere Menschen, die im ländlichen Raum arbeiten, produzieren den Großteil der gesunden und vielfältigen Lebensmittel, die wir jeden Tag essen. In Europa und weltweit spielen sie die tragende Rolle, um Ernährungssouveränität in unseren Gesellschaften zu verwirklichen. Dennoch sind sie vielfacher Diskriminierung ausgesetzt.

Die globale kleinbäuerliche Bewegung La Via Campesina setzt sich mit FIAN seit 2002 gemeinsam mit für eine internationale Deklaration für die Rechte von Kleinbäuer*innen ein. Eine zwischenstaatliche Arbeitsgruppe des UN-Menschenrechtsrats in Genf arbeitet seit 2012 an solch einer Deklaration.

Am 20.9. wird im Menschenrechtsrat in Genf darüber entschieden, ob die Arbeitsgruppe für die Erklärung der Rechte von Kleinbauern weiterarbeiten darf. Die Europäischen Staaten dürfen diesen historischen Prozess nicht einfach stoppen. Kleinbäuerinnen haben ein Recht auf ihre Menschenrechte! Die Bäuerinnen und Bauern bringen sich über ihre Organisationen und Bewegungen stark in die Arbeitsgruppe im Menschenrechtsrat ein. Das entspricht dem Menschenrechtsgedanken und den menschenrechtlichen Prinzipien von Transparenz und Teilhabe. Die EU – und auch Österreich – stehen der Erklärung nach wie vor kritisch gegenüber. Um den Druck auf die europäischen Regierungen zu erhöhen, müssen wir uns gemeinsam in ganz Europa mit starker Stimme für die UN-Erklärung der Rechte von Kleinbäuerinnen und Kleinbauern einsetzen. Der jüngste Bericht von La Via Campesina zu Menschenrechtsverletzungen von Kleinbäuerinnen und Kleinbauern verdeutlicht die Dringlichkeit. (https://viacampesina.org/en/publication-peasants-fighting-for-justice/) Fordere das österreichische Außenministerium auf, sich aktiv und aufrichtig in die Erarbeitung der “UN Erklärung für die Rechte von Kleinbäuerinnen, Kleinbauern und anderen Personen, die am Land arbeiten” im Menschenrechtsrat einzubringen. Im Frühjahr 2018 muss es eine weitere Verhandlungsrunde geben! Der begonnene Prozess muss fortgesetzt werden, bis ein abstimmungsreifer Text vorliegt.

Unterschreibe jetzt die Petition! Teile sie mit deinen Freunden und Freundinnen!

Ohne Bäuerinnen und Bauern kein Essen. Stärken wir gemeinsam ihre Rechte!

 

Faironika zum 2. Mal bei der österreichischen Einrad Trial Meisterschaft

Von 9. bis 10. September 2017 fanden im Freizeitzentrum Marchtrenk bereits zum dritten Mal die Österreichischen Meisterschaften im Einrad Trial statt. Auch heuer mussten die besten Fahrer des Landes und internationale Top-Athleten ausgefallene Hindernisse mit dem Einrad überwinden. http://www.flyin-unis.at/de/trial/

Da durfte unsere Faironika nicht fehlen!

Einrad-Trial-Meisterschaften, Faironika, IG-Milch, A faire Milch

© Killpix

Einrad-Trial-Meisterschaft, Faironika, a faire Milch, IG-Milch

© Killpix

 

Medienberichte

13.9.2017: handelszeitung.at: Landeswirtschaftskammer warnt vor Krisenzeiten
Die österreichischen Milchbauern profitieren endlich von den höheren Erzeugerpreisen für Butter. Dennoch rät die LWK OÖ zur Vorbereitung auf mögliche Preisstürze.

12.9.2017: tvthek.orf.at. Lieferengpässe bei Butter
Seit einiger Zeit herrscht in den Supermärkten ein Buttermangel. Gründe sind die stärkere Nachfrage nach fetteren Milchprodukten, aber auch die niedrigen Milchpreise, die viele Bauern zum Aufhören zwingen. Dadurch steigen die Preise für Butter enorm an.

12.9.2017: tvthek.orf.at: Butterpreise bedrängen Bäcker und Konditoren
Preissteigerungen bei Butter um bis zu 80 Prozent innerhalb eines Jahres im Handel und ein deutlich kleineres Angebot. Das ist nicht nur für den Salzburger Endkunden ärgerlich, auch die heimischen Bäcker und Konditoren sind stark auf den Rohstoff angewiesen und kommen durch die Preisexplosion zunehmend in Bedrängnis.

12.9.2017: radio.cz: Molkereichef: Butterpreis wird weiter steigen
Die Molkerei Madeta hat im Vergleich zum Vorjahr eine doppelt so hohe Nachfrage nach Butter verzeichnet.

12.9.2017: op-online.de: Diebe klauen in Tschechien Butter, kommen aber nicht weit

12.9.2017: bild.de: Milchpreis-Debatte in Wahlarena: Bäuerin ärgert Merkel mit Milchpreis-Frage
Alle Zahlen kann selbst eine Bundeskanzlerin sicher nicht im Kopf haben. Aber der Preis, den Bauern für einen Liter Rohmilch bekommen, ist nicht irgendeine Zahl: Der Cent-Betrag entscheidet über das Überleben von Bauernhöfen …

12.9.2017: noen.at: Berglandmilch-Chef Josef Braunshofer im Gespräch
Berglandmilch-Chef Josef Braunshofer über volatile Preise, Genossenschaften und Erkältungen der Milchwirtschaft.

12.9.2017: salzburg.orf.at: Butter Engpässe bei „Pinzgau-Milch“
Die in Maishofen (Pinzgau) ansässige Molkerei kann Engpässe nicht ausgleichen, da in ganz Europa Rahm knapp und dadurch teurer wird. Erst am Wochenende hat auch „Billa“ seine Kunden vor einem Butterengpass gewarnt.

12.9.2017: steiermark.orf.at: Butter: Steirische Experten geben Entwarnung
Wenig Angebot und viel Nachfrage: Die Butterpreise schnellen in die Höhe. Aber droht nun auch ein Butterengpass? Die steirischen Molkereien geben Entwarnung. Eine Verknappung sei da, aber es werde genug Butter in den Regalen sein.

11.9.2017: tvthek.orf.at: Konkret, 18.30 Uhr: Butter wird teurer
Aufgrund der sinkenden Milchmenge und der höheren Fettnachfrage sind auch die Lagermengen von Butter gesunken – was einen höheren Verkaufspreis des Milchproduktes zur Folge hat.

11.9.2017: tvthek.orf.at: Milchmarkt wieder im Aufschwung
Der heimische Milchmarkt befindet sich langsam wieder im Aufschwung. Die Bauern bekommen derzeit für einen Liter Milch 37 Cent. Vor zwei Jahren waren es noch 27 Cent, was für viele Landwirte nicht einmal kostendeckend war.

11.9.2017: tvthek.orf.at: Lieferengpässe bei Butter
Viel Anfrage und wenig Angebot treibt derzeit die Butterpreise in die Höhe. Die Lebensmittelkette “Billa” des Rewe-Konzerns kündigt nun erste Lieferengpässe an.

11.9.2017: nachrichten.at: Butter: Bauern-Vertreter gegen “Panikmache”
LINZ. Der Milchpreis für die Bauern hat zuletzt angezogen. Das sei auch dringend notwendig gewesen, betonte heute, Montag, Franz Reisecker, Präsident der Landwirtschaftskammer Oberösterreich. Die starken Preissteigerungen bei Butter relativierte er.

11.9.2017: salzburg.com: Butter-Nachfrage in Asien lässt Preise in Europa steigen
Die steigenden Butterpreise und Berichte über mögliche Lieferengpässe sind ein weltweites Phänomen.

11.9.2017: derstandard.at: Fette Preisaufschläge auf Butter bleiben wohl länger erhalten
Die Bauern haben die Milchproduktion wegen niedriger Preise zurückgefahren, das lässt sich nicht so schnell ändern

11.9.2017: diepresse.at: Höhere Butter-Nachfrage in Asien lässt Preise in Europa steigen
Butter ist spürbar teurer geworden: “Die starke Nachfrage kommt vor allem aus asiatischen Ländern, wo sich die Wirtschaft günstig entwickelt”, erklärte der Agrar-Ökonom Franz Sinabell vom Wirtschaftsforschungsinstitut (Wifo) im Gespräch mit der APA. Vom Preisanstieg profitiert hätten in Österreich vor allem die Bauern.

11.9.2017: volksblatt.at: „Jetzt sind Realismus und Fairness angesagt“
Landwirtschaftskammer warnt vor Panikmache — Handels-Konzerne versuchen wieder zu beruhigen

11.9.2017: volksblatt.at: Weltmarkt treibt Butter-Preise nach oben
Preisniveau in der EU um 89 Prozent höher als im Sommer 2016 — Regal-Preise sind in Österreich um 32 Prozent angestiegen

11.9.2017: cash.at: Hotspot Butterpreis

11.9.2017: salzburg24.at: Fürchtet ihr einen “Butter-Notstand”?
Die Supermärkte versuchen ihre Kunden zu beruhigen, von den Lieferengpässen bei Butter seien nur einzelne Marken betroffen. Wie ist eure Meinung dazu, fürchtet ihr einen “Butter-Notstand”? Stimmt ab in unserem Meinungscheck.

11.9.2017: vienna.at: Supermärkte leugnen “Butternotstand” – Nachfrage in Asien lässt Preise hier steigen
Die Billa-Mutter Rewe rudert zurück, was die Butter-Causa betrifft. Der Konzern hatte seine Kunden am Wochenende über mögliche Lieferengpässe bei Butter informiert – davon seien aber, wenn überhaupt, nur einzelne Marken betroffen. “Es wird nicht zu dem Fall kommen, dass gar keine Butter verfügbar ist”, heißt es von Rewe am Montag.

11.9.2017: vorarlberg.orf.at: Hoher Butterpreis sorgt für fette Erträge
Heimische Lebensmittelketten machen sich zunehmend Sorgen um die Entwicklung des Butterpreises und warnen schon vor Engpässen. Butter wird nämlich immer teurer. Ein Viertelkilo kostet heuer um rund einen Euro mehr als im Vorjahr.

11.9.2017: kaernten.orf.at: Butterengpass bringt geringe Teuerung
Die eine oder andere Sorte Butter kann in den nächsten Wochen in den Supermärkten vorübergehend ausgehen, allerdings nur für wenige Stunden. Das sagt die Kärntner Milch zur aktuellen Diskussion um den Butterengpaß.

11.9.2017: mnews.medianet.at: Billa informiert Kunden über möglichen Lieferengpass bei Butter
Filialaushang: Artikel könnten nur eingeschränkt verfügbar sein.

11.9.2017: oe24.at: Hamsterkäufe führen zu Butter-Engpass

11.9.2017: liferadio.at: Butter in Oberösterreich knapp und teuer

10.9.2017: oesterreich.orf.at: Supermarkt warnt vor Butterengpass
Die zum REWE-Konzern gehörende Supermarktkette Billa informiert ihre Kunden über einen möglichen Lieferengpass bei Butter. Das Streichfett wird in Österreich immer teurer: seit dem Vorjahr um durchschnittlich 80 Prozent.

8.9.2017: landwirt.com: GAP: Was ist das Ziel?
Jeder zweite deutsche Landwirt hat in den vergangenen zwanzig Jahren das Handtuch geworfen. In Österreich hat jeder Dritte aufgehört – trotz Gemeinsamer Agrarpolitik. Da stellt sich die Frage: Wem dient die GAP? Ein Kommentar von LANDWIRT Redakteur Roman Goldberger.

7.9.2017: tvthek.orf.at: Menschen und Mächte: Bauernleben – Bauernsterben
Es werden immer weniger. Seit Jahrzehnten. Und dennoch sind sie das Rückgrat unseres Landes: Österreichs Bauern. Sie erhalten Kulturlandschaften, produzieren was bei uns den Kühlschrank füllt und führen einen Kampf ums Überleben. Gegen den freien Markt, die Globalisierung, den Preisverfall. …noch bis 10.9.2017 in der TV-Thek zu sehen

6.9.2017: oe24.at: Butter in Österreich teuer wie nie

5.9.2017: mdr.de: Teure Butter – Glückliche Bauern?
Der Butterpreis ist in aller Munde, er hat sich seit einem Jahr fast verdoppelt. Aber warum so sprunghaft? Und warum ziehen die Milchpreise nicht mit? Und was haben die Bauern davon?

 

Vergossene Milch?

Diskussion am 18. September 2017, 19:00 – 21:00 Uhr, im Welthaus Graz, Bürgergasse 2, 8010 Graz


Die Zukunft unserer Landwirtschaft.
Preise im Keller, Bauernsterben und trotzdem Überproduktion am Milchmarkt. Durch Orientierung auf den Weltmarkt kommen Kleinbauern unter die Räder. Wie kann aber eine Landwirtschaft aussehen, die gleichzeitig sozial und ökologisch nachhaltig ist und ohne Dumping von Überschüssen auskommt?

Darüber diskutieren:

Stephan Pöchtrager (Zurück zum Ursprung),
Ewald Grünzweil (Ig – Milch) und
Karl Buchgraber (Höhere Bundeslehr- und Forschungsanstalt Raumberg-Gumpenstein)

Moderation: Markus Meister (Welthaus)

Eintritt frei.

Medienberichte

29.8.2017: blickinsland.at: Harsche Kritik der FPÖ an ÖVP-Landwirtschaftsministern
Schön langsam kommt der Wahlkampf auch im Agrarbereich in Schwung. Die FPÖ und ihr Agrarsprecher Harald Jannach üben massive Kritik an der ÖVP und ihrer Agrarpolitik: „Trotz 30 Jahren mit ÖVP-Landwirtschaftsministern an der Spitze sperren im Durchschnitt jeden Tag ein Dutzend Höfe ihre Stalltüren für immer zu.“ mehr

29.8.2017: ndr.de: Molkerei-Wechsel: Bauern setzen auf Solidarität
Rund 1.100 Landwirte wollen die größte deutsche Molkerei, das Deutsche Milchkontor (DMK), innerhalb der kommenden zwei Jahre verlassen. Sie sind unzufrieden mit der Genossenschaft – vor allem wegen der Preise, die sie für ihre Milch erhalten. Die Landwirte setzen bei ihrem Wechsel vor allem auf Solidarität. Sie könnten sich zu Erzeugergemeinschaften zusammenschließen, um bessere Verhandlungspositionen zu haben. Das stellte sich bei einem Treffen von Vertretern von Landwirtschaftsverbänden und Milchbauern am Dienstag zu einer Informationsveranstaltung mit dem Titel “Gekündigt beim DMK – und was nun?” in Hesel (Landkreis Leer) heraus. mehr

29.8.2017: hersfelder-zeitung.de: Bauern: „EU-Geld wird verpulvert“
Fulda/Breitenbach/H. Zur Absicherung von Milcherzeugerpreisen hat Klaus Vetter (Breitenbach/H.) vom Landesteam Hessen im Bundesverband Deutscher Milchviehhalter (BDM)  bei der Aktion unter dem Motto „Marktverantwortung statt Pulver-Irrsinn“ eine Mengendisziplin in der Milcherzeugung gefordert. mehr

28.8.2017: topagrar.com: Grüne sehen EU-Agrarexport nach Afrika als Ursache für Flucht
In ihrer kritischen Haltung zu den Agrarexporten der Europäischen Union sehen sich die Grünen durch Aussagen von EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker bestätigt. Der Luxemburger hatte Medienberichten zufolge in einem Interview auf einen möglichen Zusammenhang von der EU-Agrarpolitik mit den Fluchtgründen für aus Afrika kommenden Menschen hingewiesen, und, dass diesem Aspekt in der kommenden Reform besondere Aufmerksamkeit geschenkt werde. mehr

27.8.2017: bdm-verband.org: Auftakt “BDM-(Ver-)PULVER-Tour” am 25. August in Bad Kissingen und Fulda – Motto: Marktverantwortung statt Pulver-Irrsinn

„Milch(ver-)pulver-Aktionen“ in unterschiedlichen Bundesländern unter dem Motto „Marktverantwortung statt Pulver-Irrsinn“ mehr Infos

BDM, Milchpulver, IG-Milch, a faire Milch, Verpulverungsaktion

BDM Bundesverband Deutscher Milchviehhalter e.V.

22.8.2017: standard.at: Grüne pochen auf faire Agrar- und Handelspolitik
Salzer kritisiert “krankes System” – Will Ökoanbau fördern und Fluchtursachen in Afrika bekämpfen Wien – Den Grünen sind im Nationalratswahlkampf auch sperrigere Themen nicht fremd: Sie wollen sich für eine faire Handels- und Agrarpolitik einsetzen, um Bauern in wenig entwickelten Ländern das Überleben zu ermöglichen und damit auch Fluchtursachen zu bekämpfen. “Es ist ein krankes System”, sagte die burgenländische Nationalratskandidatin Irmi Salzer am Dienstag in einer Pressekonferenz. mehr

 

Filmtipp: Bauern in der Klemme – Welche Zukunft hat die Landwirtschaft?

Bauern in der Klemme – Welche Zukunft hat die Landwirtschaft? die story | 23.08.2017 | 44:33 Min.  auf WDR.de

Ein Film von Tanja Reinhard und Jörg Laaks

Viele Landwirte haben große Summen in modernste Technik investiert und sich damit verschuldet. Moderne Technik, hochgezüchtete Rassen, der Einsatz von Dünger – alles für mehr Ertrag – das gilt seit Jahren bei Politik und Verbänden als Überlebensgarantie der Landwirtschaft.

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Bauer Unser – auch auf DVD

Es ist soweit. Am 1.9. erscheint die DVD von Bauer unser!

DVD Bauer Unser

 

 

 

 

 

 

 

 

Unsere Faironikas bei den “Krone Adventure Days Erzberg”!

Unsere Faironika´s waren dabei: Dirtrun, Lauf & Nordic Walk, Mountainbiking – die neue Erzberg-Trilogie bei den „Krone Adventure Days“! Von 12.-15. August 2017. https://www.facebook.com/Erzbergsport/

Ein großes Dankeschön an Bernd Kaufmann für die Organisation!

Fairos vorm Erzberg

AfaireMilch, Milch, Kuh, Kühe, Faironika, IG-Milch, a faire Milch, Rock@Man Dirtrun_(c)Mario Kuhnke

© Mario Kuhnke

A faire Milch, IG-Milch, Milch, Kühe, Kuh, Faironika, AfaireMilch Kühe_Up&Down MTB Challenge_(c) Mario Kuhnke

© Mario Kuhnke

 

Filmtipp: Das System Milch –

Die Wahrheit über die Milchindustrie

„Landwirtschaft ist das beste aller Geschäfte“ – dieses Zitat aus dem neuen Dokumentarfilm „Das System Milch“ macht klar: Milch ist meist kein natürliches Produkt vom idyllischen Bauernhof, sondern Big Business. Die beeindruckende Doku zeigt die Machenschaften der globalen Milchindustrie und ihre Folgen für Tiere, Umwelt und Menschen. 

Doku: Das System Milch

Das System Milch (© Tiberius Film)

Der Film: „Das System Milch – Die Wahrheit über die Milchindustrie“ läuft ab 21. September 2017 in den Kinos. Ab 5. Oktober wird der Film auch auf DVD und online verfügbar sein.

 

Medienberichte

7.8.2017: kurier.at: Der Milchmarkt ist unberechenbar. Vor einem Jahr gab es zu viel Milch. Jetzt fehlt die Butter. Das klingt ziemlich seltsam, zumal noch vor einem Jahr die Milchschwemme zu einem massiven Preisverfall bei den Erzeugerpreisen geführt hatte. Doch hohe Preisschwankungen in rascher Folge sind typisch für die Milchwirtschaft.    

7.8.2017: steiermark.orf.at: Milchpreis gestiegen: Bauern atmen auf  “Aktuell bekommen Milchlieferanten der Obersteirischen Molkerei knapp 36 Cent pro Liter, die Bergland Milch bezahlt ihren Lieferanten 36,7 Cent – zum Vergleich: Im Juli des Vorjahres erhielten die heimischen Milchbauern für einen Liter Milch nur knapp 27 Cent pro Liter. …  Für eine kostendeckende Produktion wären laut Landwirtschaftskammer 42 Cent pro Liter notwendig.”

6.8.2017: luzernerzeitung.ch: Tiefer Milchpreis: Bei ihnen ist ausgemolken  Tausend Milchbauern in der Zentralschweiz mussten in den letzten acht Jahren ihren Betrieb einstellen. Weil der Milchpreis tief ist, schreiben zwei Bauern aus Buchs seit Jahren Verluste – nun ist eine Lösung in Sicht.

4.8.2017: salzburg.orf.at: „Teure Butter wirkt kaum auf Milchpreis“  Milchbauern würden nur wenig vom stark gestiegenen Butterpreis profitieren, kritisieren Vertreter der Landwirte. Die neuerdings große Nachfrage nach tierischem Fett bedeute keinen plötzlichen Reichtum für Bauern. Die Gewinne würden andere machen.

3.8.2017: salzburg.orf.at: Butterpreis „explodiert“: Bekommen Bauern auch mehr? Milchmanager Leeb sagt, die Bauern seien nun „happy“

A faire Butter

Medienberichte

28.7.2017: nachrichten.at: Buttermangel: Der Preis hat sich in der EU binnen eines Jahres verdoppelt LINZ/BRÜSSEL. Neuer Preisauftrieb, weil die Milchmenge vor dem Start der Weihnachtssaison sinkt.

27.7.2017: ejz.de: EU sitzt auf größtem Milchpulverberg seit zwei Jahrzehnten Brüssel/München (dpa) – Die Europäische Union hat zur Unterstützung notleidender Bauern den größten Milchpulverberg seit über 20 Jahren angehäuft. Derzeit befinden sich nach dpa-Informationen europaweit knapp 358 000 Tonnen Magermilchpulver in den Lagerhäusern, so viel wie seit Mitte der neunziger Jahre nicht mehr.

Lagerhalle, in der Magermilchpulver in Säcken gelagert wird. Foto: Carmen Jaspersen

24.7.2017: tt.com: Schieflage in der Landwirtschaft: Tirols Bergbauern als Verlierer

20.7.2017: nachrichten.at: Klein gegen groß: Weil Agrarfördergeld knapp wird, soll umverteilt werden Wegen des Brexit werden ab 2020 Milliarden fehlen – Sicherheit wird mehr Geld kosten.

19.7.2017: elite-magazin.de: European Milk Board: EU verramscht Magermilchpulver

16.7.2017: butenunbinnen.de: Hightech-Kuhstall in Osterholz-Scharmbeck Der Landwirt Hanke Bohlen aus Osterholz-Scharmbeck hat seinen Hof für 3,5 Millionen Euro modernisiert. Seine 450 Kühe werden über ein Computersystem rund um die Uhr überwacht. Die neue Technik hat Vorteile: die Kühe geben mehr Milch, und die Daten werden besser dokumentiert. Doch die Umrüstung auf einen modernen Milchbetrieb hat auch seine Schattenseiten. 

14.7.2017: kontrast-blog.at: Wie Agrar-Institutionen und Großgrundbesitzer die landwirtschaftlichen Förderungen abkassieren Das Förderwesen in der Landwirtschaft macht Großgrundbesitzer größer und lässt die kleinen Betriebe sterben. Eine aktuelle Studie des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) belegt für Europa: Die einkommensschwächsten 80 Prozent der Höfe bekommen nur 25 Prozent der Mittel. Die obersten zehn Prozent werden dagegen mit 55 Prozent aller Subventionen gefördert.

13.7.2017: meinbezirk.at: Offener Brief an den designierten Präsidenten des ÖVP Bauernbundes DI Georg Strasser

11.7.2017: derstandard.at: Berglandmilch droht Bauern mit Stopp der Milchabnahme Berglandmilch befristete Verträge auf ein Jahr und zahlt deutlich weniger für Biomilch

11.7.2017: topagrar.com: Päckchen Butter kostet 1,79 €

7.7.2017: nachrichten.com: Rückruf in Deutschland: Reinigungsmittel in Ja-Milch gefunden

7.7.2017: diepresse.com: Bauern-Chef muss das Feld räumen Niederösterreicher Georg Strasser folgt Langzeit-Bauernbund-Chef Auer vorzeitig.

4.7.2017: bauernzeitung.ch: Schweiz-international: Die Kuh hängt hoch

Am Dienstag haben Bauern von der Bauerngewerkschaft Uniterre in Bern demonstriert. Faironika, die rote Plastikkuh für faire Milchpreise, wurde kurzerhand aufgehängt. Als Symbol für die schlechten Milchpreise, das Mengen- und Preisdumping auf dem Milchmarkt.
Faironika, IG-Milch, A faire Milch

Rudi Berli (ganz links) hängt mit seinen Mitstreiterinnen und Mistreitern die Plastikkuh Faironika auf. Insgesamt haben sich ein knappes Dutzend Bauern an der Aktion beteiligt. (Bild hja)

4.7.2017: ooe.orf.at: Milchstreit wird Gerichtssache
Landwirte, die ihre Milch an bayrische Molkereien liefern, wollen keinen Beitrag mehr an die Agrarmarkt Austria (AMA) zahlen. Ein Milchproduzenten-Verein aus dem Bezirk Braunau hat AMA-Bescheide beeinsprucht und machte so das Ganze zur Gerichtssache.

3.7.2017: topagrar.com: Bundeskartellamt spricht mit Molkereien

Medienberichte

30.6.2017: tt.com: Tiroler Bauern erhalten im Juli mehr Milchgeld

30.6.2017: derstandard.at: Milchproduktion geht zurück, Rekordpreise bei Butter

27.6.2017: diepresse.com: Kalifornien warnt: Glyphosat verursacht Krebs

26.6.2017: topagrar.com: Greenpeace-Agrarsprecher Martin Hofstetter antwortet Bauer Willi

Das Hauptproblem aber bleibt: dort wo austauschbare Ware am Markt im Überfluss vorhanden ist. Da muss man sich dann vielleicht auch mal von der Idee verabschieden, dass eine Ausdehnung der Produktion und der Weltmarkt die richtige Strategie ist.

12.6.2017: puls4.com: PRO UND CONTRA DER PULS 4 NEWS TALK VOM 12.06.2017: Diskussion mit Irmi Salzer von ÖBV – Via Campesina, Jean Ziegler, Thimo Schmitt-Lord und Rahim Taghizadegan auf PULS 4

10.6.2017: volksblatt.at: Landwirtschaft ist stark unter Druck

9.6.2017: derstandard.at: AMA Marketing: Opposition fordert Einblick in Geschäfte

 

Zum Weltmilchtag am liebsten A faire Milch!

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Das Leben ist keine Generalprobe

Premiere:  am 24.05.2017 auf ORF1, 20.15 Uhr

Das Leben ist keine Generalprobe

Schuhe und Schlagzeilen, Ruhe und Rebellion, Wirtschaft mit Rückgrat: Heinrich Staudinger ist einer der ungewöhnlichsten Unternehmer Österreichs. Regisseurin Nicole Scherg drehte einen Dokumentarfilm über den Waldviertler “Schuhrebellen”.

mehr…

Link TV-Thek zum Ansehen (bis 31.5.2017)

Zeitungsbericht Augustin: Warum wir eine Milchbauernbefreiung brauchen

Augustin, Ausgabe 436, Mai 2017

Augustin, 436, Mai 2017, Warum wir eine Milchbauernbefreiung brauchen, Seite 6 Augustin, 436, Mai 2017, Warum wir eine Milchbauernbefreiung brauchen, Seite 7

Download:
Augustin, 436, Mai 2017, Warum wir eine Milchbauernbefreiung brauchen, Seite 6;
Augustin, 436, Mai 2017, Warum wir eine Milchbauernbefreiung brauchen, Seite 7

 

Bäuerliches Über-Leben. Strategien gegen das Bauernsterben.

Gutes Essen für alle!

Auf dem Weg zu einer demokratischen Lebensmittelpolitik

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Die Wir haben es satt – Plattform lädt gemeinsam mit Südwind, BOKUs KriStus und dem entwicklungspolitischen Referat der ÖH-Boku-Wien zu einer Schwerpunktwoche voller Inputs, Diskussion und Austausch für ein weltweit sozial gerechtes und agrarökologisches Landwirtschafts- und Ernährungssystem. Die Teilnahme ist kostenlos.

 

  • DI, 16. Mai – Wohin des Weges? Landwirtschaft am Scheideweg
  • DO, 18. Mai – Habe die Lehre! Kritische Agrarwissenschaften im Fokus
  • SA, 20. Mai – Wir haben es satt! Tagung

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Medienberichte

30.5.2017: ots.at: Weltmilchtag – Stronach/Steinbichler: Milchpreise wie vor 40 Jahren sind kein Grund zum Jubeln

25.5.2017: derstandard.at: Der Roboter als Knecht: Wie Bauern knallharte Unternehmer werden

22.5.2017: ndr.de: Schleswig-Holstein Magazin: Wie geht es den Milchbauern?

17.5.2017: kleinezeitung.at: Wie unlustig der Minister auf kreative Bäuerinnen reagierte

12.5.2017: mnews.medianet.at: Milchige Ethik

5.5.2017: viacampesina.at: Milch: Solidarität zwischen Bäuerinnen und Bauern bewirkte Lösung für 19 Milchbetriebe

5.5.2017: topagrar.com: Die letzten 19 Milchbauern haben unterschrieben

4.5.2017: noen.at: Schärdinger lenkt ein

2.5.2017: meinbezirk.at: Milch muss nicht weggeschüttet werden – Molkerei kündigt Milch-Übernahme an

2.5.2017: faz.net: Die Milch wird teurer

2.5.2017: nachrichten.at: Der Albtraum vom freien Milchbauern

1.5.2017: ots.at: IG-Milch: Vorstand beschließt Fortsetzung der Milchsammlung der Berglandmilch-Betriebe

1.5.2017: ots.at: Grüne begrüßen Einlenken der Berglandmilch zur Übernahme von 19 Milchlieferanten

1.5.2017: salzburg.com: IG-Milch greift 19 Milchbauern unter die Arme

1.5.2017: tips.at: Milchabnahme-Angebot: Berglandmilch streckt Freie Milch-Bauern die Hand entgegen

1.5.2017: tt.com: IG-Milch hilft 19 Milchbauern bis zur Übernahme durch Berglandmilch

1.5.2017: tt.com: IG-Milch greift 19 Milchbauern unter die Arme

1.5.2017: suedtirolnews.at: IG-Milch greift 19 Milchbauern unter die Arme

1.5.2017: salzburg24.at: IG-Milch greift 19 Milchbauern unter die Arme

1.5.2017: vol.at: IG-Milch greift 19 Milchbauern unter die Arme

 

IG-Milch: Vorstand beschließt Fortsetzung der Milchsammlung der Berglandmilch-Betriebe

(Wien/OTS) 1.5.2017 – Die IG-Milch begrüßt das Angebot der Berglandmilch, die letzten 19 Betriebe mit Ende der Woche nun doch unter Vertrag zu nehmen. „Wir hoffen, dass die angekündigte Benachteiligung dieser Betriebe nicht zu einer Verzerrung des Wettbewerbes führt. Diese Familien haben genug gelitten. Daher hat der IG-Milch-Vorstand beschlossen, die Milchsammlung der Alpenmilch-Logistik bis zum kommenden Wochenende zu organisieren, damit keine Milch entsorgt werden muss. Es bleibt nun zu hoffen, dass wieder Ruhe einkehrt und dann dringend notwendige Reformen in der Milchbranche angegangen  werden. Wenn jetzt schon alle Molkereien die hohe Anlieferung beklagen, ist die von uns seit Jahren geforderte Einführung einer Mengensteuerung ohne Alternative und die Voraussetzung für die dringend notwendige Erholung der Milchpreise“,  so Ewald Grünzweil, Obmann der IG-Milch.“

Rückfragehinweis:

Ewald Grünzweil
0664 20 23 869

 

IG-Milch: Eigeninitiative und Kritik werden von der Berglandmilch mit Existenzvernichtung bestraft

Rückfragen & Kontakt:

Ewald Grünzweil
0664 20 23 869
e.gruenzweil@ig-milch.at

 

Medienberichte

30.04.2017: tt.com: Einlenken bei Berglandmilch: Milchbauern werden übernommen

29.04.2017: nachrichten.at: Berglandmilch übernimmt die letzten 19 Freie-Milch-Bauern

28.04.2017: ots.at: IG-Milch: Eigeninitiative und Kritik werden von der Berglandmilch mit Existenzvernichtung bestraft

28.04.2017: ots.at: Pirklhuber: Größte österreichische Molkerei verweigert Verantwortung für Milchbauern

28.04.2017: ots.at: Stronach/Steinbichler: Schluss mit den Strafsanktionen gegen „böse“ Milchbauern!

28.04.2017: ooe.orf.at: Kritik an Berglandmilch – Hilfe für Bauern geplant

28.04.2017: ooe.orf.at: Keine Abnehmer für 19 Milchbauern

28.04.2017: nachrichten.at: Bauern bleiben auf ihrer Milch sitzen: Heftige Kritik

27.04.2017: tvthek.orf.at: Zwist um Milchbauern – keine Abnehmer

26.04.2017: topagrar.com: Gmunden nimmt ehemalige Lieferanten zurück

26.04.2017: tvthek.orf.at: Milchbauern bangen um Existenz

25.04.2017: tt.com: Milchmenge steigt wieder, Kritik an großen Molkereien

25.04.2017: derstandard.at: Erste Lösungen für “Milchrebellen”

25.04.2017: orf.at: Milchbauern bangen um ihre Zukunft

25.04.2017: noen.at: Milchbauern bangen um ihre Existenz

25.04.2017: topagrar.at: Strohhalm Schärdinand

24.04.2017: meinbezirk.at: “Müssen die Milch bald wegschütten”

24.04.2017: tips.at: Arppell an „Schärdinand“: Über 30 vertragslose Milchbauern bangen um Existenz

24.04.2017: derstandard.at: Bauernbundpräsident: “Sie haben die Milchbauern verführt – und sich vertschüsst”

24.04.2017: schweizerbauer.ch: Milch: Kosten weiter nicht gedeckt

23.04.2017: tips.at: 37 Milchrebellen ohne Liefervertrag bangen um Zukunft ihrer Höfe

22.04.2017: nachrichten.at: Ringen um Milchverträge

22.04.2017: nachrichten.at: Rätselraten um große Molkereifusion, SalzburgMilch auf der Überholspur

21.04.2017: landwirt.com: “Die Milchkrise ist noch nicht überwunden”

21.04.2017: tt.com: Milchpulvererzeuger Prolactal mit kräftiger Umsatzsteigerung

21.04.2017: tt.com: Oö. „Freie Milch“-Bauern dürften immer noch in der Luft hängen

21.04.2017: ots.at: Preiner appelliert an Molkereien: „Sichern Sie die Existenz für die bäuerlichen Familien!“

20.04.2017: kurier.at: NÖM stellt Produktion und Struktur der Eigentümer um

20.04.2017: noen.at: Übermächtige Konkurrenz

20.04.2017: noen.at: Kein Abnehmer für Milch

19.04.2017: meinbezirk.at: “Strafe & Demütigung” – Milch fließt schon in Gülle

18.04.2017: nachrichten.at: Die Milchbauern müssen den Preisdruck “aushalten”

18.04.2017: nachrichten.at: Johannes Schörkhuber – Der Milchbauer mit dem “Plan B”

17.04.2017: meinbezirk.at: Offener Brief an Herrn Landesrat Hiegelsberger

16.04.2017: meinbezirk.at: Offener Brief an Frau Barbara Payreder (Bezirksbäuerin)

14.04.2017: kleinezeitung.at: Grüne fordern “umgehende Milchkrisensitzung”

14.04.2017: derstandard.at: Grüne kritisieren: Weniger Geld für Milchbauern, mehr für Molkereien

13.04.2017: tvthek.orf.at: ZIB 13.00: Milchbauern vor dem Ruin

13.04.2017: tvthek.orf.at: ZIB 1: “Milchrebellen bangen um Existenz”
                 Bericht in ZIB2: Bericht von Peter Babutzky

13.04.2017: kleinezeitung.at: Milchkrimi: 37 kritische Milchbauern in der Krise

13.04.2017: derstandard.at: 37 “Milchrebellen” bangen um ihre Existenz

13.04.2017

Pressegespräch Milchkrise: 37 Milchbauernfamilien vor dem Ruin

Download: Pressemappe digital

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12.04.2017: meinbezirk.at: Kein Milchvertrag – Politik & Kammer nicht zuständig

11.04.2017: ots.at: Milchkrise: 37 Milchbauernfamilien vor dem Ruin – Alpenmilch Logistik, ehemals Freie Milch Austria, stellt die Milchsammlung ein

11.04.2017

Milchkrise: 37 Milchbauernfamilien vor dem Ruin – Alpenmilch Logistik, ehemals Freie Milch Austria, stellt die Milchsammlung ein

Einladung zum Pressegespräch

Datum und Uhrzeit:       Donnerstag, 13. April 2017 um 10:00 Uhr

Ort:                                    Café Griensteidl (Presseraum), Michaelerplatz 2, 1010 Wien

Trotz monatelanger Bemühungen konnten 37 Milcherzeugerbetriebe keinen neuen Liefervertrag mit einer österreichischen Molkerei abschließen. Über seltsame Vorgänge, Auswüchse und Allianzen berichten Johann Furtmüller, Geschäftsführer der Alpenmilch Logistik GmbH und Ernst Halbmayr, langjähriger Geschäftsführer der Freie Milch Austria GmbH.

Wir laden dazu herzlich ein.

Rückfragehinweis:
Johann Furtmüller: 0664 / 30 215 58
Ernst Halbmayr: 0664 / 92 49 635

 

8.4.2017: meinbezirk.at: Warum steht der Familie Kurzmann ein Liefervertrag zu ?

6.4.2017: blickinsland.at: Ernüchternde Milchbilanz

5.4.2017: meinbezirk.at: Kein Milch-Vertrag, Bauer sperrt zu

Alpenmilch-Logistik, IG-Milch, Milch, Vertrag, A faire Milch

Kein Milch-Vertrag, Bauer sperrt zu Rotaigner Bad Kreuzen

31.3.2017: topagrar.com: Deutschland: Agrarminister: Position der Milchbauern stärken

31.3.2017: derstandard.at: Molkereien lassen Milchrebellen abblitzen

Die Marke "A faire Milch" bleibt bestehen. Der Verein dahinter verlor jedoch wesentliche Standbeine.

foto: ap photo/kerstin joensson

31.3.2017: nachrichten.at: Größter Milchbauer verlässt Gmundner Milch

30.3.2017: nachrichten.at: “Rebellen”-Molkerei fährt Notbetrieb

29.3.2017: nachrichten.at: Bauern-Dilemma: Mehr Milch, weniger Geld

 

Der „freie Milchmarkt“ bedroht die bäuerliche Existenz

Milchprotestaktion am 31.3.2017

Breites Bündnis fordert Abkehr von der exportorientierten Milchwirtschaft

Milchprotestaktion, ÖBV, IG-Milch, Milch, Bauern, Preise, Ernährungssouveränität

Milchprotestaktion am 31.3.2017 in Linz

Bei der Protestaktion am 31.3.2017 (Fotos siehe: https://www.flickr.com/photos/oebv-via_campesina_austria/) in Linz fordern Milchbäuerinnen und -bauern die Verantwortlichen in Politik und in den Raiffeisen-Genossenschaften auf, die Milchpolitik auf neue Beine zu stellen. Die Protestaktion wurde von der ÖBV-Via Campesina Austria organisiert und von Attac, FIAN, Greenpeace, Grüne Bäuerinnen und Bauern, Südwind und Welthaus Graz sowie zahlreichen Bürger_innen unterstützt. Mit dabei waren die von Gerhard Haderer gestalteten ÖBV-Kühe, denen buchstäblich „die Luft ausgeht“.

 

Milch-Protestaktion:

Der „freie Milchmarkt“ bedroht die bäuerliche Existenz

Breites Bündnis fordert Abkehr von der exportorientierten Milchwirtschaft

Milchprotestaktion, ÖBV, IG-Milch, Milch, Bauern, Preise, Ernährungssouveränität

Milchprotestaktion am 31.3.2017 in Linz

 

Bei der Protestaktion am 31.3.2017 (Fotos siehe: https://www.flickr.com/photos/oebv-via_campesina_austria/) in Linz fordern Milchbäuerinnen und -bauern die Verantwortlichen in Politik und in den Raiffeisen-Genossenschaften auf, die Milchpolitik auf neue Beine zu stellen. Die Protestaktion wurde von der ÖBV-Via Campesina Austria organisiert und von Attac, FIAN, Greenpeace, Grüne Bäuerinnen und Bauern, Südwind und Welthaus Graz sowie zahlreichen Bürger_innen unterstützt. Mit dabei waren die von Gerhard Haderer gestalteten ÖBV-Kühe, denen buchstäblich „die Luft ausgeht“.

 

Die Aktion findet anlässlich des zweijährigen „Jubiläums“ des „freien Milchmarkts“ statt. Das Abschaffen der Milchquote mit 1. April 2015 hat zu einer vorhersehbaren Überproduktion geführt und die Milchpreise auf Talfahrt geschickt. Viele Bauern und Bäuerinnen in ganz Europa sind durch die drastisch gefallenen Preise in ihrer Existenz bedroht. Aber auch ihre Kolleg_innen im Globalen Süden können dem Preisdruck nicht standhalten.

 

Mehr Mitsprache der Milchbauern und -bäuerinnen innerhalb der Molkereien

„Die Situation der 35 Betriebe, die heute noch nicht wissen, wo sie in Zukunft ihre Milch abliefern sollen, zeigt deutlich: Den idyllischen freien Milchmarkt gibt es nicht. Um den zigtausenden Milchbäuerinnen und -bauern in Österreich eine Perspektive bieten zu können, brauchen wir eine Abkehr von der exportorientierten Milchwirtschaft. Wir brauchen eine bodengebundene Milcherzeugung und müssen damit aufhören, Futtermittel aus Übersee zu importieren. Und nicht zuletzt brauchen wir mehr Mitsprache der Milchbauern und -bäuerinnen innerhalb der Molkereien sowie keine weiteren Preisabschläge für kleine Milchbetriebe“, so Judith Moser-Hofstadler, Milchbäuerin in Oberösterreich und Vorstandsmitglied der ÖBV-Via Campesina Austria.

 

Raiffeisen dominiert exportorientiertes Modell

Die unter der Schirmherrschaft von Raiffeisen arbeitenden Molkereien verarbeiten und verkaufen 95% der in Österreich produzierten Milch. Im Zusammenspiel mit einer auf Produktivitätswachstum und Exportorientierung aufbauenden Agrarpolitik sind sie damit wesentlich mitverantwortlich für die Überproduktion und die dramatische Situation vieler Milchbäuerinnen und -bauern. Die bisher getroffenen Maßnahmen der Politik beinhalten keine langfristigen Perspektiven. Gleichzeitig ist die Abhängigkeit der Milchbäuerinnen und -bauern von den Molkereien groß – sie können kaum zu anderen Verarbeitern wechseln. “Das derzeitige Ungleichgewicht zwischen Milchproduzent_innen und Molkereien braucht ein Gegengewicht in Form von Zusammenschlüssen bzw. Branchenverbänden von Milchbäuerinnen und -bauern”, so LK-Rat Clemens Stammler von den Grünen Bäuerinnen und Bauern.

 

Europäische Export- und Dumpingstrategie zerstört weltweit Lebensgrundlagen

„Die Milchkrise und das Milchbauernsterben ist eine logische Konsequenz der Abschaffung der Milchquote und der unzähligen Reformen der Gemeinsamen Agrarpolitik der EU, welche eigentlich die Überproduktion in den Griff bekommen hätten sollen. Die Politik reagiert jedoch mit einem „Weiter wie bisher“: Man setzt jetzt erst recht auf Export- und damit Dumpingstrategie. Dies zerstört nicht nur Lebensgrundlagen im Globalen Süden, sondern feuert auch das „Wachsen oder Weichen“ in Europa weiter an. So ist Land in der EU heute schon ungleicher verteilt als Vermögen“, kritisiert Carla Weinzierl von AgrarAttac.

 

Die ÖBV-Via Campesina Austria, Attac und die weiteren Bündnispartner fordern deshalb eine Umsetzung des Milch-Manifests (1) und mehr Mitspracherechte in den Molkereien. Zudem treten sie für eine demokratische Lebensmittelpolitik ein, anstatt einer GAP, die Lebensgrundlagen zerstört und Betriebe zum Zusperren zwingt.

 

Fotos der Aktion unter: https://www.flickr.com/photos/oebv-via_campesina_austria/
(1) https://wirhabenessattaustria.wordpress.com/milch-manifest/

Rückfragen: Julianna Fehlinger, 0664 750 896 12

 

 

Medienberichte

03.03.2017: nachrichten.at: Keine Verträge: 60 Milchbauern droht das Aus

03.03.2017: mnews.medianet.at: Milchmarkt: Keiner spricht vom Wendepunkt

02.03.2017: ots.at: Milchdialog: Experten diskutieren Lösungen für Betriebe ohne Liefervertrag: Moosbrugger: Konstruktive Vorgangsweise notwendig – Drohungen nicht angebracht

02.03.2017: vol.at: Moosbrugger: Dritter Milchgipfel im Mai oder Juni

 

Hunger.Macht.Profite.8 – Filmtage zum Recht auf Nahrung

HMP8_Web-BannerVon 9. März bis 7. April 2017 zeigen die österreichweiten Filmtage zum Recht auf Nahrung – Hunger.Macht.Profite. – kritische Dokumentarfilme, darunter 4 Österreich-Premieren, über unser Agrar- und Lebensmittelsystem.

Zum achten Mal zeigen die Filmtage in Wien, Niederösterreich, Oberösterreich, Salzburg, Tirol, Vorarlberg und im Burgenland wie die industrielle Landwirtschaft und unser Lebensstil weltweit zu Hunger, Landraub und Ökoproblemen führen.

Im Zentrum steht dieses Jahr das Ackerland. An allen 28 Spieltagen gibt es Filmgesprächen mit lokalen Initiativen und Fachreferent*innen über Alternativen und Handlungsoptionen. Die Projektträger*innen FIAN Österreich, normale.at, ÖBV-Via Campesina Austria und Attac Österreich laden alle herzlich ein.
Programm: www.HungerMachtProfite.at

bei folgenden Veranstaltungen sind Vertreter der IG-Milch zum Filmgespräch anwesend:

* TOP Kino Wien, Fr 10.3.2017, 19:00, Milchflut, Filmgespräch mit Ernst Halbmayr

* OKH Offenes Kunst- & Kulturhaus Vöcklabruck, 23.3.2017, 19:30, Milchflut, Filmgespräch mit Ewald Grünzweil

* ARGEkultur Salzburg-Stadt, 28.3.2017, 19:30, Milchflut, Filmgespräch mit Engelbert Neubauer

 

Filmpräsentation:

Soja: Der Fleisch gewordene Wahnsinn

Filmpräsentation und Diskussion mit Regisseur Thomas Bauer aus Brasilien

bild Soja, der fleischgewordene Wahnsinn

In Österreich essen wir pro Kopf und Jahr mehr als 60 Kilo Fleisch. Dieser hohe Fleischkonsum hat global gravierende Folgen: Das Futter für Rind, Schwein, Geflügel & Co verbraucht zwei Drittel aller fruchtbaren Flächen weltweit. Ein großer Teil der benötigten Soja für die Tierfütterung wird aus anderen Weltgegenden in die EU importiert.

Welche Folgen der Soja-Boom in den Herkunftsländern hat, zeigt Thomas Bauer in seinem Film am Beispiel Brasiliens auf. Er besucht Kleinbauern, die wegen der riesigen Gensoja-Plantagen ihr Land verloren haben und spricht mit Indigenen, die unter den Folgen der großflächig versprühten Pestizide leiden. Zu Wort kommen auch ein Arzt und ein Staatsanwalt, die sich gegen alle Widerstände für die Leidtragenden einsetzen.
Doch auch in  Österreich profitieren die wenigsten Landwirte von einem Agrarsystem, das von ihnen verlangt, immer mehr und immer billiger zu produzieren. Wie es auch anders gehen kann, zeigt der Hofbesuch eines Biobauern in Oberösterreich.
In beeindruckenden Bildern spannt der Film einen globalen Bogen von Brasilien nach Österreich und regt zum Nachdenken über das gegenwärtige Handelssystem an.

Im Anschluss der Filmpräsentation freuen wir uns auf eine spannende Diskussion mit Thomas Bauer, der auf Einladung von Welthaus Linz zu Gast in Oberösterreich ist.

Thomas Bauer

 

 

 

Thomas Bauer ist gebürtiger Vorarlberger und lebt schon seit 20 Jahren in Brasilien. Als Koordinator der regionalen Landpastorale und Dokumentarfilmer ist er in verschiedensten Teilen des Landes unterwegs und bringt fundierte Einblicke mit. Er setzt sich für KleinbäuerInnen und LandarbeiterInnen ein, deren Rechte durch Agroindustrie, Bergbau und große Infrastrukturprojekte unter die Räder kommen.

 

Veranstaltungen:

Mo, 20. März 2017, 18.00 – 20.00
Diözesanhaus, Kapuzinerstraße 84, 4020 Linz, 4. Obergeschoß
Für diese Veranstaltung mit der DKA wird um eine Anmeldung gebeten: bis 17.3.2017 mittags unter kjs@dioezese-linz.at oder unter 0732-7610-3341.

Di, 21. März 2017, 19.30 Uhr
Dominikanerhaus, Grünmarkt 1, 4400 Steyr
Film + Gespräch mit Thomas Bauer, Ewald Grünzweil und Gästen

Mi, 22. März 2017, 18.30 Uhr
Ort: Urbi@Orbi, Betlehemstraße 1a, 4020 Linz
Film + Gespräch mit Thomas Bauer und Angelika Gumpenberger-Eckerstorfer

Soja, der Fleisch gewordene Wahnsinn

Einladung

Soja der Fleisch gewordene Wahnsinn

Einladung Diözesanhaus

 

 

 

 

 

 

 

 

Weitere Filmvorführungen:

14. März 2017, 19 Uhr | HS 11.03, Universität Graz, Heinrichstraße 36, Graz

15. März 2017, 19 Uhr | Hannes-Schwarz-Saal, Rathausg. 1/1. Stock, Weiz

24. März 2017, 18 Uhr | Otto-Mauer-Zentrum, Währinger Str. 2-4, 1090 Wien

 

Die neue “BauernPost” ist da!

online lesen

Volksbegehren gegen TTIP, CETA & TiSA

In dieser Woche von 23. Jänner bis Montag, den 30. Jänner (und auch am Samstag und Sonntag!) liegt das Volksbegehren gegen TTIP, CETA und TiSA auf den Gemeindeämtern zum Unterschreiben auf.
Wir ersuchen dringend, das Volksbegehren zu unterzeichnen.

gegen TTIP CETA & TiSA

Wir lehnen diese Handelsabkommen ab, weil…

…die Verhandlungen von völliger Intransparenz geprägt sind.
…dadurch der Druck auf die Landwirtschaft und auf die ArbeitnehmerInnen erhöht wird.
…wir schon bisher Handel betrieben haben und diese weiteren Abkommen nur den Großkonzernen und der Agrar- und Lebensmittelindustrie nutzt. Die entfallenen Zölle gehen zu Lasten aller.

Nähere Infos unter: www.volksbegehren.jetzt und www.stopttip.at

Wir wollen ein gutes Leben für alle. TTIP, CETA und TiSA sind eine Gefahr dafür. Deshalb: Bitte zwischen 23. und 30. Jänner das Volksbegehren unterschreiben!

 

Medienberichte

22.3.2017: bauernzeitung.ch: «Wir sind gefangen in unseren Strukturen» Ein Bericht der SRF-Sendung “Der Club” von dieser Woche. Es ging um das Thema der Bauern in Not – Zwischen Suizid und Subvention.  Die Sendung zum Nachsehen

21.3.2017: ndr.de: Existenzkampf: Gedanken eines Milchbauern

16.3.2017: agrarheute.com: Zukunft des Milchmarkts: Diese 6 Punkte schlägt das Kartellamt vor

6.3.2017: br.de: Wie soll die europäische Landwirtschaftspolitik aussehen?  In Brüssel trafen sich die EU-Landwirtschaftsminister, um über die Zukunft der gemeinsamen Agrarpolitik zu reden. Dabei ging es vor allem um die Zuteilung der Subventionen…

5.3.2017: tvthek.orf.at: Landlust – Landfrust: Bauerntöchter über den Wandel in der Landwirtschaft

1.3.2017: agrarheute.com: Milch – Mengensteuerung wieder in der Diskussion, Europaparlament

27.2.2017: tageszeitung.it: Landesweite Milchquote? Einige Südtiroler Milchhöfe machen sich für eine landesweit gültige Mengenbeschränkung stark. Der Sennereiverband prüft derzeit die rechtliche Situation.

25.2.2017: derstandard.at: Das Bauernleben in Zeiten des Bauernsterbens

21.2.2017: schweizerbauer.ch: Darum melken Bauern weiter

1.-14.2.2017: Augustin Nr. 429: Nur bio ist zuwenig! Wird das heilige Wiener Schnitzel behübscht? Ernst Halbmayr über Produktionsbedingungen, neue Marketingstrategien und Widersprüche

11.02.2017: topagrar.com: CETA: AbL warnt vor Preisdumping durch kanadisches Fleisch

09.02.2017 um 21:15 Uhr Servus Reportage: “Die Fett-Falle – Leben ohne Palmöl”: Kurt Langbeins TV-Reportage zum Film “Landraub” im Servus TV, Freitag 10.2. um 12:55 und Sonntag 12.2. um 11:30 Uhr!

05.02.2017: “Landraub” die globale Jagd nach Ackerland

04.02.2017: nachrichten.at: Landwirtschaft steuert mit ihrem Sozialsystem auf ein Desaster zu

26.01.2017: topagrar.com: Kritische Doku “BAUER UNSER” kommt in deutsche Kinos

24.01.2017: diepresse.com: Der idyllische freie Markt? Den gibt es nicht!

23.01.2017: orf.at: Landwirte stauben EU-Ratsgebäude mit Milchpulver ein

19.01.2017: tips.at: Kas, Xöchts und Müch: Wohin sich die Landwirtschaft entwickelt

17.01.2017: orf.tvthek.at: Kärnten heute: Aufgezeigt: Das schwierige Leben der Bergbauern

16.01.2017: europeanmilkboard.org: Milchsektor weiter stark im Minus In den Niederlanden deckt Milchpreis nur 59 Prozent der Produktionskosten/ in Deutschland nur 67 Prozent

15.01.2017: zdf.de: Bis zur letzten Kuh – warum viele Bauern aufgeben müssen: planet-e Filmdokumentation

13.01.2017: agrarheute.com: Bis zur letzten Kuh – warum viele Bauern aufgeben

11.01.2017: facebook.com: Endlich hat das Warten ein Ende: Ab 23. März ist BAUER UNSER auch in den deutschen Kinos zu sehen!

Bauer unser, IG-Milch, A faire Milch, Bauer Unser11.01.2017: schweizerbauer.ch: Agrarkonzerne immer dominanter

10.01.2017: huffingtonpost.de: Bundesverband Deutscher Milchviehhalter warnt: “Ein Viertel aller Milchbauern kämpft um seine Existenz”

10.01.2017: arte.tv: Milch – Ein Glaubenskrieg Filmdoku zum Thema: Wie gesund ist Milch? Ist sie noch ein Naturprodukt? Oder kann sie sogar krank machen? Das lange Zeit saubere Image der Milch bröckelt. Die Kritiker werden lauter.

09.01.2017: orf.tvthek.at: Wirtschaftliche Probleme für Landwirte: Studiogast Josef Moosbrugger

Medienberichte

30.12.2016: kathpress.at: Schönborn warnt vor Bauernsterben in Österreich

28.12.2016: blickinsland.at: Gmeiner meint: 2,8 Mrd. Euro und nichts als Verdruss

28.12.2016: tt.com: Preiskämpfe und alte Maschinen: Bauern weltweit haben es schwer

19.12.2016: diepresse.at: Teuer erkaufte Hilfe für die Bauern

19.12.2016: kleinezeitung.at: Bauern klagen Republik nach Auslaufen der EU-Milchquote

18.12.2016: blickinsland.at: Sozialversicherungsrabatt belastet SVB

15.12.2016: suedwind-magazin.at: Die Redaktion empfiehlt „Bauer unser“

14.12.2016: echo.online.de: Der letzte Milchbauer in der Groß-Umstädter Kernstadt hört auf

6.12.2016: wienerzeitung.at: Bauerunser: Bauern-Blockade der Bio-Bobos

3.12.2016: nachrichten.at: “Sie können mich einen Milch-Rebell nennen, das trifft auf mich schon zu!”

"Sie können mich einen Milch-Rebell nennen, das trifft auf mich schon zu!" IG-Milch, Biomilch, Hetzlinger, Milch, Biobauern

Biomilch ist der Hauptproduktionszweig des Pramer Biobauern Andreas Hetzlinger Bild: rokl

1.12.2016: powershift.de: Neue Studie präsentiert: Ausverkauf der Landwirtschaft – Agrarkonzerne wollen mit TTIP das Ruder übernehmen

30.11.2016: ots.at: TIROLER TAGESZEITUNG: Leitartikel vom 30. November 2016 von Peter Nindler – Bauern-Rabatt als Bankrotterklärung

30.11.2016: nachrichten.at: Bauern wollen faire Preise statt Förderungen

21.10.2016: blickinsland.at: GenussRegionen bangen um ihre Zukunft

20.10.2016 Zeitungsausschnitt SN: Die Agrar-Herrschaftskaste unterjocht die aktiven Bauern

SN, 20.10.2016

SN, 20.10.2016

 

“Bauer unser” von Robert Schabus

bauer-unser-filmplakat

 

Regisseur Robert Schabus beleuchtet in seinem Film alle Facetten der Landwirtschaft und bringt so manche Vorstellungen durcheinander.

Die Bäuerinnen und Bauern produzieren die Lebensmittel. Der Handel vertreibt die Lebensmittel. Wir alle kaufen die Lebensmittel. Man möchte meinen, alle in diesem Kreislauf profitieren von diesem Verhältnis untereinander. Die Realität in der Landwirtschaft, in der Agrarpolitik und im Handel stellt sich aber gänzlich anders dar.

 

Jetzt im Kino!

weitere Termine

Facebook: https://www.facebook.com/bauerunser/
Website: http://www.filmladen.at/bauer.unser

Berichte in den Medien:

21.11.2016: boerse-social.com: BAUER UNSER – Die Erfolgsstory geht weiter!

19.11.2016: kurier.at: Alle 3,5 Stunden schließt ein Bauernhof

19.11.2016: volksblatt.at: Zurück zu den Wurzeln „Bauer unser“ von Robert Schabus über die Endlichkeit von Wachstum

IG-Milch, A faire Milch, Bauer unser, Ewald Grünzweil

Der Mühlviertler Ewald Grünzweil setzt auf biologische Richtlinien.

Weiterlesen

Jahreshauptversammlung 2016

Die Jahreshauptversammlung 2016 fand am 19. November im City-Kino in Steyr statt. Es gab wieder den jährlichen Überblick, interessante Vorträge von den eingeladenen Gästen: Walter Bauer von Südwind, Roman Hebenstreit, Vorsitzender des ÖBB-Konzernbetriebsrates und Mitglied des ÖGB Bundesvorstandes und Franz Rohrmoser, Bauernkonfliktforscher.
Nach den Neuwahlen des Vorstandes wurde zum Abschluss noch der Film “Bauer unser” gezeigt.

mehr Bilder unter: dropbox

 

IG-Milch Jahreshauptversammlung 2016

Jahreshauptversammlung der IG-Milch

Samstag, 19. November 2016

Achtung, diesmal im Citykino Steyr
Stelzhamerstraße 2B, Tel. 07252 4218311

von 10.00 bis 15.00 Uhr

wo wir uns die Filmdokumentation “Bauer unser” ansehen werden

Parkmöglichkeit besteht direkt beim Kino im Parkhaus!

Wir freuen uns über rege Teilnahme!

Einladung

Zukunftswerkstatt für Frauen in der Landwirtschaft „Ideenküche für eine würzige Bäuerinnenwelt“

Die ÖBV-Via Campesina Austria, das Lungauer Frauen Netzwerk und KoKon – bildung+beratung für frauen laden ein zur

Zukunftswerkstatt für Frauen in der Landwirtschaft
„Ideenküche für eine würzige Bäuerinnenwelt“

Sa, 12. Nov 10:00 Uhr – So, 13. Nov 2016 17:45 Uhr
Schwarzenbergalm, 5061 Elsbethen (Nähe Stadt Salzburg)

comic_zukunftswerkstatt_ideenkuecheDie Ideen kochen über: für eine blühende bäuerliche Landwirtschaft, zufrieden wirtschaftende Menschen, gleiche Rechte am Bauernhof, eine ernährungssouveräne Agrarpolitik … und vieles mehr.

Die eigenen Bedürfnisse und Erfahrungen sind die Zutaten, aus denen wir unser Süppchen kochen wollen. Die Ideenküche bietet einen Rahmen, in dem wir Ähnlichgesinnte suchen und hoffentlich finden können. Wir lassen uns nicht alles auftischen! Stattdessen überlegen wir gemeinsam, was wir eigentlich möchten, und wie wir uns zusammenschließen können, um unser persönliches Umfeld und die Agrarpolitik genießbar zu gestalten. Wir entwickeln ganz konkrete „Rezepte“, die wir nach dem Seminar gemeinsam umsetzen wollen. Frei nach dem Motto: „Jede Revolution beginnt mit einem Auflauf.“

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Medienberichte

23.11.2016: mein.bezirk.at: Faironika lädt zum Bio-Adventmarkt in Grein/D.

bio-adventmarkt, faironika

Bild: mein.bezirk

22.11.2016: blickinsland.at: Limitierter SVB-Rabatt für acht von zehn Betrieben

17.11.2016: nachrichten.at: Mehr Geld für bäuerliche Produkte!

17.11.2016: nachrichten.at: Klasse statt Masse: Regionalität muss etwas kosten dürfen

Klasse statt Masse: Regionalität muss etwas kosten dürfen

Die Arbeit am Hof macht Karl Freund auch mit 69 Jahren noch immer Spass. Bild: Furtner

17.11.2016: presse.at: Geld der Bauern landet bei Vereinen

16.11.2016: derstandard.at: Grillclubs und Co: Prüfer kritisieren Ama Marketing

03.11.2016: diepresse.com: Höherer Milchpreis: Nur ein Cent je Liter landet beim Bauern

03.11.2016: nachrichten.at: Höhere Milchpreise kommen nur minimal bei Bauern an

26.10.2016: blickinsland.at: Freihandel: Auer bricht Lanze für Export

24.10.2016: tagesschau.de: Auch die Region Brüssel blockiert CETA

24.10.2016: derstandard.at: Ceta-Chaos perfekt: Zweite belgische Region sagt Nein

21.10.2016: kurier.at: Milch als knappes Gut

21.10.2016: topagrar.com: EU-Milchreduktion: Nur 12% bekommen Beihilfe

21.10.2016: sueddeutsche.de: Kanada sieht derzeit keine Chance auf Ceta

24.04.2016. taz.de: Freihandelsabkommen in Nordamerika: Mexiko warnt Europa

19.10.2016: agrarheute.com: Nur für gut 12 Prozent der Menge gibt es den EU-Bonus

18.10.2016: KleineZeitung: “In Wirklichkeit geht es den Bauern schlecht”2016-10-18-kz-schabus

17.10.2016 salzburg.orf.at: Rückgang der Almwirtschaft mit schweren Folgen

17.11.2016: salzburg.orf.at: Weniger Mutterkühe, mehr Milchwirtschaft

14.10.2016: wort.lu: Freihandelsabkommen: Die Wallonie sagt Nein zu Ceta

14.10.2016: derstandard.at: Österreichs Bauern erteilen Ceta eine harte Abfuhr

08.10.2016: servustv.com: Vom Wachsen und Bleiben, Volkskultur

“Man will nicht die Maschinen sehen. Viele wollen einfach sehen, dass es das noch gibt, diesen typischen Bauern, der mit der Sense in der Hand in der Früh auf die Wiese rausgeht und für seine Tiere mäht. Es entspricht halt leider nicht mehr der Realität”, sagt die junge Bäuerin Renate Markut.
Die Realität am hypermodernen Hof des Lavanttaler Kartoffelerzeugers Markut hat mit Landromantik und Hüttengaudi wenig gemein. Ebenso wenig entsprechen die gängigen Bauernbilder dem Weinbauern Hans Gritsch, der für seinen Weg mehr als einmal zum Spinner erklärt wurde. Einzig am Bergbauernhof von Michael Münzer scheint das bäuerliche Idyll noch weiterzuleben. Aber auch das hat seinen Preis.

08.10.2016: handelsblatt.at: Angriff auf die Fleisch-Industrie

04.10.2016: elite-magazin.de: Sachsenmilch zahlt Bonus für zusätzliche Milchmenge

03.10.2016: ots.at: Reimon: Kanzler Kern fällt bei CETA um

03.10.2016: kurier.at: CETA: Kern auf Regierungsli­nie mit Mitterlehner

30.09.2016: dw.com: EU-Milch bedroht Bauern in Burkina Faso

30.09.2016: tt.com: Preis bleibt im Keller, Kammer zweifelt bereits an Tirol Milch

Bauernkammerchef Josef Hechenberger fährt schwere Geschütze auf, er fordert umgehend höhere Erzeugerpreise für die Bauern.Foto: Böhm

Bauernkammerchef Josef Hechenberger fährt schwere Geschütze auf, er fordert umgehend höhere Erzeugerpreise für die Bauern. Foto: Böhm

29.09.2016: euractiv.de: CETA: Zerstörung bäuerlicher Märkte?

29.09.2016: agrarheute.de: Weiter wachsen – Überlebensstrategien in der Milchkrise

29.09.2016: gmeiner-meint.blogspot.co.at: Bankrotterklärung ohne Konsequenzen?

 

CETA & TTIP STOPPEN

Banner Demo 20160917

 

Wir waren dabei mit 150 Traktoren!

 

Bilder von der Linz-Demo: https://www.facebook.com/ttipstoppen.ooe

TTIP stoppen, IG-Milch, a faire MilchTTIP stoppen, IG-Milch, a faire Milch, Faironika

Bilder von der Salzburg-Demo:

p1040830-kopie

Berichte zur DEMO:

https://www.facebook.com/ttip.aktionsbuendnis/videos/1246250682100935/

https://www.facebook.com/ttipstoppen.ooe/

17.9.2016: liferadio.at: Demo gegen TTIP und CETA in Linz

17.9.2016: zib20: Demonstrationen gegen CETA und TTIP

17.9.2016: ZIB: TTIP, CETA

17.9.2016: servustv.com: Journal

17.9.2016: salzburg24: Protestmarsch gegen TTIP und CETA in Salzburg

17.9.2016: salzburg24.at: Tausende Teilnehmer bei Demos gegen TTIP und CETA

17.9.2016: krone.at: Tausende Teilnehmer bei Demos gegen TTIP und CETA

 

Medienberichte

27.09.2016: euractiv.de: Milchkrise: 10.000 Bauern in Deutschland reduzieren Milchmenge

27.09.2016: welt.de: 13.000 französische Bauern wollen Milchmenge reduzieren

22.09.2016: kurier.at: Bauern wollen 60.000 Tonnen weniger Milch liefern

20.09.2016: antenne.de: Kleine Bauern ganz groß – Neuer Film setzt Landwirtschaft in Szene

20.09.2016: topagrar.at: Trendwende am Milchmarkt

19.09.2016: elite.magazin.de: FrieslandCampina: Insgesamt 24 Cent bei Lieferverzicht

18.09.2016: topagrar.com: FrieslandCampina: Neuer Drossel-Bonus von 10 ct/kg

17.09.2016: blickinsland.at: Fettes Problem: Molkereien brauchen mehr Butter

16.09.2016: gmeiner-meint.blogspot.co.at: Bringt Milch bald wieder Geld?

16.09.2016: nachrichten.at: Molkereien gegen Lieferverzicht, weil Milchmarkt anzieht

14.09.2016: nachrichten.at: Das vierte magere Jahr in Folge: Acht Prozent Einkommensminus bei Bauern

13.09.2016: biorama.at: „Bauer unser“ – ein filmisches Bekenntnis zur Landwirtschaft

bauer-unser-filmplakat13.09.2016: wienerzeitung.at: Bauern verdienen immer weniger

09.09.2016: ruhrnachrichten.de: Agrarminister beschließen schnelle Hilfen für Milchbauern

Mit Latzhose und Transparenten gingen die Bauern in die Fluten und machten - wie schon Berufskollegen am Vortag - deutlich, dass ihnen das Wasser bis zum Hals steht. Foto: Bernd Wüstneck

Mit Latzhose und Transparenten gingen die Bauern in die Fluten und machten – wie schon Berufskollegen am Vortag – deutlich, dass ihnen das Wasser bis zum Hals steht. Foto: Bernd Wüstneck

08.09.2016: ndr.de: Die Agrarministerkonferenz und die Milchkrise

02.09.2016: kleinezeitung.at: Landwirtschaftskammer: Schultes spricht sich für CETA-Abkommen aus

02.09.2016: ots.at: Presseaussendung Grüne: Pirklhuber erläutert versteckte CETA-Details – Kammerpräsident Schultes ignoriert Fakten!

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Faironika bei der österreichischen Einrad Trial Meisterschaft

Die Naturfreunde Marchtrenk veranstalteten von 2.-4. September zum zweiten Mal die offenen österreichischen Meisterschaften im Einrad Trial. Bei diesem Wettbewerb sprangen die Teilnehmer mit Einrädern über verschiedenste Hindernisse. Neben der heimischen Top Elite waren auch viele internationale Fahrer in Marchtrenk. Da durfte unsere Faironika natürlich auch nicht fehlen!

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Foto: Killpix

Wer sich das Video dazu ansehen möchte: https://vimeo.com/michaellerk/trialom2016

 

EINLADUNG zum Stammtisch

STAMMTISCH – Organisation STOPP TTIP/CETA Demo in Linz

am 19.8.2016 im Gasthaus Leonfeldnerhof, 4190 Bad Leonfelden

Themen:

  • Alpenmilch Logistik
  • Milch
  • Stopp CETA Demo in Linz am 17.9.16 (Beginn 10 Uhr beim Landhaus)

Ablauf:

Von 19.30 bis 20.15 Uhr bitten wir die Alpenmilch Lieferanten um einen kurzen Informations-austausch

Ab 20.15 Uhr ist jede/r Interessierte herzlich willkommen!

Wir freuen uns auf Dein/Euer Kommen mit vielen kreativen Ideen!
Einladung

Einladung ÖBV-Via Campesina

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Interessanter TV-Bericht

30.7.2016: ardmediathek.de: Kühe: Grasen für den Klimaschutz

Weniger Milch, mehr Qualität, mehr Einkommen: Extensivierung als Schlüssel zur Lösung der Milchkrise

Der Bund Ökologischer Lebensmittelwirtschaft hat am 30.5.2016 in Berlin folgendes Diskussionspapier veröffentlich:

Weniger Milch, mehr Qualität, mehr Einkommen: Extensivierung als Schlüssel zur Lösung der Milchkrise
Wir halten es für einen tollen Vorschlag und unterstützen es offiziell.

Die Lage der Milchvieh-Betriebe ist dramatisch. Praktisch jeder Betrieb, der aufgeben muss, scheidet endgültig aus – mindestens aus der Milcherzeugung. Jeder Betrieb, der aufgeben muss, ist Nachbar einer andern Bauernfamilie. Und jeder Betrieb ist potenziell ein künftiger Bio-Betrieb. Daher fühlen auch wir uns von dieser fatalen Situation der Milchviehhalter betroffen.
Überproduktion – Preissturz – Betriebsaufgaben: Ein Teufelskreis
Hohe Milchleistung auf Kosten von Tieren, Umwelt und Menschen
Menge runter, Qualität hoch: Anreize für tiergerechte und umweltfreundliche Fütterung setzen

Hier das ganze Diskussionspapier zum Nachlesen: BÖLW Diskussionspapier Milch Fütterung

 

EINLADUNG zum INFORMATIONSABEND

Am MONTAG, 25. Juli 2016, 19.30 Uhr findet in St. Michael im Lungau, Gasthof Schlickwirt, ein Info-Abend statt. Es referieren Werner Locher, Ewald Grünzweil und Thomas Schmidthaler zu folgenden Themen:

Werner Locher (Sekretär von BIG-M der Milchbauernorganisation aus der Schweiz):

  • Verschiedene Preise für dieselbe Milchqualität?
  • Fünf Jahre Erfahrungen mit der Milchmarktsegmentierung in der Schweiz

Ewald Grünzweil:

  • Milch-Manifest: 10 Ansätze zu einer nachhaltigen Lösung der Milchkrise
  • Milch-Dialog

Thomas Schmidthaler:

  • Betrachtungen zum betrieblichen Größenwachstum
  • Weg vom Ich oder Du hin zum DU UND ICH, wir müssen einen solidarischen Weg gehen

Es ist jede und jeder Interessierte herzlich eingeladen.  Wir freuen uns auf Euer Kommen!

Einladung

Weltmilchtag 1. Juni 2016

A faire Milch, IG-Milch

Foto: Privat

Zum Weltmilchtag am 1. Juni packte Josef “Mosti” Mossbauer seinen Punschstand aus, um dem feuchten Wetter zu trotzen und gemeinsam mit Karl Trütscher und Pepi Seiser, alle aus Hirschbach im Mühlviertel, eine Rohmilchverkostung in Freistadt anzubieten. Am Bild sind sie mit einer Freistädterin zu sehen, die früher als Magd auf verschiedenen Höfen gearbeitet hat. “Ich finde es ganz wichtig, dass Bauern den Kontakt zu Konsumentinnen und Konsumenten intensivieren” meint “Mosti”. “Nur so kann der Wert der regionalen Versorgung und der hohe Wert der Lebensmittel den Konsumenten nahe gebracht werden.”

Fernsehtipp

20.07.2016: um 20.00 Uhr: Bayerischer Rundfunk:

br.de: DokThema: Die dunkle Seite der Milch

Probleme der Milchbauer | Bild: BR

 

Medienberichte

19.07.2016: derstandard.at: Biobauern und Experten kritisieren neue EU-Hilfen für Milchbetriebe

19.07.2016: ots.at: TIROLER TAGESZEITUNG: Leitartikel vom 19. Juli 2016 von Peter Nindler – Landwirtschaft im Rückwärtsgang

18.07.2016: diepresse.com: Geld für Milch, die nicht geliefert wird

Bild: (c) Die Presse (Clemens Fabry)

18.07.2016: orf.at: 5,86 Mio. Euro EU-Hilfe für Österreichs Milchbauern

18.07.2016: derstandard.at: Milchbauern dürfen wieder auf Hilfe hoffen

16.07.2016: nachrichten.at: 167 Millionen Euro Bauernhilfe aus der Sozialversicherung: Ist das unfair?

16.07.2016: blickinsland.at: Kast: “Arbeiterkammer gegen eigene Mitglieder”

15.07.2016: landwirt.com: Weniger Milch, mehr Qualität, Naturschutz und Einkommen

FaironikaundKolleginnen15.07.2016: topagrar.com: ZAR: Steigende Exporte und Leistungen

14.07.2016: elite-magazin.de: Der Strukturwandel zieht an

13.07.2016: tt.com: Grüne Agrarminister in Deutschland wollen Milchmenge begrenzen

13.07.2016: br.de: Galgenfrist für den Ökokiller – Die unendliche Glyphosat-Story

12.07.2016: topagrar.com: Fixiert: SVB-Beitrag wird für ein Quartal ausgesetzt

08.07.2016: huffingtonpost.de: Der Staat steuert Bauern und Verbraucher immer tiefer in die Milchkrise

08.07.2016: welt.de: Bei Lidl gibt’s bald nur noch Milch ohne Gentechnik

07.07.2016: servustv.com: Talk im Hangar 7: Bio-Weltmeister Österreich: Essen wir wirklich so gesund?

07.07.2016: wirtschaftsblatt.at: Nur wenige Molkereien profitieren vom billigen Rohstoff Milch

07.07.2016: wirtschaftsblatt.at: “Kleinteilige Molkerei-Struktur nicht hilfreich”

07.07.2016: blickinsland.at: Frankreich führt Herkunftskennzeichnung ein

07.07.2016: blickinsland.at: COPA-COGECA: Jochum übernimmt “Qualitätssicherung”

07.07.2016: bayernwelle.de: Hochwald-Molkerei kündigt Traunsteiner Milchbauern

07.07.2016: wienerzeitung.at: Leben im Überschuss

Milchbauer Franz Meingaßner: "Bei dem Preis bleibt nichts mehr übrig. Die Arbeit mache ich gratis." - © M. Nagl

Milchbauer Franz Meingaßner: “Bei dem Preis bleibt nichts mehr übrig. Die Arbeit mache ich gratis.” – © M. Nagl

05.07.2016: blickinsland.at: Soforthilfe oder doch Almosen? Ein ernüchternder Kommentar von BERNHARD WEBER.

04.07.2016: kurier.at: Entlastung: ÖVP will 170 Millionen für Bauern

Milchbauern Protest

Foto: Kurier/Franz Gruber

04.07.2016: blickinsland.at: Interventionsmenge für Milchpulver wird angehoben

Volksbegehren GEMEINSAM gegen TTIP-CETA-TISA

Wir sind verantwortlich für das Lebensumfeld und die Chancen unserer Kinder!

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Unterstützungs-Erklärungen können unter www.volksbegehren.jetzt heruntergeladen werden. Diese ausfüllen und auf dem Gemeindeamt/Magistrat bestätigen lassen. Dann die Unterstützung dem Verein „Gegen TTIP, CETA und TiSA“, 3160 Traisen schicken.

Die Eintragungsfrist endet am Freitag, 29. Juli 2016.

Handeln statt zusehen! Jetzt!

 

Faironika beim Mini’s Cup

Zu einem Spielplatz für Kinder wurde die sitzende Faironika von Fam. Gabriel beim Mini´s Cup der Katholischen Jungschar am Petrinum in Linz.

Bei tollem Wetter kämpften 160 Ministrantinnen und Ministranten um Tore. Bei dem Kleinfeldtunier der KJS durfte die Faironika natürlich nicht fehlen. Danke an die KJS dafür.

Filmtipp

Milchflut. Melken bis zum Ruin

Wie kann es sein, dass Vollmilch inzwischen billiger ist als Mineralwasser? Und warum produzieren die Bauern trotzdem immer mehr und melken sich damit in den Ruin? Die “betrifft”-Autoren unternehmen eine Spurensuche in die paradoxe Welt der Milcherzeugung.

Sendetermine:  Mi 29.6.2016, 20.15 im SWR Fernsehen
30. Juni 2016,  20.15 in Tagesschau 24
2. Juli 2016, 14.15 in Tagesschau 24
3. Juli 2016, 19.15 in Tagesschau 24
9. Juli 2016 um 9.15 in Tagesschau 24

Milchpreis: Kuhstall wird zur Schuldenfalle

29.06.2016: br.de,12.00

Medienberichte

29.06.2016: diepresse.com: Juncker: “Hören Sie mit dem österreichischen Klamauk auf”

29.06.2016: diepresse.com: Millionenhilfe für Österreichs Bauern wackelt

29.06.2016: wirtschaftsblatt.at: “Bauern stehen mit Rücken zur Wand”

28.06.2016: fr-online.de: Braucht die Welt deutsche Milch?

28.06.2016: blickinsland.at: Butterfett-Subvention unter Experten umstritten

28.06.2016: orf.at: Protest aus Österreich

27.06.2016: spiegel.de: Existenzkampf: Die dramatische Geschichte eines Milchbauern

27.06.2016: kleinezeitung.at: Viel Milch, kein Grund zur Freude

27.06.2016: lessentiel.lu: Bauern verwandeln Kirchberg in «Milchsee»

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TTIP Veranstaltung

Podiumsdiskussion vom 9. Juni 2016, Marbach:

Bei der äußerst erfolgreichen Veranstaltung waren neben hochkarätigen Experten auch etwa 500 Interessierte bei der Veranstaltung in Marbach an der Donau dabei, um über das Thema ” Wer gewinnt – wer verliert ” zu diskutieren.

Es kristallisierte sich bei der Diskussion heraus, dass die Gewinner die Konzerne, und Verlierer die Bauern und Konsumenten wären.

Die Landwirte Manfred Mitmasser, Franz Wiesbauer, Alois Fröschl und Fritz Gillinger haben neun Interessenvertreter zur Podiumsdikussion eingeladen: Biobauer Gottfried Leitner, Gebietsbäuerin Cornelia Baumgartner, Franz Sinabel (Wifo), Georg Mayer (Arbeiterkammer NÖ) sowie die politischen Vertreter Georg Strasser (ÖVP), Herbert Thumpser (SPÖ), Wolfgang Pirklhuber (Grüne), Udo Landbauer (FPÖ) und Leo Steinbicher (Team Stronach).

Videos zum Nachsehen:

Video 1: Einleitung: Fritz Gillinger, Landwirt
Video 2: Franz Wiesbauer, Moderator, Milchbauer, LKR Manfred Mitmasser
Video 3: Cornelia Baumgartner, Gebietsbäuerin
Video 4: Gottfried Leitner, Biobauer
Video 5: Wolfgang Pirklhuber, Agrarsprecher Grüne
Video 6: Bürgermeister Georg Strasser, ÖVP Nationalratsabgeordneter
Video 7: Georg Mayer, Arbeiterkammer
Video 8: Bürgermeister Herbert Thumpser, SPÖ
Video 9: Udo Landbauer, FPÖ Mandatar
Video 10: Dr. Franz Sinabell, WIFO
Video 11: Leo Steinbichler, Team Stronach, Nationalrat
Video 12: Fragen & Antworten: Georg Strasser, Wolfgang Pirklhuber
Video 13: Fragen & Antworten: Fritz Gillinger, Wolfgang Pirklhuber
Video 14: Fragen & Antworten
Video 15: Fragen & Antworten
Video 16: Fragen & Antworten
Video 17: Fragen & Antworten

Video zur Pressekonferenz: p3tv.at: Was bring TTIP der Landwirtschaft?

Vortrags- und Diskussionsabend mit Dr. Tanja Busse auf Schloss Hohenlehen

Einladung: hier klicken