“Fair Einkaufen” Woche in Linz

Im Herbst gab es in Linz die “FAIR Einkaufen” Woche und unsere Faironika war mit dabei. Danke an Bernhard, Helene und Erwin für euren Einsatz!

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Aktuelle Medienberichte

Am 8. Dezember fand in Paris ein Treffen zentraler Akteure der Bewegung für Ernährungssouveränität in Europa statt. FIAN Österreich hat das Treffen mit vorbereitet: Ziel war unsere gemeinsame Vision für das 2. Europäische Forum für Ernährungssouveränität zu konkretisieren. Die etwa 45 Teilnehmer_innen haben die für die nächsten Jahre wichtigen politischen Prozesse identifiziert, für die wir unsere Kräfte bündeln wollen und sich über die in den jeweiligen Regionen und Netzwerken „brennenden“ Themen verständigt. Nach einem vollen – zugleich arbeitsreichen und motivierenden -Tag sind nun die Weichen für Nyéléni Europe II vom 26. bis 30. Oktober 2016 in Cluj, Rumänien gestellt.

www.nyelenieurope.net

Rechte von Kleinbäuer_innen: Neue Publikationsserie

Anlässlich des Internationalen Tages der Menschenrechte am 10. Dezember, veröffentlichte FIAN International drei Hintergrundpublikationen zu den rechte von Kleinbäuer_innen. Sie sind Teil einer Reihe rund um die Verhandlungen über den Text für die künftige UN-Erklärung über die Rechte von Kleinbäuer_innen. Die drei Publikationen beschäftigen sich mit: Menschenrecht auf Nahrung, Recht auf Land und andere natürliche Ressourcen sowie das Recht auf Souveränität über natürliche Ressourcen, Entwicklung und Ernährungssouveränität.

Hier geht’s zu den Publikationen: http://bit.ly/1Qs9Hn5

 

11.12.2015: EMB: Spanien: Protestaktionen gegen Handel
Spanische Milchbauern haben am 10. Dezember in der Region A Coruña, Nordspanien, mit Hunderten Traktoren Supermärkte blockiert. Unser spanischer Mitgliedsverband OPL kündigt Demonstrationen nach den Parlamentswahlen an, die am 20. Dezember stattfinden.

07.12.2015: topagrar.com: Merkelbesuch: Landwirte verursachen Verkehrschaos in Leer

copyright: HABBENA

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07.12.2015: OTS: ÖRV-Pangl für höhere Standards bei öffentlicher Beschaffung

07.12.2015: topagrar: Kanada: Fast 60 Cent Milchgeld und keine Lust auf Freihandel

07.12.2015: Der Bauer und sein Prinz – Filmvorführung am 10.12.2015, 19 Uhr, Burgkino Wien

auch online erhältlich

07.12.2015: OTS: Billig gibts nicht – irgendwer zahlt immer drauf

07.12.2015: Wdr.de: Die Milchpreislüge – heute im TV ab 20.15 Uhr

copyrights: wdr.de

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4.12.2015: agrarheute.com: Mehrheit für weniger Milch

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© Foto: agrarfoto

3.12.2015: topagrar.com: Wieder mehr Milch in der EU

Die europäischen Milcherzeuger haben ihre Anlieferungen an die Molkereien wieder stärker ausgeweitet als in  den Monaten zuvor. Nach einer Schätzung der ZMB belief sich die Wachstumsrate im Vergleich zum Vorjahresmonat auf 3,6 %.

EU

Die EU-Milchmenge ist höher als im Vorjahr. Bild: ZMB

03.12.2015: süddeutsche.de: Milchkrise: Bauerndemo gegen EU-Agrarkommissar

02.12.2015: topagrar.at: Kanada: Fast 60 Ct/kg Milchgeld und keine Lust auf Freihandel

Kanadas Milchfarmer haben angesichts des hohen Milchpreisniveaus von fast 60 Ct/kg offenbar keine Lust auf das Transpazifikabkommen TTP, da es Ihnen nur Nachteile bringen würde. Im Rahmen des TTP-Abkommens müsste sich Kanada dazu verpflichten, 3,25% des Molkerei-, 2,3% des Geflügel- und 2,1% des Eiermarktes für zollfreie Importe aus TPP-Ländern zu öffnen.

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Kanadas Milchfarmer haben angesichts des hohen Milchpreisniveaus von fast 60 Ct/kg offenbar keine Lust auf das Transpazifikabkommen TTP. Foto: Rieberer

Internationales Jahr des Bodens

Internationales Jahr des Bodens:  Ashura Kayupayupa von Radio ORANGE  interviewte Brigitte Reisenberger, Koordinatorin FIAN Österreich, über den Zusammenhang zwischen dem Recht auf Nahrung und dem Thema Boden. Zum Nachören:  http://www.amarc.org/?q=IYS

„Wir brauchen kein Mitgefühl – sondern Solidarität!”

Biraj Patnaik war kürzlich auf Einladung von FIAN Österreich in Wien, um den Right to Food and Nutrition Watch in der VHS Wien zu präsentieren. In einem Interview mit Políticas spricht Biraj von der Right to Food Campaign Indien über die Kämpfe für das Recht auf Nahrung in Indien – auf den Straßen, am Feld, im Parlament und in Gerichtssälen – und zeigt sich beeindruckt von der Bewegung Stop TTIP in Europa. Zum Interview: www.politicas.at
Für Radio Attac interviewte Surya Knöbel den Chefberater des Obersten Gerichtshofs in Indien zum Recht auf Nahrung. Zum Nachhören: http://cba.fro.at/301225

Biraj Patnaik

Biraj Patnaik

Kleinbäuerliche Strukturen fördern statt Konzernprofite

Bekämpfung von Hunger durch Agrarmultis? Bekämpfung von Mangelernährung durch Lebensmittelkonzerne? Diese Widersprüche in sich sind der neue Trend in der internationalen Zusammenarbeit: Strategische Partnerschaften zwischen Regierungen, UN-Organisationen und der Agrar- und Ernährungsindustrie. Auf dem Papier sollen Hunger und Mangelernährung im Globalen Süden bekämpft werden. In der Praxis dienen diese Partnerschaften aber vor allem den Interessen der Konzerne nach Zugang zu Agrarland, mehr Kontrolle über den Saatgutmarkt und Erschließung neuer Absatzmärkte.

Neuer Infofolder von FIAN

Aktuelle Medienberichte

1.12.2015: topagrar: Milch-Exporte schaffen Hunger

Bild: MISEREOR, copyrights: topagrar

Bild: MISEREOR, copyrights: topagrar

30.11.2015: topagrar: Verbraucher misstrauen Milchbauern

copyrights: topagrar.at

copyrights: topagrar.at

30.11.2015: WirtschaftLeben: Milchkatastrophe war seit Jahren für alle erkennbar

29.11.2015: Blick ins Land: “Industrielle Landwirtschaft” als Klimakiller?

copyrights: Blick ins Land

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27.11.2015: Schweizerbauer.ch: Bauerndemo in Bern

23.11.2015: wirtschaftsblatt.at: Des einen Freud, des anderen Leid

Milchwirtschaft: Weniger Kraftfuttereinsatz fordert IG-Milch-Obmann Grünzweil, damit die Milchmenge sinkt und die Preise steigen. Die Aktien der Milchkonzerne laufen dagegen sehr gut.

Des einen Freud, des anderen Leid

Bild: Puchner, DPA

05.11.2015: schweizerbauer.ch: Österreich: Weg aus Preismisere gesucht

Die Meinungen, wie sich der österreichische Milchmarkt entwickeln soll, gehen auseinander. (Bildquelle: blu news)

 

Filmtipps

ORF heute konkret, vom 20.11., 18.30 Uhr

Käsekrieg in Rom

Käsekrieg in Rom und bald auch bei uns?
Streit um Käse in Italien. Die EU verlangt nämlich von der römischen Regierung, die Vorschrift zu streichen, nach der Käse dort nur aus frischer Milch gemacht werden darf. Auch in Bella Italia müsse erlaubt sein, was große Lebensmittelkonzerne seit Langem fordern und in vielen EU-Ländern auch längst dürfen: Käse industriell und kostengünstig unter Einsatz von Milchpulver und Kondensmilch herzustellen. Die in Italien gegründete Slow-Food-Bewegung ruft mit einer Unterschriftensammlung zum Widerstand auf. Mehr als 130.000 Italiener haben die Petition “Nein zu Milchpulver” schon unterschrieben, die Druck auf die Regierung machen soll, hart zu bleiben. Hat der “saubere” italienische Käse ein Chance gegen Brüssel?

ORF 3SAT, vom 18.11.2015, 21:00 Uhr
LANDLUST – LANDFRUST
Bauerntöchter über das wahre Leben auf dem Hof
EIN FILM VON GABRIELE SCHILLER
Kamera: Robert Neumüller
Schnitt: Petra Höher & Elke Rittenschober
Mitwirkende:
Bernadette & Johanna Pausackl
Christa Erdely & Irene Koch
Judith Moser-Hofstadler (unsere IG-MilchPost Redakteurin!!)
Christine Pichler-Brix
Ulrike Siegel & Helga Kamper
Der Film nimmt die Zuseher mit auf eine Reise über Land. Von der Stadt in die Dörfer. Vom Bauernmarkt auf die Höfe, Felder und Wiesen. Inmitten scheinbar ländlicher Idylle erzählen Bauerntöchter vom Leben und Überleben in der Landwirtschaft.

ORF 2, vom 12.11.2015, 21:05 Uhr
AM SCHAUPLATZ
Milch um jeden Preis

Bauern erhalten aktuell für einen Liter Milch 30 Cent, in Supermärkten ist Mineralwasser oft teurer. Das Packerl Frischmilch wird oft schon um 60 Cent verschleudert. Noch nie war Milch so billig, noch nie bekamen die Landwirte sowenig für Ihre Arbeit. Weil in Österreich zu viel Milch produziert wird, exportieren wir Milch sogar nach China. Weiterlesen…

Bäuerinnen und Bauern gegen TTIP

Liebe Mitglieder der Ortsbauernausschüsse, liebe Bäuerinnen und liebe Bauern,
Es wird immer wieder gesagt, dass TTIP, CETA und Co. eine Chance für die europäische Landwirtschaft darstellen. Wir sehen diese Chancen nicht, sondern sind davon überzeugt, dass gerade die bäuerliche Landwirtschaft in Österreich und der EU durch Transatlantische Handels- und Investitionsabkommen massiv bedroht wird. Ein Großteil der Landwirtschaftsbetriebe in Österreich und der EU beteiligt sich nicht am Handel mit den USA. Diese Betriebe, die das Rückgrat der ländlichen Räume darstellen, würden durch den zunehmenden Konkurrenzdruck infolge des vermehrten Handels mit agroindustriell hergestellten Produkten einem existenzbedrohenden Preiskampf ausgesetzt.
Daher haben wir die Kampagne “Bauern und Bäuerinnen gegen TTIP” ins Leben gerufen, welche möglichst vielen Bauern und Bäuerinnen die Chance geben soll, ihre Stimme gegen TTIP zu erheben.
Dazu werden wir Unterschriften in Form von einer Ortsbauernausschuss-Resolution, aber auch in Form einer Petition sammeln. Die Petition kann von allen Bauern und Bäuerinnen unterschrieben werden, die Resolution benötigt den Beschluss des jeweiligen Ortsbauernausschuss.

Bauern gegen TTIP
Wir rufen daher ALLE Bauern und Bäuerinnen, aber auch alle Bürger und Bürgerinnen auf, diese Resolution in ihre jeweiligen Ortbauernausschüsse zu tragen und sich für das Unterzeichnen einzusetzen.
Den Text der Resolution, weitere Informationen sowie die Möglichkeit zu unterzeichnen findet ihr unter:

www.bauern-und-baeuerinnen-gegen-ttip.at

Gerne lassen wir euch Infomaterial zukommen und/oder helfen beim Organisieren von Informationsveranstaltungen bzw. Filmvorführungen zum Thema.
Anfragen bitte an: info@bauern-und-baeuerinnen-gegen-ttip.at

Aktuelle Medienberichte

02.11.2015: Youtube: Video mit unseren Faironikas bei einer Veranstaltung in Wilhering

28.10.2015: orf.at: Was kostet die Milch ohne Förderungen?

28.10.2015: topagrar.at: Sind Flüchtlinge die neuen Sklaven der Landwirtschaft

25.10.2015: blickinsland.at: Landwirtschaftsministerium macht Mut

13.10.2015: bmlfuw.gv.at: Das Mutmacherprogramm für Österreichs Landwirtschaft

17.09.2015: ard.mediathek: Bauernkrieg: Wer Mindestlohn zahlt verliert

16.09.2015: elite.magazin.de: Die Hälfte aller Arbeiter sind Einwanderer

13.09.2015: blickinsland.at: Schultes möchte “Probelauf mit Asylwerbern”

 

Staudinger Heini in Freistadt

 

Staudinger Heini referiert nächsten Freitag, 30.10.2015 um 19 Uhr im Salzhof in 4240 Freistadt.

Staudinger Heini, Salzhof Freistadt

Ewald Grünzweil in Südtirol

Obmann Ewald Grünzweil war in Südtirol eingeladen zu einem Gespräch über faire Ernährung. Vandana Shiva war auch mit dabei.

Hier gehts zum Video.

Copyright: Land und Leben

Copyright: Land und Leben

Aktuelle Medienberichte

27.10.2015: EMB: Fotoreportage einer belgischen Fotojournalistin

Sie begleitete einen belgischen Milcherzeuger 48 Stunden lang

27.10.2015: EMB: 12 Mitgliedsstaaten haben 2014/2015 überliefert

27.10.2015: Belgien: Bürger können in eine faire landwirtschaftliche Kooperative investieren

22.10.2015: Landwirte appellieren mit Bauernmarsch an Politik

© KEYSTONE/PETER KLAUNZER

© KEYSTONE/PETER KLAUNZER

21.10.2015: Bauernstimme: Bauern solidarisieren sich mit Streiks der Molkereibeschäftigten

21.10.2015: topagrar.at: Agrarsymposium Graz: “Keine Antworten auf brennende Fragen”

20.10.2015: oz.online.de: Bauern beklagen mit Minions niedrigen Milchpreis

Auch in Groß Midlum standen die Minions und transportierten das Anliegen der Landwirte in die Öffentlichkeit. Bild: Rohlfs-Jacobs

20.10.2015: ORF Steiermark: Rupprechter: Bauern sind Unternehmer

18.10.2015: Ardmediathek.de: Das Geschäft mit dem umstrittenen Glyphosat

Glyphosat kann Krebs verursachen, Glyphosat Wundermittel oder Teufelszeug?

17.10.2015: EMB: “So sieht es bei uns aus” Länder sprechen über aktuelle Situation

16.10.2015: Br.de: Nur einmal täglich melken, weniger Milch bedeutet weniger Arbeit

copyright: br.de

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16.10.2015: EMB: TTIP Aktion in Brüssel

15.10.2015: topagrar: Europäische Milcherzeuger fordern freiwilligen Lieferverzicht

15.10.2015: Salzburger Fenster: Die Landwirtschaftskammer bremst, wenn es um die Gesundheit geht

2015-10-14 SF Pflanzengift Glyphosat

11.10.2015: schweizerbauer.ch: D: Warnung vor Strukturbruch bei Milch

Die Weidehaltung werde grossflächig verschwinden, befürchten einige Verbände. (Bildquelle: Christian Mühlhausen)

11.10.2015: Süddeutsche.de: Bauern steuern auf selbstgemachte Krise zu

Copyright: dpa

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10.10.2015: welt.de: Weltweit werden Bauern mit Geld ermordet

Eine fatale Scheinlogik führt zu der in Europa und Amerika weitverbreiteten Ansicht, dass nur agrarindustrielle Großstrukturen die Ernährung der wachsenden Weltbevölkerung sicherstellen könnte. Der Film “Landraub” zerstört diese Illusion gründlich mit eindrucksvollen Bildern und starken Argumenten und zeigt, wie dringlich eine globale Agrarwende ist.

10.10.2015: radiorur.de: Milchbauern protestieren auf Ernährungsmesse

Copyright: RBRS

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09.10.2015: topagrar: Weiter mehr Milch in EU

xBildschirmfoto_2015-10-09_um_16.15.55-48e9360f603d5887.jpg.pagespeed.ic.xrefL873Xj8.10.2015: topagrar: 76 % der Befragten würden mehr für Milch zahlen

Copyright: Topagrar

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08.10.2015: Rai Südtirol: Land&Leben mit dem Schwerpunkt Tag der Entwicklungszusammenarbeit

Ernährung für eine Welt im Gleichgewicht: Wie fair und nachhaltig kann unser tägliches Brot sein?
Vandana Shiva, die indische Umweltschützerin und Trägerin des alternativen Nobelpreises kämpft mit den Bauern in Indien gegen Ausbeutung und Abhängigkeit von Agrarkonzernen. Ewald Grünzweil, Milchviehbauer in Österreich, hat gemeinsam mit anderen Bauern die Initiative „Faire Milch“ gestartet. Wie fair und nachhaltig aber kann unser tägliches Brot überhaupt sein? Und wer wir die Weltbevölkerung künftig ernähren? Anregungen dazu gab es beim Tag der Entwicklungszusammenarbeit mit engagierten Menschen aus Südtirol und der Welt.

Sendetermin auf Rai Südtirol: Donnerstag, 08.10.2015, 20.20 Uhr
Wiederholung, Samstag, 17.10.2015, 18.30 Uhr

auch zu sehen unter: http://www.raibz.rai.it/de/index.php

07.10.2015: nachrichten.at: Preisschlacht um Bio-Milch: Deutsche Molkereien saugen österreichische Bio-Milch ab

LINZ. Die Bio-Molkerei Lembach im Mühlviertel muss sich neue Lieferanten im Landesinneren suchen, weil die Bauern der Region ihre Milch lieber nach Bayern liefern. Warum der ökologisch produzierte Rohstoff knapp ist.

Preisschlacht um Bio-Milch Bauern liefern nach Bayern

Ernst Halbmayr will Freie Milch Austria an Bio-Molkerei Lembach abgeben. Noch ist alles offen. Bild: OÖN/feh

07.10.2015: spiegel.de: Rom versus Brüssel: der Käsekrieg

07.10.2015: topagrar.com: Grüne empört: Hogan soll Milchbauern beleidigt haben

Martin Häusling

Martin Häusling teilt kräftig gegen Agrarkommissar Hogan aus (Bild: EU-Kommission)

3.10.2015: bauernstimme.de: Schmidt komm raus!

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2.10.2015: agrar-presseportal.de: Agrarministerkonferenz beschließt einstimmig, flexible Angebotssteuerung bei der Milch ernsthaft zu prüfen

 2.10.2015: Hessenschau.de: Gegrilltes Würstchen um 20 Cent

copyright: hr

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2.10.2015: Hessenschau.de: Saure Milch-bauern stürmen Ministerkonferenz

VIDEO

Copyright: hr

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Foto: Graulich

Foto: Graulich

01.10.2015: topagrar.com: Rohstoffwert Milch steigt auf 23 Cent

Rohstoffwert

Rohstoffwert Milch gestiegen: Die Preise für Butter stiegen im September im Vergleich zum August im Mittel um 2,1%. (Foto: Werkbild)

 

1.10.2015: nwzonline.de: Bauern blockieren Zufahrt von Molkerei

Blockaden in Edewecht

Blockaden in Edewecht

30.9.2015: vieuws.eu: Video von Hogan

EU-Agrarkommissar Hogan glaubt nicht, dass viele Landwirte unter Produktionskosten erzeugen.

16.09.2015: topagrar.com: Holland: Milchmenge weiter deutlich über Vorjahr

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In den Niederlanden ist die Milchmenge nach dem Quotenende deutlich angestiegen. Foto: ZMB

 

Servus TV – Bericht

“Mit Bio aus der Krise”? Servus TV besuchte zwei Biobauern in Niederösterreich, Herrn Herbert Hochwallner und A faire Milch Projektleiter Ernst Halbmayr.

Hier gehts zum Bericht.

Foto: servustv.com

Foto: servustv.com

Einladung zur Lesung aus dem Buch “Die Wegwerfkuh” mit der Autorin Tanja Busse

Die IG-Milch lädt ein zur Lesung aus dem Buch “Die Wegwerfkuh” mit der Autorin Tanja Busse.

Datum: Dienstag, 29. September 2015, 20:00 Uhr
Ort: Wirt im Feld, Ennser Str. 99, 4407 Steyr-Gleink

für nähere Informationen: hier klicken

Aktuelle Medienberichte

20.9.2015: Die ganze Woche: “1 l Milch müsste 1,30 Euro kosten”

(c) Scheipl Stefan

(c) Scheipl Stefan

20.9.2015: noe.orf.at: Milchpreise lassen Wogen weiter hochgehen

(c) orf

(c) orf

18.9.2015: wienerzeitung: Raiffeisen plant Fusion NÖM/Bergland

(c) Wiener Zeitung

(c) Wiener Zeitung

18.9.2015: Youtube: Film “Landraub” – in den Kinos

18.9.2015: Allgäuhit.de: Bundeslandwirtschaftsminister Schmidt stellt sich Landwirten

Bildquelle: AllgäuHIT

Bildquelle: AllgäuHIT

17.9.2015: DLZ: Milchkrise: Bayern fordert Mengenregulierung

© StMELF

© StMELF

Kommentar Milchmarkt: Ohne Quote gibt es Tote

16.09.2015: taz.de: Kommentar Milchmarkt: Ohne Quote gibt es Tote

Kommentar Milchmarkt: Ohne Quote gibt es Tote

War absehbar: Mit dem Ende der Quote setzt eine neue Überproduktion und folglich Preisverfall ein. Foto: Carsten Rehder/dpa

BREMEN taz | Oh, wie ist sie verflucht worden, die Milchquote! Lange galt sie als Inbegriff des bürokratischen Mutwillens der EU-Agrarpolitik. Und, sicher, es war auch nicht alles gut an diesem starren Instrument der Mengenregulierung. Aber es reagierte auf ein Bedürfnis, das eben nicht weggefallen ist.
Es war absehbar, dass mit dem Ende der Quote ein neue Überproduktion und folglich Preisverfall einsetzen würde – das ist nun mal ein Marktgesetz. Darauf hatten die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft und der Bund deutscher Milchviehhalter schon lange hingewiesen. Sie hatten sogar alternative Modelle entwickelt. Weiterlesen

Aktuelle Medienberichte

17.09.2015: elite-magazin.de: Proteste spanischer Milcherzeuger werden immer heftiger. In Spanisch auf publico.es:

Die Proteste der spanischen Milcherzeuger werden immer heftiger. Vor allem die Milcherzeuger aus der Region Galizien sind sehr erbost. Auch der Vorsitzende der Milcherzeuger-Vereinigung zeigte deutlich seinen Unmut und schüttete seine Milch weg. Zudem blockierten am Monatg Milcherzeuger die Molkerei Euroserum-Iberica in Monforte de Lemos. Sie ließen drei Fracht-Lkw aus Frankreich, Polen und einem anderen “östlichen Land” nicht durch.
Bereits am Sonntag hatten die spanischen Milcherzeuger damit begonnen, alle Molkereibetriebe in dieser Provinz, ingesamt 15 Betriebe, lahm zu legen. Sie riefen auch ihre Berufskollegen dazu auf, es ihnen gleich zu tun und große Molkereien im ganzen Land zu besetzen. Die bisher “bestreikte” Milch, wird derzeit an in der Region Ferrolterrra ausgeteilt.

16.09.2015: dlz.agrarheute.de: Milchkrise: Bayern forder Mengenregulierung

15.09.2015: fr-online.de: Irrweg Weltmarkt  Mit einer Politik, die den Irrweg Weltmarkt weiter anheizt, kommen die Milcherzeuger nicht aus der Krise.
15.09.2015: derstandard.at: Hilfsgelder: Sieben Millionen Euro von EU für österreichische Bauern

14.09.2015: diepresse.com: Rupprechter: Demo vor Supermarkt? “Hätte Verständnis”

14.09.2015: lessentiel.lu: Bauernkolonne ist auf Kirchberg angekommen

Die Bauernproteste gehen in die nächste Runde: Belgische Landwirte haben am Dienstagmorgen den Grenzübergang von Sterpenich in Richtung Steinfort blockiert. Dannach ging es zum Konferenzzentrum im Europaviertel am Kirchberg in der Luxemburger Hauptstadt wo heute die EU-Agrarminister verhandeln.
LUXEMBURG – Landwirte haben am Morgen den Grenzübergang Sterpenich/Steinfort blockiert und sind nun in der Hauptstadt. Die Polizei hat Wasserwerfer aus Belgien geordert.

Bauern-Kolonne ist auf Kirchberg angekommen

Bauern tuckern am 15. September mit ihren Traktoren über die Route d’Arlon in Strassen. Bild: Leser-Reporter

14.09.2015: lessentiel.lu: Bauern lehren Politikern erneut das Fürchten

Mehrere EU-Landwirtschaftsminister sitzen derzeit in einem Agrarbetrieb im Norden Luxemburgs fest, nachdem aufgebrachte Landwirte alle Zufahrtswege zu dem Hof mit ihren Traktoren verstellt haben.

Wütende Landwirte kesseln EU Minister ein.

Kein Durchkommen: Dutzende Landwirte blockierten am 14. September die Zufahrt zu einem Agrar-Betrieb in Kalborn.. Mehrere EU-Landwirtschaftsminister führten dort gerade eine Besichtigung durch. Bild: Leser-Reporter

14.09.2015: topagrar.com: Steiermark: Bauern machen Konsumenten auf ihre Lage aufmerksam

Mehr als 2.000 steirische Bauern gingen am Samstag für faire Preise auf die Straße. Ein positives Echo kam von den Konsumenten.

Demo Graz

Rund 2000 Teilnehmer waren am Samstag in Graz auf der Straße. Foto: LK Steiermark

14.09.2015: noen.at: Hoffnungsmarkt China

Eine chinesische Delegation ließ sich in der Vorwoche genau erklären, wie die Kontrollkette in der Milchwirtschaft funktioniert.
“Ich habe mir ein Bild von der hohen Sicherheit und den Kontrollen machen können” sagte Bi Jingquan am Milchbauernhof Steiner in Neusiedl (Bezirk Baden)
"Ich habe mir ein Bild von der hohen Sicherheit und den Kontrollen machen können" sagte Bi Jingquan am Milchbauernhof Steiner in Neusiedl (Bezirk Baden)

Milchbauer Johannes Steiner (l.) und Minister Andrä Rupprechter (r.) begrüßten den chinesischen Lebensmittelstaatssekretär Bi Jingquan (M.). (© Christopher Fuchs)

14.09.2015: emb-Pressemitteilung: Europäische Milchbauern blockieren informelles Treffen der Agrarminister

“Dies ist keine Spaßveranstaltung: Ran an die Arbeit, wir brauchen konkrete Lösungen für den Milchmarkt!”

13.09.2015: vol.at: Interview mit Landesrat Erich Schwärzler:

Zur Heimat und auch zur Landwirtschaft hat LR Erich Schwärzler einen besonders engen Bezug.

11.09.2015: ots.at: Stronach/Dietrich/Steinbichler: Bauernbund – Spätes Eingeständnis des eigenen Versagens

Team Stronach fordert Wiedereinführung der Milchquote und Umsetzung des österreichischen Qualitätsgütesiegelgesetzes

11.09.2015: kurier.at: Milchpreis macht Bauern und Händler sauer

Bauern geben Handel Schuld am Preisverfall. Rewe-Boss Hensel wehrt sich. Vergleich Berlin/Wien: Alle schimpfen: AK über Preise, Bauern über die AK

11.09.2015: handelsblatt.com: Lidl zahlt deutlich mehr für Milch

Mit massiven Protesten machten Milchbauern in den vergangenen Wochen auf ihre finanzielle Situation aufmerksam. Beim Discounter Lidl zeigt dies nun eine erste Wirkung. Sind höhere Preise auf breiter Front in Sicht?

Lidl will den Einkaufspreis für Milch deutlich anheben. Quelle: dpa

Lidl will den Einkaufspreis für Milch deutlich anheben.(Foto: dpa)

11.09.2015: kurier.at: Bauern gehen auf die Straße: “Kriegen immer weniger!”

Karl Fladl mit seiner Familie: "Die Preisschere ist groß".

Foto: /Fladl Karl Fladl mit seiner Familie: “Die Preisschere ist groß”.

weitere Artikel auf kurier.at

08.09.2015: dtoday.de: Verbände von Brüsseler Hilfspaket für Bauern enttäuscht

Zusammengefasst weiter Investitions- und Wachstumskurs
Ein wichtiger Teil (anm. ca. 70%) davon besteht aus Finanzhilfen, um finanziellen Engpässen zu begegnen. Dafür sollen die EU-Staaten Geld von der EU erhalten und dieses dann an die Bauern weitergeben. Es handele sich um “einen beträchtlichen Teil” der halben Milliarde, verlautete aus Kommissionskreisen. Das Geld solle aber nicht mit der Gießkanne ausgeteilt werden, denn wenn jeder Bauer etwas erhalte, verpuffe der Effekt. Vielmehr solle das Geld an Betriebe gehen, die es brauchen und zugleich eine Zukunft besitzen, verlautete aus der Behörde.

10.09.2015: dlz.agrarheute.com: Vorschläge für eine sichere Zukunft

08.09.2015: emb-Pressemitteilung: Ergebnis des gestrigen EU Agrarrats für Milcherzeuger sehr enttäuschend, geradezu eine Provokation

10.09.2015: topagrar.at: Wir müssen uns den Konsumenten gegenüber mehr öffnen

„Auch wenn es derzeit nicht lustig ist Milch zu produzieren, es kommen auch wieder bessere Zeiten.“ Mit diesen Worten versuchte Berglandmilch-Obmann Johann Schneeberger den bei der Diskussion „Sechs Monate nach dem Auslaufen der Milchquote“ anwesenden Bauern auf der Rieder Messe Mut zu machen.

Report: Milchpreis, der Absturz

Fernsehbericht vom 8.9.2015, 21.05 auf ORF 2, Report: Milchpreis, der Absturz Bericht mit unserem Obmann Ewald Grünzweil!

Der Preissturz bei Milch frustriert die Bauern. Zwischen 26 und 30 Cent bekommen sie derzeit für einen Kilo Milch. Das ist um 10 Cent weniger als noch vor wenigen Monaten. In Europa gibt es zu viel Milch, der Export schwächelt, bei den Bauern geht die Existenzangst um. Ein Bericht von Alexander Sattmann.

Ewald mit Milchkanne

Aktuelle Medienberichte

09.09.2015: die ganze Woche: Milchbauer fordert kräftige Preiserhöhung: “Ein Liter Milch müsste € 1,30 kosten”

09.09.2015: handelszeitung.ch: Luzerner Hochdorf kauft die Milch in Deutschland ein

09.09.2015: tt.com: Milchkrise – Juncker: Dürfen Bauern nicht im Regen stehen lassen

08.09.2015: nachrichten.at: EU soll kommenden Dienstag über Milch-Hilfspaket entscheiden

08.09.2015: derstandard.at: EU soll über Milch-Hilfspaket entscheiden

08.09.2015: news.at: Bauern-Demonstration in Brüssel: Und das alles nur wegen Milch? Interview von news mit Stefan Scheipl, der in Brüssel selbst dabei war.

Bauern-Demo in Brüssel, IG-Milch, news, Bericht

© Privat (Matieschek) Im Bild: Stefan Scheipl und der Tiroler LK-Präsident Josef Hechenberger. Scheipl: “In dem persönlichen Gespräch hatte ich schon das Gefühl, dass auch ihm klar war, dass eine Reduzierung der Milchmenge den längerfristig gewünschten Effekt für eine Milchpreiserholung hätte.”

08.09.2015: salzburg24.at: Milchpreis: Bauern liefern sich in Brüssel Auseinandersetzung mit der Polizei

08.09.2015: Berichte in der Kronenzeitung: Interview mit Helmut Petschar, Präsident der Vereinigung Österreichischer Milchverarbeiter

Bauern demonstrieren in Brüssel gegen Preisverfall bei Milch

08.09.2015: nachrichten.at: Die Milchbauern belagerten Brüssel – EU sagte halbe Milliarde Soforthilfe zu

(c) Stefan Scheipl

(c) Stefan Scheipl

Deutschland:

08.09.2015: zeit.de: Milchpreis: Es gibt gerade zuviel Milch auf dem Markt

08.09.2015: welt.de: EU fördert Verramschen von Milch

08.09.2015: agrar-presseportal.de: Landwirtschaftsminister Habeck: „Die EU setzt in der Milchkrise die falschen Zeichen – Milch verramschen wird gefördert“

08.09.2015: n24.de: EU will überschüssige Milch verteilen

08.09.2015: welt.de: EU will überschüssige Milch an Flüchtlinge verteilen

08.09.2015: zeit.de: EU will Milchüberschuss an Flüchtlinge verteilen

08.09.2015: stuttgarter-zeitung.de: Agrarminister: Ideologische Milchpolitik

 

07.09.2015: tt.com: Milchbauern fordern eine Produktionsdrosselung

07.09.2015: orf.at: ZIB 2 um 22.00 Uhr: 500 Millionen Euro zugesagt

07.09.2015: orf.at: ZIB 1 um 19.30 Uhr: 500 Millionen Euro für Europas Milchbauern

07.09.2015: krone.at: EU-Kommission kündigt halbe Milliarde Euro Hilfe für Bauern an

07.09.2015: orf.at: EU-Kommission schließt neue Milchquoten aus

07.09.2015: standard: Milchbauern schlagen Alarm: “Geht um unsere Existenz”

07.09.2015: unsertirol.24.com: Milchbauern verursachen vor EU-Ministertreffen Verkehrschaos

07.09.2015: wienerzeitung.at: Milchbauern schlagen Alarm: “Es geht um unsere Existenz”

07.09.2015: wirtschaftsblatt.at: Milchbauern schlagen Alarm: “Es geht um unsere Existenz”

07.09.2015: wienerzeitung.at: Flammender Protest

07.09.2015: diepresse.com: Milchbauern protestieren in Brüssel

07.09.2015: diepresse.com: Heftige Proteste in Brüssel: “Milchmarkt brennt – Politik pennt”

07.09.2015: finanzen.at: APA-Nachrichtenüberblick: Auch Österreicher bei Milchbauernprotesten in Brüssel

07.09.2015: lebensmittelcluster.at: APA-News: IG-Milch fordert 50 Cent pro Liter Milch für Bauern

07.09.2015: diepresse.com: EU-Kommission verspricht Bauern eine halbe Milliarde Euro

07.09.2015: diepresse.com: Landwirtschaft: EU baut Staudämme für Milchseen

07.09.2015: handelszeitung.ch: Tiefer Milchpreis treibt EU Bauern auf die Straße

07.09.2015: vorarlberg.orf.at: Milch: Moosbrugger begrüßt EU-Einigung

07.09.2015: vol.at: Zu billige Milch: Bauern stürmen Brüssel – Moosbrugger setzt auf Spezialisierung

05.09.2015: diepresse.com: Milchkrise: Deutscher Bauernverband fordert Soforthilfen

03.09.2015: diepresse.com: Mit 1000 Traktoren gegen Brüssel

28.08.2015: handelszeitung.ch: Milchpreis soll trotz Druck stabil gehalten werden

20.08.2015: handelszeitung.ch: Bauern wollen mehr Geld für Milch, Fleisch und Zucker

Berichte zum IG-Milch Pressegespräch

7.9.2015: format.at: IG-Milch fordert 50 Cent pro Liter für Bauern – Derzeit 30 Cent

7.9.2015: derstandard.at: IG-Milch fordert 50 Cent pro Liter Milch für Bauern

7.9.2015: orf.at: EU-Kommission schließt neue Milchquoten aus

7.9.2015: nachrichten.at: IG-Milch fordert 50 Cent pro Liter für Bauern – Derzeit 30 Cent

7.9.2015: kleinezeitung.at: IG-Milch fordert 50 Cent pro Liter Milch

Politik realisiert langsam die Dramatik der Milchkrise

31.8.2015: APA: IG-Milch: Politik realisiert langsam die Dramatik der Milchkrise

Bad Leonfelden (OTS) – Nun bleibt nichts anderes übrig als die Fehleinschätzung anlässlich der Abschaffung der Milchquote zuzugeben. Während Bauernbund, Landwirtschaftskammer und Molkereivertreter Ende März dieses Jahres keine Probleme am Milchmarkt sahen und die Abschaffung der Milchquote zu keinen Preissenkungen führen werde, müssen nun die Tatsachen anerkannt werden. Anstatt reflexartig dem Handel Preisdumping vorzuwerfen, führt zur Lösung der Milchkrise kein Weg daran vorbei weniger Milch zu produzieren. “Es macht keinen Sinn immer nur mit dem Finger auf andere zu zeigen, sondern alle vernünftigen Kräfte sollten sich zu einem runden Tisch verabreden, um gemeinsam einen Ausweg aus der Krise zu suchen. Daher lade ich als Obmann der IG-Milch, Bauernbund, Landwirtschaftskammer und Molkereivertreter ein, sich den Marktgegebenheiten zu stellen. Gemeinsam müssen wir ein Konzept entwickeln, das den Milchmarkt wieder in ein Gleichgewicht von Angebot und Nachfrage bringt. Nur so können die Preise wieder steigen.” So Ewald Grünzweil, Obmann der IG-Milch.

Ewald mit Filzhut

Aktuelle Medienberichte

07.09.2015: APA-OTS: Tanner: Keine populistische Preispolitik auf dem Rücken der Bauern, Herr Bundeskanzler!

05.09.2015: Martin Schulz, EU- Parlamentspräsident, nach einem Gespräch mit dem EMB Vorstand.
Klare deutliche Worte, die der Krise ein Ende machen könnten.

Link zum Video

03.09.2015: kurier.at: Milchquote: Wiedereinführung wird zum Thema

Foto: APA/dpa/Karl-Josef Hildenbrand

Foto: APA/dpa/Karl-Josef Hildenbrand

02.09.2015: grüne.at: Pirklhuber zu Marktversagen bei Milch und Schweinepreis: Bauernbund gefordert

01.09.2015: lessentiel.lu: Uns bleibt am Ende des Monats nichts übrig

Auch in Luxemburg wurde gegen fallende Milchpreise protestiert. Das Regierungsviertel der Hauptstadt wurde mit Traktoren in Beschlag genommen. Die Milchbauern erhielten aktuell nur 27 bis 28 Cent pro Liter Milch – «und der Preis wird in den nächsten Monaten noch weiter fallen, vielleicht bis 21 Cent.

Bild: L’essentiel/Nicolas Chauty

01.09.2015: salzburg.orf.at: Milchpreis: Salzburger bei Münchner Protesten

Auch Salzburger Milchbauern nahmen Dienstag am Protest in München teil, den der Bundesverband deutscher Milchviehhalter organisiert hatte. Sie kritisieren vehement den extremen Preisverfall bei Rohmilch und die Politik. Gefordert wird die Rückkehr zur EU-Quote.

IG Milch bei internationalen Protesten: Teilweise liefern auch Salzburger Bauern ihre Milch an kleinere Molkereien in Bayern. Der Salzburger Milchbauer Stefan Scheipl aus Neumarkt (Flachgau) machte sich nun mit seinem Traktor auch auf den Weg nach München, „weil die Milchmenge in der EU reduziert werden muss“, wie er der APA sagte. Dafür setze sich der Bundesverband der deutschen Milchviehhalter ein wie die IG Milch. Beide Vereine gehören zum European Milkboard. “O Herr beschützte unseren Bauernstand vor CSU und Bauernverband”, hat eine Bäuerin auf ihr Transparent geschrieben. Dem Bauernverband werfen die Milchbauern vor, sich für die Abschaffung der Milchquote stark gemacht zu haben. Nun mache das Überangebot die Preise kaputt.

01.09.2015: diepresse.com: Milchbauern-Großdemo: Es geht um unsere Existenz

01.09.2015: vol.at: Konzert mit Kuhglocken: Tausende Milchbauern protestieren in München

Die Milchbauern haben die Landluft mit nach München gebracht. Wo sonst Cabrios spazieren fahren, reihten sich am Dienstag am noblen Odeonsplatz in der Innenstadt Hunderte Traktoren – einige auch aus Österreich – aneinander. Viele Bauern kamen direkt von ihren Höfen, um sich zur größten Protestaktion der Landwirte seit Jahren mitten in der bayerischen Hauptstadt zu versammeln.

Auch Österreicher bei Großdemo in München an Ort und Stelle.

Auch Österreicher bei Großdemo in München an Ort und Stelle. – © EPA

01.09.2015: augsburger-allgemeine.de: “Es geht um unsere Existenz” Milchbauern beklagen Preisverfall

Mit Kuhglocken und Traktoren protestieren die Landwirte aus der Region und ganz Deutschland gegen den niedrigen Milchpreis. Viele von ihnen bangen um ihre Existenz.

Milchbauern fuhren heute mit hunderten Traktoren nach München. Ein Protest gegen den stetigen Verfall des Milchpreises. Foto: Markus Scholz/dpa

01.09.2015: mittelbayrische.de: Mahnwache von Milchbäuerinnen vor der Staatskanzlei

München.Mit einer Mahnwache vor der bayerischen Staatskanzlei wollen Bäuerinnen Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) in der Milchkrise zum Handeln auffordern. Zum Abschluss einer Kundgebung Tausender Milchbauern am Dienstag in München kündigten mehrere Milchbäuerinnen an, die Nacht vor der Staatskanzlei zu verbringen.

01.09.2015: abendzeitung-münchen.de: Protest der Milchbauern: Bulldog-Parade  am Odeonsplatz

Tausende Bauern demonstrieren am Dienstagvormittag gegen die niegrigen Milchpreise. Mit hunderten Traktoren rollen sie über die Ludwigstraße an. Die Demo ist der Höhepunkt einer bundesweiten Staffelfahrt.
Odeonsplatz – “CSU und TTIP brechen uns Bauern das Genick” steht in riesigen Lettern auf einer Plane die an einem Bulldog hängt. Wie wütende Stiere ziehen die Milchbauern heute Vormittag mit ihren Landmaschinen gen Innenstadt.
Untätigkeit wirft der Bund deutscher Milchbauern (BDM) dem Landwirtschaftsminister Christian Schmidt vor. Der Verband verlangt, die Milchquotenregelung, die zum 31. März ausgelaufen ist, wieder einzuführen. In Bayern kommen die Milchbauern auf rund 33.000 Betriebe. Seit rund einem Jahr zahlen die Molkereien ihnen rund zehn Cent weniger pro Liter.
Die Überproduktion im EU-Raum soll verboten werden um die Talfahrt der Milchpreise zu beenden. 40 Cent pro Liter soll nach Vorstellung des BDM die abolute Untergrenze sein. Der Milchpreisverfall schade nicht nur den Bauern und ihren Kühen sondern dem gesamten ländlichen Raum, so die Warnung des BDM.
Die Wut richtet sich vor allem gegen Bundeskanzlerin Merkel, Agrarminister Schmidt und Ministerpräsident Horst Seehofer. “Wer Bauern quält wird nicht gewählt”, schreibt ein Bauer auf seinen Bulldog.

Die Staffelfahrt der Milichbauern findet am Dienstag ihren Abschluss bei der Demo am Odeonsplatz Foto: Carolin Fröhlich

Die Staffelfahrt der Milchbauern fand am Dienstag ihren Abschluss bei der Demo am Odeonsplatz Foto: Carolin Fröhlich

01.09.2015: tt.com: Streit um Milchpreise vor EU-Krisentreffen neu entflammt

Brüssel (APA/AFP) – Vor dem Krisentreffen der EU-Landwirtschaftsminister kommende Woche ist der Streit um eine Regulierung der Milchpreise neu entflammt. Während der Bund Deutscher Milchviehhalter am Dienstag bei einer Demonstration in München eine befristete staatliche Deckelung der Milcherzeugung forderte, lehnte der europäische Milchindustrieverband EDA dies strikt ab.

Die EU-Kommission kündigte für den Sonderrat eine „umfassende Antwort“ an. In Österreich hat die IG Milch die gleiche Forderung wie der Bund Deutscher Milchviehhalter im Nachbarland. Weiterlesen

Aktuelle Medienberichte

31.8.2015: tt.com: Berlin und Paris uneins über Vorgehen gegen Milchpreisverfall

31.8.2015: APA: IG-Milch: Politik realisiert langsam die Dramatik der Milchkrise

31.8.2015: schweizerbauer.ch: Phil Hogan: “30 Cent sind ganz passabel”

31.8.2015: Format.at: Milchpreis-Tief sorgt weiter für Aufregung unter Agrariern

31.8.2015: finanzen.at: Milchpreis-Tief sorgt weiter für Aufregung unter Agrariern

31.8.2015: salzburg.com: Milchpreis-Tief sorgt weiter für Aufregung

Bild: SN/APA (dpa)/Sebastian Kahnert

Bild: SN/APA (dpa)/Sebastian Kahnert

31.8.2015: ABL: Runter vom Überschuss!

„Es kommt täglich mehr Milch auf den Markt als zu vernünftigen Preisen abgesetzt werden kann. Dieser Milchüberschuss hat zu einem existenzbedrohlichen Absturz der Erzeugerpreise geführt. Mit jedem Liter Milch machen die Höfe Verlust“, erklärte Georg Janßen, Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) in Berlin.

FR-PL-DE-Ministertreffen

 

Aktuelle Medienberichte

28.08.2015: EMB: Staffelfahrt des BDM in Deutschland

Die Milchbauern sind seit Anfang der Woche in ganz Deutschland mit ihren Traktoren unterwegs.

Infos unter: Facebook, BDM Homepage, Zeitschrift Focus

28.08.2015: tt.com: Rupprechter hofft auf EU-Millionenhilfe für Milch- und Schweinebauern

Utl.: “100 Mio. Euro notwendig für Österreich” – Paket zur Entlastung der Märkte am 7. September erwartet

Brüssel (APA) – Landwirtschaftsminister Andrä Rupprechter (ÖVP) hofft auf eine Hilfe der EU-Kommission für den Milch- und Schweinesektor beim Sondertreffen der EU-Agrarminister am 7. September. “Wir reden sicher in der Größenordnung von 100 Mio. Euro, die da notwendig sind für Österreich”, sagte Rupprechter am Freitag nach einem Treffen mit EU-Agrarkommissar Phil Hogan in Brüssel.

Foto: apa

Foto: apa

 

27.08.2015: EMB: Kundgebung der Milcherzeuger in Norditalien

Milcherzeuger aus Italien haben die Autobahn zwischen Milano und Verona blockiert.

27.08.2015: APA: NÖ Bauernbund fordert Ende der Rabattexzesse bei Grundnahrungsmitteln

Tanner: „Wenn die Handelsketten beste heimische Lebensmittel zum Billigstpreis verschleudern, bleiben die Bauern auf der Strecke.“

26.08.2015: faz.net: EU-Kommission spielt Milchkrise herunter

Die Einnahmen aus der sogenannten Superabgabe von 900 Millionen Euro stehen nach Aussage von Hogan nicht für die Milchbauern zur Verfügung. Die EU zahlt schon Milliarden an Landwirte. Die Milchproduktion in der EU seit dem vergangenen Jahr um 4,5 Prozent gestiegen.

26.08.2015: bdmverband.org: Aktionen und Proteste in Europa

Proteste in Europa

Foto: europeanmilkboard.org

26.08.2015: nachrichten.at: Preissturz bei Milch, Fleisch und Getreide frustriert Bauern

24.08.2015: nachrichten.at: Bauernprotest gegen Milchpreissturz-Merkel soll eingreifen

24.08.2015: salzburg.com: Politik hat Bauern in Krise wenig zu bieten

Österreichs Landwirtschaft steckt in einer (hausgemachten) Krise. Die Agrarpolitik ist überfordert. Außer Ankündigungen bietet sie den Bauern wenig.

(c) IG-Milch; mehr Infos auf facebook

24.08.2015: tvsyd.dk: DÄNEMARK – Traktordemonstration für mehr Milchgeld

24.08.2015: demotix.com: Neuerliche Proteste in England: Dairy farmers block Morrisons in Northwich over low milk pay rise

Rund 300 Milchbauern beteiligten sich an einer neuerlichen Blockade vor dem Morrisons Auslieferungslager in Northwich.

24.08.2015: diepresse.com: EU unterstützt Milchbauern in Milchkrise

2014 seien geschätzt sechs bis sieben Milliarden Kilogramm Milch zu viel produziert worden. Bei Deutschlands größtem Milchverarbeiter, dem Deutschen Milchkontor (DMK), sieht man derzeit wenig Chancen, dass der Milchpreis kurzfristig nach oben geht. Die Durststrecke werde mindestens noch bis Anfang nächsten Jahres andauern.

Verhindern wir das Bauernsterben www.afairemilch.at

Bild: (c) APA/MARKUS LEODOLTER

24.08.2015: ndr.de: Trecker-Demo: Milchbauern kämpfen um Existenz

Deutsche Milchbauern haben sich heute Vormittag zu einer bundesweiten Protest-Sternfahrt in 4 Routen durch ganz Deutschland auf den Weg gemacht. In den verschiedenen Bundesländern werden sich immer mehr anschließen und entlang der Routen finden viele Aktionen statt. Die Staffelfahrt endet am 1. September in München mit einer großen Kundgebung auf dem Odeonsplatz.

23.08.2015: rtl.de: Bernie unter Bauern: Ecclestone als Krisenmanager

Um einen Ausweg aus der gegenwärtigen Krise mit sinkenden Erträgen zu finden, müsse die Produktion in Europa heruntergefahren werden, rät der ehemalige Gebrauchtwagenhändler, vor einer Traube von Landwirten und greift solidarisch zu einer Milchtüte.
“Seine Sicht bestärkt uns in unserem Vorgehen”, sagt ein Sprecher des Dachverbandes europäischer Milcherzeugerverbände.

20.08.2015: kleine Zeitung.at: Proteste: Europas Landwirte leiden unter Preisverfall

Die Schweine- und Milchbauern kommen immer mehr unter Druck. Österreichs Landwirtschaftsminister Andrä Rupprechter sieht die Europäische Union gefordert. Protestaktionen in Belgien, Frankreich und Deutschland.

20.08.2015: krone.at: Es ist noch kein Jahr vergangen und die Befürchtungen bestätigen sich:  Bauern-Prostest: Uns schickt man ins Ungewisse

Demo am Ring

20.08.2015: topagrar.com: Offener Brief an Minister Schmidt: “Export nicht die Lösung”

„Weder deutsche noch europäische Agrarpolitik haben auf die Nachfrageentwicklung in China, dem Nahen Osten oder gar auf die Importsperre Russlands einen Einfluss. Was wir dagegen selbst in der Hand haben, ist unsere Erzeugung. Wir müssen runter vom Überangebot, um aus dem Preistief rauszukommen“, mahnt der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL).
Die MEG Milch Board schreibt dem deutschen Bundeslandwirtschaftminister Schmidt:

19.8.2015: orf.at: Preisverfall setzt Bauern zu

Die Milchbauern proben ob des anhaltenden Preisverfalls den Aufstand. 30 Cent pro Liter sei nicht kostendeckend, so Josef Moosbrugger, Präsident der Landwirtschaftskammer Vorarlberg. Die Bauern müssten das Embargo aus Russland aus eigener Tasche bezahlen. Anders sieht es hingegen Ewald Grünzweil, Obmann der IG-Milch. Er hält das Problem teils für hausgemacht. Die Bauern müssten einfach weniger produzieren. Die EU-Kommission mahnte unterdessen faire Preise ein. In Belgien, Frankreich und Großbritannien gingen die Milchbauern bereits auf die Barrikaden. Mit Kundgebungen vor einem EU-Agrar-Sondergipfel Anfang September will man dem Ärger weiter Luft machen.

Belgische Bauern demonstrieren mit Traktoren

© picturedesk.com/Isopix/Frederic Sierakowski

Ö1.ORF-Morgenjournal zum Nachhören: Milchpreis verfällt

In der Krise ist in der EU auch der Milchmarkt: Milchbauern bekommen immer weniger für ihre Erzeugnisse, in Frankreich und Großbritannien protestieren sie bereits gegen den niedrigen Milchpreis. Nun hat sich auch die EU-Kommission zu Wort gemeldet und mahnt faire Preise für die Milchbauern ein.

30 Cent für einen Liter Milch, dieser Erzeugerpreis deckt den Aufwand der österreichischen Bauern nicht, sagt Josef Moosbrugger, Präsident der Landwirtschaftskammer Vorarlberg: das Russland-Embargo spiele eine Rolle, hier tragen die Bauern die ganze Last. Und die Exporte nach Asien und China hätten sich nicht so gut entwickelt.

In Österreich selbst wissen die Konsumenten heimische Qualität zu schätzen, ist Moosbrugger überzeugt, der Handel gebe aber zu wenig an die Erzeuger weiter.

Für Ewald Grünzweil, Obmann der IG-Milch, ist das nur die halbe Wahrheit: die Milchbauern sollten weniger produzieren, damit der Markt wieder ins Gleichgewicht kommt, fordert Grünzweil.

Die Hälfte der heimischen Milchproduktion geht in den Export, und das teilweise zu Schleuderpreisen. Ganz anders bei der Biomilch, da zeige sich, dass bei geringerer Produktion faire Preise möglich sind, sagt Grünzweil.

Ohne Exporte wird es nicht gehen, meint hingegen der Präsident der Vorarlberger Landwirtschaftskammer Moosbrugger.

Auf EU-Ebene wird es Anfang September einen Sonder-Agrarministerrat zum Thema Milchpreis geben, Milchbauern aus ganz Europa planen bereits Protestaktionen gegen die niedrigen Erzeugerpreise.

19.8.2015: rtl.be: Große Aktion der Milchbauern in Belgien:

copyright Rtl.be

© RTL.be

Die Autobahn wurde in beide Richtungen geschlossen. Letzte Nacht blockierten etwa 600 Bauern den Zugang zu einigen Gebäuden am Flughafen von Lüttich.
Die Bauern fordern einen fairen Preis für ihre Milch. Jetzt bekommen sie 25 Cent für einen Liter Milch, brauchen aber 45 Cernt, so Erwin Schöpges vom European Milk Board (EMB).

18.8.2015: oz-online.de: Ostfriesland: Bauern entfachen viele Protestfeuer

An vielen Stellen in Ostfriesland brannten Landwirte Feuer ab und stellten Protestschilder auf – wie hier auf einem Hof in Barstede.

An vielen Stellen in Ostfriesland brannten Landwirte Feuer ab und stellten Protestschilder auf – wie hier auf einem Hof in Barstede. Bild: Ortgies

Bild: Ortgies

18.8.2015: derstandard.at: EU plädiert für faire Preise für Milchbauern

Brüssel – Die EU-Kommission hat faire Preise für die Erzeuger von Milch eingemahnt. Die Preiskette müsse angeschaut werden, um die Verhandlungsposition der Produzenten zu stärken, sagte ein Sprecher der EU-Kommission am Dienstag in Brüssel. Der Sonderrat der EU-Landwirtschaftsminister am 7. September biete eine Möglichkeit, diese Fragen anzusprechen.

17.8.2015: schweizerbauer.ch: Schweden: Kampagne für Milchbauern

Unter der Internetadresse www.mjölkupproret.se informieren die Initiatoren darüber, dass die aktuelle Krise am Milchmarkt dafür sorgt, dass jeden Tag ein schwedischer Milchviehbetrieb seine Tore für immer schliesst. Das Bündnis ruft Konsumenten, die am Erhalt der schwedischen Milchproduktion interessiert sind, deshalb zum „Milchaufstand” auf. Dazu sollen sie im Laden bevorzugt zu schwedischen Milchprodukten greifen.

15.8.2015: blickinsland: Yuan-Abwertung belastet Agrarmärkte

So manche Exporthoffnung könnte sich zerschlagen. Die erneute Abwertung des chinesischen Yuan sorgt für Unruhe an den Agrarmärkten, denn sie könnte ein Zeichen für die sinkende Nachfrage nach Agrarprodukten in der Volksrepublik sein. Da Importe von Agrarrohstoffen durch die schwächere Landeswährung teurer werden, könnte China als einer der weltweit größten Abnehmer von Agrarprodukten weniger Waren kaufen. China selbst will mit der Abwertung des Yuan die eigenen Exporte ankurbeln und die heimische Wirtschaft stärken, berichtet Dow Jones News.

15.8.2015: topagrar.com: Fonterra senkt Milchpreisprognose auf 19 €-Cent.

Die neuseeländische Molkereigenossenschaft Fonterra hat ihre Milchpreis-Prognose für das laufende Wirtschaftsjahr 2015/16 auf 19 €-Cent/kg Milch gesenkt. Gleichzeitig erwartet der Konzern 2% weniger Milch. Das berichtet die ZMB.

14.8.2015: schweizerbauer.ch: Neuseeland: Milchbauern benötigen Notkredite

Der neuseeländische Molkereikonzern Fonterra muss aufgrund der einbrechenden Produktpreise am Weltmarkt seinen Milchpreis spürbar senken und den Bauern mit Liquiditätshilfen unter die Arme greifen. Der Vorsitzende gab bekannt, dass die Molkerei ihren Erzeugern zweijährige zinsfreie Kredite als Liquiditätshilfen anbieten werde.

Bildquelle: Esther Siegenthaler

 

Thema Glyphosat:

17.8.2015: agrarheute.com: Studie: Nährstoffverluste und weniger Regenwürmer nach Glyphosat

10.8.2015: heise.de: Glyphosat: Gefahr für Regenwürmer, Mensch und Umwelt?

3.8.2015: salzburg.orf.at: Bauern: Aufregung um Artikel zu Spritzmittel Glyphosat

 

18.8.2015: ABL: Pressemitteilung

AbL lehnt Exportförderung ab und fordert Qualitätsoffensive.

15.8.2015: Focus.de: Bauern fordern Nothilfeprogramm

27.7.2015: ORF-Konkret: Streit um Hügel

 

Sponsoring Austrian Open Rollstuhltennis

Das heurige Austrian Open Rollstuhltennisturnier fand in Groß Siegharts in Niederösterreich statt. Dabei durfte unsere Faironika mit dabei sein.

mc-pi20141027-7 Rollstuhltennis Rollstuhltennis2

Kraftfutterstreik statt Milchstreik!

“Kraftfutterstreik statt Milchstreik”

Das Forschungsinstitut für biologischen Landbau in der Schweiz ist zum Schluss gekommen, dass es nicht unbedingt Kraftfutter braucht, um Milchvieh zu halten. Die Tiere seien sogar gesünder, auch wenn sie weniger Milch gäben, so das Institut.

Die Milcherzeuger in der EU stecken seit der Aufhebung der Milchquotenregelung in einer tiefen Krise. Die Marktpreise für Standardprodukte wie Milchpulver und auch für Käse sind unter das Niveau des letzten Krisenjahres 2012 gefallen. Dass der Preisverfall auf ein Überangebot an Milch zurückgeht, muss mittlerweile sogar der DBV zugeben.

Der derzeitige Bundesagrarminister Christian Schmid weigert sich, staatliche Maßnahmen gegen den Milchpreisverfall einzusetzen, schließlich hat ja der Bauernverband jahrelang für die Landwirtschaft den freien Markt gefordert und die großen Chancen am Weltmarkt propagiert. 

Bis sich der Markt aber selbst reguliert hat, werden viele kleinere Milcherzeuger resignieren

und die Produktion einstellen. Aber auch viele Betriebsleiter, die stark investiert haben und sich zu den “Zukunftsbetrieben” zählen, werden große finanzielle Probleme bekommen und ihre Betriebe, oder zumindest einen Teil ihrer Flächen an die Banken verlieren.

 Die Lösungsvorschläge des DBV, wie Anhebung des Interventionspreises und Zahlung von Exporterstattungen bringen sicher keine Besserung.  Auf dem Niveau eines Interventionspreises von 25 ct kann kein Betrieb auf Dauer wirtschaftlich Milch erzeugen und Exporterstattungen führen nur zu einer weiteren Senkung des Weltmarktpreises. Auch eine Verbesserung der Molkereistruktur bringt uns Milchbauern nicht weiter, da die größten Molkereien in Deutschland immer den mit Abstand niedrigsten Milchpreis auszahlen.

Als Alternative zu einem Milchstreik oder zu Straßenblockaden sollten AbL und BDM prüfen, ob nicht ein Aufruf zu einem Kraftfutterstreik die viel bessere Wirkung hätte:

 

 1.Die erzeugte Milchmenge würde sich sofort verringern und damit den Markt entlasten.

 2. Untersuchungen belegen, dass sich ein (Teil-) Verzicht auf Kraftfutter positiv auf den Gewinn auswirkt

 3.Die Bauern könnten das Heft wieder selbst in die Hand nehmen und sich aktiv beteiligen

 4.Ein Kraftfutterstreik würde vor allem den Raiffeisenverband mit Präsident Nüssel treffen,

     der am stärksten die Weltmarktorientierung und die Abschaffung der Milchquotenregelung gefordert hat.

 Dazu eine allgemeine Überlegung von Prof. Onno Poppinga , Kassel: Wenn alle (!) Bauern die Kraftfuttermenge reduzieren würden, sagen wir um 2 kg/Kuh und Tag (als z.B. von 8 auf 6 kg) würde die Milchmenge um ca. 1,5 bis 2 kg zurückgehen. Geht man von einer durchschnittlichen täglichen Milchleistung von z.B. 28 Liter aus ,wäre das ein Rückgang um 7 %. (Würde sich “nur” jeder 2. Milcherzeuger beteiligen, wären es noch 3-4%). D.h. die Milchmenge würde im erforderlichen Umfang zurückgefahren.

Egal, wie stark dieser Effekt auch wäre: die Bauern würden auf jeden Fall im Vorteil sein, weil die letzten Kraftfutterkilos sowieso immer die unwirtschaftlichsten sind.

 Link zu Video

 

 

Radiointerview mit Obmann Ewald Grünzweil

Link zum Radiointerview.

“A faire Milch” ist das Markenzeichen der Interessensgemeinschaft Milch – IG. Obmann Ewald Grünzweil  berichtet von seinen Erfahrungen als Milchbauer und den Konsequenzen der aktuellen Entwicklungen in der bäuerlichen Landwirtschaft.

Obmann Ewald Grünzweil

Obmann Ewald Grünzweil

Aktuelle Medienberichte

17.8.2015: Großbritannien: Protestartikel

Picture: Corbis/Demotix

Picture: Corbis/Demotix

17.8.2015: Topagrar: Intervention: Schon 4.246 t Magermilchpulver im Lager
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15.8.2015: Frankreich: Proteste

15.8.2015: Landwirt.com: Milchbauern demonstrieren in Brüssel

Dazu ein Kommentar vom Landwirt Chefredakteur: Die Macht der Straße

Foto: Fotopixel

Foto: Landpixel

15.8.2015: Blick ins Land: Kein Platz mehr für Eigenbrötlereien

Bildquelle: österr. Bauernbund

Bildquelle: österr. Bauernbund

12.8.2015: Großbritannien: Protestaktion mit 2 Kühen im Supermarkt

Weiterer Artikel

Fallende Preise für Milch und Lammfleisch haben in den letzten Tagen landesweit zu vielen Protestaktionen geführt. Die Milchbauern haben zahlreiche Aktionen in britischen Supermärkten abgehalten, obwohl diese rechtliche Schritte gegen die Bauern angedroht hatten. In der Nacht vom 9. August versammelten sich an die 1.000 Milchbauern vor dem Verteilerzentrum Morrisons in Bridgwater, Somerset (Südwesten Englands). Am 6. August blockierten rund 600 Leute ein weiteres Verteilerzentrum in Middlewich, Cheshire. Nach den Protestaktionen erklärte sich der Supermarktriese Morrisons bereit für Gespräche mit dem Nationalen Bauernverband und der Organisation Farmers for Action (FFA), dem Organisator der Proteste.

12.8.2015: Nordirland

Rund 50 Bauern haben Dienstag Abend, den 11. August ein Lidl-Verteilerzentrum in County Antrim in Nordirland blockiert. Als Protest gegen die niedrigen Milchpreise wurden Lastwägen am Einfahren und Verlassen des Verteilerzentrums gehindert.

12.8.2015: Spanien: Die Spanier mobilisieren!

In einer weiteren Aktion mit  über 500 Traktoren und mehr als 1.000 Milcherzeuger haben die Milchbauern gestern, den 12. August im nordspanischen Lalin für Lösungen für den Milchsektor demonstriert. Die Erzeuger fordern von ihrer Regierung  – in Anlehnung an ihre französischen Kollegen – einen Mindestpreis für ihre Milch. Laut den Demonstranten liegen die Milchpreise aktuell bei 25 Cent oder darunter, die Produktionskosten hingegen über 33 Cent.

Bildquelle: lasexta.com

Bildquelle: lasexta.com

12.8.2015: Deutschland: Milchbauern auf den Barrikaden

Bildquelle. rtlnord.de

Bildquelle. rtlnord.de

12.8.2015: Schon 2014 hat sich der Druck auf den Milchmarkt angekündigt. Der Zuwachs der EU-Milchmenge betrug 2014 zwischen 4 bis 6 %.

Bild: ORF-ZIB Screenshot

11.8.2015: Großbritannien: westerndailypress: It’s a start but it’s not enough

Nach der Protestwelle der letzten 10 Tage versucht der Supermarktriese Morrisons nun mit einer eigenen Initiative die britischen Milchbauern zu besänftigen um deren Proteste zu stoppen. Mit dieser neuen Milchmarke, die im Herbst startet, sollen zehn Pence pro Liter des Verkaufspreises direkt an die Milchbauern gehen. Zur Zeit besteht ein Dreijahresvertrag mit Arla.

10.8.2015: Zillertaler Bergmilch um 85 Cent bei Lidl!

Bildquelle: Herbert Birgmann

Bildquelle: Herbert Birgmann

10.8.2015: 69 Cent für Gmundner H-Milch in Slowenien.

Bildquelle: Herbert Birgmann

Bildquelle: Herbert Birgmann

6.8.2015: Proteste in Spanien:

Nach Protesten in Santiago de Compostela und Santa Combra treffen sich die spanischen Milchbauern heute in Chantada um Lösungen für die Krise in der Branche zu fordern.

http://www.agronewscastillayleon.com

Milchanlieferung in der EU ohne Milchquote:

https://scontent-vie1-1.xx.fbcdn.net/hphotos-xtp1/v/t1.0-9/11248068_1677002982534257_5406032948845432753_n.jpg?oh=996ae92c3984fdba6e1a795ae5df7262&oe=563DC463

4.8.2015: topagrar: Milchbauern demonstrierten vor Aldi-Filiale

Aldi und Co. senkten den Butterpreis auf 79 Cent! Etwa 150 ostfriesische Milchbauern haben am Dienstagabend mit etwa 80 Schleppern vor der ALDI-Filiale in Hesel gegen die Rolle von Discountern, Molkereikonzernen und Politik beim ruinösen Verfall der Milchpreise demonstriert und dabei teilweise die Anlieferung von Ware behindert. Grund war die erneute Preissenkung bei Butter.

Protest

Flashmob vor einem Aldimarkt in Hesel

dlz-aktuell: Bauern legen Aldi lahm

dlz-aktuell: Diskounter drücken Butterpreise

© Koch

© Koch

3.8.2015: blick.ch: Wüste Bauernproteste in Frankreich

Der Markt für EU-Milch ist seit Abschaffung der Kontingentierung zusammengebrochen. Jetzt kann jeder so viel melken, wie er will – das gleiche System, das die Schweiz 2009 einführte. Mit dem gleichen Resultat: Der Markt wurde überschwemmt, der Preis fiel ins bodenlose.

Französische Bauern schütteten Ende Juli während einer Strassenblockade bei Lyon (F) Milch auf die Autobahn.

Französische Bauern schütteten Ende Juli während einer Strassenblockade bei Lyon (F) Milch auf die Autobahn. (AFP)

Elite Magazin: IG-Milch enttäuscht über Milchkrisengipfel

Bildquelle: Bad Kleinkirchheim

Bildquelle: Bad Kleinkirchheim

3.8.2015: SF Tagesschau: Kraftfutter ist nicht notwendig!!!

2.8.2015: Proplanta.de: Gesteigerte Produktion drückt Milchpreise

2015-08-02 Milchmarkt

1.8.2015: Frankreich Proteste

In Frankreich fanden auch am Wochenende einige Protestaktionen statt. Beispielsweise trafen sich am Samstag vor dem Supermarkt Leclerc in Belfort ca. 50 Erzeuger und blockierten den Zugang zum Geschäft. Sie wandten sich gegen die Vorschläge der Regierung zum Thema Milch. Diese Vorschläge seien nicht das, was man gefordert hätte, so die Erzeuger. Man wolle keine Abhängigkeit vom Staat, sondern einen kostendeckenden Preis.

1.8.2015: madridpress: Spanien Proteste

Am Samstag hatten Erzeuger mit hunderten Traktoren in Galizien für eine Verbesserung der Situation im Milchsektor demonstriert. Sie erwarten von der Politik, dass sie sich aktiv für eine Lösung auf dem Milchmarkt einsetzt. Es könne nicht sein, dass man Produzenten 21 Cent/ Liter zahlt. Ein Preis, der weit unter den Produktionskosten liegt. Die Aktion vom Samstag solle nur der Anfang einer Serie von Protesten sein.

Weitere Fotos siehe hier.

Spanien Protest

Spanien Protest

31.7.2015: NDR.de: Gefährliches Doping für Milchkühe?

31.7.2015: Süddeutsche: Milchkühe gedopt mit Antibiotika

 

31.7.2015: BDM: Jetzt gehts ans Eingemachte

Ein paar häufig gehörte Aussagen von Agrarminister Schmidt auf den wiederholten Appell der Milchviehhalter, in der aktuellen Marktkrise doch endlich aktiv zu werden, lauteten: Die Milchviehhalter müssen selbst Verantwortung übernehmen, Lösungen müssen branchenintern gefunden werden, die Politik sieht sich nicht verantwortlich für die Gestaltung des jetzt freien Milchmarkts.

 

Aktionswoche mit Staffelfahrt geplant

Aktionswoche mit Staffelfahrt geplant

30.7.2015: Protest in Belgien

Link zu Video

Englischer Bericht dazu

Bericht von Euronews

28.7.2015: EMB: Litauen: Quellen berichten, dass Litauen als erstes Land Interventionen beantragen wird. Litauen habe knapp 200 Tonnen Magermilchpulver zur öffentlichen Intervention angeboten. Weitere 500 Tonnen sollen wöchentlich folgen, bis mindestens Ende nächsten Monats (insgesamt ca. 2 700 Tonnen). Die Preissituation in dem baltischen Staat sei so fatal, dass man auf diese niedrige Unterstützung aus der EU zurückgreifen müsse.

28.7.2015: EMB: Auch in Portugal ist die Lage äußerst schwierig und die Erzeuger protestieren

u.a. bei einer Aktion am 15.7. Im letzten Jahr sind die Milchpreise um 25 % gefallen. Wie Vertreter aus Portugal berichten, befände sich der Sektor im schwierigsten Kapitel seiner Geschichte. Zahlreiche Erzeuger erhalten aktuell nur noch einen durchschnittlichen Milchpreis von 23 Cent pro Liter.

Auch in Portugal protestieren die Landwirte

Auch in Portugal protestieren die Landwirte

27.7.2015: tt.com: Milchpreisverfall – IG Milch: Falsche Schlüsse von Bauernvertretern

27.7.2015: tagesschau.de Grenzblockade gegen Niedrigpreise


Für Lastwagen mit deutschen Milchprodukten, Fleisch oder Gemüse ist an der Grenze zu Frankreich Schluss: Aus Protest gegen zu niedrige Preise im eigenen Land und die Konkurrenz aus dem Ausland haben französische Landwirte Barrikaden errichtet.

25.7.2015: farmersjournal: Bauerndemo in England

Weiterer Bericht

Auch in England protestieren die Landwirte auf den Straßen.

 

Demo in England

Demo in England

24.7.2015 tt.com: Politik ringt um Milchlösung, Proteste gegen den Handel

 

24.7.2015 orf.at: Auf nach China! Rupprechter

Video von Tirol heute.

Strategietreffen

Strategietreffen

24.7.2015: euronews.at: Europäischer Preiskampf: Dumping schnürt Bauern die Luft ab

Nach Ende ihrer Autobahnblockaden sind Landwirte im Zentrum von Lyon zusammengekommen. Xavier Beulin ist Vorsitzender der Landwirtschaftsgewerkschaft FNSEA, er erklärt die Lage der französischen Erzeuger: “Wir haben einerseits Produktionskosten, die über denen der benachbarten europäischen Länder liegen. Nicht nur bei den Bauern, auch in den Schlachthäusern, den Fabriken. Auf der anderen Seite haben wir Bestimmungen und Regeln der EU zu befolgen. Falls wir das nicht tun, werden wir bestraft und müssen zahlen.

 

22.7.2015: top agrar: Spanische Milcherzeuger vor dem Ruin
Die spanischen Milcherzeuger haben nach dem Wegfall der Milchquote alles dafür getan, ihre Betriebe durch eine Steigerung der Produktion den veränderten Rahmenbedingungen anzupassen, erklärte der spanische Bauernverband Asaja. Der rapide Preisverfall innerhalb der letzten Monate führe sie jetzt aber in den Ruin.

Schlechte Zeiten auch für spanische Milcherzeuger. (Bild: Topagrar-Archiv)

Schlechte Zeiten auch für spanische Milcherzeuger. (Bild: Topagrar-Archiv)

Topagrar.com – Lesen Sie mehr auf: http://www.topagrar.com/news/Rind-Rindernews-Spanische-Milcherzeuger-vor-dem-Ruin-2109255.html

22.7.2015: euronews.at: Protestblockaden französischer Bauern weiten sich aus

Trotz der Hilfen, die die Regierung in Paris ihnen zusichert, haben zahlreiche Bauern in Frankreich wieder protestiert. Seit Montag sperren sie mit Traktoren und Barrikaden aus Heuballen immerwieder Autobahnen in Teilen der Normandie.

21.7.2015: nachrichten.at: Molkereien kontern Minister Rupprechter

Landwirtschaftsminister Andrä Rupprechter hat vergangene Woche in den OÖN die Chefs der österreichischen Molkereien heftig kritisiert, sie würden sich zu wenig um Exporte nach China kümmern.

Bild: Reuters

Bild: Reuters

20.7.2015: kleinezeitung.at: Preisverfall: Milchbauern bitten Politik um Krisenhilfe

Der Milchpreis ist innerhalb eines Jahres um ein Viertel gesunken. Wegen Überproduktion in der Ära der Milchquoten muss zudem bald eine Rekordstrafe von 47 Millionen Euro bezahlt werden. Molkereien-Chef sieht Politik gefordert.

20.7.2015 orf.at: 200 Traktoren blockieren Zufahrt zum Mont-Saint-Michel

Aus Protest gegen sinkende Abnahmepreise haben Landwirte in Frankreich die Zufahrtsstraßen zum weltberühmten Klosterberg Mont-Saint-Michel blockiert. Die Bauern versperrten gestern mit ihren Traktoren die beiden größten Landstraßen, die zu dem Touristenmagneten am Ärmelkanal in Nordfrankreich führen, wie der Tourismusverband des Mont-Saint-Michel mitteilte.

15.7.2015 tirol.orf.at: Zillertaler Milchbauern kündigen Tirol Milch

Zillertaler Milchbauern kündigen Tirol Milch
Am Dienstagabend haben Zillertaler Bauern in Zell am Ziller entschieden, ihre Milch ab Juli 2016 einem Vorarlberger Unternehmen zur Verfügung zu stellen. Mit den Zillertaler Bauern wenden sich nicht die ersten von der Tirol Milch ab. Im Herbst 2013 entschieden 175 Wipptaler Bauern, ihre Milch nach Südtirol zu liefern.

15.7.2015 ZDFzoom: Die Macht von Aldi, Edeka & Co. (sehenswert)

Billige Lebensmittel haben Folgen für Verbraucher und auch die Erzeuger. Der Grund: Die Supermärkte und Discounter spielen ihre Marktmacht gnadenlos aus.

ZDFzoom: Die Macht von Edeka, Aldi und Co.

ZDFzoom über das Machtverhältnis zwischen Handel und Lieferanten, fehlende unabhängige Kontrollen sowie die Auswahl und Qualität unserer Lebensmittel.

“Den Lieferanten steht das Wasser bis zum Hals.” ZDF-Doku nimmt die ruinöse Preisdrückerei von #Edeka #Aldi #Lidl #Rewe & Co ins Visier. Auf der Strecke bleiben alle: die Erzeuger, die Tiere, die Umwelt, die Menschen. Und natürlich die Qualität und Vielfalt der Lebensmittel.

14.7.2015 topagrar.com: Österreichs Kleinbauern leiden unter Fall der EU-Milchquote

„Die Produktion hat sich nicht verbilligt, der Milchpreis sinkt aber. Wir haben Stundenlöhne zwischen zwei und fünf Euro in der Milchproduktion und die Prognosen schauen auch düster aus. Im letzten Jahr haben in Österreich pro Tag wieder drei Betriebe zugesperrt. Also mehr als 1.000 Betriebe haben wieder das Handtuch geworfen“, sagte Grünzweil.
IG Milch, A faire Milch, a faire Butter

Das Milchquotenende ist für die sinkenden Milchpreise verantwortlich.

13.7.2015 steiermark.orf.at: Kleinbauern leiden unter Fall der Milchquote

Seit dem Fall der EU-weiten Milchquoten vor dreieinhalb Monaten wird mehr Milch produziert. Die steirischen Kleinbauern klagen nun, dass der Preis weiter falle und sie weniger verdienen.

Kuh Milch Glas Hand

Diskussion um Innerösterreichische Quote entbrannt. © dpa/Bernd Schölzchen

Tirols Milchbauern seien nach dem Wegfall der Milchquote jedenfalls vorbereitet, meinte der Präsident der Landwirtschaftskammer Tirol noch vor wenigen Wochen. Für die Bauern gebe es derzeit nichts mehr zu verdienen, malt nun Hechenberger ein Zustandsbild. „Es muss etwas passieren, lange geht es nicht mehr so weiter.“ Doch nicht das Ende der Milchquote soll für den Preisverfall verantwortlich sein, vielmehr die Debatte darüber. „Und die Verarbeitungsbetriebe in Österreich haben aus Sorge um zu volle Tanks um jeden Preis abgeschlossen.“
30 Cent Bauern Tirol Milch/Berglandmilch

30 Cent erhalten die Bauern von der Tirol Milch/Berglandmilch. Damit können die Erzeugerkosten kaum mehr gedeckt werden.Foto: Böhm

Mega-Farm mit 100.000 Milchkühen in Russland sorgt für Diskussion. Die Kosten für das Projekt mit Namen “Chinesisch-Russischer Exemplarischer Park in der Landwirtschaft” betragen etwa 137 Millionen Euro.
Russland China Milchviehbetrieb mit Molkerei

Russland und China bauen gemeinsam einen riesigen Milchviehbetrieb mit Molkerei. © landpixel

8.7.2015   landwirt.com: Milchpreis sinkt

Elite-Magazin online: Situation am EU-Milchmarkt gefährlich für Produzenten

stol.it- südtirol online: “Kein Käse ohne Milch”: Italienische Bauern protestieren in Rom

Foto: La Presse

topagrar: Europäisches Parlament: EMB: Milchbericht ist ein Kompromiss

neues Deutschland.de: EU-Parlament stimmt für TTIP

Gratisarbeit bei Biobauern voll im Trend – Wwoofen

10.8.2015 ORF-Salzburg: Gratisarbeit auf Biobauernhöfen – in Anlehnung an die Organisation „World wide opportunities on organic farms“ Wwoofen genannt – erfreut sich auch in Salzburg zunehmender Beliebtheit. Freiwillige arbeiten dabei gegen Kost und Logis auf Biobauernhöfen mit – Geld bekommen sie dafür nicht.

Auszeit vom Stress und Interesse für die Landwirtschaft stehen auf der einen Seite, für die Bauern wiederum bedeutet es Entlastung. Der weltweite Trend Wwoofen findet auch in Salzburg immer mehr Anhänger – so etwa auf der Gruberalm in Hintersee (Flachgau).

http://salzburg.orf.at/news/stories/2725761/

Werner Matieschek

Bauer Werner Matieschek: „Wwoofer sind eine enorme Bereicherung“ © ORF

A fairer Preis

Du möchtest, dass die österreichischen Landwirte einen fairen Preis für ihre Produkte erhalten? Dann zahl auch einen fairen Preis für A faire Milch & A faire Butter.

Bildquelle: Herbert Birgmann

Bildquelle: Herbert Birgmann

Milchkrise: IG-Milch fordert nationalen Milchpakt

Angesichts stetig sinkender Milchpreise und dem damit verbundenen Bauernsterben fordert Ewald Grünzweil von der IG-Milch die Drosselung der österreichischen Milchproduktion um ein Drittel und eine eigenständige, österreichische Lösung.

Eine nationale Lösung innerhalb der EU sei auch deshalb möglich, weil die österreichische Milchwirtschaft aufgrund ihrer genossenschaftlichen Strukturen nahe an ein Monopol herankomme, so Grünzweil.

Link zum Video
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Presseaussendung der IG-Milch, 27.7.2015

Enttäuschung bei der IG-Milch über Milchkrisengipfel

Keinerlei Lösungen bieten die Ergebnisse des Milchkrisengipfels in Tirol. Die Spitze von Bauernbund und Landwirtschaftskammer hat gemeinsam mit Bundesminister Rupprechter aus einer falschen Analyse die falschen Schlüsse gezogen.

Die Situation der Milcherzeugerbetriebe in Österreich kann sich nicht bessern durch ein schönes Fest in einem chinesischen Luxus-Hotel oder durch Exportoffensiven. Auch das Ende der Sanktionen gegen Russland bringt keine Lösung auf Sicht. Tatsache ist, dass seit dem Auslaufen der Milchquote die Preise ständig fallen. Österreich produziert mit zu wenigen Betrieben aber zu vielen, zu hoch gezüchteten Kühen, zu viel Milch in einem gesättigten Markt. Jede andere Branche reagiert bei Überschüssen mit einer Drosselung der Produktion. Nur bei der Milch animiert man die Erzeuger bei sinkenden Preisen mehr zu produzieren. „Daher sollten sich auf schnellstem Weg Molkereien und Bauern an einen Tisch setzen, um ein Marktgleichgewicht wiederherzustellen. Eine Drosselung der Produktion tut nicht nur den Bauern gut durch eine Stabilisierung des Preises, sondern wäre auch gesund für die Kühe.“, so Ewald Grünzweil, Obmann der IG-Milch.

 

Rückfragehinweis:

Obmann Ewald Grünzweil
0664/2023869

Obmann der IG-Milch Ewald Grünzweil

Obmann der IG-Milch Ewald Grünzweil

 

TTIP Lobbykarussell

Bildquelle: www.foeeurope.org

Bildquelle: www.foeeurope.org

Nur Monate nach seinem Abgang wechselt Ex-Handelskommissar Karel de Gucht, der TTIP gestartet hat, die Seiten, seine Führungskräfte ebenso.

In Brüssel läuft die zehnte Verhandlungsrunde zum Freihandelsabkommen TTIP. Anstelle der üblichen Leaks von Teilen des Vertragstexts dominieren diesmal aufwändige Dokumentationen zum Lobbyisten-Umfeld der Gespräche die Kritik. Die detaillierte Aufstellung der Kontakte von Mitgliedern der EU-Handelskommission durch die Nichtregierungsorganisation “Corporate Europe Observatory” (CEO) gibt Einblicke in die Lobby-Aktivitäten seit den Anfängen von TTIP im Jahr 2012.

Hier geht es zum vollständigen Bericht: ttip-lobbykarussell

 

Faironikas dabei bei österreichischen Radrundfahrt

Unsere Faironikas sind live mit dabei gewesen bei der österreichischen Radrundfahrt. In der Minute 20:50 und 21:30 sind sie zu sehen. Ein großes Danke an Hollaus Hannes, der uns den Hinweis auf den Livestream gegeben hat. Hier Link.

Cycling / Radsport / Deutsche Meisterschaft - Strasse - Maenner / 28.06.2015

Unsere Faironika als Hochzeitsgeschenk

Das Brautpaar Elisabeth & Christian Millecker freute über ihr Hochzeitsgeschenk: eine “Faironika”

Wir wünschen viel Freude damit und alles Gute für den weiteren gemeinsamen Lebensweg!!!LisaMilli Hochzeitsfoto Fairo groß

 

A faire Butter

Gestärkt in den Tag gehen mit A faire Butter und den Waldviertlern.

AfB mit Waldviertler

Sponsoring Faustball Event – Landesschulmeisterschaften

Unsere Sitzbankfaironika war sehr beliebt bei den jungen FaustballspielerInnen in Zwettl an der Rodl. Jede/r Gewinnerin/er erhielt weiters einen Liter erfrischende A faire Milch. Weiter Bilder: Dropbox, LMS-Onedrive

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Medienberichte

06.7.2015, Schweizerbauer.ch: Ignoranz kostet vielen Bauern Existenz


02.07.2015, BDM: Berliner Brandbrief an Schmidt übergeben

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27.6.2015, Top agrar: Milchmenge: Holland und Polen geben Gas

Nach dem Ende der Milchquote legen die Niederlande und Polen in der Milchanlieferung kräftig zu.

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Foto: ZMB


25.6.2015, DLZ.agrarheute: Österreich: AMA soll zum Hilfsorgan des BVwG werden

In einer Nacht-und-Nebel-Aktion und sogar ohne dem sonst üblichen vorherigem Gesetzesbegutachtungsverfahren soll die AMA mittels Novellierung des Marktordnungsgesetzes (MOG) in den AMA-Bescheid-Beschwerdeverfahren zum Hilfsorgan des neuen Bundesvewaltungsgericht (BVwG) werden. Ein laut Juristen bedenkliches Vorgehen.
Unterschiedliche Vor-Ort-Kontrolleure der Agrarmarkt Austria (AMA) messen auf ein und derselben Alm weiter unterschiedliche Flächenausmaße ein in einem Rechtsstaat an sich schon unhaltbarer Zustand.

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© landpixel


 23.6.2015, Krone Steiermark: Qualitätsmilch als Ramsch-Ware

Noch im März fieberten viele heimische Bauern dem Ende der Milchquote und einem uneingeschränkten Markt entgegen. Nicht einmal drei Monate später die herbe Ernüchterung: Der Druck, am internationalen Markt zu bestehen, ist für die steirischen Landwirte enorm, die Preise rasseln zusehends in den Keller. “Ohne meiner Forstwirtschaft und den Fremdenzimmern könnt’ ich zusperren”, sagt Milchbauer Herbert Kammerhofer aus Aflenz. Die Berglandmilch kündigte als eine der ersten Molkereien dieser Tage an, per 1. Juli unter die 30-Cent-Grenze zu gehen.

Foto: dpa/Roland Weihrauch (Symbolbild)

21.6.2015, Tiroler Tageszeitung: „Die Preise sind beschämend“ 

Tirols Milchbauern seien nach dem Wegfall der Milchquote jedenfalls vorbereitet, meinte der Präsident der Landwirtschaftskammer Tirol noch vor wenigen Wochen. Jetzt herrscht Frust und Sorge:„Auf Dauer wird es in Tirol keine Milchproduktion mehr zum Weltmarktpreis geben.“ so Hechenberger. Geringe Einnahmen, enormer Aufwand: Lohnt es sich überhaupt noch, in Tirol Bauer zu sein? Weitere werden aufgeben, dabei greifen Konsumenten gern auf regionale…

 © iStock

22.5.2015, Stuttgarter Zeitung: Deutschland: Milchproduktion wächst weltweit

Mehr Milch und weniger Weidegang. Die weltweite Milchproduktion werde mit einem Strukturwandel hin zu größeren Betrieben mit höheren Milchleistungen je Tier und mit weniger Weidegang verbunden sein, sagte der Präsident des Thünen-Instituts in Braunschweig. Er appellierte an die Landwirte, die aus dem internationalen Wettbewerb hervorgehenden Produktionssysteme nicht automatisch auch als gut im Sinne des Tierwohls zu rechtfertigen. Erfolgversprechender sei es, gemeinsam mit der Gesellschaft zu erörtern, in welche Richtung sich die Tierhaltung entwickeln solle.
 Foto: Karl-Josef Hildenbrand

A faire Milch Dressen

A faire Milch Dressen Übergabe am 14.06.2015 an U15 Neustadtl. Danke an Lienbacher Wolfgang und Üblacker Reinhard für die Organisation.

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EMB Pressemitteilung: Zweite Europäische Faire Milch Konferenz

Zweite Europäische Faire Milch Konferenz in Montichiari ehrt Verdienste um nachhaltige Landwirtschaft

Französischer Europaabgeordneter Dantin erhält „Goldene Faironika“

(Montichiari, 23.6.2015) Auf Einladung der APL della Pianura Padana und des European Milk Board (EMB) findet heute im norditalienischen Montichiari die zweite Europäische Faire Milch Konferenz statt. Dabei wird der französische Europaabgeordnete Michel Dantin für seinen politischen Einsatz im Sinn einer nachhaltigen und fairen Lebensmittelproduktion mit der Goldenen Faironika 2015 ausgezeichnet. Weitere Preise gehen an die Landwirte Adrien Lefèvre (Nordfrankreich) und Antonella Viola (Italien) für ihr großes Engagement für faire Erzeugerbedingungen, sowie an den italienischen Agrarminister Maurizio Martina. Weiterlesen

Einladung: Konferenz zu Ökologischer Landwirtschaft – 29.06.15

Wir laden Sie herzlich ein zur Konferenz “Ökologische Landwirtschaft – Wissenschaftliche Perspektiven zur Pestizidreduktion und politische Strategien” am 29. Juni 2015 im Europahaus Wien. Die Moderation übernimmt Mag.a Anna Masoner (Ö1-Wissenschaftsredaktion).

Greenpeace setzt sich für eine bienenfreundliche und ökologische Landwirtschaft ein. Doch was brauchen Landwirtinnen und Landwirte um ökologisch produzieren zu können? Wir möchten mit Ihnen darüber diskutieren, welche Barrieren noch bestehen und welche Veränderungen nötig sind, um diese zu überwinden. Hierbei sollen politische und gesellschaftliche Rahmenbedingungen besprochen sowie wissenschaftliche Erkenntnisse zur Pestizidreduktion vorgestellt werden.

Wann: 29.06.2015, 10:00-14:00 Uhr
Wo: Europahaus Wien (Linzer Straße 429, 1140 Wien)

Nähere Infos zum Programm und Anmeldung können Sie unter folgendem Link abrufen: www.greenpeace.org Ökologische Landwirtschaft

Ende der Milchquote – Auswirkungen und Gegenentwürfe

 Zum Nachhören: http://cba.fro.at/289959

Im Gespräch mit Ewald Grünzweil von der IG Milch geht Radio Helsinki den möglichen Auswirkungendes Endes der Milchquote in der EU nach. Es ist zu befürchten, dass einerseits die kleinbäuerlichen Milchbetriebe innerhalb Europas durch hoch-industrialisierte Betriebe verdrängt werden, aber auch, dass die Exporte – insbesondere Milchpulver – die lokalen Märkte in Entwicklungsländern überschwemmen werden. Wir wollen in dieser Sendung aber auch Gegenentwürfe zur derzeitigen Liberalisierungs- und Wachsen-Oder-Weichen-Politik diskutieren, die kleinbäuerliche Strukturen weltweit sichern würden.

Obmann Ewald Grünzweil

Obmann Ewald Grünzweil

Medienberichte

2.6.2015: Kleine Zeitung: Bauern beklagen zu niedrige Preise

2.6.2015: Kronen Zeitung: “Tag der Milch”: Bauern beklagen zu niedrige Preise

2.6.2015: Salzburger Nachrichten: Wenig Freude am “Tag der Milch”: Bauern beklagen Preisgestaltung

A faire Butter Abonnent werden

Du kannst jetzt A faire Butter Abonnent werden.

Nähere Infos: Download ButteraboA faire Bio-Butter

 

Katerstimmung bei den österreichischen MilcherzeugerInnen am Weltmilchtag

Entgegen den Beteuerungen von Landwirtschaftskammer und Bauernbund gibt es nach dem Abschaffen der Quote große Probleme am Milchmarkt. Sowohl Lebensmittelhandel, wie auch mehrere Molkereien haben Preissenkungen durchgeführt und mit dem Überangebot am Markt begründet. „Dies ist die logische Konsequenz, wie von uns vorhergesagt, wenn keine vernünftige Nachfolgeregelung  nach dem Milchquotenende installiert wird. Ohne Rücksicht auf Märkte nur die Produktion zu erhöhen, führt unweigerlich zur Vernichtung der bäuerlichen Milchwirtschaft.“, so Ewald Grünzweil, Obmann der IG-Milch. „Das von uns vorgeschlagene Modell zum Schutz der grünlandbasierten Milchproduktion ist ohne Alternative und findet auch die Zustimmung der Gesellschaft. Eine weitere Erhöhung der Milchproduktion und Vergrößerung der Tierbestände führt uns in eine Sackgasse, gefährdet den ländlichen Raum und verschlechtert die Milchqualität. Die ganze Branche ist gefordert rasch zu reagieren und für eine schnelle Umsetzung eines zukunftsträchtigen Milchpaktes zu sorgen.“

Der „Faire-Milchpreis-Österreich-Pakt“ wurde am 31. März, zum Auslaufen der Milchquote, von der IG-Milch in Wien präsentiert. Dabei wird eine Branchenvereinbarung gefordert, die jedem Milcherzeuger für die ersten 66.666 Liter Milch einen Milchpreis von 50 Cent netto für konventionelle Milch und 60 Cent netto für Bio-Milch garantiert. „Dies würde dem Strukturwandel entgegenwirken, die Mengen begrenzen und die ländlichen Räume in Funktion halten“, so Grünzweil.
Demonstration für Milchpreis Wien

Jugend- und Missionsfest 2015 in Wilhering – Faironika war auch dabei

Am 9. Mai 2015 fand in Wilhering das Jugend- und Missionsfest statt. Unserer Faironika war mit dabei:

Missio15_0125 Missionsfest Wilhering

 

 

weitere Bilder findet ihr unter: Missionsfest Wilhering 2015

 

 

 

Filmtipp am Samstag, 9.5.2015, “Land und Leute”

ORF-Landwirtschaftsmagazin “Land und Leute” am Samstag, 9. Mai 2015 um 16.30 Uhr in ORF 2

Es geht unter anderem um: Milch fürs Ausland

Durch den Wegfall der Milchquotenregelung werden Österreichs Milchbauern in Zukunft einen Großteil ihrer zu 100% gentechnikfreien Milcherträge exportieren.

Und so wird wahrscheinlich auch schon in China Milch aus “Austria” getrunken werden.

 

Etzner Faironika entlaufen – Hinweise erbeten

Katharina Prinz aus Zwettl, Tips Redaktion:
ETZEN. In der Nacht von Donnerstag den 9. April, auf Freitag den 10. April, ist außerhalb des Ortsgebietes Etzen (vis à vis der Kreuzung in Richtung Kirchbach) eine Kuh entwischt. Konkret handelt es sich um die lebensgroße Faire-Milch-Kuh “Faironika”, deren Verschwinden erstmals Freitag Früh entdeckt wurde. Mit einem Gewicht von etwa 60 Kilogramm und einer stattlichen Maße von 260×140 Centimetern bedarf es wahrscheinlich zwei Personen, um diese zu entwenden.

Der Besitzer ruft die Verantwortlichen auf, “die Etzner Faironika” wieder an ihren rechtmäßigen Platz zu bringen. Hinweise dazu bitte an k.prinz@tips.at.


Die Etzner Faironika ist spurlos verschwunden, Hinweise erbeten.      Foto: Archivbild- IG-Milch.

Medienberichte

Radiosendung auf Ö1 vom 5.5.2015 zum Nachhören (bis 12.5.2015)
Thema: Bauernhof sperrt zu. Wenn Landwirtschaft zu Ende geht.

Gestaltung: Nadja Kwapil. Moderation und Redaktion: Xaver Forthuber

 

Auszug aus einer Presseaussendung vom Pressedienst der Parlamentsdirektion

Auslaufen der Milchquote: Regierungsparteien vertagen Maßnahmenpaket der Opposition

Das Aus für die Milchquote ruft nun die Oppositionsparteien auf den Plan. In einem gemeinsamen Entschließungsantrag (1047/A(E)) legten Grüne, Freiheitliche, NEOS und Team Stronach dem Ausschuss ein Maßnahmenpaket vor, das nach heftiger Debatte letztlich mit den Stimmen der Regierungsparteien vertagt wurde. Gefordert wird darin u.a. eine Branchenvereinbarung, die jedem Milcherzeuger für die ersten 65.000 Liter Milch einen garantierten Mindestpreis gewährleistet, der sich an einer Vollkostenrechnung und an nachvollziehbaren Qualitätsparametern orientiert. Für die darüber hinausgehende Milchmenge pro Betrieb sollte eine freie Preisvereinbarung auf Basis der Milchmarktlage und der Qualitätsparameter zulässig sein. Zudem regen die vier Oppositionsparteien an, im Rahmen einer österreichischen Milchstrategie den Wachstumsmarkt für Bio-Milchprodukte speziell für mittlere und kleinere Betriebe attraktiv zu gestalten und regionale Molkereien im privaten und genossenschaftlichen Sektor entsprechend zu bevorzugen.

Auf wenig Verständnis seitens der ÖVP stieß vor allem die Forderung nach einem Mindestpreis für die ersten 65.000 Liter Milch. Dies sei “wirtschaftlicher Unsinn” und würde zum Ruin der Molkereien führen, wandte Norbert Sieber (V) ein und warnte zudem vor einer Abwanderung der starken milchverarbeitenden Betriebe ins Ausland.

“Wachsen oder Weichen” sei die falsche Strategie, erwiderte FPÖ-Agrarsprecher Harald Jannach und warf ebenso wie Josef Schellhorn von den NEOS der Regierung vor, die Interessen der Molkereien und nicht jene der kleinen Milchbetriebe zu vertreten. Seine heftige Kritik an den Genossenschaften teilten dabei auch Wolfgang Pirklhuber (G) und Leopold Steinbichler (T). Der Grünen-Agrarsprecher forderte zudem Transparenz und einen Branchenverband für die Milchbetriebe und sprach sich im Übrigen dafür aus, die Milchproblematik in einem Unterausschuss unter Beiziehung von Fachleuten zu diskutieren. Ein diesbezüglicher Antrag der Grünen fand allerdings keine Mehrheit. Steinbichler wiederum schloss aus den Aussagen Siebers, die ÖVP habe die kleinen Milchbetriebe schon abgeschrieben. Die Erzeugung der Milchbauern allein reiche heute nicht mehr aus, konterte ÖVP-Mandatar Franz Eßl und gab zu bedenken, entscheidend sei die Verarbeitung der Milch zu einem hochwertigen Veredelungsprodukt.

Landwirtschaftsminister Andrä Rupprechter erläuterte den Ausschussmitgliedern das aus seiner Sicht gute Sechs-Punkte-Programm zur Hilfe für BäuerInnen in benachteiligten Gebieten, zur weiteren Professionalisierung der Produktion und Veredelung sowie zur Förderung von Investitionen, insbesondere in die Qualitätsproduktion und Maßnahmen zur Unterstützung von HofübernehmerInnen und zur Erschließung neuer Märkte. An dieser Stelle informierte Rupprechter über Milchpulverexporte nach China und Käselieferungen nach Ostasien.

Wein, Milch und Fleisch sind zentrale Themen des Berichts: der gesamte Bericht

Deutschland: Trinkmilch-Abschlüsse um 4 bis 5 Cent runter: Bericht auf top.agrar am 30.4.2015

Aus der BDM-Mitglieder-Info: Milchmarkt: erste Kontraktabschlüsse für die weiße Linie vom 30.4.2015

Wie der Multimillionär zum Bauern wird und Äcker und Wälder einheimst: Bericht in OÖN am 2.4.2015

Burn-out der Bauern: Bericht von Tanja Busse auf www.freitag.de

A faire Milch Automat

Im Diözesanhaus in Linz steht dieser tolle Kühlschrank: dort ist ab sofort A faire Milch, A faire Butter und A faire Bio-Butter erhältlich!

A faire Milch und Butter KühlschrankKühlschrank3

TTIP Aktionen

Wien

https://youtu.be/NtN9VkVVCOQ

www.krone.at

https://www.youtube.com/watch?v=PbVSlJwIBoY

https://www.youtube.com/watch?v=RTDnJf7e6ps

http://www.ots-video.at/v/massenproteste-gegen-ttip/

Linz

Bilder zur Aktion in Linz

https://www.tips.at/news/linz/wirtschaft-politik/313321-proteste-gegen-ttip-tisa-und-ceta-in-linz

http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/Tausende-demonstrierten-gegen-Freihandelsabkommen-TTIP;art4,1754300
Salzburg

http://www.fmt-pictures.at/bericht.php?bericht_id=4454

Salzburger Nachrichten

https://www.youtube.com/watch?v=NYOsz2f7TKc

salzburg24.at

 

TTIP: Österreichs Bauern droht US-Importflut

Zum Artikel auf derstandard.at: Hier klicken

 

 

TTIP Veranstaltung in Pram

TTIP Veranstaltung der Ortsbauernschaft in Pram. Nähere Infos: Hier: TTIP in Pram,23.4.15

Regionalität als Chance am liberalen Markt

Bericht in den Pinzgauer Nachrichten:

Pinzgauer Nachrichten Pinzgauer Nachrichten2

 

18.4.2015 globaler Aktionstag gegen TTIP, …!

Am 18. April 2015 findet ein globaler Aktionstag gegen TTIP, CETA, TiSA und TPP statt!

Näheres unter www.ttip-stoppen.at

TTIP und Co zerstören die bäuerliche Landwirtschaft

Filmreihe Hunger.Macht.Profite

Die Filmtage Hunger.Macht.Profite.7 zeigen noch im April 2015 österreichweit Filme über unser Agrar- und Ernährungssystem, mit dem Ziel Ungerechtigkeiten und Profiteure der industriellen Landwirtschaft aufzuzeigen. Unter anderem werden hier Ewald Grünzweil, Ernst Halbmayr, Fritz Gillinger und Clemens Staudinger zu Wort kommen.

Termine:

Kino im Kesselhaus Krems, Mi, 08.04.2015, 18:30
Filmgespräch mit: Ernst Halbmayr, IG-Milch. Clemens Staudinger, Schwarzbuch Raiffeisen

Kino Kirchdorf, Do, 09.04.2015, 19:30
Filmgespräch mit: Ewald Grünzweil, IG-Milch. Judith Moser-Hofstadler, ÖBV-Via Campesina Austria

Spielboden Dornbirn, Di, 21.04.2015, 19:30
Filmgespräch mit: Jürgen Burtscher, Milchbauer, Bauernstammtisch Großwalsertal Christoph Kirchengast, Regio Vorderland-Feldkirch
In den Filmgesprächen werden dem Wachstumswahn regionale Alternativen entgegengestellt und über Widerstand und Handlungsmöglichkeiten diskutiert. Die Veränderung der Machtverhältnisse ist Grundvoraussetzung für ein demokratisches Agrar- und Lebensmittelsystem, in welchem das Menschenrecht auf Nahrung und Ernährungssouveränität verwirklicht ist.

Die Veranstalter geben folgenden Appell: seht Euch die Filme an, redet mit, bildet Euch eine Meinung, erzählt weiter, was Ihr gehört und gesehen habt und werdet selbst aktiv. Hunger.Macht.Profite. ist eine Veranstaltungsreihe von FIAN Österreich, ÖBV-Via Campesina Austria, normale.at und AgrarAttac. http://www.hungermachtprofite.at/

Aktuell dazu ein Beitrag im ORF vom 7.4.2015 in heute – konkret: Hunger.Macht.Profite

Berichte zur Wien-Aktion

Es entbrennen hitzige Diskussionen um die Konsequenzen der Abschaffung der Milchquote:

4.4.2015: Milchquote fällt EU-weit mit dem 1.April

1.4.2015: Bericht im Standard

2.4.2015 – Gastkommentar von Mag. Judith Moser-Hofstadler: diepresse.com: Ende der Milchquote: Was eine Bäuerin dazu zu sagen hat

Fernsehbeitrag: w24.at.: Bauern demonstrieren mit Milchsee

ORF-Berichte zur Wien-Aktion:

weitere Berichte:

 

Neueste Berichte aus Wien

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ORF.at: Milchdemo auf dem Ring

Neueste Bilder und Berichte der IG-Milch Aktion in Wien: oe24.at
Bildquelle: (c) http://www.oe24.at/oesterreich/chronik/wien/Bauern-Demo-und-Ring-Sperre-Chaos-in-Wien/182748511

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IG-ler bereits in Wien!

ORF Fernseh-Bericht!

Heute, 31.3.2015, ein Wendetag für die österreichischen Milchbäuerinnen und Milchbauern und wir die IG-Milch setzen ein Zeichen.

DANKE an ALLE die sich daran beteiligen und beteiligt haben!

Ihr seid Team IG-Milch, wir sind Team IG-Milch!

von Mosti 31.3.15

Kurier: Manche werden aus Produktion von Milch aussteigen müssen

Salzburger Fenster: Protestaktion vor dem Parlament: Bauern begraben die Milchquote

ORF Salzburg Berichterstattung “Ende der Milchquote“: Link zum Artikel: http://salzburg.orf.at/news/stories/2698178/

Fall der Milchquote: Sorgen und Hoffnungen: Bedrohung der bäuerlichen Klein- und Mittelbetriebe. Politik weißt auf gewinnbringende Märkte. Arikel auf: de.blasting.news.com

Kommt alle zahlreich nach Wien!!

Ausführliche Beschreibung hier.

Das Abschaffen der Quotenregelung ist ein Faktum, das wir akzeptieren dürfen. Da dies eine absolute Zeitenwende darstellt, dürfen wir das mit einer großen Aktion sichtbar machen. Kommt mit Traktoren und präparierten Anhängern nach Wien.

Treffpunkt: vorm Parlament in Wien
Datum: Dienstag, 31. März 2015
Uhrzeit: 10 Uhr

Es wird in Wien auch unsere Strategie für die Zeit nach dem Quotenende präsentiert. Nähere Infos zu Treffpunkten usw. beim Ansprechpartner oder im IG-Milch Büro.

Radiointerview mit Ewald Grünzweil

Radio Steiermark berichtete am Freitag den 13.3.2015 über den Milchquotenende. Dabei gab Obmann Ewald Grünzweil ein Statement ab.

Link zum Bericht

Link zum Interview

Zitat von Paul Claudel

Bildquelle: Facebook (TTIP Aktionsbündnis-Österreich)

Bildquelle: Facebook (TTIP Aktionsbündnis-Österreich)

Ende der Milchquote-Anfang der Solidarität?

Am 1. April ist es also soweit, nach 37 Jahren Milchquotensystem in Österreich, wird die Produktion freigegeben. Mit der Liberalisierung der Märkte setzt sich das Interesse des Industriekapitals gegen das Interesse einer nachhaltigen Landwirtschaft durch. Dies ist ein weiterer Beweis, dass die Politiker nicht das Wohl Ihrer Bürgerinnen und Bürger im Auge haben, sondern die Vollstrecker von Konzerninteressen sind.

Es gibt Ökonomen die behaupten, dass der freie Markt dazu führt, dass sich die Besseren gegen die Schwächeren durchsetzen und das in Summe zu mehr Wirtschaftsleistung und Gerechtigkeit führt, das wird aber in der Milchwirtschaft nicht funktionieren.

Der Traum der wachstumswilligen Betriebe, dass mit dem Auslaufen der Quote dieses Wachsen leistbar wird, wird zu einem Bumerang werden. Das Geld das man früher in Quotenkauf investieren musste, wird mehrfach mit sinkenden Milchpreisen, aufwendigerem Futterzukauf und höheren Pachtpreisen verbraucht werden. In der Landwirtschaft wird sich nicht der durchsetzen, der am besten, gerechtesten, nachhaltigsten und umsichtigsten seinen Betrieb führt, sondern das Gegenteil wird der Fall sein. Das Kommando werden die übernehmen, die sich und ihre Familien am meisten ausbeuten, die mit überhöhten Pachtpreisen den Grund an sich binden, die mit allen erlaubten und unerlaubten Mitteln die Produktion intensivieren und sich damit in große Abhängigkeiten treiben lassen.

Man muss befürchten, dass es zu einem Hauen und Stechen zwischen Groß und Klein, zwischen nachhaltig und ausbeuterisch und zwischen besonnen und halsbrecherisch führt. Dieser Weg wird mit Fördermodellen (Investitionsförderung) dem landwirtschaftlichen Ausbildungssystem (Ich will ein Großer sein) und Regeln der Verarbeitungsbetriebe (schlechterer Milchpreis für kleine LieferantInnen, Hofabholung erst ab einer gewissen Menge Milch…) gefördert und unterstützt.

In weiterer Folge führt dies zu mehr Konflikten innerhalb der Bauernschaft und auch zu mehr gesellschaftlichen Konflikten, da sich immer mehr KonsumentInnen für die Landwirtschaft interessieren und die Akzeptanz für diese Form der Landwirtschaft deutlich geringer wird.
Da der Markt jetzt schon mehr als gesättigt ist, wird die zu erwartende Mehrproduktion praktisch zur Gänze mit Subventionen in der dritten Welt landen und die dort heimische Produktion gefährden oder vernichten.
Es liegt an uns, dieser Entwicklung entgegenzutreten und einen anderen Weg zu gehen. Heini Staudinger nannte das im letzten „brennstoff“ Lebensraumpflege. Das heißt wir sind gefordert, andere Systeme zu entwickeln und umzusetzen.

Der Schutz für den bäuerlichen Betrieb, für ein erfülltes Leben, für Akzeptanz, für ein gutes Miteinander in der Gesellschaft ist nicht Wachsen oder Weichen, sondern Solidarität mit den BerufskollegInnen und mit den KonsumentInnen.

IG-Milch

Bildquelle: Facebook (Klagt nicht, kämpft)

Bildquelle: Facebook (Klagt nicht, kämpft)

 

Filmreihe Hunger.Macht.Profite mit IG-Milch

Milchrebellen_03Die Filmtage Hunger.Macht.Profite.7 zeigen im März und April 2015 österreichweit Filme über unser Agrar- und Ernährungssystem, mit dem Ziel Ungerechtigkeiten und Profiteure der industriellen Landwirtschaft aufzuzeigen. Unter anderem werden hier Ewald Grünzweil, Ernst Halbmayr, Fritz Gillinger und Clemens Staudinger zu Wort kommen.

Bereits bekannte Termine:

Top Kino Wien, Sa, 14.03.2015, 19:00
Filmgespräch mit: Ernst Halbmayr, IG-Milch. Ludwig Rumetshofer, ÖBV-Via Campesina Austria

Kino im Kesselhaus Krems, Mi, 08.04.2015, 18:30
Filmgespräch mit: Ernst Halbmayr, IG-Milch. Clemens Staudinger, Schwarzbuch Raiffeisen

Kino Kirchdorf, Do, 09.04.2015, 19:30
Filmgespräch mit: Ewald Grünzweil, IG-Milch. Judith Moser-Hofstadler, ÖBV-Via Campesina Austria

Spielboden Dornbirn, Di, 21.04.2015, 19:30
Filmgespräch mit: Jürgen Burtscher, Milchbauer, Bauernstammtisch Großwalsertal Christoph Kirchengast, Regio Vorderland-Feldkirch
In den Filmgesprächen werden dem Wachstumswahn regionale Alternativen entgegengestellt und über Widerstand und Handlungsmöglichkeiten diskutiert. Die Veränderung der Machtverhältnisse ist Grundvoraussetzung für ein demokratisches Agrar- und Lebensmittelsystem, in welchem das Menschenrecht auf Nahrung und Ernährungssouveränität verwirklicht ist.

Die Veranstalter geben folgenden Appell: seht Euch die Filme an, redet mit, bildet Euch eine Meinung, erzählt weiter, was Ihr gehört und gesehen habt und werdet selbst aktiv. Hunger.Macht.Profite. ist eine Veranstaltungsreihe von FIAN Österreich, ÖBV-Via Campesina Austria, normale.at und AgrarAttac. http://www.hungermachtprofite.at/

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MVP-Marktverantwortungsprogramm

Ein Film zum MVP – dem Marktverantwortungsprogramm. Dieses Programm soll helfen, Krisen vorherzusehen und zu vermeiden.

Link zum Video

Video zu Whes-Aktion in Wien

Gegen eine Agrarpolitik, die auf Exportförderung, Überschussproduktion, Import von gentechnisch manipulierten Futtermitteln und “Wachsen und Weichen” setzt und damit den Verlust der Biodiversität, die Abhängigkeit der Landwirtschaft vom Pestizideinsatz, Landgrabbing im Globalen Süden, Höfesterben etc. in Kauf nimmt. Die Plattform “Wir haben es satt!” ist eine Initiative von Umwelt-, entwicklungspolitischen, Menschenrechts- und bäuerlichen Organisationen sowie sozialen Bewegungen.

Link zu Youtube Video

Wintertagung 2015 mit Rupprechter

Frage eines 21-jährigen zur Sinnhaftigkeit der Förder- und Investitionsprogramme und sich berechtigt Sorgen um Junglandwirte, Frauen, Kinder und 15 bis 30 ha-Betriebe macht.

http://youtu.be/W0T49Ix7b8M?t=4m1s

Bewusst-seins-Wandel am Bauernhof

Die Ortsbauernschaft Oberwang lädt ein zur Veranstaltung am Samstag, 28.2.2015 8.30-16.30 Uhr im Gasthaus “Zum fidelen Bauern”, Grossenschwandt 31, 4882 Oberwang. Näheres siehe Download.

Thema: “Bewusst-seins-Wandel am Bauernhof”

Referenten sind August Helm (Bio-Bauer,Firma Lekra) und Andreas Hirschegger (Waldpädagoge, Forstwirt, Bewusstseinsarbeit)

Bewusst -seins- Wandel am Bauernhof

Infoabend in Vöcklamarkt

Download Einladung

Informationsabend zu TTIP, CETA, TiSA – Wer wird von diesen Freihandelsabkommen profitieren? mit TTIP-Expertin Irmi Salzer (ÖBV-Via Campesina Österreich)

Donnerstag, 26. Februar 2015, 19.30, Vöcklamarkt, Gasthaus Fellner

Unsere hohen Standards in der Tierhaltung, Pflanzenproduktion und der Lebensmittelverarbeitung, lang erkämpfte ArbeitnehmerInnenrechte, soziale Standards, kommunale Daseinsvorsorge etc. werden in den Verhandlungen thematisiert und laufen Gefahr, Konzerninteressen zum Opfer zu fallen. TTIP, CETA und TiSA werden jede/n von uns betreffen und auch unser demokratisches System massiv verändern.

Veranstalterin und Kontakt: Österreichische  Berg- und Kleinbäuer_Innen Vereinigung www.viacampesina.at 

Filmtipp für 24.2.2015 Abend

Beamte aus den drei Institutionen IWF, EZB und Europäischer Kommission – der Troika – agieren ohne parlamentarische Kontrolle. Sie zwingen Staaten zu Sparmaßnahmen, die das soziale Gefüge gefährden und tief in das Leben von Millionen Menschen eingreifen. Harald Schumann reist nach Irland, Griechenland, Portugal, Zypern, Brüssel und in die USA, und befragt Minister, Ökonomen, Anwälte, Bänker, Betroffene. 24.2.2015 ab 21.50 auf ARTE.

Macht ohne Kontrolle – Die Troika

Besser statt mehr! Der Irrsinn des Wirtschaftswachstums

Link zum Video

Unsere Faironika im Einsatz

Bei einer Schulung der FF-Gratkorn mit Tierarzt Dr. Kalcher kam unsere Faironika zur Vorführung einer Kuhbergung zum Einsatz.

S S S S S S

 

Filmreihe “Hunger.Macht.Profite”

Die Filmtage Hunger.Macht.Profite.7 zeigen im März und April 2015 österreichweit Filme über unser Agrar- und Ernährungssystem, mit dem Ziel Ungerechtigkeiten und Profiteure der industriellen Landwirtschaft aufzuzeigen. Unter anderem werden hier Ernst Halbmayr, Fritz Gillinger und Clemens Staudinger zu Wort kommen.
In den Filmgesprächen werden dem Wachstumswahn regionale Alternativen entgegengestellt und über Widerstand und Handlungsmöglichkeiten diskutiert. Die Veränderung der Machtverhältnisse ist Grundvoraussetzung für ein demokratisches Agrar- und Lebensmittelsystem, in welchem das Menschenrecht auf Nahrung und Ernährungssouveränität verwirklicht ist.

Die Veranstalter geben folgenden Appell: seht Euch die Filme an, redet mit, bildet Euch eine Meinung, erzählt weiter, was Ihr gehört und gesehen habt und werdet selbst aktiv. Hunger.Macht.Profite. ist eine Veranstaltungsreihe von FIAN Österreich, ÖBV-Via Campesina Austria, normale.at und AgrarAttac. http://www.hungermachtprofite.at/
Hunger.macht.Profite

Leserbrief zu TTIP

Leserbrief Mitmasser Manfred

Medienberichte

Kleine Zeitung schreibt:”Milch bleibt das weiße Gold der EU”.
Was da beim Raiffeisen-Agrarsymbosium so alles “empfohlen” wird.

Langlaufevent mit Faironika

Hinweis: Foto: www.was-tuat-si.at

Hinweis: Foto: www.was-tuat-si.at

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“Man sollte die Landwirtschaft vom Freihandel ausnehmen”

Bericht in Bernerzeitung.ch

Fotos von Whes Aktion

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Einladung zu Filmtage von ATTAC: “Wer rettet wen?”

Attac lädt zu folgenden Veranstaltungen ein: Link zur Einladung

Katsdorf | 11.02.2015, 20.00 Uhr
Lichtspiele Katsdorf, Gemeindeplatz 1, 4223 Katsdorf
Kooperation mit Attac Unteres Mühlviertel

Linz | 11.02.2015, 20.00 Uhr
Moviemento Linz, Graben 30, 4020 Linz
Kooperation mit Attac Oberösterreich

Link zu Homepage