Medienberichte

25.10.2018: servus.tv: Österreich verliert seine Milchbauern
Pro Tag sperren im Schnitt neun Bauern ihre Milchproduktion in Österreich zu. Servus TV spricht mit Bernhard Keplinger, der um seine Existenz kämpft. Facebook

9.11.2018: landwirt.com: Das wahre Leben der Bergbauern
Ihre Höfe liegen auf über 1.000 Meter Seehöhe, die ebenen Flächen sind begrenzt und sie haben meist zwei Berufe: die Bergbauern. In Osttirol stehen sie nun vor einem Problem.

8.11.2018: br.de: Die Macht der Agrarlobby: Lehrstück über europäische Lobbystrukturen

Die Diskussion um Glyphosat findet kein Ende. Vielleicht auch deshalb, weil im Hintergrund Lobbyisten eifrig die Interessen landwirtschaftlicher Massenproduktion verteidigen.

 

3.11.2018: krone.at: Droht den steirischen Landwirten das Ende?
Royer: „Wir befinden uns in diversen Bereichen völlig auf dem Holzweg, vor allem wenn wir immer noch glauben, mit Masse punkten zu können und in diese Richtung arbeiten…”

 

Medienberichte

25.10.2018: servus.tv: Österreich verliert seine Milchbauern
Pro Tag sperren im Schnitt neun Bauern ihre Milchproduktion in Österreich zu. Servus TV spricht mit Bernhard Keplinger, der um seine Existenz kämpft. Facebook

10.10.2018: kleinezeitung.at: Kritischer Blick auf die Lage der Milchbauern
Bernd Kaufmann, Milchbauer aus Trofaiach, befürchtet, dass neue Auflagen für die Viehhaltung Bauern die Existenz kosten könnten.

Weiterlesen

Filmtipps

Am 15.10.2018 ging es im Themenmontag auf ORF III um das Thema “MILCH”:

Film “System Milch”: Das Verhältnis zwischen Menschen, Tieren und der Milch hat sich radikal verändert. Heute ist Milch nicht nur in Europa sondern auch in China angesagter denn je und ein Riesengeschäft. Aus dem einst romantisierten, unschuldig anmutenden Naturprodukt ist ein global vermarktetes Industrieprodukt geworden. Für die Top-Player im Markt geht es um Milliardensummen.
noch bis 22.10.2018 zu sehen

Film “Milch – ein Glaubenskrieg”: Milch. Fast jeder ist mit ihr aufgewachsen und sollte viel davon trinken, “um mal groß und stark zu werden”. Jeder kennt die Werbung: Milch ist ein gesundes Naturprodukt mit vielen wichtigen Inhaltsstoffen. Auch von staatlicher Seite wird die Milch unterstützt: Ernährungsinstitute empfehlen den täglichen Verzehr von Milch und Milchprodukten. Aber ist Milch wirklich so gesund? Das lange Zeit saubere Image der Milch bröckelt.
noch bis 22.10.2018 zu sehen

Diskussion zum Thema

 

IG-Milch: Klimaschutz jetzt durch Extensivierung

“Die dramatische Trockenheit dieses Jahres hat uns allen gezeigt, dass der Klimaschutz ein Gebot der Stunde ist,” so Ewald Grünzweil, Obmann der IG-Milch.

Auch die Landwirtschaft muss hier ihren Beitrag leisten, da sie durch immer mehr Intensivierung und Massentierhaltung ein wesentlicher Mitverursacher ist.

“Wir fordern daher eine Umkehr der Förderpolitik und klares Bekenntnis zu einer kleinbäuerlichen, ökologischen und tierschonenden Landwirtschaft.”

Die IG-Milch fordert die Wiedereinführung der Mutterkuhprämie und eine fördertechnische Aufwertung des Dauergrünlandes. Die Erhaltung ja die Erweiterung von Dauergrünland verbunden mit einer Extensivierung der Milchviehhaltung führt zu gesünderen Lebensmitteln und schont das Klima. Fördermittel für neue Produktionskapazitäten für Milch sind sofort einzustellen, da sie den übervollen Milchmarkt weiter belasten und damit Steuergeldverschwendung sind.

Die Plattform „Wir haben es satt“ präsentiert heute, am 25.9.2018, anlässlich des Informellen Agrarministerrats in Schloss Hof ein gemeinsames Forderungspapier zur Demokratischen Lebensmittelpolitik.
Download hier: Demokratische Lebensmittelpolitik

Pressemeldung zur Aktion:

25.9.2018: blickinsland.at: Sarah Wiener liest Agrarministern die Leviten

26.9.2018: diepresse.com: Agrarministerrat: Fokus auf regionale Ernährung reicht nicht aus

25.9.2018: diepresse.com: EU-Agrarkommissar will hohe Förderungen zugunsten kleinerer Betriebe kürzen

26.9.2018: sn.at: TV-Köchin Sarah Wiener tischt Agrarministern harte Kost auf

25.9.2018: trend.at: EU-Agrarministerrat in Österreich – Förderungen ab 2021 noch ungewiss

25.9.2018: derstandard.com: Informeller Rat: Von Polizeiaufgebot bis Schulterscherzl

Medienberichte

29.9.2018: tageblatt.lu: Luxemburger Milchbauern wollen Mechanismus zur Begrenzung der Produktion
Die Milchbauern sind unzufrieden und schlagen einen Mechanismus zur Eingrenzung der Produktion im Bedarfsfall vor.

28.9.2018: derstandard.at: Mit Glyphosat behandelte Futtermittel landen tonnenweise in Europa
Argentinische Experten warnten in Wien vor der Zunahme schwerer Krankheiten

24.9.2018: derstandard.at: Reform der Agrarpolitik: Ran an die Heugabeln!
Das veraltete Agrarfördersystem der Europäischen Union gehört längst ausgemistet

14.9.2018: derstandard.at: Dürre treibt Preise für Milch und Butter hoch
Europas Kühen war es heuer zu heiß, auch ihr Futter wurde knapp. Nun gibt es weniger Milch, und das heizt die Preise für Molkereiprodukte an

14.9.2018: tvthek.orf.at: Milch aus der Glasflasche02:05 Min.
Nicht nur in Bioläden, sondern auch in den Filialen großer Handelsketten gibt es nun wieder Milch aus der Glasflasche. Doch für Diskussionen sorgt die Entsorgung der Milchflaschen: Sie wandern ins Altglas.

13.9.2018: tvthek.orf.at: Weniger Milch durch die Dürre02:01 Min.
Die Dürre vor allem in Ober- und Niederösterreich hat auch Auswirkungen auf den Milchmarkt. Der Milchpreis für die Bauern ist bereits gestiegen, ob das auch bei Milch im Laden droht ist noch offen.

4.9.2018: onetz.de: Duell der Bauernverbände
Zwei Bauernfunktionäre, vier Politiker, 200 Gäste: Die Meinungen zum richtigen Weg in der Landwirtschaft sind so unterschiedlich wie die Charaktere am Podium und im Publikum der Stadthalle in Neustadt/Waldnaab.

3.9.2018: topagrar.at: Als ob die Dürre nicht schlimm genug wäre
Zwei Dinge lassen derzeit zweifellos bei vielen Milchbauern das Stimmungsbarometer abstürzen: Die Dürre und die fortlaufenden Dumpingpreise im Handel.

 

Aufruf EU-AgrarministerInnen-Treffen: Schloss Hof, 25.9.2018

Hinter dicken Schlossmauern treffen sich am 25. September die AgrarministerInnen der EU-Mitgliedsstaaten, um die Weichen für die Landwirtschaft und Ernährung der Zukunft stellen. Statt einer grundlegenden Kurskorrektur wird ein „Weiter-wie-bisher“ aufgetischt. Diese Politik hat uns Höfesterben und Agrarfabriken eingebrockt und verschärft die Klimakrise. Als KonsumentInnen, Bauern und Bäuerinnen und ArbeiterInnen müssen wir jetzt auslöffeln? Wir haben es satt! Deshalb schlagen wir Alarm!

Wann: Dienstag, 25. September 2018 um 8:00 Uhr 
Wo: Schloßhof 1, 2294 Schloßhof (Karte: Open Source Map für die Aktion)

Wir stehen für eine kleinbäuerliche Landwirtschaft, die das Klima schont, für artgerechte Tierhaltung, gerechten Handel, gute Arbeitsbedingungen und gutes Essen für alle!

Mit Kochtöpfen und Löffeln werden wir am 25. September um 8:00 Uhr laut sein und die MinisterInnen frühmorgendlich empfangen und daran erinnern, dass es unsere Zukunft ist, über die sie entscheiden. Wir werden mit Fahrrädern und Traktoren vor Ort sein, um ein deutliches Zeichen für eine gerechte Politik statt Profite für wenige zu setzen. Es ist noch nicht Hopfen und Malz verloren: Bei Suppe, Bier und Saft, auf Stroh gebettet, laden wir JournalistInnen, PolitikerInnen und alle Interessierten ein, über Landwirtschaft und eine gerechte Agrar- und Lebensmittelpolitik zu diskutieren. Nimm Kochtopf und Löffel und sei mit uns laut für die Agrarwende.

Für eine demokratische Lebensmittelpolitik jetzt!

Was mitbringen, wie anreisen –> alle Infos hier 

Eine gemeinsame Aktion der Plattform www.wir-haben-es-satt.at 

 

Medienberichte

31.8.2018: ndr.de: Molkerei schüttet Gewinne an Lieferanten aus
Der Aufsichtsrat des zweitgrößten Milchverarbeiters in Mecklenburg-Vorpommern, Arla, hat am Freitag angekündigt, den gesamten Jahresgewinn des Unternehmens an seine Milchlieferanten ausschütten zu wollen. Statt wie üblich ein Viertel sollen die Milchlieferanten, die Eigentümer der Molkereigenossenschaft, den gesamten Nettogewinn in Höhe von rund 300 Millionen Euro erhalten, hieß es. Nach Angaben des Unternehmens würden so umgerechnet 2,5 Cent pro Liter Milch ausgezahlt. Die Vertreterversammlung von Arla muss den Vorschlag im Oktober noch beschließen, damit er wirksam wird.

27.8.2018: sz.com: Umdenken in der Agrarpolitik nötig
Landwirte müssen sich ein nachhaltiges Wirtschaften leisten können

21.8.2018: tt.com: Gleicher Geschmack, keine Schmerzen: Neue Milch für geplagte Mägen
Zwei Landwirte aus Oberösterreich mischen den Milchmarkt auf. Ihre A2-Milch soll verträglicher sein als herkömmliche.

17.8.2018: srf.ch: Überraschend hohe Zustimmung zur Ernährungssouveränität
Neben zwei weiteren Vorlagen stimmen die Schweizer am 23. September über die Initiative zur Ernährungssouveränität ab.

15.8.2018: ndr.de: Milchpreis: Backhaus sieht “elende Schweinerei”
Vor dem Hintergrund der großen Ernteschäden in Mecklenburg-Vorpommern hat Landwirtschaftsminister Till Backhaus (SPD) die Milchpreis-Politik der Molkerei-Unternehmen scharf kritisiert. Am Rande einer Pressekonferenz zur Agrar-Ausstellung MeLa in Grimmen (Landkreis Vorpommern-Rügen) forderte er, die Erzeugerpreise für Bauern deutlich anzuheben. Die Molkereien sollten den Landwirten statt der aktuellen 32 Cent pro Liter Milch endlich kostendeckende 40 Cent zahlen. “Das ist eine elende Schweinerei, was die Molkereigenossenschaften mit den Bauern anstellen”, sagte der Minister mit Blick auf den Marktführer im Land, das Deutsche Milchkontor (DMK).

11.8.2018: SN: Der Irrsinn mit der Milch
Man nehme viele Tonnen Milchpulver, schicke sie nach Afrika und ruiniere damit den lokalen Bauern ihr Geschäft. Das ist das Rezept, nach dem die EU vorgeht, wenn sie zu viel Milch produziert.

9.8.2018: topagrar.at: Preisschlacht im Käseregal!
In letzter Zeit stand vor allem die Berglandmilch oft in der Kritik, durch permanente Aktionen den Preis im Einzellhandel kaputt zu machen. Jetzt hat ein Milchbauer für top agrar die aktuellen Flugblätter heimischer Supermärkte unter die Lupe genommen. Ergebnis: Besonders im Käsesegment fallen zwei weitere Molkereien durch Dumpingpreise auf!

 

 

Medienberichte

24. Juli 2018: zdf.de: Bauern wehren sich gegen Gentechnik
Ganz Brasilien wird von Monsanto mit genmanipulierten Saatgut beliefert. Im Norden des Landes haben lokale Bauern eine Saatgutbank gegründet, um unabhängig zu bleiben.

24. Juli 2018: agrarheute.com: USA: Weniger Geld für Milcherzeuger
Die Milchfarmer in den USA werden im laufenden Jahr wahrscheinlich einen neuen Produktionsrekord aufstellen, müssen sich allerdings auf sinkende Milchpreise einstellen.

19. Juli 2018: kleinezeitung.at: Neue Auflagen sind für Milchbauern große Hürde
Bernd Kaufmann, Vertreter der IG Milch aus Trofaiach, sieht neue Vorschriften der Milchviehhaltung im Biobereich sehr zweigeteilt.

17. Juli 2018: diepresse.com: Kleinbauern protestieren gegen Handelspakt zwischen Japan und EU
Heute wurde das Freihandelsabkommen Jefta unterzeichnet. Die einen sprechen von einem “historischen Tag”, die anderen vom “Ausverkauf der Landwirtschaft”.

11. Juli 2018: kleinezeitung.at: Die Bauern schauen durch die Finger
Molkereiimmobilie in Lienz mit 7000 Quadratmeter Grundfläche wird verkauft. 2,7 Millionen Euro kassierte Bergland Milch. Heimische Milchbauern haben das Nachsehen.

9. Juli 2018: schweizerbauer.ch: «Im Stall wird Geld vernichtet»
Im Sommer nehmen die Milcheinlieferungen aus saisonalen Gründen ab, der Milchmarkt wird entlastet. Dass trotz Milchmangel im Biosegment Abzüge gemacht werden und Bauern B-Milch liefern müssen, kritisiert die Bauernorganisation BIG-M scharf. Den Produzenten fehle es an Perspektiven.

9. Juli 2018: welt.de: Bauern bleiben auf Bio-Milch sitzen
Der Markt für Biomilch wächst – aber nicht so stark wie das Angebot. Bayerische Bauern wissen nicht mehr, wohin mit der Milch. Vielen bleibt nichts anderes übrig, als ihre Landwirtschaft aufzugeben.

 

Warum man Ernährungssouveränität nicht bei Hofer kaufen kann

„Zurück zum Ursprung“, die Bio-Eigenmarke vom Diskonter Hofer, will sich das positive Image von Ernährungssouveränität zu Nutze machen. „57% besser bei Ernährungssouveränität“ steht seit Neustem auf ihren Milchpackungen. Doch mit Ernährungssouveränität hat diese ökologische Aufhübschung nichts zu tun.

In einer Aktion am Nyéléni-Frühjahrstreffen ist dazu ein Video entstanden.

Artikel: Fünf Gründe warum man Ernährungssouveränität nicht bei Hofer kaufen kann, von Julianna Fehlinger und Lisa Rail

 

Medienberichte

29.6.2018: landwirt.com: Handel erhöht Druck auf Bio-Milchbauern
Handelsketten schrauben die Standards ihrer Marken weiter hinauf. Drastisch bekommen das gerade die Bio-Milchbauern zu spüren.

12.6.2018: tvthek.orf.at: Report: Österreichischen Bauern droht EU-Förderkürzung
Für die Staaten ist nicht nur die absolute Summe ihrer Beiträge ins Budget relevant, sondern auch, welche Rückflüsse sie erhalten. Der größte Anteil entfiel bisher auf die Landwirtschaft. Das soll sich ändern. auf youtube zum Nachsehen

11.6.2018: agrarheute.com: Frankreich: Massive Proteste der Bauern gegen Palmölimporte
Französische Bauern wehren sich massiv gegen steigende Importe von Palmöl. Seit Sonntag blockieren sie Raffinerien und Tankstellen.

5.6.2018: tvthek.orf.at: REPORT:  Agrarmarkt – David gegen Goliath
Bauern in Österreich stehen unter enormem Preisdruck. Immer weniger Betriebe liefern immer größere Mengen zu immer kleineren Preisen. Eine Entwicklung, die sich auf dem Weltmarkt der Agrarindustrie vollzieht und vor allem die vielen Kleinbauern in Österreich trifft.

Die Milchbauern spüren die Übermacht von Handel und Molkereien besonders stark. Der „Report“ fragt nach: Wer verdient wie viel an einem Agrarprodukt? Welche Initiativen können Bauern von der Machtkonzentration von Handel und Industrie unabhängig machen? Und welche Rolle spielen die Konsumenten? Martina Schmidt und Jakob Horvat berichten.

zum Nachsehen

 

Offener Brief: Für eine bäuerliche Landwirtschaft! Stoppen Sie CETA!

Sehr geehrte Bundesministerin, sehr geehrte Abgeordnete zum National- und Bundesrat, sehr geehrte Agrarlandesräte, sehr geehrte InteressenvertreterInnen,

wir wenden uns an Sie, da die Abstimmung zur CETA-Ratifizierung am 13. Juni im Parlament stattfinden wird.
 
Im Rahmen der Initiative „Bauern und Bäuerinnen gegen TTIP, CETA und TiSA“ haben 79 Ortsbauernausschüsse in Österreich und 2.195 Bauern und Bäuerinnen die Resolution für eine TTIP- und CETA-freie Landwirtschaft unterzeichnet.

Sie sehen in CETA eine Gefährdung für die bäuerliche Landwirtschaft in Österreich und in Europa und Kanada. Der zunehmende Konkurrenzdruck infolge des vermehrten Handels mit agroindustriell hergestellten Produkten würde die bäuerliche Landwirtschaft einem existenzbedrohenden Preiskampf aussetzen. Qualitäts-, Umwelt- und Sozialstandards, sowie das Vorsorgeprinzip kommen unter Druck. Zugleich wird über die „Regulierungszusammenarbeit“ dem Einfluss von Agrarindustrie und Konzernen Tür und Tor geöffnet.

Sie fordern die Bundesregierung sowie die Abgeordneten des National- und Bundesrats auf, das CETA-Abkommen abzulehnen! Sie fordern die Präsidenten der Landwirtschaftskammern und die Agrarlandesräte auf, sich für eine Ablehnung einzusetzen!

CETA ist deshalb von besonderer Bedeutung, weil es einen neuen Standard für zukünftige Abkommen setzt. Der Handel mit Kanada ist deshalb bei weitem nicht die das einzige Thema, das mit diesem Vertragswerk aufgeworfen ist. Darüber hinaus ist das Abkommen weiterhin nicht zustimmungsfähig. Seit 2016 gab es keine Änderungen am Vertragswerk, die Interessen der bäuerlichen Landwirtschaft wurden in diesem Abkommen nicht ausreichend berücksichtigt. Die Existenzbedingungen werden sich dadurch weiter verschlechtern. Darüber hinaus bleiben die bekannten Probleme der Sondergerichte für Konzerne ungelöst. Ein EuGH-Urteil zur Rechtmäßigkeit dieser Sondergerichte ist weiterhin ausständig – und dennoch soll die Umsetzung in Österreich in Hochgeschwindigkeit vorangetrieben werden. Seit September 2017 sind Teile des Abkommens in Kraft, jedoch ist das kontroverse Investorenschutzkapitel davon ausgenommen.

In Österreich lehnen 75 Prozent der Bevölkerung CETA ab, 562.552 Menschen haben das Volksbegehren gegen TTIP, CETA und TiSA unterzeichnet. Mehr als 400 Städte und Gemeinden stellen sich per Gemeinderatsbeschluss gegen die geplanten Konzern- und Deregulierungsabkommen.
 
Wir rufen Sie dazu auf, die Ratifizierung unter diesen Umständen zu verweigern. Dieses Abkommen muss gestoppt werden. Stattdessen braucht es eine EU-Handelspolitik, die im Dienste der Menschen, der bäuerlichen Landwirtschaft, der Umwelt und des Klimaschutzes steht.
 
Mit freundlichen Grüßen,
 
David Jelinek und Johann Kriechbaum
Obmänner der Österreichischen Berg- und Kleinbäuer_innen Vereinigung, ÖBV-Via Campesina Austria

Ewald Grünzweil
Obmann der IG Milch

Clemens Stammler
Obmann der Grünen Bauern- und Bäuerinnen

Den offenen Brief_herunterladen

 

Fernseh-Tipp “David gegen Goliath” im Report

5.6.2018,   21.05 Uhr, ORF 2,   REPORT:  Agrarmarkt – David gegen Goliath

Wiederholung am 6.6.18: 11:55 Uhr

Bauern in Österreich stehen unter enormem Preisdruck. Immer weniger Betriebe liefern immer größere Mengen zu immer kleineren Preisen. Eine Entwicklung, die sich auf dem Weltmarkt der Agrarindustrie vollzieht und vor allem die vielen Kleinbauern in Österreich trifft.

Die Milchbauern spüren die Übermacht von Handel und Molkereien besonders stark. Der „Report“ fragt nach: Wer verdient wie viel an einem Agrarprodukt? Welche Initiativen können Bauern von der Machtkonzentration von Handel und Industrie unabhängig machen? Und welche Rolle spielen die Konsumenten? Martina Schmidt und Jakob Horvat berichten.

zum Nachsehen

 
 
 

Weltmilchtag: „Milchbartl“ befreit ErzeugerInnen nicht von der Geißel des Überschusses

Die Stimmung der österreichischen MilcherzeugerInnen ist ohne Zweifel auf einem absoluten Tiefpunkt. Trotz doppelt so hoher Verkaufspreise von Butter kommt bei den Milcherzeugebetrieben davon nichts an. Die starke Ausweitung der Milchproduktion seit dem Ende der Milchquote im April 2015 führte zu einem deutlichen Preisverfall. Dies hat die Einkommenssituation der MilcherzeugerInnen in Österreich dramatisch verschärft, ohne Aussicht auf Verbesserung. Anstatt sofort die Produktionsmenge zurückzufahren, gibt es immer noch Anreizsysteme, die Produktion auszuweiten. So gibt es immer noch Investitionszuschüsse (mit Steuergeld finanziert) für den Neubau von Milchviehställen, Staffelpreissysteme in den Molkereien und Mindestabholmengen für Hofabholung. Dies sind nur einige Beispiele einer völlig verfehlten Marktpolitik. Niemand übernimmt Verantwortung für ein Marktgleichgewicht. Die Verantwortlichen treffen sich lieber bei Milchköniginnen-Wahlen, Trachtenfesten und „Milchbartl-Challenges“. Damit wird der Gesellschaft eine heile bäuerliche Welt vorgegaukelt, die in keiner Weise der Realität entspricht.

„Wir als IG-Milch fordern daher anlässlich des Weltmilchtages Molkerei- und landwirtschaftliche InteressensvertreterInnen auf, allgemein verbindliche Mengenreduktionsmodelle zu entwickeln. Diese Maßnahme ist die einzige Chance, die dringend notwendigen höheren Erzeugerpreise zu erreichen. Gleichzeitig wäre das ein wichtiger Beitrag für die Umwelt und die Tiergesundheit, da die Übermengen ausschließlich mit Kraftfutter und nicht mit heimischem Gras erzeugt werden“, so Ewald Grünzweil, Obmann der IG-Milch.

 

Medienberichte

31.5.2018: schweizerbauer.ch: «Aus Milchstreik nichts gemacht»
Martin Haab hat vor zehn Jahren zusammen mit seinen Kollegen von BIG-M zu einem Milchstreik in der Schweiz aufgerufen. Im Interview hält er einen Rückblick auf die turbulente Zeit.

30.5.2018: schweizerbauer.ch: «Exportdumping endlich stoppen»
Milchüberschüsse im Ausland zu entsorgen, sei keine Lösung. Die Bauernorganisation Big-M fordert eine Mengensteuerung und kündigt am 4. Juni eine “spektakuläre Aktion” an.

29.5.2018: elite-magazin.de: EU-Freihandel mit Australien und Neuseeland kritisch für Milchproduzenten

24.5.2018: blickinsland.at: Rinderbauern fürchten Freihandel mit Ozeanien

19.5.2018: derstandard.at: LK-Präsident: EU-Kommission spart nicht bei sich selbst
Der neue LK-Präsident Josef Moosbrugger will sich dafür einsetzen, dass Bauern mehr Geld für ihre Ware bekommen

16.5.2018: diepresse.at: Großbauern zittern um Förderungen
Den Bauern stehen Kürzungen ins Haus. Geplant ist auch eine Obergrenze von 60.000 Euro. In der EU fließen 80 Prozent der Förderungen an 20 Prozent der Betriebe.

Weiterlesen

Fernseh-Filmtipp BAUER UNSER

Im Rahmen der ORF-Schwerpunktwoche „Schau, wo dein Essen herkommt!“ wird der Dokumentarfilm von Robert Schabus “BAUER UNSER” gezeigt:

Mittwoch, 23.5. um 20:15 Uhr auf ORF eins

 

Mehr Infos zu der Filmreihe:

http://muttererde.orf.at/

https://www.facebook.com/muttererdesocialmedia

 

Medienberichte

27.4.2018: orf.at: Risiko für Wild- und Honigbienen
Drei bienenschädliche Insektengifte (Neonicotinoide) werden europaweit verboten. Vertreterinnen und Vertreter der Mitgliedsstaaten stimmten am Freitag mehrheitlich für ein Freilandverbot der Insektizide, wie die EU-Kommission in Brüssel mitteilte. Der Einsatz in Gewächshäusern bleibt erlaubt.

25.4.2018: wp.de: Milchbauern fordern ein Ende der Überproduktion
Der Bundesverband Deutscher Milchviehhalter fordert am Rande der Agrarministerkonferenz in Münster von der Politik eine Marktregulierung ein.

24.4.2018: tvthek.orf.at: konkret: Wegwerf-Kühe
Im Ausland setzt man immer stärker auf sogenannte Turbokühe: Diese Rinder werden früh geschlachtet und gleichen Wegwerfprodukten, die man nach kurzer Zeit entsorgt. Ein Thema, das auch auf dem 1. Internationalen Tierschutzgipfel in Wien im Mittelpunkt stand.

25.4.2018: schweizerbauer.ch: Verluste der Milchbauern steigen
Konventionell wirtschaftende Milchbauern in Deutschland machen nach Berechnungen des Büros für Agrarsoziologie und Landwirtschaft (BAL) seit Jahresbeginn wieder grössere Verluste.

21.4.2018: ooe.orf.at: Weniger Milchbauern aber größere Produzenten
Die Zahl der heimischen Milchbauern wird immer kleiner: Trotzdem sehen Milchgenossenschaften und Politik die Zukunft der Milchwirtschaft in OÖ durchaus zuversichtlich. Die bestehenden Höfe würden mehr und auch günstiger produzieren.

20.4.2018: tv-thek.orf.at: Zuversicht für Milchbauern
Sie werden immer weniger: pro Jahr haben in Oberösterreich zuletzt 400 Milchbauern den Betrieb eingestellt. Trotzdem sehen Milchgenossenschaften und Agrarpolitik die Zukunft der Milchwirtschaft im Bundesland durchaus zuversichtlich.

17.4.2018: tt.com: Neuseeland: Mehr Kühe als Menschen: Neuseelands Milch-Dilemma
Die rasant gewachsene Milchindustrie des Inselstaats gerät unter Druck. Die Umwelt leidet stark unter der Milchproduktion.

Weiterlesen

Buchvorstellung

„Mein Einsatz für bäuerliche Zukunft. Die Revolution für eine demokratische Ernährungspolitik hat begonnen“

Adobe Photoshop PDF

 

Franz Rohrmoser erzählt in seiner neuen Autobiografie seine bewegte Lebensgeschichte.
Die Bauernbefreiung von 1848 ist unvollständig geblieben, schreibt Franz Rohrmoser. Sie muss heute endlich nachgeholt werden. Dazu bedarf es einer echten Demokratisierung der Agrarpolitik und Agrarwirtschaft in Österreich und in Europa. Die “Untertänigkeit” ist ein nicht aufgearbeitetes geschichtliches Erbe der Bauern. Es bedarf nicht nur neuer Strukturen, sondern auch neuer Selbstreflexion – gemäß dem Prinzip seiner Autobiografie: Das Politische ist persönlich, das Persönliche ist politisch.

 

 

Franz Rohrmoser

 

Franz Rohrmoser:

auf einem Bauernhof im Salzburger Innergebirge geboren, Gründer der Österreichischen Berg- und Kleinbäuer_innen-Vereinigung (ÖBV), Konfliktforscher, Mitautor des Buches “Im Kampf um Ihre Rechte”
www.bauernkonflikte.wordpress.com

 

 

 

 

Im Landgasthof Wirt im Feld, Steyr-Dietachdorf wird Franz Rohrmoser sein neues Buch am 4. April 2018 um 20:15 Uhr vorstellen.

 

7.2.2018: sn.at: Ein bewegtes Leben im Dienst der “Hilfe zur Selbsthilfe”
Mehr als 40 Jahre Entwicklungshilfe im In- und Ausland, zehn Jahre Kampf mit Parkinson und mehr – der Kuchler Franz Rohrmoser hat in seiner jetzt erschienenen Autobiografie viel zu erzählen.

 

Auszug aus dem Buch über die IG-Milch bei der Wien-Aktion (vor dem Raiffeisengebäude):

… Es herrschte dicke Luft. Enorme Spannung war da. Die Gruppe zeigte Nerven wie Drahtseil. Einige Herren im dunklen Anzug wirkten angespannt. So etwas war noch nie da. An den Fensterscheiben des Glasturmes in Wien, in dem im 20. Stockwerk Österreichs Milchproduktion zu 95 Prozent verwaltet wird, drückten sich Menschen die Nase platt, während der Bauer Grünzweil, in seiner besonnenen und humorvollen Art weitere Interviews abwickelte. Das ist die IG-Milch! Sie war mit diesem rebellischen, mutigen Akt am Machtzentrum der österreichischen Agrarpolitik angekommen. Das war spürbar. Sie läutete damit eine neue Epoche der Agrarpolitik ein, bei der die Milchbauern mehr mitzureden haben sollten. Die alte Untertänigkeit wurde damit ein Stück weiter aufgelöst. …

 

Medienberichte

24.3.2018: derstandard.at: Raiffeisen, ein wirtschaftlicher und politischer Machtfaktor
Zucker, Mehl und Stärke, Banken, Versicherungen und Medien: Die wahre Stärke des Raiffeisensektors ist seine politischen Vernetzung

19.3.2018: kleinezeitung.at: Milchpreis fällt wieder: Minus zehn Prozent in zwei Monaten
Ende 2017 haben Landwirte im Schnitt noch 42 Cent pro Kilogramm Milch erhalten. Im Februar waren es nur noch 38,2 Cent.

19.3.2018: orf.at: Freihandel und Fleischskandal: Bauernprotest in Brüssel
Die FUGEA-Landwirte befürchten Massenimporte durch Billigfleisch und sehen ihre auf kleine, regionale Produktion ausgerichteten Betriebe bedroht. Als jüngstes Negativbeispiel des auf immer billigeres Fleisch setzenden Handels gilt den Organisatoren zufolge der Skandal rund um die belgische Großschlachterei Veviba. Die Landwirte sehen sich als Opfer der Affäre, bei der unter anderem Fleisch mit falschem Haltbarkeitsdatum in den Handel kam.

13.3.2018: nachrichten.at: Gleich nach dem Buttermangel kam die Milchflut
LINZ. Molkereien ersetzen EU-Quoten durch Preissystem, das Mehrlieferung bestraft und Selbstbeschränkung belohnt.

Weiterlesen

Medienberichte

28.2.2018: orf.at: Risikobewertung ohne Wenn und Aber
Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) hat die Gefahr von Neonicotinoiden für Bienen in einer neuen Risikobewertung am Mittwoch klargestellt. „Die meisten Anwendungen neonicotinoider Pestizide stellen ein Risiko für Wild- und Honigbienen dar“, so die EFSA.

28.2.2018: topagrar.at: Auch Ennstal Milch mit neuem Begrenzungssystem
Mit der Ennstal Milch führt jetzt nach Berglandmilch und NÖM eine weitere Molkerei ein Mengenbegrenzungssystem ein. Die Kärntner Milch verzichtet hingegen heuer darauf.

27.2.2018: tirol.orf.at: Milchpreis für Bauern wird wieder gesenkt
Auf die Tiroler Milchbauern kommt der nächste Einkommensverlust zu. Erst Anfang Februar sank der Milchpreis, Anfang März sinkt er erneut. Wegen des großen Milchangebots in Europa schloss die Tirol Milch weitere Senkungen nicht aus.

Weiterlesen

Filmtipp: BAUER UNSER

bauer-unser-filmplakat


BAUER UNSER

14.2.2018, 18.00 Uhr

Stadtmuseum Bruck/Mur

Filmvorführung mit anschließender Diskussion

 

Regisseur Robert Schabus beleuchtet in seinem Film alle Facetten der Landwirtschaft und bringt so manche Vorstellungen durcheinander.

Die Bäuerinnen und Bauern produzieren die Lebensmittel. Der Handel vertreibt die Lebensmittel. Wir alle kaufen die Lebensmittel. Man möchte meinen, alle in diesem Kreislauf profitieren von diesem Verhältnis untereinander. Die Realität in der Landwirtschaft, in der Agrarpolitik und im Handel stellt sich aber gänzlich anders dar.

Weiterlesen

Filmtipp

Tomorrow – Die Welt ist voller Lösungen

Fairtrade-Produkte, Secondhand-Shops und biologische Ernährung sind nur der Anfang von dem, was die beiden Filmemacher – den politischen Aktivisten Cyril Dion und die Schauspielerin Mélanie Laurent – in ihr Abenteuer treibt.

noch bis 17.1.2018 in der ORF-TVthek verfügbar

 

Filmvorführung “Das System Milch”

Das System Milch


am 25. Jänner 2018, 18:30 Uhr

im Congress Leoben, Erzherzog-Johann Saal

Landtagsabgeordneter Dr. Murgg lädt zur Filmvorführung “Das System Milch” ein. Anschließend diskutieren Ewald Grünzweil – Obmann IG-Milch, Franz Rohrmoser – Konfliktforscher, Hans Krichbaum – Biobauer und Vertreter Österreichische Bergbauernvereinigung Via Campesina und Landtagsabgeordneter Dr. Murgg.

„Landwirtschaft ist das beste aller Geschäfte“ – dieses Zitat aus dem neuen Dokumentarfilm „Das System Milch“ macht klar: Milch ist meist kein natürliches Produkt vom idyllischen Bauernhof, sondern Big Business. Die beeindruckende Doku zeigt die Machenschaften der globalen Milchindustrie und ihre Folgen für Tiere, Umwelt und Menschen. 

19.1.2018: kleinezeitung.at: Leoben: Die Milchwirtschaft in einem kritischen Licht

 

Filmvorführung “Das System Milch”

Das System Milch
1. Februar 2018, 20:00 Uhr

Kinotreff Leone, Bad Leonfelden

„Landwirtschaft ist das beste aller Geschäfte“ – dieses Zitat aus dem neuen Dokumentarfilm „Das System Milch“ macht klar: Milch ist meist kein natürliches Produkt vom idyllischen Bauernhof, sondern Big Business. Die beeindruckende Doku zeigt die Machenschaften der globalen Milchindustrie und ihre Folgen für Tiere, Umwelt und Menschen. 
 

Medienberichte

30.1.2018: tagesspiegel.de: Protest gegen EU-Agrarpolitik: Wegwerfware Milch
Die EU hortet 400.000 Tonnen Milchpulver und kauft ab sofort keines mehr auf. Die Maßnahme dürfte den Milchpreis wieder unter Druck setzen.

29.1.2018: viacampesina.at: Wintertagung: Milchseen und Butterknappheit sind die logische Folge einer verfehlten Agrarpolitik, wir wollen Lösungen!

29.1.2018: topagrar.com: Verbraucher würden für “ethische Milch” mehr bezahlen
Ein Großteil der Verbraucher in Deutschland ist bereit für eine Milch mit ethischen Attributen mehr zu bezahlen, wenn bei der Produktion Faktoren wie eine tiergerechtere Haltung, Artenschutz, faire Preise für die Landwirte oder eine regionale Erzeugung verwirklicht werden.

28.1.2018: n-tv.de: 380.000 Tonnen eingelagert, EU sitzt auf Bergen von Milchpulver: Die Milchpreiskrise scheint überstanden, doch der langfristigen Erholung des Marktes stehen Hunderttausende Säcke Milchpulver entgegen. Die EU hatte sie gekauft, um den Bauern beizuspringen, als die Preise einbrachen. Jetzt muss sie selbst billig verkaufen.

23.1.2018: hasepost.de: Zehn Prozent der Milchbauern haben binnen zwei Jahren aufgegeben

23.1.2018: agrarheute.com: BayernMEG fordert EU-weites Reinheitsgebot für Milchaustauscher
Nach Auffassung von Markus Seemüller, Geschäftsführer der BayernMEG, kann ein EU-weites Reinheitsgebot für Milchaustauscher helfen, drohende Überschüsse am Milchmarkt zumindest zu lindern. agrarheute hakt nach.

21.1.2018: kurier.at: Grüne Woche: Ein Prosit auf die Landwirtschaft
Die Agrarmesse in Berlin zieht Agrarier, Städter und jene an, die die Sau raus lassen wollen.

20.01.2018: zdf.de: Für Ökolandwirtschaft “Wir haben es satt”: Bauern setzen Zeichen
Sie “haben es satt”: Tausende Bauern und Umweltaktivisten setzen bei der Grünen Woche mit einem Protestmarsch ein Zeichen gegen die Industrialisierung der Landwirtschaft. https://www.zdf.de/politik/laenderspiegel/bauernprotest-in-berlin-100.html

16.1.2018: topagrar.com: Guhl: Bauern melken sich in die nächste Krise
Nach drei Monaten des Aufatmens stehen für Peter Guhl, Vorstandsvorsitzenden der MEG Milch Board, die Zeichen wieder auf Sturm. Der Butterpreis habe in den letzten Wochen viel von seiner marktstützenden Wirkung verloren, die Preise für Milchpulver blieben unterirdisch, und auch im so wichtigen Käsesegment sehe es nicht gut aus. Alles in allem führe dies aktuell leider zu deutlichen und zügigen Milchpreisrückgängen. Fraglich sei nur: Wie weit werden die Preise sinken und steuern die Erzeuger bereits wieder auf eine neue Milchpreiskrise zu? Lesen Sie mehr auf: https://www.topagrar.com/news/Rind-Rindernews-Guhl-Bauern-melken-sich-in-die-naechste-Krise-8985984.html

12.1.2018: tt.com: „Das System Milch“: Albträume mit Athleten im Stall
Der Südtiroler Regisseur Andreas Pichler erzählt im TT-Interview von Auswüchsen und Alternativen zum „System Milch“.

12.1.2018: agrarheute.com: Frankreich plant Gesetz gegen Preisdumping
Die französische Regierung will ein Gesetz gegen den Verkauf unter Einstandspreisen im Lebensmitteleinzelhandel auf den Weg bringen. Supermärkte sollen demnach den Erzeugern mindestens den Produktionspreis zahlen.

12.1.2018: bayerische-staatszeitung.de: Die Macht der Verbraucher
Immer mehr Unternehmen verbannen Glyphosat aus der Erzeugerkette – weil die Konsumenten das Herbizid ablehnen

5.1.2018: topagrar.at: Milchanlieferung deutlich über Vorjahr
Die Milchanlieferung an die österreichsichen Molkereien stieg in den letzten Monaten des Jahres 2017 immer stärker an. Laut letzter Erhebung der AMA lag die Anlieferung im November im Vergleich zum Vorjahr um 10,2 % höher. Insgesamt hebt sich die Milchmenge immer stärker vom Vorjahr ab.

4.1.2018: gmeiner-meint.blogspot.co.at: Politik für die Bauern? Oder Showprogramm für die Gesellschaft?