Pressekonferenz EMB und MEG – Grüne Woche Berlin

Die aktuelle Situation der Milcherzeuger in Deutschland ist bedrohlich. Der zurzeit ausbezahlte Milchpreis deckt in der Regel die Kosten der Produktion nicht. Die damit verbundenen Verluste sind für viele milchproduzierenden Landwirte und ihre Familien existenzgefährdend. So hat sich alleine in den zurückliegenden fünf Jahren die Zahl der Milchviehbetriebe um mehr als 15 Prozent verringert. Um die ausgezahlten Erzeugerpreise realistisch bewerten und über Preise verhandeln zu können, ist es notwendig, die Kosten der Produktion zu kennen.
Vor diesem Hintergrund hat das European Milk Board zusammen mit der MEG Milch Board eine wissenschaftliche Studie zur Beurteilung der Milcherzeugungskosten in Deutschland in Auftrag gegeben. Deren Ergebnisse werden erstmalig anlässlich der Internationalen Grünen Woche 2013 in Berlin vorgestellt.
Über die Ergebnisse und das Konzept möchten wir Sie exklusiv im Rahmen einer Pressekonferenz informieren.

 

Wir laden Sie deshalb recht herzlich zu unserem IGW Pressetreff am Donnerstag,

 

17.01.2013 um 13:00 Uhr auf dem Messegelände – Halle 6.3,
Pressezentrum Raum B – ein.

Wir haben es satt-Demonstration am 19. Januar 2013 in Berlin

 

 

 

Liebe Freundinnen und Freunde einer gerechten Agrarpolitik,

aller guten Dinge sind drei! Nach den überwältigenden Erfolgen unserer ersten beiden “Wir haben es satt!”-Demonstrationen in den Jahren 2011 und 2012 werden wir am 19. Januar 2013 wieder vor das Bundeskanzleramt ziehen, um erneut für eine Neuausrichtung der Agrarpolitik zu demonstrieren.

Denn die Bilanz der Agrarpolitik der letzten Jahrzehnte ist düster: in immer mehr Tierfabriken wird der Tierschutz verletzt und gefährliche Antibiotikaresistenzen entstehen. Bauernhöfe sterben und Landschaften „vermaisen“. Mehr Pestizide lassen weltweit die Bienen sterben und die Artenvielfalt nimmt rapide ab. Die Spekulation mit Lebensmitteln und Land verschärft den Hunger in der Welt. Dafür landet immer mehr Getreide im Tank statt auf dem Teller. Das haben wir satt!

Im Jahr der Entscheidung über die Reform der Gemeinsamen EU-Agrarpolitik und der Bundestagswahl wollen wir in Berlin daher noch kraftvoller zeigen: ein „Weiter wie bisher“ ist keine Option!

Wir wollen mitbestimmen, was auf unseren Teller kommt und wie unser Essen produziert wird! Daher werden wir zum Internationalen Agrarministergipfel während der Grünen Woche in Berlin erneut auf die Straße gehen und ein Zeichen für eine bäuerliche, ökologischere und faire Landwirtschaft setzen.

Wir haben Agrarindustrie satt! Gutes Essen. Gute Landwirtschaft. Jetzt!

Damit diese Demonstration noch größer und noch vielfältiger wird brauchen wir Ihre Unterstützung! Kommen Sie zur Demo und laden Sie Ihre Freundinnen und Freunde mit unsererWeiterempfehlungsmail ein, mitzukommen. Organisieren Sie einen Bus, machen Sie auf die Demonstration aufmerksam, verteilen Sie Flugblätter und hängen Sie Plakate auf.

Informationsmaterial in zwei verschiedenen Paketgrößen können Sie auf unserer Homepage bestellen, größere Mengen können direkt im Demo-Büro bestellt werden (info@wir-haben-es-satt.de)

Informationen zur Anreise finden Sie hier. Sie können Mitfahrgesuche eingeben oder selbst einen Bus organisieren. Knapp 20 Busse wurden schon eingetragen – wie es geht, finden Sie in unserem Busleitfaden. Regine Holloh (holloh@meine-landwirtschaft.de) hilft Ihnen bei Fragen gerne weiter.

Außerdem freuen wir uns über Traktoren, die bei der Demonstration mitfahren! Falls Sie selbst mitfahren möchten, wenden Sie sich bitte an das Demo-Büro. Wir haben Park- und Übernachtungsmöglichkeiten für die Fahrerinnen und Fahrer organisiert.

Unterstützen Sie uns mit einer Spende, damit wir auch in Berlin noch besser auf die Demonstration aufmerksam machen können. Schon mit 30 Euro können wir weitere 20 A1-Plakate drucken um in Berlin noch deutlicher zu machen: Wir haben Agrarindustrie satt!

Spendenkonto
Empfänger: DNR Umwelt und Entwicklung
Konto-Nr. : 260 051 81
BLZ: 370 501 98
Sparkasse Köln-Bonn
Verwendungszweck: Spende Demo 2013

Das Programm am Demo-Tag
Samstag, 19. Januar 2013
8 Uhr Bauernfrühstück in der Markthalle Neun in Kreuzberg
11 Uhr Auftakt zur Demonstration, Berlin Hauptbahnhof, Washingtonplatz
12 Uhr Demonstration zum Kanzleramt, anschließend Abschlusskundgebung
14.30 Uhr Ende der Kundgebung
Ab 14 Uhr Suppe´n Talk in der Heinrich Böll-Stiftung (Schumannstraße 8, 800 m vom Bundeskanzleramt) – Aufwärmen-Essen-Vernetzen
19 Uhr Konzert mit Mellow Mark und Johanna Zeul im Bi Nuu in Berlin-Kreuzberg, in Kooperation mit “Deine Stimme gegen Armut”
Ganztägig Aktionsmarkt in der Markthalle Neun

Rahmenprogramm vor der Demo
Freitag, 18. Januar 2013
12-19 Uhr Aktionsmarkt in der Markthalle Neun
18 Uhr „Schnippeldisko“ in der Markthalle Neun, Tanzen – Talken – Schnippeln: frech und legendär, eine Aktion gegen Lebensmittelverschwendung, organisiert vom Slow Food Youth Network
Donnerstag, 17. Januar 2013
19 Uhr Marktgespräch: „Bauernland in Bauernhand – Stoppt das Landgrabbing in Rumänien“, in der Markthalle Neun

Sie erreichen das Demo-Büro unter Tel: 030-28482437/-8 oder info@wir-haben-es-satt.de
Wir freuen uns auf eine starke und vielfältige Demo! Seien Sie dabei!

Werbepreis Caesar 2012 in der Kategorie „Packaging“, 22.11.12

Das Verpackungsdesign der Marke „d’fair Mëllech“ Luxemburg hat bei der Verleihung des österreichischen Werbepreises Caesar 2012 in der Kategorie „Packaging“ den zweiten Platz belegt.

Die Preisverleihung für den Caesar 2012 fand am 22. November in Linz statt. Das Vorstandsmitglied der Fairkooperativ Letzebuerg Berthe Elsen nahm die Urkunde für ihre Organisation entgegen.

Die Fairkooperativ Letzebuerg ist 2011 von 46 Milchbauern in Luxemburg gegründet worden. Gleichzeitig  wurde der Verkauf der „d’fair Mëllech“- Produkte gestartet. Dazu zählen bis heute „d’fair Mëllech“ UHT 3,5% und UHT 1,5%, sowie die faire Butter. Der Absatz steigert sich zusehends – zur Freude aller Mitglieder.

„Die Faire Milch“ ist ein europaweites Projekt des European Milk Board (EMB). Sie steht für eine faire Bezahlung der Milchbauern, für gesunde Lebensmittel und für eine bäuerliche Kulturlandschaft. Gestartet wurde das Projekt in Österreich. Es gibt die Faire Milch mittlerweile aber auch in Deutschland, Belgien, den Niederlanden und Luxemburg. Die Verpackung der Fairen Milch ist stets in den jeweiligen Landesfarben gehalten und hat somit Wiedererkennungswert. Das Design der fairen Milch hebt sich bewusst von herkömmlichen Milchpackungen ab.

 

Aktuelles KW 49

Die EU-Kommission hat diese Woche einen Bericht “Schrittweiser Ausstieg aus der Milchquotenregelung” veröffentlicht. Download BERICHT

 

Kommissar Ciolos nimmt auf der Internetseite dazu Stellung:

EU Milchpolitik: ECVC, EMB, FFE Erklärung, 07.12.12

Anlässlich der Konferenz zur EU Milchpolitik organisiert von der Confédération Paysanne und der European Coordination Via Campesina (ECVC) in Fougères am 29. November, veröffentlichen ECVC, EMB (European Milk Board) und FFE (Fairness for Farmers in Europe) folgende Erklärung:

Die Erzeuger wollen nicht MEHR produzieren, um WENIGER zu verdienen.

NEIN zur Privatisierung der EU Milchpolitik (Vertragsschließung).

Die Regulierung der Produktion ist unerlässlich für den Erhalt einer dauerhaften bäuerlichen Milchproduktion, die sich gerecht über Europa verteilt.

Ohne Mengenbegrenzung kann die Marktmacht der Erzeuger und ihrer Erzeugerorganisationen nicht gestärkt werden. Gibt es zu viel Milch, ist der Preis niedrig. Die Vertragsschließung, bei der die Produktionskosten nicht berücksichtigt werden, begünstigt die Industrie, aber nicht die Erzeuger.

Den EU Erzeugern glaubhaft zu machen, dass ihre Zukunft im Export liegt, dient als Köder. Die Industrie und Supermärkte wollen in erster Linie billige Milch, wir wollen aber nicht MEHR produzieren, um WENIGER zu verdienen. Vergessen wir nicht, dass die EU bereits jetzt Überschüsse produziert und viele Futtermittel importiert, die für diese Exporte notwendig sind. Im Gegensatz dazu wäre es wichtig, dass die EU dem Europäischen Markt Priorität einräumt und gleichzeitig den Export zu Preisen unter den EU Produktionskosten stoppt.

Damit die Erzeuger nicht mehr mit Verlust verkaufen müssen, schlagen wir die Schaffung eines Preiskorridors vor, der sich an den durchschnittlichen Produktionskosten orientiert, der eine Anpassung an eine steigende oder abnehmende Produktion der Milcherzeuger ermöglicht. Eine EU Gesetzgebung ist nötig, damit die Erzeuger – das schwächste Glied des Sektors ‐ nicht den Firmen, die vorher und nachher in der Versorgungskette kommen, zum Opfer fallen. Wir unterstützen die Viehzüchter, die diese Woche in Brüssel und Galizien für einen gerechten Preis und den Fortbestand ihrer Betriebe demonstrieren.

ECVC Kontakt: Isabel Vilalba (ES) +34608905444 ‐ Gérard Durand (FR)+33680723274 ‐ Gérard Choplin (FR‐DE‐EN) +32473257378

EMB Kontakt: Romuald Schaber (DE) +491603524703

FFE Kontakt: William Taylor (EN) +447909744624

Europäischer Milchbauernprotest in Brüssel, 04.12.12

Videozusammenfassung des Milchbauernprotestes in Brüssel, 26./27. November 2012

 

 

 

Proteste in Brüssel, 26./27.November 2012

Milcherzeuger-Proteste vor Parlament gehen weiter

Kommissar Dacian Ciolos ist dabei als die Bäuerinnen und
Bauern der 157.000 Hofaufgaben seit 2009 gedenken

 

(Brüssel, 27.11.2012) Seit gestern protestieren mehr als 3500 Milcherzeuger mit 1000 Schleppern vor dem EU-Parlament.
Am 27. November 2012 gedachten sie der über 157.000 Kollegen, die seit der letzten großen Krise im Jahr 2009 die Milchproduktion aufgeben mussten.
Sieta van Keimpema, Vizepräsidentin des EMB, dazu: “Es gibt eine Antwort auf das Höfesterben.
Mit einer flexiblen Angebotssteuerung kann ein weiteres Ausbluten auf dem Milchmarkt verhindert werden.
” Während der Gedenkfeier war auch Agrarkommissiar Dacian Ciolos vor Ort, der sich kurzfristig entschlossen hatte, zu den Demonstranten zu sprechen.

Die Zahlen der Milchviehbetriebe, die von 2009 bis 2012 (seit dem letzten Milchstreik) aufgegeben haben:

Land 2009 2012 ca. Verlust
Belgien 12.000 9.000 3.000
Dänemark / 4.311 3.887 420
Deutschland 97.000 85.000 12.000
Frankreich 79.017 74.828 4.200
Großbritannien 16.154 15.059 1.100
Irland 19.750 18.000 1.750
Italien 41.868 37.649 4.250
Kroatien 22.000 12.000 10.000
Luxemburg 840 759 80
Niederlande 17.820 16.940 880
Österreich 42.007 33.300 8.700
Polen 493.000 389.000 104.000
Schweden 6.444 5.267 1.200
Schweiz 26.000 22.800 3.200
Spanien 23.615 21.729 1.900
Total 895.382 739.951 157.000

Großdemonstration vor dem Europäischen Parlament, 26.11.12

Europäischer Milchmarkt in Flammen:
Milchbauern demonstrieren zwei Tage lang in Brüssel
Von Politik wirksame Marktregeln eingefordert!

Weil es auf dem Milchmarkt brennt, haben Milchbauern und -bäuerinnen aus ganz Europa in Brüssel lautstark auf die unhaltbare Situation aufmerksam gemacht und das Feuer auf den Milchmärkten symbolisch gelöscht. Die Kosten der Produktion übersteigen schon seit langem die Preise für die Milch und haben bereits tausende Milchbauern zur Hofaufgabe gezwungen.

Unter dem Motto „1000 Schlepper nach Brüssel“ demonstrierten am 26. und 27. November geschätzte 2.500 Mitglieder des European Milk Board (EMB), dem europäischen Dachverband der Milchviehhalterorganisationen in Europa, und befreundeter Organisationen mit ca. 1000 Schleppern in der EU-Metropole. Ziel ist es, die Politik bei der Gestaltung von wirksamen Marktregeln in die Verantwortung zu nehmen. Um ihrem Anliegen Nachdruck zu verleihen, werden die Milchbauern ganze zwei Tage lang nicht von der Stelle weichen und in einem großen Zelt vor dem Europäischen Parlament übernachten. „Die große Zahl der Teilnehmer zeigt, wie sehr den Kollegen und Kolleginnen aus ganz Europa die Zukunft der bäuerlichen Landwirtschaft im Dienste der Gesellschaft am Herzen liegt. Diese Zukunft kann nur durch eine flexible Angebotssteuerung mittels einer europäischen Monitoringstelle für den Milchmarkt gesichert werden“, so der Präsident des EMB Romuald Schaber.

Als Symbol dafür, dass die gegenwärtige Überproduktion die europäischen Milchmärkte in Brand setzt und dieses Feuer durch Entscheidungen der Europäischen Institutionen gelöscht werden muss, haben die Bauern mit Feuerwehrschläuchen Milch auf die Gebäude des Europäischen Parlaments gesprüht. In Verbindung mit einer Gedenkaktion zum allgegenwärtigen Hofsterben in Europa wird damit der Politik in Brüssel die dramatische Situation
der Milchbauern vor Augen geführt und die Notwendigkeit von entschiedenem Handeln im Rahmen der Reform der EU-Agrarmarktordung unterstrichen.

Romuald Schaber betont: “Auch das gesellschaftsschädliche Hofsterben in Europa muss endlich ein Ende haben. Dieses wird durch eine sinnlose Überproduktion und den damit ausgelösten Preisdruck provoziert. Aktionen zum Gedenken an unsere verlorenen Kollegen und Kolleginnen dürfen nicht zur Regel werden.“

“Die Milchpreise liegen weit unter den Produktionspreisen. Die Situation der Bauern ist sehr dramatisch, sie stehen mit dem Rücken zur Wand. Seit dem EU-Beitritt haben wir 58 Prozent der Betriebe verloren. Täglich sperren sieben bis neun Betriebe zu, seit dem letzten Milchstreit 2009 haben 8.700 zugesperrt. Wir Bauern werden sicher nicht lockerlassen”, betonte Erna Feldhofer.

Das European Milk Board (EMB) ist ein europäischer Dachverband von Milchviehhalterorganisationen. Er vertritt derzeit 19 Organisationen aus 14 europäischen Ländern mit zusammen rund 100.000 Erzeugern. In den Mitgliedsländern wird rund 75 % der europäischen Milch produziert.

Medienberichte zum Thema

Bildergalerie Großdemo Brüssel

Video Großdemo

Video II Großdemo

Video III Großdemo

Video IV Großdemo

Video V Großdemo

Video VI Großdemo

 

Großdemo in Brüssel – 26./27.November 2012

Es brennt auf dem Milchmarkt. Die Situation für die Milchbauern in Europa ist dramatisch.
Die Milchpreise decken seit langem nicht mehr die Kosten der Produktion und tausende Kollegen haben bereits aufgegeben.
Die Europäischen Milchbauern demonstrieren am 26. und 27. November 2012 in Brüssel lautstark und machen mit spektakulären Aktionen auf ihre unhaltbare Situation aufmerksam.

Medienberichte November 2012

Handelsblatt: Milchbauern protestieren vor Europaparlament

Der Standard: Milchschlacht um mehr Geld für Bauern

Ökonews: Europäischer Milchmarkt in Flammen: Milchbauern demonstrieren zwei Tage lang in Brüssel

Proplanta: Milchbauern-Protest in Brüssel

Tiroler Tageszeitung: Preisverfall: Milchbauern demonstrieren in Brüssel

Wiener Zeitung: Milchbauern setzten Demos in Brüssel fort

Top Agrar online: Ciolos sagte Milchbauern Gesprächsbereitschaft zu

Merkur Online: Milchbauern mit Tränengas attackiert

Kurier: Milchbauern sorgen für Tumult in Brüssel

Krone.at: Bauern protestieren mit ‘Milch- Kanonen’ gegen EU- Politik

Handelsblatt: Milchbauern protestieren vor Europaparlament

Bild: Brüssel: Randale von Milchbauern

Frankfurter Rundschau: Milchbauern-Proteste in Brüssel: Organisatoren zufrieden

Stern: Milchbauern-Proteste in Brüssel: Organisatoren zufrieden

BR: Milchbauern wollen nicht ins Gras beißen

Luxemburger Wort: Brüssel: Milchattacke der Bauern

Schweizer Bauer: Milchdusche für EU-Parlament

Top Agrar online: Brüssel: Demonstrationen gehen weiter

Focus: Milchbauern-Proteste in Brüssel: Organisatoren zufrieden

Osthessen News: Eindrucksvolle Demo von 1.000 Milchbauern in Brüssel – Serie mit 73 BILDERN

Die Welt: Milchbauern-Proteste in Brüssel – Organisatoren zufrieden

Wiener Zeitung: Milchbauern setzten Demos in Brüssel fort

Tiroler Tageszeitung: Milchbauernproteste in Brüssel: Rangeleien mit der Polizei

N24: Bauern demonstrieren in Brüssel gegen Milchpreise

RTL online: Brüssel: Tumulte bei Milchbauernprotesten

Münsterländische Volkszeitung: Milchbauernproteste in Brüssel: Rangeleien mit der Polizei

Badische Zeitung: MILCHBAUERN

CSR News: Milchbauern protestieren in Brüssel gegen niedrige Preise

Wochenblatt: Milchbauern demonstrieren in Brüssel

Finanzen: Milchbauernproteste in Brüssel: Rangeleien mit der Polizei

Deutschland today: Bauern demonstrieren in Brüssel gegen Milchpreise

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Anmeldung Fahrt nach Brüssel

Worum geht´s eigentlich?
Konkreter Anlass für die Protestaktion sind wichtige Sitzungen im Europäischen Parlament (26./27.11.) sowie im EU-Ministerrat (28./29.11.) in Brüssel, in denen über die Reform der EU-Agrarmarktordnung beraten und entschieden wird. Die Milchbauern des EMB möchten um diese Termine herum mit den europäischen Entscheidungsträgern in den Dialog treten. „Die europäischen Milchbauern werden so lange nicht von der Stelle weichen, bis unsere Forderung nach einer flexiblen Mengensteuerung im Milchmarkt mittels einer europäischen Monitoringstelle gehört worden ist. Auch erste Schritte auf dem Weg dahin wie eine freiwillige Produktionsstilllegung, müssen unterstützt werden. Hierfür werden wir vor dem Europäischen Parlament übernachten und unsere Anliegen am Abend mit den entscheidenden EU-Politikern in einem Zelt diskutieren“, so der Präsident des EMB Romuald Schaber.

 

Datum: 26. und 27. November 2012
Ort: Place du Luxembourg, 1050 Brüssel, Belgien

 

Abfahrt: Sonntag, 25.11.12 nachts.
Zustiegsstellen: Arbesbach 19.30 Uhr – Pabneukirchen 20.10 Uhr – St. Valentin 20.50 – Ansfelden Raststation 21.05 Uhr – Sattledt Rastsstation 21.20 – Eugendorf , Fam. Trickl 22.20 Uhr
Heimkehr: Dienstag, 20.11.12 nachts
Übernachtung: Für die Übernachtung von Montag auf Dienstag sind Zimmer in einer Jugendherberge reserviert. Handtücher sind selber mitzubringen. Bettzeug wird zur Verfügung gestellt. Frühstück ist gebucht.
Wer nicht in der Jugendherberge schlafen möchte, kann auch im Zelt am Place Luxembourg (Schlafsack und Isomatte mitnehmen!) übernachten.

Selbstkostenbeitrag (Fahrt, Übernachtung, Verpflegung): € 20,00
Anmeldung bei
Rauch Reinhold, 3925 Arbesbach, Mobil: 0664 9230657
Stöger Sandra, 4714 Meggenhofen, Tel: 07247 72010
Erna Feldhofer, 8190 Birkfeld, Mobil: 0664 1821818
Scheipl Stefan, 5202 Neumarkt, Mobil: 0664 2387640
Neubauer Engelbert, 5152 Michaelbeuern, Mobil: 0664 5851372
IG-Milch Büro, 4190 Bad Leonfelden, Tel: 07213 20591

möglich.

 

TV-Foto: Archiv/Hans-Jürgen Sittig

 

1000 Schlepper nach Brüssel!

Große Aktion der Milchbauern vorm EU-Parlament

Pressemeldung, 19.11.12

Download Aufruf-samt Ablauf

Wir Bauern des European Milk Board werden am 26. und 27. November eine große Kundgebung in Brüssel vor dem Europäischen Parlament abhalten. Wir rufen alle Milchbauern auf dabei zu sein und unser gemeinsames Anliegen – faire Milchpreise –  aktiv zu unterstützen. Es ist wichtig, dass wir in großer Zahl nach Brüssel kommen. Bringt Schlepper mit! Wir werden Eindruck machen.

Konkreter Anlass für die Protestaktion ist eine wichtige Sitzung im Europäischen Parlament, in der über die Reform der Agrarmarktordnung beraten und entschieden wird.

Jetzt oder nie ist es Zeit, unserem Anliegen in Brüssel ein Gesicht zu geben.

Die Kundgebung wird gegen Mittag des 26. November mit so vielen Traktoren wie möglich stattfinden. Am frühen Abend möchten wir alle Teilnehmer zu einer Podiumsdiskussion mit den entscheidenden Politikern einladen. Die Demonstration wird am folgenden Tag fortgesetzt. Bitte mobilisiert bei Euch zu Hause, damit die Aktion ein voller Erfolg wird.

Für einen fairen Milchpreis!

Datum: 26. und 27. November 2012

Ort: Place du Luxembourg, 1050 Brüssel, Belgien

Es ist folgendes Programm auf dem Place du Luxembourg in Brüssel geplant:

Montag, 26. November Dienstag, 27. November
13.00 Uhr   Ankunft der Schlepper in Brüssel
14.00 Uhr   Begrüßung durch den Vorstand des EMB
14.20 Uhr   Berichte zur Milchmarktsituation in der EU
15.00 Uhr   Große symbolische Aktion
16.00 Uhr   Pause mit Essen und Trinken (Zelt)
19.30 Uhr   Podiumsdiskussion (Zelt) Thema “Billig für  den Weltmarkt oder angepasst mit  Wertschöpfung – was sichert die Milchproduktion in Europa?“
21.15 Uhr   Gemütliches Beisammensein mit Musik (Zelt)
8.00 Uhr     Gemeinsames Frühstück (Zelt)
10.00 Uhr   Begrüßung durch den Vorstand des EMB
10.15 Uhr   Unterstützung aus Landwirtschaft und  Zivilgesellschaft
11.00 Uhr   Gedenken zum Hofsterben in Europa
11.15 Uhr   Kleine symbolische Aktion
12.00 Uhr   Schlepperparade durch Brüssel

 

 

Strenge Regeln – faire Preise oder zügellose Freiheit

Anlässlich der Jahreshauptversammlung der IG-Milch, die am Samstag, 17. November in der Kürnberghalle in Leonding abgehalten wurde, verfolgten 350 Bäuerinnen und Bauern interessiert den Ausführungen der Obfrau Erna Feldhofer. Im Tätigkeitsbericht ließ die Obfrau ein turbulentes, arbeitsintensives Jahr, in dem auch zahlreiche Gesprächsterminen mit agrarpolitischen Vertretern,  sowohl im Inland als auch im Ausland, abgehalten wurden, Revue passieren.

Georg Maier, der neue Projektleiter „A faire Milch“, forderte die Unterstützung einer österreichweiten  Werbeoffensive für „A faire Milch“, jener Milchmarke, die für faire Preise und den Fortbestand der heimischen Kulturlandschaft steht.

Interessante Referate zum Thema “Strenge Regeln – faire Preise oder zügellose Freiheit” zogen die Bäuerinnen und Bauern in ihren Bann.

Benedikt Härlin (Autor Weltagrarbericht) gab Einblick in die internationale Agrarwelt und stellte klar fest, dass die ungerechte Verteilung der Fördergelder zum Ruin der heimischen aber auch weltweiten Agrarwirtschaft führen wird. „Kleine Betriebe müssen geschützt werden, da sie letztendlich die Welt ernähren. Die Produktion muss dem Markt angepasst werden, nicht zu viel und nicht zu wenig soll produziert werden. Sondern einfach genug.“ , so seine
Kernaussage.

Mag. Franz Obermayr (EU-Parlamentsabgeordneter) schildert die Entwicklung der europäischen Agrarpolitik aus Sicht der KonsumentInnen und verspricht den Bäuerinnen und Bauern sie bei ihren Forderungen nach einer
Neuregelung des Milchmarktes zu unterstützen.

Romuald Schaber (Präsident EMB) erklärt die Aufgabe der Monitoringstelle, die für eine Weiterentwicklung der europäischen Agrarpolitik ein unabdingbares Instrument darstellt. Weiters fordert Schaber die anwesenden Bäuerinnen und Bauern auf, am 26. und 27. November die groß angelegte Aktion des EMB in Brüssel zu unterstützen und somit die Abstimmung über die Europäische Milchmarktordnung in die richtige Richtung zu lenken. Denn werden die Weichen bei der Neuregelung der GAP nicht richtig gestellt, so wird nicht nur Österreich als Kulturlandschaft  der Vergangenheit angehören, sondern die regionale Milchproduktion eines jeden europäischen Landes, wie die KonsumentInnen sie schätzen, unweigerlich vernichtet.

Ernst Halbmayr (Geschäftsführer Freie Milch Austria GmbH) berichtet über die aktuelle Situation der Freien Milch und die Schwierigkeiten, die die Marktverwerfungen des letzten Jahres mit sich gebracht haben.

Roberto Cavalliere (APL Italien) erzählt sehr emotionell über die fatale Situation der italienischen Bäuerinnen und Bauern, fordert die Unterstützung des European Milk Board und hebt die notwendige Arbeit des EMB hervor.
Denn die wirklich wichtigen Entscheidungen werden schließlich in Brüssel getroffen, auch die Bäuerinnen und Bauern sollen dort, vertreten durch das EMB, ein Sprachrohr haben.

Peter Guhl (MEG Milch Board) beschreibt die Arbeit und Funktion der Milcherzeugerorganisationen in Deutschland und zeigt wie das zukunftsträchtige Modell auch auf andere Länder ausgeweitet werden könnte.

Ein herzliches Dankeschön an alle Bäuerinnen und Bauern, an die Ausstellerfirmen und an die Presse für die Teilnahme an der Jahreshauptversammlung. Besonderer Dank gilt den fleißigen Helfern, die maßgebend für das gute Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben.

 

Bauernvertretung forciert Abschaffung der Quote, 5.11.12

Scheinbar hat die österreichische Bauernvertretung – wie vom Bezirksbauernkammerobmann Strasser im Interview (Salzburg heute 02.11.2012) dargestellt – mit der Quotenabschaffung längst nicht nur abgeschlossen, sondern treibt diese auch noch voran.

Obwohl es nach wie vor vom EU-Parlament keinen festen Beschluss über ein Quotenende gibt, rechnet man hierzulande schon mit der kalten Enteignung der Bäuerinnen und Bauern. Produzieren auf Teufel komm raus, mechanisieren, automatisieren und aufstocken – anders ist das Überleben für die Milcherzeuger bei dem derzeitigen Milchpreis nicht möglich. Den kleinbäuerlichen Strukturen (98%) wird jegliche Daseinsberechtigung entzogen, die regionale Milchproduktion muss, gemäß den Anschauungen der „Bauernvertretung“, einer hochtechnisierten Milcherzeugungsindustrie (2%) weichen.

Österreich als Kulturlandschaft wird dann der Vergangenheit angehören und die regionale Milchproduktion, wie die KonsumentInnen sie schätzen, wird unweigerlich vernichtet.

Es ist noch nicht zu spät um all dem aktiv entgegen zu wirken!

Deshalb rüsten sich Bäuerinnen und Bauern aus ganz Europa um am 26. und 27. November eine große Aktion in Brüssel zu starten und die Abstimmung über die Europäische Milchmarktordnung in die richtige Richtung zu lenken.

Milchmarkt verändert sich

Der Milchmarkt in Europa droht sich in den nächsten Jahren kräftig zu verändern. Im März 2015 läuft die derzeit geltende Quotenregelung für die Milchzulieferung aus. Damit fällt für die Produzenten die Beschränkung der Liefermenge. Die FPÖ macht sich gegen die Abschaffung der fixen Quoten stark, denn dadurch drohen gleich zwei Gefahren: Die Bauern bekommen für ihre Milch zu wenig und müssen ihre Betriebe aufgeben. Den Konsumenten wird immer mehr qualitativ schlechte Importmilch vor die Nase gesetzt, die sogar schwer gesundheitsschädlich sein kann.

Ab Donnerstag, 1.11.2012 um  11 Uhr auf

http://tv.fpoe.at oder http://www.youtube.com/fpoetvonline

Mehrheit für die Quotenabschaffung schwindet, 22.10.12

Große Milchbauern-Kundgebung in Brüssel geplant

In drei Jahren wird in Europa die aktuelle Milchquotenregelung auslaufen. Derzeit mehren sich allerdings Stimmen, die eine gewisse Angebotssteuerung für die Zeit danach einfordern. Der französische Europaabgeordnete und Berichterstatter zur aktuellen Revision der europäischen Agrarmarktordnung Michel Dantin hat anlässlich einer Konferenz im Europäischen Parlament am 19. September in Brüssel eine höchstinteressante Aussage zur Abschaffen der Milchquoten in der EU gemacht.

Herr Dantin meinte, dass auf Brüsseler Ebene in den letzten drei Jahren drei Mal über die Abschaffung der Milchquoten abgestimmt worden sei und dass die Mehrheit für eine Quotenabschaffung bei jedem Male bedeutend kleiner geworden sei.

In einer Pressemitteilung warnt nun der europäische Milchindustrieverband (EDA) vor einer Abkehr von marktwirtschaftlichen Prinzipien in der Milcherzeugung. “Wettbewerb und Marktkräfte sollten die künftige Entwicklung der EU-Milchindustrie vorantreiben”.

Das European Milk Board (EMB) mit ihren Mitgliedsorganisationen macht seit Jahren immer wieder mit Gesprächen und Aktionen auf die Notwendigkeit einer flexiblen Mengensteuerung und der Einrichtung einer Monitoringstelle, die Angebot und Nachfrage angleichen, aufmerksam, um den europäischen Milchbauern kostendeckende Milchpreise zu ermöglichen.

Um diese Gegenbewegung zur Quotenabschaffung zu unterstützen und die Einforderung dieser marktwirtschaftlichen Instrumente Nachdruck zu verleihen, wird am 26. und 27. November eine große Kundgebung vor dem Europäischen Parlament in Brüssel stattfinden, zu der wir euch schon heute recht herzlich einladen. Genaueres folgt noch.

Wer kämpft kann verlieren – Wer nicht kämpft hat schon verloren.

Aktuelles KW, 22.10.12

IVA: Weltweiter Gewinneinbruch für Milchbauern erwartet

Südkurier: Niedriger Milchpreis treibt Bauern um

EU-Milchpaket vollständig angenommen, 09.10.2012

Trotz Nachbesserungsbedarf ist Milchpaket alleiniger Verdienst der Milcherzeuger

(Freising) Vergangene Woche hat das Europaparlament das so genannte Milchpaket, mit dem die Position der Milcherzeuger gestärkt werden soll, endgültig verabschiedet. Den Erzeugern soll damit im EU-Recht die Möglichkeit eröffnet werden, ihre Vertragskonditionen gegenüber Privatmolkereien innerhalb bestimmter Obergrenzen gemeinsam auszuhandeln.

Der Bundesverband Deutscher Milchviehhalter BDM e.V. nimmt dies zum Anlass, noch einmal darauf hinzuweisen, dass trotz aller positiven Ansätze noch deutlicher Nachbesserungsbedarf besteht, wenn das anvisierte Ziel der Erzeugerstärkung erreicht werden soll. Es geht an der wirtschaftlichen Realität vorbei, dass Genossenschaften, die über 70 % der deutschen Milch vermarkten, eine Sonderstellung genießen sollen und aus dieser Regelung ausdrücklich ausgenommen sind. Ebenso sind die Obergrenzen der Erzeugerbündelung viel zu niedrig angesetzt.

„Trotzdem haben die europäischen und deutschen Milcherzeuger allen Grund stolz zu sein“, erklärt Romuald Schaber, BDM-Vorsitzender und Präsident des European Milk Board EMB. „Ihren Aktionen im Jahr 2009 ist es zu verdanken, dass die EU-Kommission überhaupt eine Handlungsnotwendigkeit erkannt hat und das EU-Milchpaket initiiert hat. Hätten sich die Milcherzeuger nicht so aktiv gezeigt und auf ihre Situation hingewiesen, wäre gar nichts passiert. Es hätte nicht einmal die jetzt bestehenden Regelungen des Milchpakets gegeben, an denen nun weiter gearbeitet werden muss.“

Der BDM bedankt sich bei allen Milcherzeugern, die diesen Schritt überhaupt erst ermöglicht haben und ermuntert sie, mit ihrem Engagement weiter für Bewegung und Nachbesserungen zu sorgen. Die vor kurzem beendete Agrarministerkonferenz hat zudem gezeigt, dass in den Reihen der Politiker durchaus die Erkenntnis wächst, dass es auch innerhalb der Genossenschaftsmolkereien einer Stärkung der Erzeugerposition bedarf.

Aktuelles KW 41

“Billige Milch ist Blutmilch, denn der Preis, den unsere Konzerne diktieren,
ist der Preis, an dem die Bauern sterben”

Uniterre: Basisorganisationen sind bereit für eine nationale Mengensteuerung

BRF-Online: “Blutmilch”: Der prominente Buchautor Romuald Schaber in St.Vith

Top Agrar: Milchpreis 2011 auf Rekord: Milchbauern bekamen 12 % mehr

Top Agrar: Dr. Göbbel: Weihnachten gibt es 33 Cent

Top Agrar: Fusion bringt MUH-Bauern 4 Cent Milchgeld

Top Agar: Milcherzeugung in Neuseeland steigt kräftig

Top Agar: „Anstieg der Milchpreise längst überfällig!“

Saarbrücker Zeitung: “Die Milch muss wieder teurer werden”

Saarbrücker Zeitung: Milchpreis macht Kuh und Bauer sauer

Top Agrar: Milchexperte erwartet 2012-Durchschnittspreis von wenigstens 30 Cent

Aktuelles KW 40

Unzensuriert: Landwirte demonstrierten in Brüssel gegen die Agrarindustrie

Good Food March

Good Food March 2012: Eine starke Aktion der europäischen Zivilgesellschaft erreicht Brüssel!

Der Good Food March 2012 hat heute mit Aktionen und Veranstaltungen in Brüssel seinen erfolgreichen Abschluss gefunden. Eine echte bäuerliche Landwirtschaft mit  sicheren und stabilen kostendeckenden Preisen gehörte zu den Kernforderungen der Teilnehmer. (Brüssel, 19.9.2012)

 Hunderte Vertreter verschiedener gesellschaftlicher Gruppen sind heute zusammen mit Milchbauern des European Milk Board (EMB), dem europäischen Dachverband der Milchviehhalterorganisationen in Europa, nach Brüssel gekommen, um zum Abschluss des Good Food March 2012 noch einmal gemeinsam lautstark für eine bessere Nahrungs- und Agrarpolitik in Europa zu demonstrieren. Damit ist der Good Food March – eine fast einmonatige Sternfahrt mit dem Fahrrad nach Brüssel – erfolgreich zu Ende gegangen und hat Landwirten, Bürgern und junge Menschen die einmalige Chance gegeben, ihre Forderungen direkt zu den EU-Institutionen zu tragen.„Das EMB hat den Good Food March unterstützt und mitorganisiert, damit sichergestellt ist, dass bei der gegenwärtigen Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik eine echte bäuerliche Landwirtschaft in Europa mit sicheren und stabilen kostendeckenden Preisen für die Landwirte nicht auf der Strecke bleibt. Dafür muss die Produktion an die europäische Nachfrage angepasst werden. Die Zusammenarbeit mit Gruppen aus der gesamten Breite der Gesellschaft ist für uns hierbei der Schlüssel zum Erfolg“, so der Präsident des EMB Romuald Schaber.  Das European Milk Board (EMB) ist ein europäischer Dachverband von Milchviehhalterorganisationen. Er vertritt derzeit 19 Organisationen aus 14 europäischen Ländern mit zusammen rund 100.000 Erzeugern. In den Mitgliedsländern wird rund 75 % der europäischen Milch produziert.

EPO: Good Food March endet in Brüssel

Die Grünen: Grüne unterstützten `Good Food March´ – europaweite Aktion der Zivilgesellschaft zur Gemeinsamen Agrarpolitik nach 2014

Tagesschau: “Alle zwei Minuten verschwindet ein Hof”

Tagesschau: “Unsere Subventionen töten Menschen

Neues Deutschland: Für gute Lebensmittel

Augsbuerger Allgemeine: Radler machen auf dem Weg nach Brüssel in Wilpersberg Station

Informationsdienst Gentechnik: Am Ziel: Wander-Demonstranten für eine bessere Landwirtschaft

Greenpeace Magazin: Aktivisten radeln für bessere EU-Agrarpolitik durch Europa

Schwarzwälder-Bote: “Für eine bessere Agrarpolitik” unterwegs

Ökonews: Wir haben es satt! – Frühstücken für eine ökologische EU-Agrarreform

Aktuelles, KW 39

Top Agrar: Milchpreis muss um mehr als 3 Cent steigen!

Top Agrar: Milchquotenende: Bayerische Milchbauern wollen Kräfte stärker bündeln

FnWeb: Einen fairen Milchpreis gefordert

Kurier: Milchbauern fordern fairen Preis

ORF Salzburg: Milchprodukte werden teurer

NDR: Milchbauern fordern mehr Geld

NDR: Wie Molkereien den Milchpreis drücken

BDM: Milchbauern vor dem Deutschen Milchkontor

Wochenblatt: Milch ist knapp – und trotzdem billig?

Aktuelles KW 38

Top Agrar: Faire Milch will neu durchstarten

Neumarkt-Online: Heißer Protest

Top Agrar: Milchpreise im August gestiegen

September 2012

12.09.12 Top Agrar: Faire Milch will neu durchstarten

Positionspapier zu einer nachhaltigen Milchpolitik, 10.9.12

Die MEG Milch Board hat zusammen mit dem Bundesverband Deutscher Milchviehhalter und dem European Milk Board ein Positionspapier zu einer nachhaltigen Milchpolitik in Europa herausgegeben.

Es beleuchtet den Status Quo, Milchpolitik in anderen Ländern und unsere Vorstellungen von einer am Markt orientierten Milchproduktion.

Hier finden Sie das Positionspapier als PDF-Download [114,31 kB]

Aktuelles, KW 37

Bundespresseportal: Umweltministerin Rehlinger wirbt für landwirtschaftliche Produkte aus der Region

Top Agrar: Marburger Molkerei verspricht höhere Milchpreise

Schweizer Bauer: BDM fordert angesichts steigender Kosten höhere Milchpreise

Agrar Heute: Milchmarkt, Alle Preissignale zeigen nach oben

Top Agrar: Arla erhöht Milchpreis in England

VTM: Über 150 aufgebrachte Bauern blockierten die Molkerei Milcobel in Langemark, Belgien

Milchland Niedersachsen: Milchmarkt im Aufwind

Agrar Direct: Preise am Milchmarkt erholen sich

Abschlussveranstaltung Good Food March

Am 19. September 2012 findet die Abschlussveranstaltung des Good Food March in Brüssel statt.

 

Die Abschlussveranstaltung setzt sich aus drei großen Blöcken zusammen, die über den ganzen Tag verteilt sind:

:: Ab 10 Uhr gibt es eine Demonstration vom Parc du Cinquantenaire zum Europäischen Parlament mit Stationen bei der Europäischen Kommission, dem Rat und dem Ausschuss der Regionen.

:: Ab ca. 12.30 Uhr beginnt das sogenannte Good Food Brunch auf dem Platz vor dem Europäischen Parlament mit Reden, Workshops, Essenständen und einem Veranstaltungsprogramm.

:: Ab 15 Uhr findet im Europäischen Parlament eine Konferenz zum Thema “Reform der GAP 2020 – Eine Chance für die Demokratie in Europa: Zivilgesellschaft trifft die Europäischen Institutionen” statt, die von ARC2020 und Slowfood organisiert wird.  Hier wird EMB-Vorstandsmitglied Erwin Schöpges als Redner auftreten.

Detailierte Einladung

 

Nähere Informationen zum Good Food March und der Abschlussveranstaltung am 19. September in Brüssel gibt es auf der Website:

http://www.goodfoodmarch.eu/

 

Aktuelles KW 36

Top Agrar: Milchbauern protestieren vor DMK-Molkerei in Waren

Schweriner Volkszeitung: Niedrige Preise: Milchbauern in Finanznot

Nordkurier: Bauern demonstrieren vor Molkerei in Waren

Top Agrar Online: MIV: Milchpreise können erst zeitversetzt steigen

Ostsee-Zeitung: 51 Cent je Liter: Die Milch wird wieder günstiger

Proplanta: Milchbauern demonstrieren vor Molkerei gegen niedrige Milchpreise

Nordkurier: Milchbauern geraten immer mehr in Finanznot

Nonstop-News: Bundesweiter Auftakt zum Milchbauernstreik

Merkur-Online: Molkereigenossenschaft Erding: Niedrigere Preise, weniger Milchbauern

Top Agrar: BDM: Milchpreise müssen sofort steigen!

Fuldainfo: BDM: Molkereien müssen unverzüglich Erzeugerpreise anheben

Schweizer Bauer: Starker NZ-Dollar – Fonterra erwartet schwächeren Milchpreis

Top Agrar: Arla: Mehr Umsatz, weniger Milchgeld

Top Agrar: EU und BDM diskutieren über Milchmarkt

Nordkurier: Milchpreise erneut auf Achterbahn-Fahrt

Grenzecho: Thierry Neuville ist auch auf dem Traktor rasend schnell

Unser Land: Europäische Weinmarktordnung: Wie soll es weitergehen?

Top Agrar: Ukraine führt Mindestpreis für Rohmilch ein

Top Agrar: Kolumbien: Milchbauern befürchten Ruin durch Freihandel mit der EU

Schweizer Bauer: Emmentaler: Minderheit will Branche Bein stellen

Deutschlandradio Kultur: Die EU als Bedrohung

Fuldainfo: Molkereien müssen unverzüglich Erzeugerpreise anheben

OstseeZeitung: Milchpreis wieder im Keller – Bauern demonstrieren vor Molkerei

Good Food March, 04.09.12

Kilian (links) und Elia radelten mit ihrem Vater, dem Biobauern Hans Schmid aus Erdweg, mit beim Good Food March nach Brüssel auf der Etappe von Dachau nach Wilpersberg.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Schwarzwälder Bote: “Für eine bessere Agrarpolitik” unterwegs

Schwarzwälder Bote: Abgeordnete diskutieren über Agrarpolitik

EPO: “Good Food March” führt nach Brüssel

Augsburger Allgemeine: Aktion für gutes, gesundes Essen und eine andere Agrarpolitik

Augsburger Allgemeine: „Good Food March“ führt auch über Wilpersberg

Glocalist: 1.500 Menschen gehen gegen Lebensmittelverschwendung

Neues Deutschland: Essen statt Wegschmeißen

Konkurrenzkampf auf dem Rücken der Bauern

Artikel von Wolfgang Dürnberger, Salzburger Bauer, 30.08.12

“War das wirklich notwendig?”, fragt man sich auch noch einen Monat nach der von Hofer losgetretenen Preissenkung bei Milchprodukten. Seit Wochen ist absehbar, dass sich der Markt drehen wird, trotzdem hat man lauthals den Preis gesenkt. Nun kommt, was kommen muss: “Milchprodukte werden wieder teurer”, tönt es bereits aus den Medien. Einmal mehr sind die Konsumenten verunsichert und die Diskussion um teure Lebensmittel geht erneut los.

Warum konnte es dazu kommen? Unter den drei führenden Handelsketten herrscht nach wie vor Krieg um die Kunden – hier ist jede Preissenkung willkommen um Aufmerksamkeit zu erregen und der Konkurrenz eines auszuwischen.

Aber auch unter den österreichischen Milchverarbeitern tobt ein harter Kampf um Marktanteile. Einige schreiben bereits tiefrote Zahlen und haben keine Reserven mehr. Zu Dumpingpreisen wurde dann versucht, überschüssige Waren abzusetzen. Das gesamte Preisniveau ist damit rasch nach unten gegangen. Die Milchbäuerinnen und -bauern können bei dem ganzen Treiben einmal mehr nur zuschauen. Hohe Kosten durch teure Treibstoffe oder teures Kraftfutter müssen sie selbst schlucken.

Wen wunderts, wenn die Stimmung wieder einmal im Keller ist?

Bildrechte: Stern

Schlechte Milchpreise trotz verbesserter Marktsituation, 28.8.12

Bildrechte: Fairer-Milchpreis.deGroße Enttäuschung und Unverständnis herrscht bei den Milchbauern über die aktuelle Situation: Die Milchpreise haben trotz der verbesserten Marktsituation und der rückläufigen Milchanlieferungsmenge zum Teil nochmals nachgegeben.

Der Milchmarkt ist im Aufschwung aber die Molkereien ziehen nicht mit…

Bildrechte: Fairer-Milchpreis.de

 

 

Top Agrar: MIV erwartet schon bald höhere Milchpreise
ORF: Bauernmilchpreis wieder unter 30 Cent
OÖ-Nachrichten: Bauernmilchpreis im Juli erstmals seit 2010 wieder unter 30 Cent
Schweizer Bauer: Preise am Milchmarkt sollen steigen
Top Agrar: Belgien: Proteste gegen niedrige Milchpreise
VMB: Der Milchmarkt bietet beste Voraussetzungen für bessere Preisabschlüsse
Süddeutsche.de: Wirtschaft: Bauern fordern bessere Preise für Milch
TopAgrar: Jetzt höhere Milchpreise durchsetzen
TopAgrar: Milchpreise zwischen Hoffen und Bangen
TopAgrar: Fonterra senkt Milchpreis-Prognose
TopAgrar: Milchexperte erwartet 2012-Durchschnittspreis von wenigstens 30 Cent
News ORF: Bauernmilchpreis wieder unter 30 Cent
RP.online: Niedriger Milchpreis: Landwirte machen kaum noch Gewinne
OÖN: Bauernmilchpreis im Juli erstmals seit 2010 wieder unter 30 Cent

Milcherzeugerproteste in Großbritannien gehen unvermindert weiter

Wie die Erzeugerorganisation Farmers for Action (FFA) in ihrer aktuellen Pressemitteilung verlauten lässt,  wird in Großbritannien weiter vor Supermärkten protestiert. Fast 100 Erzeuger haben Ende vergangener Woche vor einer Filiale von Asda-Walmart demonstriert. Den Kunden, die den Supermarkt verließen, wurde bei der Aktion ein Faltblatt in die Hand gegeben. In diesem wurden sie gebeten, ihre Einkäufe in Zukunft bei ihren lokalen Geschäften zu tätigen bis Asda-Walmart auf die Forderungen der Milcherzeuger eingegangen ist. Diese Forderungen beinhalten, dass  für alle von Asda-Walmart direkt oder indirekt erworbenen Milchprodukte zunächst  ein Mindestpreis von 30 Cent / Liter Milch plus einer Marge  gezahlt und in einem weiteren Schritt dies dann auf 40 Cent plus zusätzlicher Marge aufgestockt wird. Unterstützend waren bei der Protestaktion auch Erzeuger aus der Rind-, Schaf- und Schweineproduktion anwesend.

Für den 23. August ist bereits eine weitere Demonstration vor der nächsten Filiale von Asda-Walmart angekündigt. Produzenten, die sich daran beteiligen möchten, können  unter der Nummer: 0044/7909744624 oder 0044/7754475564 (auf Englisch) mehr erfahren.

Milcherzeuger gründen internationales Bündnis

Amel/Brüssel: In Brüssel haben die Milcherzeuger in dieser Woche offiziell eine internationale Bündelungskommission gegründet, um länderübergreifend noch besser zusammenzuarbeiten.

Weiterlesen

 

 

 

 

 

Bildrechte: EMB

Aktuelles KW 34

Allgemeine Zeitung Uelzen: “40 Cent wären angemessen”

Schweizer Bauer: Emmi steht Öffnung des Milchmarktes skeptisch gegenüber

Radio China International: Gepanschte Milch ist des Bauern Tod

NÖN Online: Berglandmilch dezimiert Auslandskunden

Good Food March – Mit dem Rad von Linz nach Brüssel

Strampeln für gut produzierte Nahrungsmittel und eine nachhaltige Landwirtschaft heißt es seit diesem Freitag im Rahmen des „Good Food March 2012“. Aus ganz Europa machen sich Menschen mit Fahrrädern auf den Weg, um die zukünftige Agrarpolitik der EU mitzugestalten. Ziel der Sternfahrt ist das europäische Parlament in Brüssel. Tourbeginn ist am 17.August in Linz.

 

Wie sieht die Zukunft unserer Landwirtschaft aus? Was werden wir in den nächsten Jahren essen? Komplexe Fragen, deren Antworten stark vom Ausgang der derzeit laufenden Reform zur Gemeinsamen Agrarpolitik der EU (kurz GAP) bestimmt sind. Bis Ende 2012 soll von den Mitgliedsstaaten der Union und dem Europäischen Parlament über die zukünftige Verteilung der Agrarförderungen entschieden werden. Der Ausgang der Verhandlungen betrifft nicht nur die Bäuerinnen und Bauern, sondern auch die Konsument_Innen, Tiere und Umwelt.

Der Good Food March 2012 – Möglichkeit zur Mitbestimmung

Der Good Food March ist der Ruf nach Mitbestimmung durch die europäische Zivilgesellschaft. Aus ganz Europa machen sich Menschen auf den Weg nach Brüssel, um die Reform der GAP mitzugestalten. Gefordert werden gesunde, regional produzierte Lebensmittel und eine zukunftsfähige, bäuerliche Landwirtschaft.

Ludwig Rumetshofer, einer der österreichischen Koordinatoren des Good Food March, Aktivist bei Agrarattac sowie La Via Campesina meint: “Der Good Food March ist die erste Mobilisierung dieser Größenordnung, die zur Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik stattfindet. Den österreichischen und europäischen Agrarpolitiker_innen muss klar werden, dass diese Reform nicht ohne Mitsprache der EU-Bürger_innen durchgeführt werden kann!”

Konferenz mit EU-Funktionären in Brüssel

Krönender Abschluss der Tour ist eine Konferenz im europäischen Parlament in Brüssel, wo die Teilnehmer_innen des Good Food Marchs auf die EU-Funktionäre treffen und ihnen die auf der Tour gesammelten Forderungen der Zivilgesellschaft präsentieren. Die Konferenz „Reform der GAP 2020 – Eine Chance für die Demokratie in Europa“ findet am 19. September 2012 statt und steht unter der Schirmherrschaft des Präsidenten des Europäischen Parlaments Martin Schulz. Sprechen werden u.a. EU-Agrarkommissar Dacian Cioloş, Slow Food-Präsident Carlo Petrini und auch Teilnehmer_innen des Good Food Marchs.

 

Die Route durch Österreich

Der Startschuss für die Österreich-Etappe fällt am Freitag, 17.August 2012 um 12 Uhr am Linzer Hauptplatz. Von dort geht es mit dem Rad durch die Bezirke Eferding, Grieskirchen, Ried im Innkreis bis zum Halbzeitziel in Ranshofen bei Braunau. Der zweite Teil der Tour führt durch Bayern bis nach München, wo am Samstag, 25.8.2012 der Auftakt zur nächsten Etappe startet. Auf dem Weg nach Brüssel werden Bauernhöfe besucht, Meinungen und Forderungen der Zivilgesellschaft zum Thema Agrarpolitik gesammelt, sowie Filmvorführungen und Diskussionsrunden veranstaltet.

Alle können teilnehmen!

An der Fahrradtour und den Veranstaltungen entlang der Strecke können alle Interessierte teilnehmen. Weiters besteht die Möglichkeit, das Tourtagebuch im Internet mitzuverfolgen, unter http://goodfoodmarchaustria.wordpress.com

Zudem wurde eine Europaweite Fotokampagne gestartet, die es jedem Menschen ermöglicht, eine Forderung zur Zukunft unserer Nahrungsmittelproduktion zu veröffentlichen. All diese Fotos werden am 19. September den Entscheidungsträger_innen in Brüssel präsentiert.

 

Ausführliche Informationen finden Sie hier:

http://goodfoodmarchaustria.wordpress.com (Österreich)

http://www.goodfoodmarch.eu (Europa)

Weitere Infos: Good Food March

Rückfragehinweise und Bildmaterial

Ludwig Rumetshofer

0676/5359804

ludwig.rumetshofer@viacampesina.at

Rückfragen zur Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik:

Irmi Salzer

0699/11827634

irmi.salzer@viacampesina.at

Murtaler Trachtengaudi_3.8.12

Murtaler Trachtengaudi 2012  – Heißer Abend, große Gaudi

Aktuelles KW 32, 10.8.12

Good Food March Radltour Linz – München

In nicht einmal mehr 1/2 Wochen geht es los.. Wir werden von Linz aus Richtung München aufbrechen. In diesem Email findet ihr Informationen zur Route, zum Programm und Logistische Details.

Wir möchten nochmals ALLE die Zeit, Lust und Laune haben dazu aufrufen mitzuradln! EU – Agrarpolitik geht uns alle an!

Falls ihr jedoch keine Zeit habt, jedoch gerne unsere Tour mitverfolgen wollt – auf unserem Blog findet ihr neben vielen nützlichen Informationen auch ein Tourtagebuch:

http://goodfoodmarchaustria.wordpress.com/

Route:

Die Tagesetappen bewegen sich zwischen 25 – 45 km. Die jeweiligen Abfahrtszeiten werden spontan vereinbart – Richtzeit: 10 Uhr.

 

Datum Inhalt Übernachtung Aktion
Fr, 17.8.12 Auftakt in Linz, Radlfahren Fraham bei Eferding Auftaktveranstaltung
Sa, 18.8.12 Radlfahren Schlüßlberg spontane Hofbesuche + Fotoaktion
So, 19.8.12 Radlfahren Neuhofen spontane Hofbesuche + Fotoaktion
Mo, 20.8.12 Radlfahren Ranshofen spontane Hofbesuche + Fotoaktion
Di, 21.8.12 Ruhetag Ranshofen örtliche Filmvorstellung
Mi, 22.8.12 Radlfahren Mühldorf spontane Hofbesuche + Fotoaktion
Do, 23.8.12 Radlfahren St. Wolfgang spontane Hofbesuche + Fotoaktion
Fr, 24.8.12 Radlfahren München spontane Hofbesuche + Fotoaktion
Sa, 25.8.12 Auftakt in Deutschland Auftaktveranstaltung

Programm:

Auftaktveranstaltung Linzer Hauptplatz, 17.08.. ab 12 Uhr

Bevor wir unsere Wadln strapazieren, wird es am Linzer Hauptplatz im Zuge des Bauernmarktes einen Infostand geben. Dabei wird es möglich sein sich über den derzeitigen Stand der Reform der GAP, über alternative Zugänge zu Landwirtschaft und natürlich über den Good Food March zu informieren.

Spontane Hofbesuche

Auf der Strecke werden wir in Kleingruppen Bauernhöfe besuchen, um möglichst viele Menschen mit unseren Anliegen zu erreichen, über die Reform der GAP zu sprechen und unsere Reise anhand der Fotoaktion (http://goodfoodmarchaustria.wordpress.com/foto-aktion/) zu dokumentieren.

Öffentliche Filmvorführung

Am Dienstag den 21.08.2012 wird um ca. 20 Uhr am Schaberlhof bei der Familie Ortner (5282 Ranshofen, Untere Hofmark 70) der Film „Frische Wege“ (mehr Infos auf unserem Blog) gezeigt. Anschließend gibt es die Möglichkeit zur gemeinsamen Diskussion mit geladenen Gästen.

Logistische Informationen:

Mitfahren

Es sind alle interessierten Personen herzlichst eingeladen am Good Food March teilzunehmen! Es ist auch möglich Teilstrecken mitzufahren.

Welche Ausrüstung wird benötigt?

Ein funktionstüchtiges Fahrrad! (alternativ dazu ein Traktor oder ein anderes Gefährt), Zelt zum Übernachten (mit Schlafsack, Isomatte) und persönliche Ausrüstung (Gewand für jede Witterung, Badesachen, Taschenmesser, usw – muss transportierbar sein!) Es gibt einen kleinen Bus der die Tour begleitet und die schwere Ausrüstung, wie einen Wassertank usw.. mitnimmt.

Unterkunft

Wir kehren jeden Tag bei einem Bauernhof in der jeweiligen Region ein und schlafen dort entweder im Zelt oder im Stadl. Duschmöglichkeiten sind organisiert!

Verpflegung

Wir werden uns unterwegs mit regionalen Lebensmitteln von Bauernhöfen versorgen. Das bedeutet wir sind SelbstversorgerInnen und einmal am Tag soll gemeinsam gekocht werden. Ein Grundsortiment an Kochgeschirr wird im Begleitfahrzeug mitgeführt.

Kosten

Es wird gerade versucht noch ein kleines Budget aufzustellen. Jedoch sollte damit gerechnet werden, dass zumindest die Kosten für Essen und Trinken selbst zu bezahlen sind. Die genaue Höhe dieser lässt sich zum derzeitigen Zeitpunkt nicht sagen.

Was mache ich in München?

Die Teilstrecke Linz – München endet hier, aber der Good Food March geht weiter bis nach Brüssel. Wer möchte kann sich diesem anschließen.

Anmeldung

Zwecks Planung bitte bei Ludwig Rumetshofer (ludwig.rumetshofer@viacampesina.at, 06765359804) anmelden. Es kann aber auch spontan Mitgeradelt werden.

 

Weitere Meldungen:

Herd und Hof: Internationale Bündelungskomission Milch gegründet

Jolly Days: Deutschland, Milchpreise unter 30 Cent

Elite Magazin: England, Milchpreissenkungen zurückgedreht

Finnischer Auszahlungspreis um 42 Cent

Top Agrar: Niederlande, bis 2020 Halbierung der Milchviehhalter erwartet

 

Aktuelles KW 31, 03.08.12


England:

 

Dänemark:

 

 

Schweiz:

 

August 2012

Juli 2012

26.07.12 KTZ: Revierkämpfe ums Milchregal

25.07.12 ORF Tirol: Bauern gegen billigere Milch

24.07.12 Die Presse: Sinkende Milchpreise: “Folge fataler Milchmarktpolitik”

Aktuelle Meldungen, 26.07.2012

31.07.12 Top Agrar: Milchbauern drohen mit Milchvernichtung auf Feldern

26.07.12 Top Agrar: Supermärkte senken Preise für Milchprodukte

26.07.12 ORF Tirol: Sinkender Milchpreis – Politik machtlos

25.07.12 Liechtensteiner Vaterland: Bauern jammern über Rekordtief bei Milchpreis

25.07.12 Top Agrar: GB: Nachhaltige Lösung für Milch-Branche gesucht

25.07.12 ORF Tirol: Bauern gegen billigere Milch

24.07.12 Die Presse: Sinkende Milchpreise: “Folge fataler Milchmarktpolitik”

23.07.12 ORF: Milchprodukte werden billiger

Das Dilemma der Milchbauern nimmt kein Ende, 23.7.2012

Großbritannien: Milchpreissenkungen von vier führenden Molkereien

In den letzten 3 Monaten ist der Preis für einen Liter Milch um 4 Pence gesunken. Ab 1. August soll um weitere 2 Pence abgesenkt werden, auf rund 24 Pence. Zu wenig sagen die Farmer, sie brauchen mindestens 30 Pence, um über die Runden zu kommen.

Nach zahlreichen Aktionen vor Supermärkten, inklusive öffentlichem Milchbad mit Milchbäuerinnen (“Milch ist billiger als Wasser”), blockierten seit Freitag hunderte Farmer an mehreren Standorten Molkereien, vor allem Robert Wiseman Diary und Arla (Bridgewater, Leeds, Ashby-de-la zouch, Leicestershire, Droiwich Spa, Foston in Derbyshire,…).

Die Märkte Co-op und Morrisons haben daraufhin Erhöhungen von bis zu 5ppl in Aussicht gestellt. In 3 Monaten will man neu bewerten. Jim Paice, UK Minister für Landwirtschaft, will sich am 23.Juli mit den Farmern zu Gesprächen über die Zukunft der Milchwirtschaft in der gesamten Lieferkette treffen.

Eine britische Besonderheit in Zusammenarbeit mit dem Einzelhandel sind Direktverträge mit Supermärkten. Da Supermärkte über die Versorgungssicherheit bei Frischmilch besorgt sind, bieten sie Milcherzeugern Direktkontrakte an. Inzwischen werden 25 Prozent der Milch im Vereinigten Königreich auf diese Art vermarktet. Gegen einen gewissen Preisaufschlag produzieren die Landwirte Milch, abgestimmt auf die Erfordernisse des Supermarktes. Diese Verträge stellen britische Molkereien, insbesondere Genossenschaften, vor Herausforderungen, da die Supermarktlieferanten höhere Milchpreise erzielen als andere Mitglieder der Genossenschaft. Milcherzeuger und Molkereien werden dabei zu „Vertragslieferanten“ mit vom LEH gesteuerten Margen.

Hunderte von Farmern blockieren seit den frühen Morgenstunden Molkereien an Zentren in ganz England als Protest gegen den niederen Milchpreis.

Weitere Aktionen sind geplant:

Das Dilemma der Milchbauern, 16.7.12

Was ist los in Europa?

Während manche Agrarpolitiker noch immer beschwichtigen, warnt der Brite Mansel Raymond, der neue Vorsitzende der Arbeitsgruppe “Milch und Milcherzeugnisse” der europäischen Bauernverbände und ihrer Genossenschaften, Copa-Cogeca:

“In Anbetracht der hohen Produktionskosten, die in einzelnen Ländern den Erzeugermilchpreis übersteigen, treiben weitere Preisstürze den Sektor in eine ähnliche Situation wie 2009“.

Aiz.Info: Copa-Cogeca: EU-Milcherzeuger durch Preiseinbrüche unter Druck

 

Am Mittwoch demonstrierten in London rund 3.000 Milchbauern aus verschiedenen Regionen Großbritanniens gegen die Senkung der Milchpreise.

Die wütenden Farmer zogen mit dem Ruf “Genug ist genug” vor das Agrarministerium.

Rote Fahne News: 3000 Farmer protestieren

 

Überproduktion stoppen – Steixner appeliert an Bauern – Politik und Kammern warnen vor Teufelskreis

Tiroler Tageszeitung: Überproduktion stoppen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Milchbauerndemonstration in Brüssel, 10.07.12

Bildergalerie – Kundgebung in Brüssel

Am Dienstag wurde in Brüssel gegen das Überangebot an Milch demonstriert. Bei der Kundgebung vor dem europäischen Parlament wurde auf Planen ein Milchsee aufgeschüttet und zum Überlaufen gebracht.

Es ging darum, den Parlamentariern zu verdeutlichen, dass es wichtig ist, Maßnahmen zu ergreifen. Parallel zu der Demonstration fand eine Sitzung des EU-Parlaments statt, die sich unter anderem mit der Agrarreform beschäftigte.

 

EMB: Die Überproduktion auf den europäischen Milchmärkten führt zu einem drastischen Verfall der Milchpreise und direkt in die nächste Milchkrise. Dagegen demonstrieren die europäischen Milchbauern des European Milk Board heute in Brüssel vor dem Europäischen Parlament.

(Brüssel, 10.7.2012) Hunderte Mitglieder des European Milk Board (EMB), dem europäischen Dachverband der Milchviehhalterorganisationen in Europa, sind heute nach Brüssel gekommen, um lautstark gegen das Missmanagement auf dem Milchmarkt zu protestieren.

Als Symbol für die gegenwärtige Überproduktion auf den europäischen Milchmärkten wurde ein überlaufender Milchsee auf dem Place du Luxembourg vor dem Europäischen Parlament errichtet. Die Übermengen am Markt drücken die Milchpreise weit in den Keller. Das Überleben der Höfe kann so nicht gesichert werden. Im Rahmen der gegenwärtigen Reform der europäischen Agrarmarktordnung fordern die Milchbauern des EMB als konkrete Maßnahmen einen freiwilligen Lieferverzicht sowie die Einrichtung einer europäischen Monitoringstelle, damit Angebot und Nachfrage auf den Milchmärkten wieder ins Gleichgewicht kommen.

„Die Europaabgeordneten müssen bei der GAP-Reform jetzt aufpassen und die richtigen Schritte für den Milchmarkt einleiten. Die eingeleitete Liberalisierung des Milchmarktes durch die EU-Kommission unter dem schönen Begriff „Softlanding“ bedeutet für die Milcherzeuger die zweite Bruchlandung in drei Jahren. Abhilfe kann praktisch nur eine Reduktion der Produktion leisten, die kurzfristig am besten über einen freiwilligen Lieferverzicht erreicht wird.
Die guten Ansätze im Ausschussbericht des Europäischen Parlaments zur Agrarmarktordnung müssen aufgegriffen und in den nächsten Wochen und Monaten gemeinsam mit der Politik – das heißt konstruktiv aber auch entschieden – weiterentwickelt werden“, so der Präsident des EMB Romuald Schaber.

 

Videos und Meldungen zur Aktion in Brüssel:

Grenzecho, 11.07.12: Betriebe in Existenz bedroht

Grenzecho: 11.07.12 Milchsee vor dem EU-Parlament

Pressetexte – Zusammenfassung

http://www.youtube.com/watch?v=aKkwW36mkCg&feature=youtu.be

http://youtu.be/y6ve1-XeHrg

http://www.dailymotion.com/video/xs325z_no-milk-today-milchsee-vor-dem-brusseler-eu-parlament_news

Aktion in Brüssel, 10.7.2012

Die Milch läuft über – Die Preise stürzen ab

Wir zeigen der Politik, dass es so nicht geht!

Aktion der europäischen Milchbauern und Milchbäuerinnen am 10. Juli in Brüssel

vor dem dem EU-Parlament.

Meldungen zum Thema:

Top Agrar: Doch kein Quotenende 2015?

Top Agrar: Sawicki: “Milchquote bis 2020 behalten!”

Aiz Info: Rübenbauern fordern Fortbestand der Zuckerquoten bis 2020
Frage:

Europa-Abgeordnete Köstinger und LW-Minister Berlakovich fordern einhellig die Fortsetzung der EU-Zuckermarktordnung mit Quoten, Mindestpreis und Außenschutz über das von der Europäischen Kommission hinaus vorgeschlagene Ende im September 2015 hinaus bis zum Jahr 2020.

Warum nicht auch bei Milch?

 

Pressemitteilung AbL-Bayern, 26.06.2012

Pressemitteilung

Sonnleitner geht – der Bauernverband bleibt

Gedenkfeier für die Bauernopfer am Mittwoch, 27. Juni 2012  um 19.30 Uhr
am Odeonsplatz in München.

Eines muss man ihm lassen: Er war konsequent. Das Motto „Wachsen oder Weichen“ und die Weltmarktorientierung der bayrischen Landwirtschaft um jeden Preis stand von Anfang an auf seinen Fahnen, ohne Rücksicht auf die betroffenen Bauern und die gesellschaftlichen und volkswirtschaftlichen Folgen. Sonnleitner glaubt vermutlich heute noch, Bayerns Bauern müssten zur Ernährung der Weltbevölkerung beitragen – ein Zeichen dafür, dass er viele Entwicklungen und Erkenntnisse der letzten Jahre total ausblendet.

Europa nutzt inzwischen jährlich 35 Mio ha Ackerfläche in Entwicklungsländern zum Anbau von Viehfutter;  Regenwälder werden abgeholzt und Bauern brutal von ihren Ländereien vertrieben. Ohne diesen “Landraub” wäre die Exportorientierung der EU-Landwirtschaft gar nicht möglich, und auch nicht nötig. Die Futterversorgung der wachsenden Tierbestände wäre aus europäischem Anbau nicht möglich und es wäre für unsere Bauern nicht nötig zu Niedrigstpreisen zu produzieren, um am Ende beispielsweise überschüssige
Hähnchenteile nach Afrika auszuführen.

Viele bäuerliche Betriebe haben Sonnleitners Einsatz für diese Art von Landwirtschaft leider nicht überlebt. Gab es zu Beginn seiner Amtszeit in Bayern noch ca. 200 000 landwirtschaftliche Betriebe, sind es jetzt zum Ende noch ca. 96 000, alles im Sinne der Globalisierung und zum Wohle von multinationalen Konzernen, die unbeachtet von der Öffentlichkeit beim „Bauern“-Verband, als sog. assoziierte Mitglieder, ein gewichtiges Wort mitreden. Aber ein Verband, der qua Gesetz und auf Betreiben der Politik in Bayern seit Jahrzehnten eine völlig ungerechtfertigte Monopolstellung einnimmt, kann es sich (noch) leisten, einen solch unerhörten Strukturwandel als Erfolgsmodell zu verkaufen.

Immer mehr Verbraucher und Steuerzahler jedoch sehen mit Unbehagen, daß diese von ihnen mitfinanzierte Agrarpolitik letztlich zu einer industriellen Landwirtschaft führt: Einer Agrarproduktion, die öffentliche Leistungen ökologischer, kultureller und sozialer Art nicht mehr erbringen kann.

Diese Leistungen für die Gesellschaft können nur durch die Arbeit von Bäuerinnen und Bauern erbracht werden. Eine industrielle Landwirtschaft bringt keine gesellschaftlichen Leistungen – sie verursacht oft sogar noch Schäden, deren Reparatur dann zusätzliche Steuergelder kostet.

Wer jetzt glaubt, mit der Neuwahl des Präsidiums würde sich im Bauernverband Grundlegendes ändern, muss leider enttäuscht werden. Die Pferde werden gewechselt, der Karren bleibt. Es ist der Karren der multinationalen Konzerne!

Zum Gedenken an die 104.000 bayerischen Bauernhöfe, die in der Amtszeit des scheidenden Präsidenten Sonnleitner für Strukturwandel und Industrialisierung der Landwirtschaft geopfert wurden, findet am Mittwoch, 27. Juni 2012  um 19.30 Uhr am Odeonsplatz in München eine Gedenkfeier statt.

Download Aufruf

 

Scheunenfest, 24.06.12

Ruth Bliem aus Oberlangkampfen gewann beim Mix-dich-fit Milchshakewettbewerb der IG-Milch Österreich den 1. und 2. Platz.

Die gewonnene “A-faire-Milch”-Kuh machte beim Scheunenfest der BMK Oberlangkampfen am 24.6. eine gute Figur. Die engagierte Siegerin veröffentlichte dasRezept und  gab Kostproben des köstlichen Rotkäppchen-Shakes aus.

Ab sofort darf die rot-weiß-rote Faironika bei der Holsteinherde des Huberbauern – Familie Juliande und Andreas Bliem bleiben.

 

Buchtipp: Tödliche Ernte

Tödliche Ernte

Wie uns das Agrar- und Lebensmittelkartell vergiftet

von Richard Rickelmann

320 Seiten, € 18,00 [D]

Erschienen: 16.04.12

Gülle, Gift und Gene

Wussten Sie, dass Tiere viermal so viele Pharmazeutika zu sich nehmen wie Menschen? Und dass die Landwirtschaft mehr Staats-Milliarden kassiert als marode Banken? Ein Kartell aus Großmästern, Futtermittel-, Gentechnik- und Lebensmittel-Multis hat ein System des Überflusses geschaffen. Es kassiert Steuergelder für Lebensmittel, die dann im großen Stil weggeworfen werden.

Dieses Buch zeigt das skrupellose Streben nach Macht und Profit, enthüllt die mafiösen Strukturen einer Branche und nennt die Verantwortlichen. Der Autor seziert den Filz beim Bauernverband und den Zulieferern, bei vermeintlichen Verbraucherschutzbehörden und angeblich unabhängigen Forschern und Instituten. Ein erschreckender Blick hinter die Kulissen einer Branche, die mächtiger ist als die Politik.

Pressestimmen:

“Dieses Buch hat das Zeug zum Bestseller.” Unabhängige Bauernstimme, 01.06.2012

Vortrag: Die Zukunft der Agrarförderungen

Wir laden herzlich ein zu Vortrag und Diskussion

Gerechter, ökologischer, unbürokratischer!
Die Zukunft der Agrarförderungen 2014-2020

Do, 28. Juni 2012, 14:00 – 17:00 Uhr

Linz, Hauptplatz 1, Altes Rathaus, Gemeinderatssaal

Eintritt frei!                                       Download Einladung

In Österreich ist die Diskussion über die Gestaltung des Agrarförderprogramms für die Periode 2014-2020 voll angelaufen. Dabei geht es für Bäuerinnen und Bauern um Existenzfragen und um eine ganz wichtige Weichenstellung für den Klima-, Boden-, Wasser- und Naturschutz.

Die Veranstaltung informiert über den aktuellen Stand der Vorschläge der EU-Kommission und des EU-Parlaments zur Gemeinsamen Europäischen Agrarpolitik (GAP). Die Positionen über einheitliche Flächenprämien, Greening, Bergbauernförderung und die zu erwartenden Änderungen im österreichischen Agrarumweltprogramm ÖPUL werden diskutiert und konkrete Forderungen abgeleitet.

Impulsvorträge:

  • Martin Häusling, Mitglied des Europäischen Parlament, Ausschuss für Landwirtschaft und ländliche Entwicklung, Grüne Fraktion
  • Reinhard Mang, Generalsekretär im BMLFUW und Leiter der Sektion II – “Nachhaltigkeit und ländlicher Raum”
  • Wolfgang Pirklhuber,Landwirtschafts- und Lebensmittelsprecher der Grünen im Parlament
  • Kurt Gaßner, Landwirtschaftssprecher der SPÖ im Parlament
  • Irmi Salzer, Österreichische Berg- und Kleinbäuer_innenvereinigung

Pause mit Bio-Buffet

Anschließend Diskussion

Moderation: Martin Tragler, Obmann von Bio Austria OÖ

Eine Veranstaltung des Bündnisses „Wir haben es satt! Austria – eine neue Agrar- und Ernährungspolitik jetzt“ (http://wirhabenessattaustria.wordpress.com):

Attac, FIAN, GLOBAL2000, Greenpeace, Grüne Bäuerinnen und Bauern, IG Milch, ÖBV – Via Campesina Austria, Südwind, UBV, etc.

Parkplätze: Tiefgaragen am Hauptplatz (Einfahrt Obere Donaulände) und Pfarrplatz

Buchtipp: Zahlen und Fakten zur EU

Nun ist auch Spanien pleite, der Euro längst in der Intensivstation und sechs neue Gentechnik-Pflanzen sollen bald für den Anbau in der EU zugelassen werden: Negativschlagzeilen über die EU erreichen uns in immer kürzeren Abständen. Über Jahre und Jahrzehnte haben wir gehört, dass EU und Euro ein Segen wären. Wurden wir schlichtweg angelogen? Welche Lösung(en) gibt es?

Liebe Leute, sehr geehrte Damen und Herren!

Ich darf das Erscheinen meiner neuen, 64-seitigen Broschüre

„Friedensprojekt oder Europas Untergang? Zahlen und Fakten zur EU“

bekanntgeben.

Kurz, informativ und packend zeigt das Werk auf, was Medien, Politiker und andere Meinungsbildner meist verschweigen. Und es macht Mut, aktiv zu werden. Und das alles um EUR 4,80/Stk. (+ 2 Euro Versandspesen, nach Deutschland und in die Schweiz 3 Euro).

Noch können wir die Kurve kriegen – nützen wir die Chance!

Herzliche Grüße,

Klaus Faißner
Freier Journalist

Bestellungen auch unter: k.faissner@gmx.at oder 0043/650/7132350 (bitte aufs Band sprechen)

Ab 10 Stk. entfallen die Versandkosten, ab 20 Stk. kann ich Prozente geben – näheres auf Anfrage.

Juni 2012

20.06.12 Kufstein-Sonderausgabe: Sieger-Faironika posiert in Langkampfen

01.06.12 ORF: Milchpreissenkung am Weltmilchtag

01.06.12 Radio U1: Die Milchpreise haben Kellerniveau

01.06.12 Tiroler Tageszeitung: Preise purzeln, Milchmarkt unter Druck

Veranstaltungstipp, KW 23

Fiskalpakt – Weg aus der Krise oder in eine Depression

Ausgelöst durch die Bankenkrise 2008 haben sich die Staaten verschuldet, um eine große Rezession abzuwenden. Jetzt wird der Sozialstaat für die erhöhten Staatsschulden verantwortlich gemacht. Die EU – Regierungschefs – auch die österreichische Regierung – meinen durch verschärfte Sparpolitik bzw. Kürzungspolitik den Weg aus der Krise zu finden.

Mag. Dr. Stephan Schulmeister zeigt in seinem Vortrag, dass das der falsche Weg ist, und zeigt dabei Alternativen auf.

Mag. Dr. Stephan Schulmeister
Wirtschaftsforscher

Durch seine zahlreichen Publikationen und Alternativvorschläge ist er einer der bekanntesten Ökonomen Österreichs.

Mittwoch 6. Juni 2012 19:00
in der BHAK Freistadt, Brauhausstraße 10

Mai 2012

07.05.12 Kleine Zeitung: Für Milch-Jury gerührt, geschüttelt und gemixt

04.05.12 Die Woche: Milchshake-Finale kürte seine Sieger

04.05.12 Ennsseiten: Milch, geschüttelt und gerührt

04.05.12 Der Ennstaler: Erfolg für Milchshake-Rezept aus Gröbming

04.05.12 Der Fortschrittliche Landwirt: Milch-Shake-Rezepte: Der Sieger ist gekürt

03.05.12 Wiener Zeitung: Milch-Überproduktion heizt Rabattschlacht im Handel an

April 2012

27.04.12 Tips Grieskirchen: Vom Grundnahrungs-zum vielseitigen Genussmittel

13.04.12 Bezirksrundschau: Exotische Milchgetränke

13.04.12 Kleine Zeitung: Milchiges Trinkvergnügen

13.04.12 Kleine Zeitung: Ein Wettbewerb um den besten Milchshake

13.04.12 Kleine Zeitung: Eine reine Kostenfrage

13.04.12 Kleine Zeitung: Auftakt zu Milchgetränk-Bewerb

März 2012

17.03.12 Krone Steiermark: Milchpreis droht kein Verfall

14.03.12 Krone Steiermark: Milchpreis ist im Sinkflug

02.03.12 Augsburger Allgemeine: Werbung mit “fairer Milch” bleibt erlaubt

01.03.12 Mainpost: Werbung mit «fairer Milch» bleibt erlaubt

Februar 2012

29.02.12 Fortschrittlicher Landwirt: Milch-Shake-Wettbewerb

29.02.12 Top Agrar: Rezeptwettbewerb

Jänner 2012

23.01.12 Salzburger Fenster: Veranstaltung zum brisanten Thema Welternährung

23.01.12 Salzburger Fenster: Die Bauern zur Kasse bitten?

12.01.12 Fortschrittlicher Landwirt: IG Milch diskutiert Milchquotenende und neue GAP

09.01.12 Blick ins Land: “Milchpackerl statt Milchpaket”