Einladung zu Veranstaltungen

Wir laden recht herzlich ein zur IG-Milch Informationsveranstaltung in 3170 Hainfeld (NÖ) am 30.1.2014.
In Oberndorf bei Schwanenstadt (OÖ) findet am 24.1.2014 die Buchpräsentation “Schwarzbuch Raiffeisen” statt.
    Wir freuen uns auf euer Kommen und bitten euch die Veranstaltungstermine an jeden Interessierten weiterzugeben.

Einladung zur Veranstaltung: “Gentechnik: Die Stunde der Wahrheit naht”

Wann:   DONNERSTAG, 12. Dezember 2013, 19.00 Uhr

Wo:        Heuriger „Zum Berger“, Weinbau Gsöls, Himmelstraße 19, 1190 Wien-Grinzing

 

Über 90 Prozent der Österreicherinnen und Österreicher lehnt Gentechnik am Teller und am Acker sowie Patente auf Leben ab. Dennoch ist dieses Thema brisanter denn je: 2014 könnte für Lebensmittel und Landwirtschaft zum Jahr der Entscheidung werden. Drei spannende Kurzvorträge warten auf Sie:

 

  • Aktuelle 2. Klage gegen die österreichische Regierung wegen Menschenrechtsverletzungen durch Agro-Gentechnik vor der UNO in Genf
    Christiane Lüst (Gauting, Deutschland, Gründerin der „Aktion Gen-Klage“)

 

  • Vorteile eines gentechnikfreien Österreichs und Europas für Gesundheit, Umwelt und Wirtschaft
    Volker Helldorf (Biobauer aus Haimburg in Kärnten, Gründer der Plattform „Bauern, Ärzte und Juristen für gentechnikfreie Nahrung“)

 

  • Das Transatlantische Freihandelsabkommen zwischen EU und USA:Wie für Monsanto & Co. gemacht?
    Klaus Faißner (Freier Journalist, Buchautor, Gründer der „Initiative Gentechnikverbot“)

 

Mit anschließender Diskussion.

 


Öffentlicher Brief an ehemalige Freie Milch Austria Lieferanten

Zum Download des Artikels klicken Sie hier!

 

Vortrag Rohrmoser Franz

Hier gehts zum Download des interessanten Vortrages bei der Jahreshauptversammlung vom Referenten und Buchautor des Buches “Im Kampf um Ihre Rechte”, Rohrmoser Franz.

Sittenbild der Agrarpolitik

 

IG-Milch: „A faire Butter“ bei Mitgliederversammlung präsentiert

Eine hoch interessante und motivierende Mitgliederversammlung der IG-Milch fand am Samstag den 9. November in Neuhofen/Ybbs statt.  Nach den Turbulenzen im Frühjahr konnte Obmann Ewald Grünzweil mit seinem Tätigkeitsbericht viel Positives berichten. Die Finanzen des Vereins sind saniert, was auch auf die wieder steigende Zahl der Mitglieder zurückzuführen ist. Auch in den Medien konnte man in den letzten Wochen viel Positives lesen. Das wichtigste Projekt für die nahe Zukunft ist die Markteinführung von A faire Butter, „setzen wir wieder ein starkes Zeichen für den Kampf um einen fairen Bauernmilchpreis und nützen wir unser Land, für unsere Arbeit und Milch zu werben. Unsere rot-weiß-rote Kuh Faironika ist das beste Symbol auf unsere Anliegen aufmerksam zu machen“, so Ewald Grünzweil, Obmann der IG-Milch. In den nächsten Wochen und Monaten ist geplant mit Tafeln, Transparenten und Kühen ein starkes Signal zu setzen, um die Markeinführung von fairer Butter zu gewährleisten.

 

Geschäftsführer Ernst Halbmayr konnte berichten dass die Freie Milch Austria derzeit einen höheren Milchpreis an Ihre Lieferanten bezahlt, als jede österreichische Molkerei.

Nach den Buchvorstellungen von „Schwarzbuch Raiffeisen“ und „Im Kampf um Ihre Rechte“ durch die Autoren, kamen die Hauptreferate von Friedrich Wilhelm Gräfe zu Baringdorf und Heini Staudinger. Der ehemalige, langjährige Europaabgeordnete und Vorsitzende des Agrarausschusses im Europäischen Parlament Baringdorf wies einmal mehr darauf hin wie wichtig es ist, sich als MilcherzeugerInnen zu organisieren und auch selber aktiv zu sein. „Wer sich selber zum Wurm macht, darf sich nicht wundern wenn er getreten wird! Es ist falsch, nur unter die Kühe zu kriechen und auf Wachstum zu setzen. Nicht mehr Kühe lösen die anstehenden Probleme, sondern mehr Einsatz für eine Stärkung der Interessen und eine bessere Stellung in der Wertschöpfungskette.“ so Gräfe zu Baringdorf.

 

Als letzter Redner sprach Heini Staudinger, Gründer der Waldviertler Schuhwerkstätte und GEA Inhaber, den Bauern Mut zu. „‘Fürchte dich nicht‘ ist die Firmenphilosophie von GEA und ein wesentlicher Faktor ihres Erfolges. Immer mehr Menschen wollen Fairness und regionale Produktion, dafür steht auch die IG-Milch und deshalb freue ich mich hier dabei zu sein.“

 

Nach einer interessanten Diskussion beendete Obmann Grünzweil  mit folgendem Aufruf an die 280 anwesenden Bäuerinnen und Bauern die Versammlung: „Mit Mut, Ausdauer und Solidarität können wir gemeinsam die Zukunft positiv gestalten. Die erfolgreiche Umsetzung des Projekts „ A Faire Butter“ stellt eine wesentliche Stärkung für die österreichischen Milchbäuerinnen und –bauern dar. Wir bleiben auf dem Land und wehren uns täglich.“

Rückfragehinweis:

Obmann Ewald Grünzweil

0664/2023869

www.ig-milch.at

 

 

Bericht in der Kronen Zeitung – A faire Butter!

 

Download Zeitungsbericht

A faire Milch bei heute konkret

Unsere A faire Milch ist beim Milch-Test dabei. Näheres siehe Link.

http://tvthek.orf.at/programs/4660549-heute-konkret/episodes/6977257-heute-konkret/6977263-Milch-Test

Jahreshauptversammlung 2013

Geschätzte Bäuerinnen und Bauern!

Am Samstag, 9.11.2013, von 10-14 Uhr findet die Jahreshauptversammlung in Neuhofen an der Ybbs, Gasthof Luegmayr, statt!

Wir freuen uns auf Euer Kommen!

Einladung Jahreshauptversammlung 2013

 

Radiosendung Ö1: “Brauchen wir eine Agrarwende”

Geschätzte Bäuerinnen und Bauern!

Am Montag 14.10.2013 findet um 18:25 Uhr auf dem Radiosender Ö1 das Ö1 Journal Panorama mit dem Titel “Brauchen wir eine Agrarwende” statt.
Es gibt Wortspenden von IG-Milch und Freier Milch Austria.

Die Sendung ist 7 Tage ab Ausstrahlung unter http://oe1.orf.at nachzuhören.

 

Positive Nachrichten vom Milchmarkt

Links:

Wirtschaftsblatt: China saugt den Milchmarkt leer

orf.at: Milchpreise in Österreich vor Anstieg

OÖ Nachrichten: Milchmarkt spielt verrückt, in Österreich ist Ware knapp

ots.at: Stabiler Milchmarkt lässt Erzeugerpreise ansteigen

Bayrischer Rundfunk: Milchmarkt im Umbruch Zwei Betriebe – zwei Meinungen

agrarheute.com: Entspannung am Getreide- und Milchmarkt

Topagrar: Österreich fasst höchste Strafe wegen Überlieferung aus

 

 

Der Wahlkampf ist auch bei den Milchbäuerinnen und Milchbauern angekommen

Links:

Freie Milch Austria kritisiert SalzburgMilch

Milchengpass bei SalzburgMilch

http://www.salzburger-fenster.at/redaktion/aktuelle_berichte/unter_den_almbauern_gaert_es_noch_immer_art4550/

http://www.salzburger-fenster.at/redaktion/aktuelle_berichte/rechtshilfefonds_stronach_spendete_art4551/

 

IG-Milch Vorstand beschließt Rechtshilfefonds für Almbauern

Bei der IG-Milch Vorstandssitzung vom 31.07.2013 wurde mit einstimmigem Beschluss ein Rechtshilfefonds für Almbauern, vorläufig dotiert mit € 5.000,–, beschlossen. Josef Tiefenbacher, betroffener Almbauer und auch Vorstandsmitglied bei der IG-Milch, bezeichnet dies als wichtige Hilfe und notwendigen Hoffnungsschimmer für die betroffenen Almbetriebe. Dieser Rechtshilfefonds soll mit dazu beitragen dass Betriebe wo keine vernünftige Lösung gefunden wird, den Rechtsweg beschreiten können. Er soll aber auch ein sichtbares Zeichen der Solidarität und Selbsthilfekraft in der Milchbauernbewegung sein. Ein wichtiger Nebeneffekt soll eine Klärung der zurzeit nicht durchschaubaren, rechtlichen Rahmenbedingungen sein.

Der Rechtshilfefonds steht nicht nur allen betroffenen Betrieben, sondern auch für unterstützungswillige Personen, Firmen oder Landwirtschaftsbetriebe zur Verfügung, die mit einer Spende zu einer gerechten Lösung der Almproblematik beitragen wollen.

 

Almfutterflächen – Infoveranstaltungen

Download Einladung

 

Weitere Informationen zum Thema erhalten Sie unter www.almfutterflaechen.at

 

Artikel ORF Kärnten: “Almfutterflächen: Sammelklage geplant”

Artikel Wiener Zeitung: “Die Alm-Sünde”

Artikel Wiener Zeitung: “Auf der Alm, da gibt’s ka Ruh’”

Artikel Kleine Zeitung: “Almflächen: Noch weiter weg bis zu Sammelklagen”

Artikel Kleine Zeitung: “Hunderte strittige Almflächen-Angaben erwartet”

 

 


“Faire Milch” startet Werbe-Kampagne

Die Vermarkter von “Die faire Milch” gehen wieder in die Offensive: Im Kino und auf zahlreichen Plakatflächen werben deutsche Bäuerinnen und Bauern ab sofort für das Produkt.

Die Milch ist mit neuer Verpackung und weiterhin klarer Markensprache jetzt auch bei EDEKA in Nordrhein-Westfalen, in Nordbayern, Thüringen und Sachsen erhältlich. Darüber hinaus ist die Milch in vielen weiteren Supermärkten und auch in Bauernläden zu haben, berichtet die DFM Vermarktungs GmbH auf der Homepage www.diefairemilch.de

Die Plakatformate setzen zunächst reduziert auf die schwarz-rot-goldene Faironika – die Kuh als zentrales Motiv auf weißem Hintergrund. Ergänzt wird diese Linie durch ein zweites Motiv mit Packshot in Caféumgebung. Die Kampagne startet in der Metropolregion Köln und soll dann weiter ausgerollt werden. Für die Besetzung von Kinospot und für authentische Fotoshootings hatte das Faire-Milch-Team ein Casting unter den Mitgliedern des Bundesverbands Deutscher Milchviehhalter (BDM) e.V. gestartet; viele Bäuerinnen und Bauern hatten sich daraufhin gemeldet. Einige von ihnen sind die Protagonisten im ersten Kinospot der fairen Milch.

Michael Braun vom Marketing-Team des BDM freut sich: „Die faire Milch ist eine starke Marke und dreifach fair – fair zum Verbraucher, fair zum Tier und fair zu uns Bauern. Die Kampagne ist der erste Schritt für eine deutschlandweite Verbreitung der fairen Milch.“

Quelle: www.topagrar.com/news/Rind-Rindernews-Faire-Milch-startet-Werbe-Kampagne-1194059.html

 

Weiter NÖM-Verlust in England

Kein Verkauf der Molkerei – Konzern schafft Turnaround

Das Engagement des niederösterreichischen Molkereikonzerns Nöm AG mit der 2009 in Telford bei Birmingham errichteten Molkerei kostet die Mutter weiterhin viel Geld. Wie das Wirtschaftsblatt berichtet, schreibt die Raiffeisen Holding NÖ-Wien bei ihrer Molkerei-Beteiligung Nöm im Jahresabschluss für 2012 für die Nöm International die Beteiligungen um 38,9 Mio. Euro ab.

Der Großteil (knapp 30 Mio.) gehe auf die englische Nom Dairy mit Sitz in Telford zurück, die im Vorjahr Umsatz verlor und wieder tief in der Verlustzone landete. Die Raiffeisen Holding, die 85 Prozent an der International hält, und die Nöm AG (15 Prozent) mussten demnach erneut Kapital zuschießen: nach 25 Mio. Euro 2011, erneut 5 Mio. Euro

Für Klaus Buchleitner, Generaldirektor der Raiffeisen Holding NÖ-Wien, brachte die Bilanz “das erwartete schlechte Ergebnis”. Die Nöm AG schaffte allerdings den Turnaround. Österreichs zweitgrößter Molkereikonzern war 2011 wegen Großbritannien ins Minus gerutscht. Verantwortlich für die Verbesserung bei der Nöm AG waren jedoch laut Wirtschaftsblatt in erster Linie Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen. Der Umsatz sei erneut rückläufig gewesen (minus 4,2 Prozent auf 316 Mio. Euro).

Ultimatum bis Ende 2014

Buchleitner habe England mittlerweile zur “absoluten Chefsache erklärt”. Als ersten Schritt hatte er im März Thomas Bargetzi als neuen Großbritannien-Geschäftsführer eingesetzt, der die marode Tochter vertriebsseitig restrukturieren, Umsatz und Margen verbessern sowie die Profitabilität nachhaltig steigern solle. Buchleitner habe für die “Sanierung aus eigener Kraft” ein Ultimatum bis Ende 2014 gesetzt. Vor einem Jahr war vom Break-even im Jahr 2016 die Rede.

Ein Verkauf sei “aktuell keine Option”. Er gilt ohnehin als schwierig. “Wer das Werk kauft, ist nach drei Monaten Pleite”, erklärte unlängst ein deutscher Molkereichef auf Anfrage der Lebensmittel Zeitung. Als Gründe nannte er sowohl die schlechte Performance der Molkerei als auch den harten Wettbewerb mit Müller und Arla. “Jeden Neuling macht Müller in kürzester Zeit mit ein paar Aktionen platt,” so der Brancheninsider.

Die schlechten Nöm-Zahlen wurden Ende vergangener Woche bekannt, nur wenige Tage nachdem Gerhard Schützner nach 16 Jahren als Generalbevollmächtigter in den Ruhestand getreten war. Der ehemalige Müller-Manager hatte 1997 die Sanierung der verlustträchtigen Nöm übernommen. Unter der Führung Schützners verdoppelte sich der Umsatz von 200 Mio. auf knapp 400 Mio. Euro verdoppelt. Maßgeblich dazu beigetragen hat der Export. Auch das Engagement in England geht auf Schützners Initiative zurück.

Quelle: www.lebensmittelzeitung.net

Ziele der Milcherzeuger im Blick behalten

Interview mit Ernst Halbmayr, Milcherzeuger, IG-Milch-Gründer, und Geschäftsführer der Freien Milch Austria

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Medienberichte

Nachfolgend finden Sie Links zu aktuellen Medienberichten:

top agrar: IG Milch: „Es liegt an uns, den angerichteten Schaden zu reparieren“

Blick ins Land: IG Milch will „alte Stärke wiedererlangen“

Kurier: Rechtshilfefonds für Klagen wegen Almflächen

top agrar: Berglandmilch: “Wir brauchen Milch”

orf.at: Bauern wollen mehr Geld für Milch

top agrar: Knapp 200 Tiroler Milchbauern wechseln nach Südtirol

PRESSEAUSSENDUNG WELTMILCHTAG 2013

IG-Milch – Neustart gelungen, wichtige Aufgaben sind zu lösen

Mit der Eintragung in das zentrale Vereinsregister (ZVR) ist nun auch behördlich bestätigt, dass die Einberufung der außerordentlichen Generalversammlung ordnungsgemäß erfolgt ist und der neue Vorstand mit der Arbeit sofort beginnen kann. Alle von Erna Feldhofer und wenigen Mitstreitern angestrengten Verfahren wurden abgewiesen oder eingestellt und das höchste Gremium, die Mitgliederversammlung, konnte den neugewählten Vorstand mit seinem Obmann Ewald Grünzweil eine klare Botschaft mitgeben: Zurück auf den geraden Weg- mit starken Argumenten und wirksamen Aktionen die Anliegen der Milchbäuerinnen und Milchbauern voran zu bringen. „Großer Schaden wurde angerichtet und es liegt nun an uns zu retten, zu reparieren und dann mit voller Kraft wieder voran zu gehen.“, so Ewald Grünzweil, der als Gründungsobmann schon viele Jahre erfolgreich für die Milchbauernbewegung gearbeitet hat. Seine Arbeitsschwerpunkte sieht er aktuell in der Almflächenmisere, die drohende Schlechterstellung für die Milchviehhalter in der GAP-Reform abzuwehren und das durch das Auslaufen der Quote extreme Abhängigkeitsverhältnis zu den Molkereien abzufedern.
Ein Herzensanliegen ist ihm aber selbstverständlich das Projekt ‚A faire Milch‘. Mit diesem werden die wichtigen Anliegen tausender Bäuerinnen und Bauern zu den Konsumentinnen und Konsumenten gebracht und damit in eine gesellschaftliche Diskussion geführt.

 

Almproblematik auch durch Fischler-Kommission nicht gelöst

Schwer enttäuscht sind die betroffenen Almbauern von den bisherigen Ergebnissen der Fischler-Kommission. „An der absurden Tatsache, dass die Opfer zum Täter gemacht werden hat sich nichts geändert, so Sepp Tiefenbacher, Sprecher der Salzburger Almbauern. Die bisherigen Ergebnisse können wir nicht akzeptieren, da die beanstandeten Flächen unter Anleitung der Landwirtschaftskammern erhoben wurden, wobei sich diese auf eine Umsetzungsrichtlinie des Landwirtschaftsministeriums berufen. Für viele Almbauern ist es bis heute nicht eindeutig geklärt in welcher Weise die Flächen nun zu bewerten sind.“
Für Sepp Tiefenbacher sind die Vorgänge der letzten Wochen und Monate ein einziger Skandal, der eindrucksvoll zeigt welche Schwierigkeiten die arbeitsintensiven, tierhaltenden Almbetriebe durch die Ausgleichszahlungen haben. Während die arrondierten Ackerbaubetriebe jedes Jahr ohne Probleme und ohne viel Arbeit hohe Prämien abholen können sind die wahren Landschaftsgestalter nämlich die tierhaltenden Betriebe mit vielen Landschaftselementen mit Rückzahlungen bedroht, die wahrlich existenzgefährdend sind. Hier muss eine rasche für alle gültige Lösung gefunden werden und es darf nicht wieder dem Protektionismus und der Disziplinierung einzelner Betriebe Tür und Tor geöffnet werden. „Man kann überlegen ob alle umstrittenen Flächen endgültig neu bewertet werden müssen, wenn  die nötige Fristverlängerung für die Umsetzung gewährt wird. Für die Altfälle müssen die angedrohten Rückzahlungen jedoch zur Gänze von den dafür verantwortlichen Institutionen, Landwirtschaftsministerium und Landwirtschaftskammer, übernommen werden.“, so abschließend Sepp Tiefenbacher.

 

Freie Milch Austria – Medienkampagne  in der Agrarpresse gescheitert

Durch die heftigen Turbulenzen in der IG-Milch wurde auch die Erzeugerorganisation Freie Milch Austria Teil der Auseinandersetzung. Obwohl die Obfrau der IG-Milch Erna Feldhofer mit großem Engagement eine Liefergruppe in der Steiermark zur Freien Milch Austria gebracht hat, hat sie nun in den letzten Wochen und Monaten versucht mit Falschbehauptungen und Fehlinformationen großen Schaden anzurichten. Durch Aussendungen an die Presse dass die Freie Milch Austria in wirtschaftlichen Schwierigkeiten steckt wurde versucht die geleistete Aufbauarbeit einer eigenständigen Milcherzeugerorganisation zu zerstören. Die dargestellten € 2,8 Mio. Verbindlichkeiten, denen jedoch € 2,85 Mio. Vermögen gegenüberstehen, wurden ein medialer Selbstläufer. In weiterer Folge wurden daraus ‚rote Zahlen‘ dann ‚Verluste‘, dann ‚Schulden‘ und zu guter letzt sogar eine ‚Konkursgefahr‘ konstruiert. Da es nicht Aufgabe eines operativen Unternehmens ist, durch Medienpräsenz zu glänzen, sondern eine seriöse Arbeit abzuliefern, sieht sich Ernst Halbmayr, Geschäftsführer der Freien Milch Austria, veranlasst rechtliche Schritte einzuleiten. „Tatsache ist dass wir keine Geheimniskrämerei betreiben, sondern ordnungsgemäß unsere Bilanzen veröffentlichen. Aus denen geht hervor dass wir positives Eigenkapital aufweisen können und Gewinne in der Bilanz dargestellt werden. Dies war für jeden zu überprüfen, deshalb ist hier eine vorsätzliche Schädigung unserer Firma beabsichtigt. Das Vertrauen unserer Milcherzeugerbetriebe, aber auch unserer Kunden und Geschäftspartnern ist ein hohes Gut, daher werden wir uns mit allen, uns möglichen, Mitteln gegen diese Kampagne zur Wehr setzen.“, so Ernst Halbmayr. Er ist weiters davon überzeugt mit dem Aufbau der Freien Milch Austria ein wichtiger Schritt für eine Stärkung der Milchbauern in der Wertschöpfungskette auf den Weg gebracht wurde.

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von links: Sepp Tiefenbacher, Ewald Grünzweil, Ernst Halbmayr

 

 

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Einladung Pressegespräch

IG-Milch: Seltsame Vorgänge in der österreichischen Milchbranche

Anlässlich des Weltmilchtages und des Wechsels an der Spitze der IG-Milch laden wir Sie herzlich zu einem Pressetermin am Mittwoch, den 29.5.2013, um 10.30 Uhr im Cafe Griensteidl (1010 Wien, Michaelerplatz 2) ein.

Teilnehmer:

Grünzweil Ewald
Obmann IG-Milch

Halbmayr Ernst
Geschäftsführer Freie Milch Austria

Tiefenbacher Josef
Sprecher Almbauern

 

Sehr geehrte Damen und Herren!

Einiges an Schlagzeilen war in den letzten Wochen zum Thema Milch zu finden.

Zum einen gibt es unberechtigte und nicht nachvollziehbare Rückforderungen bei vielen österreichischen Almbetrieben, wo sich Minister Berlakovich eher als Unterstützer der chemischen Industrie und nicht auf Seite der Almbauern präsentierte.

Weiters verhärtete sich der Kartellverdacht gegen die österreichischen Molkereien, die zu Hausdurchsuchungen und Strafzahlungen führte, wo aber noch vieles im Dunkeln liegt.

Heftige Streitereien führten zu einem Führungswechsel bei der IG-Milch. Bei dieser Auseinandersetzung wurden über die Medien auch Vorwürfe in den Raum gestellt und eine finanzielle Schieflage der Freien Milch Austria GmbH behauptet.

Um in diesen Themen die Hintergründe zu beleuchten und mehr Klarheit zu schaffen, laden wir Sie zu diesem Pressegespräch ein.
Rückfragehinweis

Grünzweil Ewald
0664 20 23 869

Außerordentliche Generalversammlung wählt als neuen Obmann den Gründungsobmann Ewald Grünzweil

Geschätzte Bäuerinnen und Bauern!

Schwierige Tage und Wochen liegen hinter uns. Nur wer so einen Konflikt am eigenen Leib erlebt hat, ob in der Familie, am Arbeitsplatz oder in einer Organisation, weiß was jetzt durchzustehen war. Dass dabei mutwillig und wahrscheinlich mit Unterstützung von außen versucht wurde größtmöglichen Schaden anzurichten, liegt auf der Hand. Wir haben aber schon oft festgestellt dass eben nur in einer Konfliktsituation die wahren Charaktere zum Vorschein kommen. Auch haben wir schon öfters bewiesen dass wir aus Rückschlägen gestärkt daraus hervorgehen können. Durch die ordnungsgemäße Einberufung der Rechnungsprüfer zu einer außerordentlichen Generalversammlung wurde die Möglichkeit geschaffen zu retten was zu retten ist.

Wie ist nun die aktuelle Situation?

Erna Feldhofer und Teile des Vorstandes haben einen Brief an alle Mitglieder ausgesendet, der voll mit Unwahrheiten, Halbwahrheiten und falschen Darstellungen war. Sie haben mit großem Aufwand versucht mit Anwälten und Gerichten eben diesen Neuanfang zu verhindern und sind damit auf breiter Linie gescheitert. Die von ihr angerufenen Gerichte haben festgestellt, dass die außerordentliche Generalversammlung ordnungsgemäß einberufen wurde. Diese hat nun am Dienstag den 30.04.2013 in Neuhofen/Ybbs stattgefunden mit mehr als 200 Teilnehmern. Dabei wurde mit großer Mehrheit der alte Vorstand abgewählt und nicht entlastet. Weiters wurde mit großer Mehrheit ich als Obmann neu gewählt und mit mir ein neuer Vorstand, sowie die Rechnungsprüfer. Die genaue Liste seht ihr unter der Rubrik „Der Verein“.

In Kürze werden wir eine Vorstandssitzung einberufen, wo die weitere Vorgangsweise festgelegt wird. Wir, der neue Vorstand der IG Milch bitten euch nun, uns die Zeit zu geben, das Vertrauen das in den letzten Wochen verspielt wurde, mit unserer Arbeit wiederzuerlangen.

Wir sind überzeugt, dass eine starke IG Milch, so wie wir sie in den letzten fast zehn Jahren erlebt haben, eine unverzichtbare Unterstützung für die Anliegen der österreichischen Milcherzeugerbetriebe und Grünlandbauern ist. Deshalb sollten wir nicht entmutigt sein sondern auch so einen Konflikt als wichtige Lehre für die Fortsetzung und Weiterentwicklung unserer Organisation annehmen.

Meine KollegInnen und ich sind auf jeden Fall voll motiviert unsere ganze Kraft für die Wiedererstarkung der IG Milch einzusetzen.

Bitte helft uns dabei, lasst euch nicht unterkriegen und kämpfen wir wieder vereint und unbeugsam für unsere Rechte.

 

Ein ganz wunderschöner Zufall hat sich auf unserem Betrieb ereignet. Als ich 2010 meine Obmannschaft zurücklegte bekam ich als Abschiedsgeschenk ein weibliches Zuchtkalb das wir „Faironika“ tauften. Dies wurde schwer krank und hat nur knapp überlebt. Als Kalbin war es dann ganz schwer diese trächtig zu bringen und nach der fünften Besamung beschlossen wir, dass dies der letzte Versuch war. Und siehe da, sie wurde trächtig.

Als ich nach der langen Nacht der außerordentlichen Generalversammlung am Morgen in den Stall kam, hatte sie ein gesundes weibliches Kalb geboren und dieses wurde auf den Namen „Fairena“ getauft.

In diesem Sinne, liebe Bäuerinnen und Bauern, danke ich euch für das neue Vertrauen. Bitte helft uns und mir als Obmann die Arbeit erfolgreich und wirksam fortzusetzen.

 

Euer Obmann

Ewald Grünzweil

 

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Presseaussendung vom 03.05.2013:

Neustart bei der IG Milch

Gründungsobmann Grünzweil soll’s wieder richten

Die heftigen Turbulenzen der letzten Tage und Wochen dürften ein Ende haben. Die ordnungsgemäß einberufene, außerordentliche Generalversammlung hat als neuen Obmann, Ewald Grünzweil und einen neuen Vorstand gewählt. In einer sachlichen und fairen Diskussion wurden von mehreren hundert Bauern die Probleme und Entwicklungen der letzten Zeit dargelegt und diskutiert. Anschließend wurde der alte Vorstand abgewählt und nicht entlastet und mit großer Mehrheit der neue Obmann Ewald Grünzweil, sowie ein neuer Vorstand gewählt. „Es ist schade, dass durch diesen Konflikt viel Aufbauarbeit und Vertrauen zerstört wurde, aber eine starke Milchbauernbewegung ist ohne Alternative. Deshalb werde ich ab heute mit ganzer Kraft wieder die Interessen der österreichischen Milcherzeugerbetriebe und Grünlandbauern vertreten.“ Obmann Grünzweil versprach weiter die Lehren aus den Entwicklungen der letzten Monate zu ziehen, alles aufzuklären und neu durchzustarten. Laut Statuten und Beschluss der Generalversammlung ist der neue Vorstand mit sofortiger Wirkung in Funktion und damit vertretungsbefugt.

„Die anstehenden Probleme lassen keine Zeit für interne Querelen. Wir werden wieder die ganze Kraft auf die anstehenden Probleme, wie Alm-Bauern, das Ende der Milchquote, die GAP-Reform und einen fairen Michpreis legen.“, so abschließend Ewald Grünzweil zur Versammlung.

Rückfragehinweis:
Obmann Ewald Grünzweil 0664/2023869

Medienberichte 2013

03.12.2013:
agrarheute.com: http://www.agrarheute.com/bio-milchpreis-erreicht-im-oktober-48-cent

02.12.2013:
schweizerbauer: http://www.schweizerbauer.ch/politik–wirtschaft/kampf-um-milchpreis/mengenregulierung-und-freihandel-%E2%80%93-geht-das-13419.html

02.12.2013:
Elite-Magazin: http://www.elite-magazin.de/newsticker/EMB-Milchmarkt-muss-gesteuert-werden-1298345.html

29.11.2013:
schweizerbauer: http://www.schweizerbauer.ch/politik–wirtschaft/kampf-um-milchpreis/milchpreis-knackt–40-cent-marke—und-steigt-weiter-13386.html

29.11.2013:
top agrar online: http://www.topagrar.com/news/Rind-Rindernews-Hollaender-suchen-deutsche-Milch-1296820.html

26.11.2013:
top agrar online: http://www.topagrar.at/tierhaltung/Darum-brauchen-wir-eine-Mutterkuhpraemie-1294331.html

 

26.11.2013: top agrar online: http://www.topagrar.at/tierhaltung/MIlch-Noch-in-Quote-investieren-1294806.html

21.10.2013: http://www.keine-gentechnik.de/news-gentechnik/news/de/28262.html

17.10.2013: Milchmarkt stabil -Milchexportals Chance und Herausforderung Finanzen.net

18.10.2013: Milchpreis: Von 65 ct im Laden kommen 36 ct beim Landwirt an top agrar online

18.10.2013: Milchmarkt stimmt weiter optimistisch top agrar online

Aktuelles KW 6

Kleine Zeitung, 01.02.2013:

Preisabsprachen: Millionen-Strafe für Berglandmilch

Wegen jahrelanger Preisabsprachen muss Österreichs größte Molkerei “Berglandmilch” nun eine Millionenstrafe zahlen. Der Entscheid des Kartellgerichts ist bereits rechtskräftig, nachdem keine Rechtsmittel eingelegt wurden.

Der oberösterreichische Milchriese Berglandmilch muss wegen jahrelanger Preisabsprachen eine Millionenstrafe zahlen. Das Kartellgericht hat gegen Österreichs größte Molkerei eine Geldbuße in der von der Bundeswettbewerbsbehörde (BWB) beantragten Höhe von 1,125 Mio. Euro verhängt, teilte das Oberlandesgericht (OLG) Wien am Freitag mit.

“Grund waren vertikale Preisabsprachen von 2006 bis 2012”, so das OLG Wien, das als Kartellgericht fungierte.

Am 23. Jänner habe dazu eine Verhandlung stattgefunden, bei der der Entscheid verkündet worden sei, sagte Sprecher Reinhard Hinger der APA. Das ganze sei bereits rechtskräftig, da beide Parteien auf Rechtsmittel verzichtet hätten.

Eine vertikale Preisabsprache liegt dann vor, “wenn ein Großlieferant seinen Vertragspartnern, die an den Endkonsumenten verkaufen, vorschreibt, wie hoch die Preise sein müssen”, erläuterte Hinger. Am Ende bezahlt der Verbraucher also zu viel.

 

Weitere Meldungen zum Thema “Preisabsprachen der Bergland”

Die Presse: Preisabsprachen: Mauscheleien bei Kartellverfahren?

Ö1: Milchpreis-Absprachen: Suche nach Beteiligten

Die Presse: Milch-Preiskartell: “BWB soll Karten auf Tisch legen”

Wiener Zeitung: Kartellstrafe gegen Berglandmilch ist der Arbeiterkammer zu gering

Wiener Zeitung: Milch-Preiskartell: Arbeiterkammer will die Namen aller Beteiligten wissen

Veranstaltungstipp Februar

Vortrag von Benedikt Haerlin – einer der Autoren des Weltagrarberichtes

“Die Welt ernähren und sie nicht zu zerstören wird die Herausforderung der nächsten Jahrzehnte sein!!!

Termin: Sonntag, 17. Feb 2013

Uhrzeit: 11 Uhr

WO: Gasthof zur Goldenen Stiege in Kuchl

Download Einladung

Pressemitteilung: Deutsche Erzeugungskosten für Milch liegen weit über 40 Cent pro Kilogramm

Internationale Grüne Woche Berlin – Deutsche Erzeugungskosten für Milch liegen weit über 40 Cent pro Kilogramm

Eine von MEG Milch Board und EMB gemeinsam vorgestellte wissenschaftliche Studie zeigt die Höhe der Erzeugungskosten im Milchsektor und soll künftig vierteljährlich aktualisiert werden.

Berlin, 17. Januar 2013

Das war schon lange fällig – eine zuverlässige und kontinuierliche Berechnung der Erzeugungskosten im Milchsektor. Eine, die auch die
Arbeitszeit der Betriebsleiter und Familienangehörigen angemessen mit einbezieht, die regional differenziert ist, aber gleichzeitig auch EU-weit vergleichbare Zahlen ermittelt. Die Ende 2011 von European Milk Board (EMB) und MEG Milch Board beim Büro für Agrarsoziologie und Landwirtschaft (BAL) in Auftrag gegebene Studie hat die Erzeugungskosten nach diesem Anspruch deutschlandweit berechnet. Sie basiert dabei zum einen auf Daten des Informationsnetzes Landwirtschaftlicher Buchführungen der Europäischen Kommission (INLB). Damit beruft sich die Studie auf eine zuverlässige, repräsentative und weitreichende Grundlage. Hinzugezogen wurden zudem Preisindizes für landwirtschaftliche Betriebsmittel wie Futter, Dünger, Saatgut und Energie vom Bundesamt für Statistik, um die vorliegenden EU-Daten zu
aktualisieren.

Eine weitere wichtige Säule des Berechnungskonzeptes ist der Einkommensansatz, der die Arbeitsleistung der Betriebsleiter und Familienangehörigen kalkuliert. Momentan liegen die Ergebnisse für Deutschland vor und sie sollen vierteljährlich aktualisiert werden. Für weitere EU-Länder werden die Kosten nach dem gleichen Konzept in den kommenden Monaten und Jahren berechnet. Das macht die Zahlen EU-weit miteinander vergleichbar – ein wichtiger Punkt in einem Markt mit internationaler Dimension.

Ergebnisse der Studie

Für Oktober 2012 wurde die folgende deutsche Kostensituation erfasst (bezogen auf 3,3 Prozent Eiweiß und 4,0 Prozent Fett sowie ohne
Umsatzsteuer):

In der Region Nord (Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Schleswig-Holstein) belaufen sich die Milcherzeugungskosten im Durchschnitt auf
43,06 Cent je Kilogramm Milch. Dabei sind Beihilfen berücksichtigt, das heißt von den Gesamtkosten wurden diese hier schon abgezogen.

Im Süden (Saarland, Bayern, Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Hessen) sind es mit Berücksichtigung der Beihilfen durchschnittlich 51,03
Cent pro Kilogramm Milch.

Die Ost-Region (Thüringen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern) kommt hier auf 45,07 Cent je Kilogramm Milch.

European Milk Board: „Politik muss diese Daten nutzen!“

Diese Daten sind wichtige Erkenntnisse auf dem Weg zum Erreichen kostendeckender Preise. Für das EMB ist es essenziell, dass die Politik die
Daten nutzt und eine EUweite Monitoringstelle errichtet. Hier sollen die kalkulierten Kosten als Grundlage zur Berechnung eines fairen Milchpreises dienen. Dieser kann durch flexible Mengenanpassungen am Markt auch tatsächlich erreicht werden. Nur durch diese Rahmenbedingungen kann die Stellung der Erzeuger in der Wertschöpfungskette tatsächlich verbessert werden.

Die vorliegende Studie zeigt ganz deutlich die große Schere zwischen eingesetzten Produktionskosten und ausbezahlten Erzeugerpreisen. Das EMB hält daher für Deutschland im Hinblick auf die aktuell vorliegenden Kosten einen Auszahlungspreis von 50 Cent je Kilogramm Milch für notwendig. Im vergangenen Jahr hatte er jedoch in Deutschland lediglich im Durchschnitt bei 31,50 Cent/Kilogramm Milch gelegen.

MEG Milch Board: „Studie ermöglicht gleichberechtigte Verhandlungspartner“

Nun ist es soweit: Die MEG Milch Board ist ihrem zentralen Satzungszweck nachgekommen und hat zusammen mit dem European Milk Board
(EMB) das Gutachten zu den aktuellen Milcherzeugungskosten auf den Weg gebracht. Es ist eine einzigartige Studie, die den Milchbauern in bisher nicht gekannter Deutlichkeit zeigt, wo sie derzeit stehen und in welche Richtung sich der Markt zukünftig bewegen muss. Mit dem Gutachten wird der von der Politik bereits eingeleitete Richtungswechsel mit dem Ziel unterstützt, für die Milcherzeuger innerhalb der
Lebensmittelkette eine starke Wettbewerbsstellung zu erlangen.

Denn: Die nun vorliegende Expertise wird alle Erzeuger und Erzeugergemeinschaften in den Stand eines gleichberechtigten Verhandlungspartners versetzen. Wenn bisher im Verschwommenen argumentiert werden musste, kann nun, wie in der freien Wirtschaft üblich, auf die Kostengrundlagen zurückgegriffen werden. Hierbei spielt es zunächst keine Rolle, ob die nunmehr ermittelten und einer strengen Prüfung standhaltenden Erzeugungskosten in voller Höhe durchgesetzt werden können. Wichtig ist, dass das von der MEG Milch Board mit dem Gutachten unterbreitete Serviceangebot von mehr und mehr Erzeugern angenommen wird. Die von allen Seiten,
auch von der Politik, unterstützte Bündelung der Milchbauern ist deshalb und gerade jetzt ein Gebot der Stunde. Je größer der Bündelungsgrad, desto größer wird die Schlagkraft des Gutachtens zu den Milcherzeugungskosten sein.

Die vorliegenden Zahlen werden spätestens im ersten Quartal 2013 in einen Index überführt werden. Dieser MILCH-MARKER-INDEX kennzeichnet die fortschreitende Entwicklung der Kostenseite schnell und aktuell. Die Einzelheiten hierzu werden in Kürze von der MEG Milch Board vorgestellt werden.

Pressekontakte:

Silvia Däberitz
European Milk Board
Bahnhofstraße 31 | 59065 Hamm
Tel.: +49 (0) 2381/4360495
Fax: +32 (0) 280/88265
E-Mail: daeberitz@europeanmilkboard.org
www.europeanmilkboard.org

Dr. Ute Zöllner
MEG Milch Board w. V.
Stresemannstraße 24 | 37079 Göttingen
Tel.: +49 (0) 551/50764911
Fax: +49 (0) 551/50764910
E-Mail: u.zoellner@milch-board.de
www.milch-board.de

Eine digitale Vorlage der Pressemeldung finden Sie online unter www.landberichte.de

 

Die auf der Pressekonferenz vorgestellte Studie zu den Vollkosten der Milchproduktion in Deutschland kann auf der Seite des European Milk Board unter http://www.europeanmilkboard.org heruntergeladen werden.