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Faironika in Aktion bei Berge-Übung

Die Freiwillige Feuerwehr Gleisdorf hat Ende Mai 2019 eine Berge-Übung abgehalten. Dabei wurde an unserer Faironika das Anlegen des Bergegeschirrs geübt. Wir hoffen, dass die Feuerwehr-Mannschaft nun bestens für den Ernstfall vorbereitet ist und danken dem Feuerwehrtierarzt des Bezirkes Weiz, Mag. Johannes Kalcher, für die Übersendung der tollen Bilder!

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Radiosendung Ö1 am 12.6. 2019 um 13:00 Uhr

12.6. 2019, 13:00 Uhr, Ö1, Sendung: “Punkt eins”

Prost Milch!

Zwischen Almwiesen und Melkroboter
Gäste: Thomas Stollenwerk, Autor “Schwarzweißbuch Milch”, Chefredakteur des Magazins Biorama und Ewald Grünzweil, Bio-Milchbauer aus Oberösterreich, Obmann der IG-Milch
Moderation: Natasa Konopitzky. Anrufe kostenlos aus ganz Österreich unter 0800 22 69 79

Natasa Konopitzky spricht mit dem Autor Thomas Stollenwerk, Autor des “Schwarzweißbuch Milch” und dem oberösterreichischen Bio-Milchbauern Ewald Grünzweil über Milchimage, Milchmarkt und Milchproduktion: Welche Auswirkungen hatte das Ende der Milchquote auf den Milchmarkt? Warum könnten heimische Milchbetriebe ohne Subventionen nicht überleben? Unter welchen Bedingungen werden Milchkühe gehalten? Welche Auswirkungen hat die Technisierung der Ställe auf die bäuerlichen Arbeitsbedingungen und das Tierwohl? Und wo landet eigentlich die Milchüberproduktion?

https://oe1.orf.at/programm/20190612/556252/Prost-Milch

zum Nachhören: https://oe1.orf.at/player/20190612/556252

 

Medienberichte zum Aktionstag 31.5.2019

31.5.2019: noe.orf.at: Milchbauern kritisieren „Schüttgebühren“
Die IG-Milch übt Kritik an der Bundeswettbewerbsbehörde. Diese habe nichts dagegen unternommen, dass Bauern ihrer Gemeinschaft „Schüttgebühren“ bei Großmolkereien bezahlen müssten. Die Behörde weist den Vorwurf zurück.

31.5.2019: topagrar.at: Kritik an BWB und Großmolkereien
Nach dem Ende der Milchhandelsgesellschaft „Alpenmilch Logistik“ (ehemals „Freie Milch Austria“) mussten die Bauern zu den Molkereigenossenschaften zurückkehren. Die IG Milch kritisiert die Schüttgebühren von Berglandmilch und NÖM sowie das Einschlafen der BWB-Ermittlungen scharf.

Obmann Ewald Grünzweil und Ex-FMA-Geschäftsführer Ernst Halbmayr prangern die ihrer Überzeugung nach großen Missstände in der Molkereiwirtschaft an. (Bildquelle: Spanring)

30.5.2019: bauernladen.at: Milch macht Muckis
Am 1. Juni feierten wir den Weltmilchtag. Aber wir müssen auch reden: Über Muskelaufbau, das Comeback der Glasflasche, Bio und faire Preise.

30.5.2019: oekonews.at: Missstände am Milchmarkt gefährden KonsumentInnen und Klima
Die Lage am Milchmarkt ist nach wie vor sehr angespannt. Nur die starke Trockenheit letzten Jahres hat ein völliges Überlaufen des Marktes verhindert.

3.6.2019: medianet.com: IG Milch deckt Missstände in der Milchindustrie auf
In einer Pressekonferenz am 29. Mai 2019 anlässlich des Welt-Milch-Tages am 1. Juni informierten Mitglieder der IG Milch über die aktuell sehr angespannte Lage am Milchmarkt.

31.5.2019: sn.at: Tausende demonstrierten in Wien mit Thunberg
Klimaaktivistin Greta Thunberg hat am Freitag in Wien neuerlich für einen lauten Aufschrei für mehr Klimaschutz gesorgt. Rund 10.000 Menschen folgten dem Aufruf der 16-jährigen Schwedin, sich gemeinsam mit ihr an dem Schulstreik des Wien-Ablegers der “FridaysForFuture”-Bewegung zu beteiligen. Thunbergs Rede stand bei der Abschlusskundgebung am Schwarzenbergplatz auf dem Programm.

29.5.2019: tt.com: IG Milch kritisiert Preisabschläge für reuige „Milchrebellen“
Nach Ende der Milchhandelsgesellschaft „Alpenmilch Logistik“ (vormals „Freie Milch Austria“) mussten die Bauern zu den großen Milchgenossenschaften zurückkehren.

31.5.2019: meinbezirk.at: Mößler: “Unseren Milchbauern geht die Luft aus!”
LWK-Präsident Johann Mößler sieht jedes Jahr mehr Kärntner Milchbauern gefährdet
Kärntner Milchbauern bekommen immer weniger für ein Kilo Milch. Landwirtschaftskammer-Präsident fordert Verantwortungsbeitrag von Lebensmittel-Einzelhandel.

24.5.2019: steiermark.orf.at: Klima wird zur Herausforderung für Milchbauern
Die steirischen Milchbauern stehen derzeit vor einigen Herausforderungen. Die enormen Schneemassen des vergangenen Winters im Ennstal beispielsweise sorgen für Probleme. Die Milchwirtschaft sei im Wandel.

 

Wien-Demo + Klimastreik 31.5.19

Gemeinsam mit ÖBV, FIAN, Attac und Netzwerk Soziale Verantwortung waren wir am Freitag, 31.5.19 wieder vor dem Raiffeisengebäude in Wien. Anschließend haben wir uns mit “FARMERS FOR FUTURE” bei der großartigen Klimademonstration mit Greta Thunberg für Klimagerechtigkeit eingesetzt!
Konzernmacht anprangern, Alternativen aufzeigen und AKTIV werden!

[See image gallery at www.ig-milch.at] Fotos von Christopher Glanzl und IG-Milch – hier noch mehr Bilder

 

 

Missstände am Milchmarkt gefährden KonsumentInnen und Klima

Die Lage am Milchmarkt ist nach wie vor sehr angespannt. Nur die starke Trockenheit letzten Jahres hat ein völliges Überlaufen des Marktes verhindert. Trotzdem sind die Erzeugerpreise auf einem für diese Verhältnisse ausgesprochen niedrigen Niveau. Dies drückt auf die Stimmung am Land und lässt die Landflucht weiter zunehmen.
„Wir stehen am Land nicht vor einem Strukturwandel, sondern vor einem Strukturbruch“, so Ewald Grünzweil, Obmann der IG Milch. Der Niedergang des ländlichen Raums steht in ursächlichem Zusammenhang mit dem Niedergang der Preise für landwirtschaftliche Produkte. Doch anstatt darauf entschlossen und zukunftsweisend zu reagieren werden die alten Systeme fortgeschrieben. Noch mehr Produktion, mehr Intensivierung und Kapitalisierung sind die Standardrezepte in landwirtschaftlichen Fachschulen und in der Betriebsberatung. Gleichzeitig löst diese Entwicklung immer mehr Konflikte auf dem Land zwischen Landwirtschaft und der übrigen Bevölkerung aus.

„Wir von der IG-Milch haben alles unternommen um hier einen Systemwandel einzuleiten. Gemeinsam mit den Grünen Bäuerinnen und Bauern und der Via Campesina Austria haben wir vor vier Jahren ein Milchmanifest geschrieben, das heute aktueller ist denn je. Mit der Marke „A faire Milch“ haben wir seit nunmehr 13 Jahren einen direkten Anknüpfungspunkt an die KonsumentInnen“, so Ernst Halbmayr, Projektleiter A faire Milch.
Das notwendigste aber auch schwierigste Projekt war die Gründung der Erzeugerorganisation Freie Milch Austria. Leider war es nicht möglich diese so wichtige Initiative aufgrund der unfairen Wettbewerbspraktiken auf dem Milchmarkt zum Erfolg zu führen.

Der Gang zur Bundeswettbewerbsbehörde sollte unerträgliche Missstände in der Molkerei-Wirtschaft abstellen. Kritik am System wird mit Existenzvernichtung bestraft. „Ich habe das am eigenem Leib miterlebt“, so Ewald Grünzweil, Obmann der IG-Milch.
Viele Verträge einzelner Molkereien sind nicht zeitgemäß, sondern vermitteln den Eindruck von Leibeigenschaft. Es ist unverständlich, dass die Ermittlungen nach dem Regierungswechsel eingestellt wurden und grenzt an Staatskorruption. Kein Wunder, dass der Leiter der Bundeswettbewerbsbehörde kurz darauf von der österreichischen Molkereiwirtschaft zu einer Tagung eingeladen wurde. Ein Schelm, der hier einen Zusammenhang sieht. So sind viele Betriebe weiterhin in der marktbeherrschenden Stellung der Berglandmilch gefangen, ohne die Möglichkeit einer fairen Behandlung, geschweige denn einer gerechten Bezahlung ihrer Milch.

All dies hat nicht nur Auswirkungen auf die Qualität der Milch, sondern auch auf das Klima. Die ständige Intensivierung und Leistungssteigerung bei den Milchkühen macht die Tiere krank. Kranke Kühe geben keine gute Milch und die Anzahl der kranken Kühe steigt mit jedem Tag, wo das alte System fortgeschrieben wird.
Gleichzeitig wird auch das Dauergrünland unwiederbringlich zurückgedrängt, was zu Humusverlust im Boden und zu zusätzlicher CO²-Freisetzung führt.

„Eigentlich müsste man ja verzweifeln angesichts dieser Umstände. Aber der Weltmilchtag ist ein guter Zeitpunkt um die vernünftigen Kräfte zu mobilisieren. Je mehr KonsumentInnen sich für die Hintergründe und Abgründe interessieren, desto wahrscheinlicher ist, dass sich doch noch etwas zum Guten hin wendet. Ich für meinen Teil habe beschlossen aus der Milchproduktion auszusteigen, aber das macht es auch leichter meinen IG-Milch-Freunden beizustehen“ so Ewald Grünzweil.

Bad Leonfelden, 29. Mai 2019

Rückfragehinweis:

Ewald Grünzweil
Obmann IG-Milch
0664 2023869
office@ig-milch.at
www.ig-milch.at

Ernst Halbmayr
ehemaliger Geschäftsführer Freie Milch Austria
Projektleiter A faire Milch
0664 9249635
halbmayr@aon.at

 

O-Ton Pressemappe:

Am 1. Juni 2019 ist Welt-Milch-Tag: IG Milch deckt Missstände in der Milchindustrie auf
29.05.2019

Ernst Halbmayr:
“Was sind die konkreten Missstände in der Milchindustrie?”

Ewald Grünzweil:
“Inwiefern gefährdet die Milchindustrie den Konsumenten?”

Ewald Grünzweil:
“Inwiefern gefährdet die Milchindustrie das Klima? ”

Ernst Halbmayr:
“Was ist problematisch an der Überproduktion von Milch in Österreich?”

Ernst Halbmayr:
“Was ist die IG Milch?”

Ernst Halbmayr:
“Wie kann man als Konsument feststellen, ob eine Milch fair produziert wurde?”

Gesamte Pressekonferenz:
“Missstände am Milchmarkt gefährden KonsumentInnen und Klima”

 

Aktionstag am 31. Mai 2019 + Streiken mit Greta!

Aktionstag für Klimagerechtigkeit von System Change not Climate Change
Aktion und Kundgebung #FarmersForFuture

Die Klimakrise zeigt deutlich: So kann es nicht weitergehen! Anlässlich des “Aktionstages für Klimagerechtigkeit” und des “Weltmilchtages” wollen wir aufzeigen, was aus unserer Sicht ein wichtiger Fortschritt wäre: Statt ein immer besseres Klima für Konzerne zu schaffen braucht es endlich Platz für Alternativen! Die Machtkonzentration durchzieht alle wichtigen Bereiche unseres Agrar- und Lebensmittelsystems: Ob bei Milch, Fleisch, Saatgut, bei Tierzucht, Düngemitteln, Digitalisierung, Pestiziden, Maschinen oder im Handel. Diese Machtkonzentration ist nicht gut für ein gutes Klima für alle. Durch diese Global Player wird ein Agrar- und Ernährungssystem befördert, das in die falsche Richtung geht. Wir wollen in der Klimakrise nicht von diesen Playern abhängig sein. Zusätzlich können Konzerne mit den ISDS-Sonderklagerechten in Handels- und Investitionsabkommen Regulierungen zum Schutz von Umwelt und Klima aushebeln. Deshalb fordern wir endlich Platz für Alternativen! Diese müssen demokratisch sein. Das wollen wir bei dieser Aktion zum Ausdruck bringen und rufen zur Beteiligung auf! Hinkommen und mitmachen! #FarmersForFuture

Aufruf von Nyéléni Austria  – Bewegung für Ernährungssouveränität, ÖBV-Österreichische Berg- und Kleinbäuer_innen Vereinigung, IG-Milch, FIAN Österreich, Attac, Netzwerk Soziale Verantwortung, Südwind

www.ernährungssouveränität.at   www.klimacamp.at/aktionstag

 

Wir werden dann auch noch bei der Klimastreik-Aktion Fridays for Future Austria am Heldenplatz dabei sein!

Beginn 11.55 Uhr

Fridays For Future Austria wird bei einem gemeinsamen Streik mit Greta Thunberg in Wien ein Zeichen setzen, um die Entscheidungsträger*innen aufzufordern, gegen das Fortschreiten des Massenaussterben und der Klimakrise vorzugehen. Greta wird dazu eine Rede halten, ebenso Vertreter*innen der österreichischen Fridays For Future Ortsgruppen.

 

Streiken wir zusammen mit Greta! Farmers for Future streiken mit! Streiken wir alle mit!

FB Banner

Wir spüren tagtäglich und direkt die Folgen der Klimakrise und des Artensterbens. Wir wollen gute Lebensmittel für alle produzieren. Damit das auch in Zukunft möglich ist, brauchen wir endlich neue Wege! Wir wollen eine Landwirtschaft, die nicht die eigenen Grundlagen zerstört. Weiter wie bisher ist keine Option!

Es braucht mehr neue Bauernhöfe! Für Agrarökologie! Für Vielfalt und Klimagerechtigkeit! Deshalb streiken wir!

Busfahrplan zur Wien-Aktion:
Abfahrtszeit        Treffpunkt
05:00 Uhr            Vorderweissenbach
05:05 Uhr            Grünzweilreith
05:10 Uhr            Bad Leonfelden
05:15 Uhr            Stiftung
05:20 Uhr            Zwettl/Rodl
05:30 Uhr            Glasau
05:40 Uhr            OBI, Freistädter Straße 302, 4040 Linz
06:20 Uhr            Landzeit St. Valentin
06:40 Uhr            Parkplatz Autobahnabfahrt Amstetten West
07:05 Uhr            Autobahnabfahrt Ybbs
ca. 8:00 Uhr       Ankunft Wien

ca. 13:00 Uhr      Rückfahrt

Wer noch weitere Zustiegsmöglichkeiten sucht, bitte im Büro oder beim Ansprechpartner melden!

 

EINLADUNG PRESSEGESPRÄCH

Die IG-Milch lädt anlässlich des Weltmilchtages zum Pressegespräch:

Mittwoch, 29. Mai,  10:30 Uhr

Das Lokal im Hof KG, ehemalige Zentrale der Alpenmilch
Viktorgasse 22 / Weyringergasse 36
1040 Wien

Thema: Missstände am Milchmarkt gefährden KonsumentInnen und Klima

Teilnehmer:
Ewald Grünzweil, Obmann IG-Milch
Ernst Halbmayr, ehemaliger Geschäftsführer Freie Milch Austria
Johann Furtmüller, ehemaliger Geschäftsführer Bio Molkerei Lambach

 

Medienberichte

22.5.2019: krone.at: Vor der EU-Wahl: Steirische Bauern kämpfen gegen Bürokratie-Wahn
Vor der EU-Wahl am Sonntag wird die Forderung wieder ganz laut: endlich weg von überbordender Bürokratie! Vor allem steirische Bauern wenden Dutzende Stunden im Monat für den Amtsschimmel auf und wollen sich nicht mehr „überregulieren“ lassen; die Lebensmittelkennzeichnung wird gar als Schikane gesehen.

20.5.2019: schweizerbauer.ch: Milchbauern «sterben» langsamen Tod
Das Bekenntnis zur bäuerlichen Landwirtschaft ist eine Standardphrase der deutschen Politik. In Wahrheit stirbt die bäuerliche Landwirtschaft einen langsamen Tod, wie das Beispiel der chronisch defizitären Milchproduktion in Deutschland zeigt.

17.5.2019: sn.at: “Rettet die Kühe auf unseren Wiesen”
Milchpreise im Keller, Bauernsterben und trotzdem eine Überproduktion am Milchmarkt. Durch die Orientierung auf den Weltmarkt kommen unsere Kleinbauern still und leise unter die Räder.

14.5.2019: meinbezirk.at: Das ist “freie Marktwirtschaft”!
Die Landwirtschaft ist schon seit Jahren aus den Rudern gelaufen. Ein Appell an die Landwirte also: Lasst euch nicht von eurer Kammer und dem Ministerium so fehlleiten! Letztendlich werdet wieder IHR den Preis dafür bezahlen, dass andere das große Geld machen können. Ihr zerstört eure eigenen Lebensräume! Nachhaltigkeit schaut anders aus!

13.5.2019: topagrar.com: Fast 1000 Milchbauern gaben 2018 auf
27.963 bäuerliche Milchviehbetriebe haben letztes Jahr Rohmilch an Molkereien und sonstige Aufkäufer geliefert. Gegenüber 2017 entspricht dies einem Rückgang von 976 Betrieben (-3,4%). Dies teilte die Rinderzucht Austria (ZAR) auf Basis von Zahlen des Agrarressorts (BMNT) mit.

11.5.2019: nachrichten.at: “Das ist für uns die Überlebensfrage”
LINZ. 100 Jahre Bauernbund: Obmann Max Hiegelsberger will faire Regeln für Bauern.
Kann bäuerliche Landwirtschaft auch in Zukunft funktionieren? Zum Jubiläum “100 Jahre VP-Bauernbund” geben Landesobmann und Landesrat Max Hiegelsberger sowie Bauernbund-Direktorin Maria Sauer Antworten

10.5.2019: schweizerbauer.ch: Mehr Milch von weniger Bauern
Im Jahr 2018 haben in Österreich 27’963 bäuerliche Betriebe Milch an Molkereien und sonstige Aufkäufer geliefert, das entspricht gegenüber 2017 einem Rückgang von 976 Betrieben (-3,4%). Die Milcheinlieferungen haben hingegen um über 2 Prozent zugenommen.

8.5.2019: br.de: Viel Milch, viel Tierleid: Deutschlands kranke Kühe
Kühe müssen immer mehr Milch geben. Das macht viele Tiere krank. Nach BR-Recherchen werden bundesweit im Jahr mehr als eineinhalb Millionen Milchkühe “aussortiert”. Tiermediziner und Wissenschaftler sprechen von Qualzucht.

3.5.2019: topagrar.com: DIE ZEIT: Höfesterben: Teil der Bauernkinder sieht keine Zukunft mehr in Landwirtschaft
DBV-Präsident Rukwied will (noch) nicht von einem Höfesterben sprechen. Laut einer Studie der DZ-Bank droht aber der “Abschied vom jahrhundertealten Modell des bäuerlichen Familienbetriebs”.

3.5.2019: diepresse.com: Höchstgericht kritisiert geplante Tierhalter-Haftung scharf
Die vorgeschlagene Neuregelung, die nach einem Schadenersatz-Urteil gegen einen Bauern auf den Weg gebracht wurde, führe “in keinem Punkt zu einem Gewinn an Rechtssicherheit”, so der OGH in einer Stellungnahme.

2.5.2019: fr.de: Hoher Milchpreis, glücklicher Bauer?
Milch und andere Molkereiprodukte waren 2018 relativ teuer. Wer glaubt, davon profitierten die Milchbauern, liegt aber falsch.

2.5.2019: schweizerbauer.ch: «Wir kämpfen für die Milchbauern»

Der 65-jährige Werner Locher aus Bonstetten ZH führte einen Milchwirtschaftsbetrieb mit 60 Kühen. Als Mitgründer und Sekretär der Milchbauern-Basisorganisation BIG-M will er den Milchbauern wieder eine Perspektive geben (Bildquelle: Daniel Salzmann)

 
Milchbauer Werner Locher ist ein Kämpfer für einen fairen Milchpreis. Er hofft, dass über die Hälfte der Milchproduzenten die Petition Milchmarkt unterschreiben. Damit soll Druck auf die Politik ausgeübt werden.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Faironika zu Gast!

Unsere Faironika hat sich in der zweiten Mai-Woche auf den Weg nach Graz gemacht zu den Schülern der HLW Schrödinger.

Dort war sie nicht nur sehr beliebt, sie hat auch im Rahmen der Aktion “White Friday – White T-Shirt” für Aufklärung zu Themen rund um Klima und Ernährung gesorgt: wie z.B.

“Was hat Fleisch mit dem Klima zu tun?”

Wir danken Frau Magister Sabine Stegmüller-Lang für die Organisation!