Einsatz bei den Krone Erzberg Adventure Days 2018

Ein besonderer Hingucker waren unsere Faironikas auch heuer wieder bei den Krone Adventure Days 2018 am Steirischen Erzberg!

[See image gallery at www.ig-milch.at]

Ein herzliches Dankeschön an Kaufmann Bernd für die Organisation und die Bilder zur Veranstaltung!

 

Unsere Faironika im Ausland!

Unglaublich wie weit die Faironika gereist ist! Sie lebt jetzt in Mallorca und dass sie dort auf eine Kollegin trifft, hätte wohl nicht einmal sie geglaubt! Eine von ihnen ist sogar vom Meer aus gut sichtbar, weshalb sie bei den Bootsfahrern bestens bekannt und beliebt ist. Die beiden Kühe erfreuen mit ihrem Anblick sicher auch viele Touristen. Können wir nur hoffen, dass sie auch genug Futter finden! 🙂

 

Medienberichte

24. Juli 2018: zdf.de: Bauern wehren sich gegen Gentechnik
Ganz Brasilien wird von Monsanto mit genmanipulierten Saatgut beliefert. Im Norden des Landes haben lokale Bauern eine Saatgutbank gegründet, um unabhängig zu bleiben.

24. Juli 2018: agrarheute.com: USA: Weniger Geld für Milcherzeuger
Die Milchfarmer in den USA werden im laufenden Jahr wahrscheinlich einen neuen Produktionsrekord aufstellen, müssen sich allerdings auf sinkende Milchpreise einstellen.

19. Juli 2018: kleinezeitung.at: Neue Auflagen sind für Milchbauern große Hürde
Bernd Kaufmann, Vertreter der IG Milch aus Trofaiach, sieht neue Vorschriften der Milchviehhaltung im Biobereich sehr zweigeteilt.

17. Juli 2018: diepresse.com: Kleinbauern protestieren gegen Handelspakt zwischen Japan und EU
Heute wurde das Freihandelsabkommen Jefta unterzeichnet. Die einen sprechen von einem “historischen Tag”, die anderen vom “Ausverkauf der Landwirtschaft”.

11. Juli 2018: kleinezeitung.at: Die Bauern schauen durch die Finger
Molkereiimmobilie in Lienz mit 7000 Quadratmeter Grundfläche wird verkauft. 2,7 Millionen Euro kassierte Bergland Milch. Heimische Milchbauern haben das Nachsehen.

9. Juli 2018: schweizerbauer.ch: «Im Stall wird Geld vernichtet»
Im Sommer nehmen die Milcheinlieferungen aus saisonalen Gründen ab, der Milchmarkt wird entlastet. Dass trotz Milchmangel im Biosegment Abzüge gemacht werden und Bauern B-Milch liefern müssen, kritisiert die Bauernorganisation BIG-M scharf. Den Produzenten fehle es an Perspektiven.

9. Juli 2018: welt.de: Bauern bleiben auf Bio-Milch sitzen
Der Markt für Biomilch wächst – aber nicht so stark wie das Angebot. Bayerische Bauern wissen nicht mehr, wohin mit der Milch. Vielen bleibt nichts anderes übrig, als ihre Landwirtschaft aufzugeben.

 

Warum man Ernährungssouveränität nicht bei Hofer kaufen kann

„Zurück zum Ursprung“, die Bio-Eigenmarke vom Diskonter Hofer, will sich das positive Image von Ernährungssouveränität zu Nutze machen. „57% besser bei Ernährungssouveränität“ steht seit Neustem auf ihren Milchpackungen. Doch mit Ernährungssouveränität hat diese ökologische Aufhübschung nichts zu tun.

In einer Aktion am Nyéléni-Frühjahrstreffen ist dazu ein Video entstanden.

Artikel: Fünf Gründe warum man Ernährungssouveränität nicht bei Hofer kaufen kann, von Julianna Fehlinger und Lisa Rail

 

Ganz schön sauber – ganz schön schlau

IG-Milch geht Kooperation mit Einkaufsgemeinschaft best connect ein. Sparen Sie jetzt mit sauberem Strom: Als Mitglied erhalten Sie Ökostrom und einen exklusiven Rabatt.

Mit best connect hat die IG-Milch jetzt einen unabhängigen Partner in Strom- und Gas-Fragen. Durch die Bündelung der Nachfrage von insgesamt 13.000 Mitgliedern schaffte best connect in den letzten Jahren eine Verhandlungsmacht gegenüber den Energieversorgern und erzielt so für Ihre Landwirtschaft dauerhaft bestmögliche Preise für Strom und Gas. best connect vermittelt sauberen Strom, das entspricht perfekt dem nachhaltigen Ansatz der Interessensgemeinschaft. Gleichzeitig wird der Strompreis dauerhaft gesenkt!

Exklusiver Rabatt

Die Experten von best connect übernehmen das gesamte Energiebezugsmanagement für Sie. Das beginnt bei der Verhandlung der Energiepreise und reicht bis zum Anbieterwechsel. Und der Erfolg wird fair verteilt: Für best connect wird nur dann ein Honorar fällig, wenn Sie tatsächlich sparen. Für alle Mitglieder der IG-Milch gibt es zusätzlich noch einen exklusiven Rabatt. Statt der üblichen 25 Prozent bezahlen Sie nur 20 Prozent der Gesamtersparnis als Erfolgshonorar.

Abnahme aus Photovoltaikanlagen

Das ist aber noch nicht alles. Wenn Sie eine Photovoltaikanlage haben, kümmern sich die Experten von best connect auch um die Abnahme Ihres Photovoltaikstroms.

Milchrebell bleiben und Mitglied werden!

Überzeugen Sie sich jetzt von den Services von best connect! Werden Sie Mitglied und profitieren Sie von den zahlreichen Vorteilen!

Jetzt hier informieren und anmelden: www.bestconnect.info/IG-Milch

Haben Sie Fragen? Kontaktieren Sie die Energie-Hotline: +43 463 50 77 22.

 

Medienberichte

29.6.2018: landwirt.com: Handel erhöht Druck auf Bio-Milchbauern
Handelsketten schrauben die Standards ihrer Marken weiter hinauf. Drastisch bekommen das gerade die Bio-Milchbauern zu spüren.

12.6.2018: tvthek.orf.at: Report: Österreichischen Bauern droht EU-Förderkürzung
Für die Staaten ist nicht nur die absolute Summe ihrer Beiträge ins Budget relevant, sondern auch, welche Rückflüsse sie erhalten. Der größte Anteil entfiel bisher auf die Landwirtschaft. Das soll sich ändern. auf youtube zum Nachsehen

11.6.2018: agrarheute.com: Frankreich: Massive Proteste der Bauern gegen Palmölimporte
Französische Bauern wehren sich massiv gegen steigende Importe von Palmöl. Seit Sonntag blockieren sie Raffinerien und Tankstellen.

5.6.2018: tvthek.orf.at: REPORT:  Agrarmarkt – David gegen Goliath
Bauern in Österreich stehen unter enormem Preisdruck. Immer weniger Betriebe liefern immer größere Mengen zu immer kleineren Preisen. Eine Entwicklung, die sich auf dem Weltmarkt der Agrarindustrie vollzieht und vor allem die vielen Kleinbauern in Österreich trifft.

Die Milchbauern spüren die Übermacht von Handel und Molkereien besonders stark. Der „Report“ fragt nach: Wer verdient wie viel an einem Agrarprodukt? Welche Initiativen können Bauern von der Machtkonzentration von Handel und Industrie unabhängig machen? Und welche Rolle spielen die Konsumenten? Martina Schmidt und Jakob Horvat berichten.

zum Nachsehen

 

Offener Brief: Für eine bäuerliche Landwirtschaft! Stoppen Sie CETA!

Sehr geehrte Bundesministerin, sehr geehrte Abgeordnete zum National- und Bundesrat, sehr geehrte Agrarlandesräte, sehr geehrte InteressenvertreterInnen,

wir wenden uns an Sie, da die Abstimmung zur CETA-Ratifizierung am 13. Juni im Parlament stattfinden wird.
 
Im Rahmen der Initiative „Bauern und Bäuerinnen gegen TTIP, CETA und TiSA“ haben 79 Ortsbauernausschüsse in Österreich und 2.195 Bauern und Bäuerinnen die Resolution für eine TTIP- und CETA-freie Landwirtschaft unterzeichnet.

Sie sehen in CETA eine Gefährdung für die bäuerliche Landwirtschaft in Österreich und in Europa und Kanada. Der zunehmende Konkurrenzdruck infolge des vermehrten Handels mit agroindustriell hergestellten Produkten würde die bäuerliche Landwirtschaft einem existenzbedrohenden Preiskampf aussetzen. Qualitäts-, Umwelt- und Sozialstandards, sowie das Vorsorgeprinzip kommen unter Druck. Zugleich wird über die „Regulierungszusammenarbeit“ dem Einfluss von Agrarindustrie und Konzernen Tür und Tor geöffnet.

Sie fordern die Bundesregierung sowie die Abgeordneten des National- und Bundesrats auf, das CETA-Abkommen abzulehnen! Sie fordern die Präsidenten der Landwirtschaftskammern und die Agrarlandesräte auf, sich für eine Ablehnung einzusetzen!

CETA ist deshalb von besonderer Bedeutung, weil es einen neuen Standard für zukünftige Abkommen setzt. Der Handel mit Kanada ist deshalb bei weitem nicht die das einzige Thema, das mit diesem Vertragswerk aufgeworfen ist. Darüber hinaus ist das Abkommen weiterhin nicht zustimmungsfähig. Seit 2016 gab es keine Änderungen am Vertragswerk, die Interessen der bäuerlichen Landwirtschaft wurden in diesem Abkommen nicht ausreichend berücksichtigt. Die Existenzbedingungen werden sich dadurch weiter verschlechtern. Darüber hinaus bleiben die bekannten Probleme der Sondergerichte für Konzerne ungelöst. Ein EuGH-Urteil zur Rechtmäßigkeit dieser Sondergerichte ist weiterhin ausständig – und dennoch soll die Umsetzung in Österreich in Hochgeschwindigkeit vorangetrieben werden. Seit September 2017 sind Teile des Abkommens in Kraft, jedoch ist das kontroverse Investorenschutzkapitel davon ausgenommen.

In Österreich lehnen 75 Prozent der Bevölkerung CETA ab, 562.552 Menschen haben das Volksbegehren gegen TTIP, CETA und TiSA unterzeichnet. Mehr als 400 Städte und Gemeinden stellen sich per Gemeinderatsbeschluss gegen die geplanten Konzern- und Deregulierungsabkommen.
 
Wir rufen Sie dazu auf, die Ratifizierung unter diesen Umständen zu verweigern. Dieses Abkommen muss gestoppt werden. Stattdessen braucht es eine EU-Handelspolitik, die im Dienste der Menschen, der bäuerlichen Landwirtschaft, der Umwelt und des Klimaschutzes steht.
 
Mit freundlichen Grüßen,
 
David Jelinek und Johann Kriechbaum
Obmänner der Österreichischen Berg- und Kleinbäuer_innen Vereinigung, ÖBV-Via Campesina Austria

Ewald Grünzweil
Obmann der IG Milch

Clemens Stammler
Obmann der Grünen Bauern- und Bäuerinnen

Den offenen Brief_herunterladen

 

Kommt zur Aktion gegen CETA!

 
Am Mittwoch soll CETA im Parlament abgestimmt werden. Deshalb werden wir in der Früh dort stehen, wo die ParlamentarierInnen an uns vorbei müssen.

CETA – Es reicht! Sie fallen um, wir stehen auf! Und zwar am 13.06., ab 7:45 am Josefsplatz.

 

 

 

 

 

Fernseh-Tipp “David gegen Goliath” im Report

5.6.2018,   21.05 Uhr, ORF 2,   REPORT:  Agrarmarkt – David gegen Goliath

Wiederholung am 6.6.18: 11:55 Uhr

Bauern in Österreich stehen unter enormem Preisdruck. Immer weniger Betriebe liefern immer größere Mengen zu immer kleineren Preisen. Eine Entwicklung, die sich auf dem Weltmarkt der Agrarindustrie vollzieht und vor allem die vielen Kleinbauern in Österreich trifft.

Die Milchbauern spüren die Übermacht von Handel und Molkereien besonders stark. Der „Report“ fragt nach: Wer verdient wie viel an einem Agrarprodukt? Welche Initiativen können Bauern von der Machtkonzentration von Handel und Industrie unabhängig machen? Und welche Rolle spielen die Konsumenten? Martina Schmidt und Jakob Horvat berichten.

zum Nachsehen

 
 
 

Weltmilchtag: „Milchbartl“ befreit ErzeugerInnen nicht von der Geißel des Überschusses

Die Stimmung der österreichischen MilcherzeugerInnen ist ohne Zweifel auf einem absoluten Tiefpunkt. Trotz doppelt so hoher Verkaufspreise von Butter kommt bei den Milcherzeugebetrieben davon nichts an. Die starke Ausweitung der Milchproduktion seit dem Ende der Milchquote im April 2015 führte zu einem deutlichen Preisverfall. Dies hat die Einkommenssituation der MilcherzeugerInnen in Österreich dramatisch verschärft, ohne Aussicht auf Verbesserung. Anstatt sofort die Produktionsmenge zurückzufahren, gibt es immer noch Anreizsysteme, die Produktion auszuweiten. So gibt es immer noch Investitionszuschüsse (mit Steuergeld finanziert) für den Neubau von Milchviehställen, Staffelpreissysteme in den Molkereien und Mindestabholmengen für Hofabholung. Dies sind nur einige Beispiele einer völlig verfehlten Marktpolitik. Niemand übernimmt Verantwortung für ein Marktgleichgewicht. Die Verantwortlichen treffen sich lieber bei Milchköniginnen-Wahlen, Trachtenfesten und „Milchbartl-Challenges“. Damit wird der Gesellschaft eine heile bäuerliche Welt vorgegaukelt, die in keiner Weise der Realität entspricht.

„Wir als IG-Milch fordern daher anlässlich des Weltmilchtages Molkerei- und landwirtschaftliche InteressensvertreterInnen auf, allgemein verbindliche Mengenreduktionsmodelle zu entwickeln. Diese Maßnahme ist die einzige Chance, die dringend notwendigen höheren Erzeugerpreise zu erreichen. Gleichzeitig wäre das ein wichtiger Beitrag für die Umwelt und die Tiergesundheit, da die Übermengen ausschließlich mit Kraftfutter und nicht mit heimischem Gras erzeugt werden“, so Ewald Grünzweil, Obmann der IG-Milch.