Medienberichte

11.12.2019: kaernten.orf.at: Abgaben für Bauern massiv gestiegen
Der Einheitswert, die Grundlage für die Bewertung landwirtschaftlicher Betriebe, ist Thema bei den Kärntner Bauern, weil bei einer Erhöhung auch die Abgaben gestiegen seien, heißt es von Betroffenen. Kommenden Mittwoch ist eine Protestkundgebung geplant.
 
10.12.2019, 22.45 Uhr: programm.ard.de:
Dokumentarfilm im Ersten: Irgendwer zahlt immer – Vom Wert der Arbeit
Film von Sascha Adamek und Martin Hahn | Das Erste
Tipp
Das Leben im Hamsterrad: Die einen machen ein Vermögen, die anderen schuften zum Billiglohn. Was ist unsere Arbeit noch wert und wo liegt die Schmerzgrenze? Persönliche Einblicke geben in diesem Film der Milliardär Reinhold Würth und eine seiner Fabrikarbeiterinnen, der Start-up-Unternehmer Niklas Östberg und eine seiner Fahrradkurierinnen, sowie der Jungbauer Bertram Dohle, der mit seinem Dorf der Globalisierung trotzt.
Der Jungbauer Bertram Dohle aus dem sauerländischen Dorf Kallenhardt sagt, man habe hier so etwas “wie ein eigenes kleines Wirtschaftssystem”. Das heißt, man hilft sich, wo man kann – und das oft unentgeltlich. Denn die Landwirte sind am Ende der Wertschöpfungskette in der Nahrungsmittelwirtschaft.

1.12.2019: otv.de: Reuth: Sind Biomilchpreise wirklich fair?

29.11.2019: topagrar.com: Biomilch-Erzeugung kostet 60,3 Cent
Wie viel kostet es den Landwirt, einen Liter Biomilch zu erzeugen? Mit dieser Frage beschäftigt sich eine neue Studie – und stellt ernüchternde Ergebnisse fest.

 

Buchtipps zu Weihnachten

Tanja Busse
Das Sterben der anderen
ISBN: 978-3-89667-592-7
Erschienen am 26. August 2019

Naturschützer schlagen Alarm: Sie haben beobachtet,
dass die Zahl der Insekten in den letzten
27 Jahren um mehr als 75 Prozent abgenommen hat.

Tanja Busse analysiert schonungslos die Situation und
schlägt wirkungsvolle Gegenmaßnahmen vor.

 

 

 

Ophelia Nick
Neue Bauern braucht das Land
ISBN 978-3-96238-122-6
Erschienen am 7. Oktober 2019

Zufriedene Bauern, glückliche Tiere, idyllische
Landschaften: Romantische Vorstellungen prägen
unser Bild vom Bauernhof. Doch die Realität ist
längst eine andere.
Ein Plädoyer für gute Lebensmittel aus einer gesunden
Umwelt von der Biobäuerin und Politikerin Ophelia Nick.

 

 

 

Christian Hiß
Richtig rechnen!
Durch die Reform der Finanzbuchhaltung zur ökologisch-ökonomischen Wende
ISBN 978-3-86581-749-5
Erscheinungstermin: 04.06.2015

Ökologische und soziale Nachhaltigkeit kommt in unserer kapitalistisch orientierten Welt meist an letzter Stelle nach dem Motto: »Wir können uns Natur- und Umweltschutz und soziale Leistungen erst dann erlauben, wenn das Wirtschaftliche stimmt.« Dabei ist das heutige Verständnis von Kapitalismus lediglich eine zurechtgelegte Rumpfform seiner selbst und baut auf einem Konstruktionsfehler der betriebswirtschaftlichen Rechnung auf. Das Buch beschäftigt sich mit der Abbildung der ökonomischen Wahrheit in zukünftigen Bilanzen.

 

Josef Krammer, Franz Rohrmoser
Im Kampf um ihre Rechte:
Geschichte der Bauern und Bäuerinnen in Österreich
ISBN: 978-3-85371-342-6
2012 erschienen

Es geht um die Geschichte der Landwirtschaft und der
das Land bearbeitenden Menschen.
Über die Verfügungsmacht von Grund und Boden,
die ungleiche Verteilung und den Kampf um Gerechtigkeit.
Durch das ausführliche Datenmaterial ist es eine
Fundgrube für alle, die an der Landwirtschaft
interessiert sind.

 

Folgende Bücher können direkt im Büro bestellt werden:

Tanja Busse
Die Wegwerfkuh
ISBN: 978-3-89667-538-5
Erschienen am  30. März 2015

Wie unsere Landwirtschaft Tiere verheizt, Bauern ruiniert,
Ressourcen verschwendet und was wir dagegen tun können.

Tanja Busse ist eine renommierte deutsche Journalistin und selber aufgewachsen auf einem Bauernhof in Ostwestfalen. „Die Wegwerfkuh“ ist ein Buch das berührt, viele Fragen aufwirft, aber auch Antworten bietet. Es geht nicht nur um das Anprangern von Missständen in der Intensiv-Landwirtschaft, sondern es versucht auch, Lösungsmöglichkeiten und Alternativen aufzuzeigen.

 

Franz Rohrmoser
„Mein Einsatz für bäuerliche Zukunft.
Die Revolution für eine demokratische Ernährungspolitik hat begonnen“
2018 erschienen

Franz Rohrmoser erzählt in seiner neuen Autobiografie seine bewegte Lebensgeschichte.
Die Bauernbefreiung von 1848 ist unvollständig geblieben, schreibt Franz Rohrmoser. Sie muss heute endlich nachgeholt werden. Dazu bedarf es einer echten Demokratisierung der Agrarpolitik und Agrarwirtschaft in Österreich und in Europa. Die “Untertänigkeit” ist ein nicht aufgearbeitetes geschichtliches Erbe der Bauern. Es bedarf nicht nur neuer Strukturen, sondern auch neuer Selbstreflexion – gemäß dem Prinzip seiner Autobiografie: Das Politische ist persönlich, das Persönliche ist politisch.

Franz Rohrmoser ist auf einem Bauernhof im Salzburger Innergebirge geboren, Gründer der Österreichischen Berg- und Kleinbäuer_innen-Vereinigung (ÖBV), Konfliktforscher, Mitautor des Buches “Im Kampf um Ihre Rechte”

 

Kino-Filmtipps zu Weihnachten

BUT BEAUTIFUL

Nichts existiert unabhängig

Dokumentation, 116 Minuten, jugendfrei

Die neue Dokumentation von Erwin Wagenhofer (We feed the World, Let’s make Money, Alphabet) über die Freiheit glücklich zu sein!

BUT BEAUTIFUL stellt Menschen in den Mittelpunkt, für die das Verbindende der wesentliche Impuls für ein gelungenes Leben ist. Ein Film gegen die Angst und für den Mut zur Veränderung.

Alles wird gut.
So einfach macht es sich Erwin Wagenhofer nicht. In seinem neuesten Film BUT BEAUTIFUL sucht er das Schöne und Gute und zeigt Menschen, die ganz neue Wege beschreiten. Wie könnte ein gutes, ein gelungenes Leben aussehen? Ist ein „anderes“ Leben überhaupt möglich? Entstanden ist ein Film über Perspektiven ohne Angst, über Verbundenheit in Musik, Natur und Gesellschaft, über Menschen mit unterschiedlichen Ideen aber einem großen gemeinsamen Ziel: eine zukunftsfähige Welt.
Frauen ohne Schulbildung, die Solaranlagen für Dörfer auf der ganzen Welt bauen. Permakultur-Visionäre auf La Palma, die Ödland in neues Grün verwandeln. Ein Förster, der die gesündesten Häuser der Welt entwickelt. Ein geistliches Oberhaupt mit Schalk und essentiellen Botschaften und seine tibetische Schwester mit großem Herz für die Jugend. Ein junges Jazztrio, ein etablierter Pianist, eine beseelte kolumbianische Sängerin, die uns den Klang der Schönheit vermitteln. BUT BEAUTIFUL verbindet sie alle. Alles wird gut? Alles kann gut werden.

 

But Beautiful im Kinotreff Leone in Bad Leonfelden am:

Mittwoch, 04.12 – 20:15 Uhr
Mittwoch, 11.12 – 20:15 Uhr

 

 

FAIRTRADERS

Dokumentation, 94 Minuten, jugendfrei

Im inspirierenden Film „Fair Traders“ zeigt der renommierte Regisseur Nino Jacusso die Philosophie und Arbeit dreier Akteure des freien Markts und macht sie emotional miterlebbar – engagiertes Kino mit starken Bildern, das Mut macht, aktiv an der fairen Gestaltung unserer Zukunft teilzunehmen.

Wirtschaften muss auch fair gehen! Das dachten sich die drei Persönlichkeiten dieses Films und begannen sich neu zu orientieren. Sina Trinkwalder, früher Leiterin einer Marketing- Agentur, fertigt heute Zero-Waste-Kleidung mit Angestellten, die auf dem Arbeitsmarkt kaum eine Chance hätten. Der Textilingenieur Patrick Hohmann leitet zwei Großprojekte in Indien und Tansania für die Herstellung von Biobaumwolle, die er direkt vor Ort betreut und unterstützt. Und die ehemalige Pädagogin Claudia Zimmermann betreibt jetzt einen Biohof mit angeschlossenem Dorfladen in der Schweiz und engagiert sich gegen Food Waste. Die drei UnternehmerInnen befinden sich in den unterschiedlichsten Stadien ihres Lebens und ihrer beruflichen Laufbahn. Doch eins vereint sie: die tagtägliche Bemühung faire Arbeitsbedingungen und nachhaltige Produktion mit dem Kostendruck der freien Marktwirtschaft zu vereinen und zu zeigen, dass es möglich ist Produktion und Handel ethisch und fair zu gestalten. Es geht ihnen nicht um die Vergrößerung ihres Profits, nicht um Wachstum und Effizienzmaximierung, sondern um eine faire und soziale Zusammenarbeit aller beteiligten Akteure.

 

 

Fairtraders Filmabend inkl. Filmdiskussion im Kinotreff Leone in Bad Leonfelden am:
Donnerstag, 5.12. – 20.00 Uhr

 

 

EU-weite Unterschriftensammelaktion von “Save Bees and Farmers!”

Die Allianz „Save Bees and Farmers!“ European Citizens-Initiative ist ein wachsendes Netzwerk von derzeit über 70 Umwelt-NGOs, Bauern- und Imkerorganisationen, gemeinnützigen Stiftungen und wissenschaftlichen Einrichtungen in der gesamten Europäischen Union, die zusammenarbeiten, um Landwirtschaft, Gesundheit und biologische Vielfalt in Einklang zu bringen.

Unterstützer der Initiative sind in Deutschland die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP) und die Grünen, in Österreich die Berg- und Kleinbäuerinnen-Vereinigung ÖBV, in Italien der WWF und die Vinschgauer Obstbauern vom “Malser Weg” und in Frankreich die Mohnblumen-Bewegung. Die stellvertretende ÖDP- Landesvorsitzende Agnes Becker und der Grünen-Fraktions-Chef Ludwig Hartmann wollen sich als Erste in die Unterschriftenliste eintragen, meldet der Bayerische Rundfunk (BR).
Die Vision des ECI-Bündnisses “Save Bees and Farmers!” ist die einer Europäischen Union, in der die Landwirtschaft ein Faktor für das Wohlergehen der Menschen in Bezug auf Beschäftigung, Gesundheit und Wiederherstellung der biologischen Vielfalt ist. Sie möchten dynamische ländliche Gebiete sanieren, in denen kleine Bauernhöfe den Dorfbewohnern menschenwürdige Arbeitsplätze bieten und gleichzeitig gesunde Lebensmittel im Einklang mit der Natur produzieren.
https://www.savebeesandfarmers.eu/

Medienberichte

28.11.2019: topagrar.at: Pielachtaler Jungbauern: “Wollen Brücken zwischen Bauern und Konsumenten bauen”
“Wir stehen hier am Heldenplatz, um mit erhobenen Blicken und pulsierenden Herzen eine Brücke zwischen Produzenten und Konsumenten zu bauen.” So lautete heute die Botschaft von Gabriela Kalteis aus Kirchberg an der Pielach, stellvertretend für etwa 150 Bauern aus dem Pielachtal.


Die Proteste der Landwirte waren längst überfällig. Wie im Getöse Tatsachen verdreht werden, ist jedoch bedenklich. Was die Bauern wirklich brauchen, ist finanzielle Unterstützung für umweltschonende Arbeit.

Es ist eine beeindruckende Demonstration. Tausende Landwirte sind mit ihren Traktoren nach Berlin gerollt, um auf ihre schwierige Lage aufmerksam zu machen. Auch in anderen Städten kommt es seit Wochen zu Protestaktionen. Das hat es in dieser Form seit der Wende nicht gegeben – ein Zeichen dafür, dass sich viel Frust aufgestaut hat. Und der ist nachvollziehbar. Die wirtschaftliche Lage vieler Bauern ist tatsächlich prekär. Es sind vor allem kleine und mittelgroße Familienbetriebe, die dem Druck nicht standhalten und aufgeben müssen.
Vor diesem Hintergrund ist die Welle des Protests längst überfällig. Nur dass die Bauern mit den falschen Forderungen nach Berlin gezogen sind. Anstatt mehr Geld für umwelt- und klimafreundliches Wirtschaften auf Äckern, Feldern und in Tierställen zu fordern, beharren sie darauf, dass möglichst alles so bleibt, wie es ist. Nicht sie selbst sehen sich in der Pflicht zu handeln und sich anzupassen, sondern vor allem Politik, Verbraucher und Handel. Nach echter Dialogbereitschaft sieht das nicht aus.

16.11.2019: tagblatt.ch: Sollen Bauern weniger Rinder halten – dem Klima zuliebe?
Die Landwirtschaft verfehlt ihr Klimaziel. Nun greift der Bund ein brisantes Thema auf: die Anzahl Rinder in der Schweiz. Um die Treibhausgasemissionen zu senken, wäre dies ein «entscheidender Ansatzpunkt», schreibt er in einem Bericht. Handeln will er derzeit aber nicht.

10.11.2019: topagrar.com: Landwirte und Gesellschaft: Ideen für ein besseres Miteinander
Zwischen Landwirtschaft und Gesellschaft eskalieren seit geraumer Zeit die Konflikte. Allerdings deuten sich auch Radikalisierungen der Landwirtschaft an, wie ein zunehmendes Leugnen von Problemen

31.10.2019 shz.de: Frust bei Landwirten groß : Nächste Bauern-Demo angemeldet: Dieses Mal Tausende Trecker in Berlin? Deutsche Landwirte planen erneut eine Großdemonstration – dieses Mal in Berlin. Bauern haben für den 26. November eine Kundgebung mit 5000 Teilnehmern in der Bundeshauptstadt angemeldet. – Quelle: https://www.shz.de/26189737 ©2019

Landwirte aus Mecklenburg-Vorpommern stehen am 22. Oktober mit ihren Treckern bei einer Protestaktion gegen das Agrarpaket der Bundesregierung im Rostocker Stadthafen. Foto: Stefan Sauer/dpa

Landwirte aus Mecklenburg-Vorpommern stehen am 22. Oktober mit ihren Treckern bei einer Protestaktion gegen das Agrarpaket der Bundesregierung im Rostocker Stadthafen. Foto: Stefan Sauer/dpa

 
31.10.2019: blickinsland.at: Studie bekräftigt Rückgang der Insekten
Wie die Tageszeitung Der Standard schreibt, wurde eine weitere Studie zur Insektenbiomasse veröffentlicht. Sie wurde in drei Regionen Deutschlands durchgeführt. Sie belegt, dass auf Wiesen in intensiv genutzten Gebieten nur noch ein Drittel der Insektenbiomasse des Jahres 2008 zu finden ist. Die Entwicklung greift auch auf nahegelegene kleinere Naturschutzgebiete und auch auf Waldgebieten über.  Sebastian Seibold und Jan Hebel sammelten zwischen den Jahren 2008 und 2017 mehr als eine Million Insekten, die rund 2700 Arten repräsentierten.
 
30.10.2019: stern.de: “Ein absurdes System”: Warum in der Milchwirtschaft ein Überfluss-Irrsinn herrscht
Die Lebensmittelindustrie ist mit fast 1,5 Billionen Euro ­Jahresumsatz der größte Wirtschaftszweig der EU, größer als die Auto- oder die Chemieindustrie. Und die Großkonzerne der Milchproduktion, also das, was früher mal eher genossenschaftlich organisierte Molkereien waren, lassen die Bauern in Europa viel zu viel Milch herstellen. Damit sie dann ihre Milchprodukte auf dem internationalen Markt gewinnbringend verkaufen können. Das ruiniert die Bauern hier. Aber beispielsweise auch in Westafrika.
Der Südtiroler Filmemacher Andreas Pichler drehte einen eindrucksvollen Dokumentarfilm über die Zustände in der Milchproduktion. Im stern spricht er über seine Erkenntnisse. Filmemacher Andreas Pichler: “Wenn eine Kuh nur Gras von der Weide frisst, gibt sie im Jahr maximal 6000 Liter Milch. Wenn man sie im Stall lässt und ihr zum Heu Kraftfutter beimischt, kann man auf bis zu 12.000 Liter kommen.” 
 
23.10.2019: standard.at: Landwirtschaft “Wenn die Natur stirbt, stirbt der Mensch”
Um gesund zu bleiben, brauchen wir gesunden Erdboden. Mediziner und Biologe Martin Grassberger ist überzeugt, dass nur eine Agrarrevolution unsere Zukunft sichern kann
 
15.10.2019: schweizerbauer.ch: Deutschland: Milchpreis wie in Niedriglohnland
In Deutschland hat sich die Lage der Milchbauern verschlechtert. Gemäss dem vom MEG Milch Board fehlen den Produzenten 10,29 Cent (11.32 Rp.) pro Kilo Milch zur Kostendeckung. Die Milchauszahlungspreise in Deutschland bewegen sich gemäss dem MEG auf dem Niveau von Niedriglohnländern.
 
10.10.2019: agrarheute.com: Strukturwandel und Agrarpolitik: Höfesterben/EU: Jeden Tag geben 1000 Bauern auf
Das Höfesterben setzt nicht nur den Bauern in Deutschland zu. In anderen EU-Ländern ist es noch schlimmer. Der neue polnische EU-Agrarkommissar will gegensteuern.
 
 
 

Lustvolle Gründung einer Regionalwertgemeinschaft* – Beitrag aus der aktuellen IG-MilchPost

Mit menschlicher Würde und zivilem Unternehmergeist eine neue Ernährungspolitik in einzelnen Regionen beginnen

*vorläufige Bezeichnung abgeleitet von der RegionalwertAG von Christian Hiß, Name noch nicht festgelegt

von Franz Rohrmoser, Konfliktforscher

Der Hirnforscher Gerald Hüther sprach bei einem Referat in der Schweiz 2018 von der Wende, in der wir uns alle befinden. „Bisherige Ordnungssysteme, in der einige Wenige in der Hierarchie sagten wie es langgeht, funktionieren nicht mehr, weil diese in der komplex gewordenen Situation nicht mehr handlungsfähig sind“, so Hüther. Zum Beispiel ist unsere Agrarpolitik nicht in der Lage lebenssichernde Lösungen zu finden. Wir müssen eine neue gemeinsame Steuerung finden und Hüther bringt das mit Würde in Verbindung. Er sagte:

Wir müssen in uns selbst etwas entwickeln, was uns hilft Mensch zu sein. Wir brauchen eine Art von innerem Kompass, der uns hilft mit anderen Menschen in gute Beziehungen zu kommen, der uns hilft unser Zusammenleben mit vielen Menschen so zu gestalten, dass es fruchtbar wird und dass wir etwas entfalten können. Dieser innere Kompass heißt WÜRDE“

Hüther sagt weiter, dass wir nur in guten Beziehungen miteinander fähig sind, die in uns angelegten Potentiale zur Entfaltung zu bringen. Solange wir uns gegenseitig wie Objekte benutzen, ist keine Entfaltung möglich, aber sobald Menschen damit beginnen sich als Subjekte, als Menschen, zu begegnen, das heißt sich in ihrer Würde ernst zu nehmen, ist die Entfaltung der in ihnen angelegten Potentiale sogar unvermeidlich. Diese Betrachtung von Gerald Hüther ist sehr hilfreich bei unserem Vorhaben die Potentiale in den Regionen zu finden und zu organisieren.

Aus diesen Kriterien betrachtet ist unser Agrarsystem durch sehr schlechte Beziehungen mit viel Gewalt gekennzeichnet. Das Benutzen anderer und das benutzen der Natur gehört zum normalen Alltag. Das hindert die Potentialentfaltung.

Unser Agrarsystem ist nach diesen Kriterien voller Unmenschlichkeit, es liegt Gewalt in der Struktur

Das Wesen des agrarischen Intensivierungssystems ist Grenzenlosigkeit. Die Devise heißt: „Immer mehr, immer größer“. Mengensteuerung z.B. bei Milch wird abgelehnt, der Preis geht in den Keller. Jeder produziert zwanghaft immer mehr. Es ist ein Ausscheidungssystem mit struktureller Gewalt. Das Kapital ist im Mittelpunkt und nicht der Mensch und die Natur. Bei den zentral gesteuerten Wertschöpfungsketten der Agrarproduktion ist der Bauer als Rohproduzent das letzte Glied der Kette. Er bekommt nur was übrigbleibt. Das System zieht die Gewinne aus der Region ab und verwendet das Geld ev. für Spekulation. Sowohl die Bauernfamilien als auch die Regionen haben die Kultur der eigenen Wertschöpfung verloren und rutschen dabei in die Verarmung, oft auch verbunden mit einem Verlust der Würde.

Der Start einer neuen Entwicklung in einer Region muss daher mit der Bildung einer regionalen Diskussionsgruppe mit Reflexion über diese Verluste beginnen. Dazu werden kreative Köpfe verschiedener Disziplinen aus der Region eingeladen. Man legt Wert auf gute Beziehungen, auf inspirierende, den Horizont erweiternde Gespräche und auf die Achtung untereinander. Dies macht es lt. Gerald Hüther möglich, „dass bei beteiligen Personen die in ihnen angelegten Potentiale zur Entfaltung kommen. Wenn diese Grund-Diskussion fundiert genug ist, beginnt die Sammlung von Fakten der Region und die Formulierung von Zielen und Inhalten.

Sammlung von Fakten in der Region

Am Beginn einer Aufbauarbeit zur Gründung einer Regionalwertgemeinschaft werden Fakten über die Region erfasst, die es meistens in verschiedenen Instituten in der Regel bereits gibt. Die wichtigsten Fragestellungen in Bezug auf eine regionale Versorgung dazu sind:

  • Zu wieviel Prozent ernährt sich zurzeit die Region selber aus eigener Produktion und von woher kommen die zugelieferten Lebensmittel? Wieviel wird weggeworfen?
  • Wie arbeitet die offizielle Landwirtschaft in der Region, intensiv ökoschädigend und wie viel mit Bio oder extensiv ökoschonend?
  • Gibt es ein verarbeitendes Gewerbe außer Bäcker und Metzger? Welche Bereiche fehlen? Wie werden die bäuerlichen Rohstoffe verarbeitet?
  • Wie sieht der Umgang mit der Biodiversität und dem Artenschutz aus? Welche bewährten, alten, heimischen Sorten werden nicht genutzt, werden Samen sichergestellt und produziert, welche Ressourcen bleiben ungenutzt?
  • Wie sieht eine Krisenvorsorge im Sinne von Fragen des Zivilschutzes aus? (Krisenvorsorge, was passiert in Krisen)
  • Wie sehen die Beziehungen zu städtischen Ballungsräumen aus?
  • Wie geht man mit agrikulturellem Wissen und handwerklichem Können und den Fertigkeiten der bäuerlichen Menschen um?

Fazit: Aus solchen Fragestellungen werden die größten Mängel, Einseitigkeiten, Abhängigkeiten etc., ersichtlich. Das ergibt Hinweise womit eine Regionalarbeit begonnen werden soll.

Noch spannender wird es dann, die Ziele und Inhalte für eine Regionalwert-Gemeinschaft formulieren.

Es geht dabei um eine neue Form einer sozial-ökologischen Wirtschaft und um eine regionale Versorgung. Eine Region von der wir reden hat ca. die Größe des halben Mühlviertels mit Bezug zum Ballungsraum. Diese Größe ist gut überschaubar. Die Frage heißt nun: Wie könnte nun unser innerer Kompass für eine regionale Ernährungspolitik aussehen. Da die Grenzenlosigkeit und der Verlust der Wertschöpfung die Kernprobleme des Systems sind, geht es um das Setzen von Grenzen und um eine neue Form der Regionalökonomie.

 

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Zukunftssymposium

Regionalentwicklung II

Das Zukunftssymposium als Startschuss in eine neue Regionalentwicklung fand heuer im Anschluss an die Jahreshauptversammlung der IG-Milch am 20.10.2019 in Dietach/Steyr statt. Wir bedanken uns herzlichst bei den zahlreichen Teilnehmern sowie auch bei den Referenten für ihre ausgezeichneten Vorträge zum Thema “regionale Landwirtschaft”. In den anschließenden Diskussionsrunden wurden viele brisante Themen abgehandelt, verschiedene Fragen rund um die Zukunft der Landwirtschaft gestellt und aufgearbeitet.

Weiters wurden die Teilnehmer eingeladen sich in Listen einzutragen, um in kleineren Arbeitskreisen an den einzelnen Themen weiterzuarbeiten:

        • Regionalwert
        • Finanzierung
        • Vermarktung
        • Hofübergabe

Die nächsten Treffen werden voraussichtlich Ende dieses Jahres/Anfang 2020 stattfinden. Wenn jemand noch Interesse hat hier mitzuarbeiten und eingeladen werden möchte, kann sich gerne noch anmelden: office@ig-milch.at

Hier noch ein paar Eindrücke der Veranstaltung:

[See image gallery at www.ig-milch.at]

So entstanden die hohen Einheitswerte – Beitrag aus der aktuellen IG-MilchPost

Bei der letzten Vollversammlung der Landwirtschaftskammer Kärnten haben verärgerte Bauern bei einer Demo wieder einmal die gestiegenen Einheitswerte an die Öffentlichkeit gebracht. Ihr Vorwurf an die Kammer war dabei, dass die Erhöhung mit voller Zustimmung der Landwirtschaftskammer passiert ist und sie daher den Rücktritt von Kammerpräsident Mössler fordern.

Laut Heimo Urbas, der vor Jahren das hoheitliche Desaster der Republik bei der Almvermessung („Almchaos“) aufgezeigt hatte, habe sich die finanzielle Belastung durch die Einheitswertanpassung für viele Betriebe drastisch verschärft. Bei manchen Betrieben habe sich die daraus resultierende Erhöhung der Sozialversicherungsbeiträge bei gleichzeitig sinkendem Einkommen verfünffacht! Es gibt bereits die ersten Exekutionsandrohungen der SVB.

Da unsere Bauernvertreter (mehrheitlich ÖVP) gerne verschweigen wie es wirklich zu diesen Erhöhungen gekommen ist, sollte man sie sich wieder einmal in Erinnerung rufen.

Wie aus dem Vorschlag der Landwirtschaftskammer vom 8. März 2012 zur Einheitswert-Hauptfeststellung eindeutig hervorgeht, haben damals alle neun Präsidenten der Landwirtschaftskammern eine Erhöhung der Einheitswerte ausdrücklich verlangt.

In Pkt. 1 wird die Vorverlegung der Hauptfeststellung und die Einrechnung der öffentlichen Mittel vorgeschlagen. Pkt. 3 behandelt die Grundsätze für die Hauptfeststellung: die Einheitswertsumme Landwirtschaft muss mind. 100 % zu derzeit 95 % betragen, die Einheitswerte sollen etwas höher als bisher sein, Miteinberechnung der öffentlichen Gelder der 1. Säule, höhere Gewichtung der Viehzuschläge. Unter Pkt. 6 werden die Beitragsgrundlagen in der Sozialversicherung behandelt.

Der Vorschlag der Landwirtschaftskammer: In Summe soll es zu keiner Verminderung der Beiträge bzw. der Beitragsgrundlagen kommen!

 

 

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Erweiterung des Konsumentenverständnisses – Beitrag in IG-MilchPost-Sonderausgabe

Auszug aus dem Zeitzeugenbericht, Kapitel 8:

Erweiterung des Konsumentenverständnisses

Das Verhältnis Erzeuger – Konsumenten neu denken: Vom Beschütztwerden zum Einmischen in die Ernährungspolitik bis zur Investitionsbeteiligung.

An dieser Stelle möchte ich in einer neuen Form die notwendige Zusammenarbeit von Erzeugern und Konsumenten auf regionaler Ebene andenken. Ausgangspunkt sind zwei Erkenntnisse, die ich hier nochmals wiederhole:

  • Erstens, dass die Regionalebene im Sinne einer künftigen regionalen Versorgungswirtschaft der wesentliche Handlungsraum für die Ernährungspolitik sein wird. Es kommt darauf an, wie die Potenziale entdeckt und zur Entfaltung gebracht werden; und dass vorhandene Ressourcen samt Artenvielfalt schonend eingesetzt und erhalten werden bzw. dass verlorene Arten wiederbelebt werden. In für alle Beteiligten überschaubaren regionalen Räumen können die Konsumenten sich an der Ernährungsfrage beteiligen und eine entscheidende Rolle der Mitentscheidung bekommen und übernehmen. „Die Zeit, in der die Bauern unter sich alleine ihre Agrarpolitik machen, ist vorbei“ sagt der Obmann der IG-Milch, Ewald Grünzweil.
  • Zweitens kann eine wirkliche Befreiung der Bauernfamilien aus ihren vereinnahmenden Strukturen jener diversen Grundherrn nur gemeinsam und in Bündnissen mit den Konsumenten Erfolg haben. In den ländlichen Regionen sollten dazu Diskussionsräume zur notwendigen Bewusstseinsbildung geschaffen werden, wo auch Konsumenten teilnehmen. Das wird den längst fälligen Demokratisierungsprozess in den ländlichen Regionen stärken und ermöglichen. Vor einer solchen bewussten Kooperation von Bauern & Kleingewerbe mit Konsumenten, sagen mir Freunde in Bayern, hat der deutsche Bauernverband bereits jetzt große Angst.

Auch in Hinsicht auf die bestehende politische Struktur sollten wir neue Wege andenken: Wir sollten bei der Frage der Zusammenarbeit von Landwirtschaft und Konsumenten auch an die Institutionen herangehen, die politisch-strukturell im Nahbereich der Sozialdemokratie angesiedelt sind. In der sogenannten „Sozialpartnerschaft“ sind vier große Interessensverbände in die Politik einbezogen: die Landwirtschaftskammern (mit der PRÄKO, Präsidentenkonferenz), die Wirtschaftskammer, die Arbeiterkammer und der Gewerkschaftsbund. Es sitzen sich da, in Parteifarben gesehen, zwei schwarze und zwei rote Blöcke gegenüber. Ihre gemeinsamen Aufgaben sind u.a. die autonome Verhandlung der Kollektivverträge, die Begutachtung und Verbesserung von Gesetzesentwürfen, Teilnahme an vielen Kommissionen, die Sozialversicherungen, Konsumentenschutz etc.

An die Arbeiterkammer und an den Gewerkschaftsbund herantreten

Wir sollten an die Arbeiterkammer und an den Gewerkschaftsbund herantreten und ihnen eine Kooperation auf der Regionalebene zu zwei Punkten vorschlagen:

  • Zum einem werden die Arbeiterkammer und die Gewerkschaftsbünde ersucht, sich mit ihrem Potenzial in ihren Abteilungen mit uns politisch für den zuvor skizzierten neuen Ansatz der Regionalwirtschaft einzusetzen. Das bedeutet, dass sie aufgrund ihrer Rolle für die Arbeitnehmer, also der großen Mehrheit der Bevölkerung, und ihres daraus folgenden Interesses am Konsumentenschutz diese neue Ernährungspolitik auch politisch unterstützen.
  • Zum anderen sollten Arbeiterkammer und Gewerkschaften (über ihre Bundes- oder Landesebene) zusätzliche regionale Plattformen bilden, um regionale Bündnisse mit den Erzeugern, also mit Bauern und Kleingewerbe, zu schaffen. Diese Regionalebene sollte ein aktivierendes, entwicklungsorientiertes Selbstverständnis einnehmen, um bei der Befreiungsarbeit der bäuerlichen Bevölkerung aus ihren Abhängigkeiten mitzuarbeiten; und die Bildung neuer Wertschöpfungsketten in den Regionen begleiten.

Kurz gesagt: Diese zusätzlichen regionalen Plattformen sollten der Willensbildung der Konsumenten dienen, von Seiten der Arbeiterkammer und der Gewerkschaften mitgetragen werden und in die Ernährungsproduktion und die neue Regionalentwicklung nah eingebunden werden. Das wäre nicht nur spannend, sondern gewiss für die Regionalarbeit äußerst fruchtbar. Die so entstehenden Erfahrungen und aktuellen Themen könnten dann zwischen allen Beteiligten kommuniziert werden (von unten nach oben und von oben nach unten). Diese bewusste, allseitige Kommunikation würde die Erzeuger, die Konsumenten und alle eingebundenen Institutionen sehr bereichern.

 

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EINLADUNG

ZUKUNFTSSYMPOSIUM 2019

REGIONALENTWICKLUNG II

Sonntag, 20. Oktober 2019, 11.00 Uhr – ca. 15.00 Uhr
Wirt im Feld, Ennser Str. 99, 4407 Dietach
(am Nordrand der Industriestadt Steyr)

„Zukunftsfähige regionale Versorgungswirtschaft“

Es geht um neue Perspektiven in einer regionalisierten Landwirtschaft. Durch Zusammenarbeit zwischen Bauern/Bäuerinnen, KonsumentInnen und dem regionalen Gewerbe wird für alle Beteiligten eine höhere Wertschöpfung mit mehr Autonomie angestrebt. Wir brauchen eine neue Form des betriebswirtschaftlichen Denkens und Rechnens. Christian Hiß, Referent des Symposiums zeigt, wie die Kosten der Umweltsanierung in die Betriebskosten eingerechnet werden. Dabei geht es um die Organisation kompletter und regionaler Wertschöpfungsketten – vom Rohprodukt bis zum Teller. Wir konnten ausgewiesene ExpertInnen und erfahrene PraktikerInnen für unser Symposium gewinnen.

Referenten:

  • Christian Hiß, Gärtner und Ökonom aus Freiburg. Seine Familie führte einen der ersten Biohöfe Deutschlands. Gärtnermeister, Pionier für regionale Wertschöpfung, Entwickler der Regionalwert AG. Autor von Büchern wie Regionalwert AG oder Richtig Rechnen, dabei zeigt Hiß auf, wie die Kosten der Umweltsanierung in die Betriebsrechnung einbezogen wird.
  • Andrea Heistinger aus St. Pölten, Agrarwissenschaftlerin, Soziologin, systemische Beraterin u. a. der „ARCHE NOAH“; zahlreiche Publikationen. Beide haben gemeinsam ein Forschungsprojekt zu diesem Thema bearbeitet. Heistinger ist Autorin mehrerer Bücher, zum Beispiel Handbuch Gemüse, Handbuch Samengärtner
  • Alexander Neunherz, hat an der Salzburger Universität in der ländlichen Entwicklung gearbeitet und in der Salzburger SPÖ
  • Julianna Fehlinger, ÖBV-Geschäftsleiterin, Expertin für außerfamiliäre Hofnachfolge

Wir freuen uns über Teilnehmer aus verschiedensten Bereichen:
Bauern/Bäuerinnen, KonsumentInnen, Fachleute der Regionalentwicklung, Bildungsfachleute, Schulleiter, Lehrer, Berater/Beraterinnen, Vertreter von Behörden im Bereich Ländliche Entwicklung im Ministerium für Nachhaltigkeit…

Programm:

11.15 Uhr: Eröffnung und Begrüßung: Ewald Grünzweil – Übergabe an Moderator (angefragt Luis Fidlschuster ÖAR)

11.20 Uhr: Einleitung: Warum & Wozu diese Veranstaltung:
Text Franz Rohrmoser, vorgetragen von Dr. Andreas Wagner

11.25 Uhr: Problemaufriss: Alexander Neunherz,
Welche Probleme brauchen eine Lösung?
Welche Fragen brauchen eine Antwort?

11.35 Uhr: Landflucht ist Weiblich: Julianna Fehlinger, ÖBV-Frauenarbeitskreis

11.45 Uhr: Regionalwert AG + Richtig Rechnen: Christian Hiß

12.30 Uhr: PAUSE

12.50 Uhr: Andrea Heistinger
Studie: von der bäuerlichen Landwirtschaft zur regionalen Versorgungswirtschaft

13.35 Uhr: Diskussion: Zusammenfassung und wie geht’s weiter,
Vernetzung der Organisationen, des „anderen“ Teils des ländlichen Raums, konkrete Aufgaben formulieren und festlegen

 

Idee und Gesamtkoordination des Symposiums: Franz Rohrmoser mit Ewald Grünzweil. Inhaltliche Grundlage ist ein Zeitzeugenbericht von Franz Rohrmoser, der als Sondernummer der IG-MilchPost im August 2019 veröffentlicht wird.

 

Träger des Symposiums:
IG-Milch
ÖBV – Via Campesina Austria
SPÖ Bäuerinnen und Bauern
Die Grünen Bauern und Bäuerinnen

 

Anmeldung zum Symposium:
IG-Milch Büro: Email: office@ig-milch.at, Tel. 07213 20591

 

Als Grundlage für das Symposium dient der Zeitzeugenbericht von Franz Rohrmoser – der als Sonderausgabe der IG-MilchPost erschienen ist: IG-MilchPost: Zeitzeugenbericht