Geht es hier um den Bauer Pühringer oder um den Stier Fredi oder um die Bürokratie aus Wien oder Brüssel?
Offensichtlich wird hier ein schwelender Streit über Formularzwang oder viel Bürokratie und die Gebürenordnung auf dem Rücken eines einzeln Bauern und seines Stieres ausgetragen.
Keine Partei ist auch nur in der Lage (von Willen will ich gar nicht sprechen!) von Ihrer Position abzuweichen um sich vieleicht nur einen kleinen Schritt in die Richtung des jeweils anderen zu bewegen. So kommen wir nicht weiter, weder in Österreich noch in der großen EU!
Wenn dann auf der anderen Seite jemand Beihilfen von irgendwem erhalten will, dann sind ihm die Formulare nicht zu blöd!
Wir leben in einer Gesellschaft die von allen ein Miteinander fordert. Also auch von Behörden und Landwirten. Hier macht der Ton die Musik. Ich will jetzt nicht die Behörden in Schutz nehmen – eher im Gegenteil, aber wenn mir so ein sturer Bauer in solch einem Ton gegenüber tritt "Ich mach da prinzipiell nicht mit" wäre ich dann auch stur und würde meine behördlichen Mittel ausschöfpen. Es gibt nun mal Regeln in unserer Gesellschaft an die man sich zu halten hat!
Es wird also nichts helfen wenn man den Behörden ihren Papiermüll vor die Füße wirft – eher das Gegenteil wird damit erreicht!
Es wird noch schwieriger.
Man sollte vielmehr hier von verbandseite eine Runden Tisch gründen, in dem man versucht aufeinander zuzugehen um diesen Papierberg abzuschaffen.
Und vor allem sollte die Örtliche Bauernschaft versuchen den Stier zu erwerbern um ihn in seinem Stall zu belassen. Er ist nämlich immer auch noch ein Lebewesen und keine "Sache" wie ihn das Gesetz bezeichnet!