Berichte zur Presseaussendung

26.2.2020: tvthek.orf.at: Regionales | Oberösterreich heute
Bauern wollen mehr für Milch bekommen
Landwirte haben am Mittwoch vor insgesamt 20 Lebensmittelmärkten in Oberösterreich ihrem Unmut Luft gemacht. Zwischen 33 und 48 Cent netto bekommen sie derzeit für einen Liter Milch. Das ist dem Bauernbund zu wenig, ein Bauernsterben drohe.

26.2.2020: tt.com: IG Milch kritisiert Bauern-Demo gegen Spar
IG-Milch geißelt bundesweite Bauernbund-Proteste gegen Spar als kontraproduktiv. Ewald Grünzweil, Obmann der IG-Milch, hofft, dass der Protest in keinem Zusammenhang mit den bevorstehenden Landwirtschaftskammerwahlen steht.

26.2.2020: derstandard.com: Bauernaufstand gegen Handelsriesen Spar
Was hinter den Protesten der Milchbauern steckt und warum nicht nur Supermärkte zur Verantwortung gezogen gehören

26.2.2020: SN-Bericht: Proteste gegen Spar entzweien die Bauernschaft:

26.2.2020: topagrar.at: Österreichweite Demos:  Über 3000 Bauern vorm Spar
Etwa 3.300 Bauern mit rund 1.500 Traktoren verliehen heute vor Sparauslieferungslagern bzw. -märkten in fünf Bundesländern ihrer Forderung nach höheren Erzeugerpreisen Nachdruck. Wir waren in St. Pölten dabei und fassen einige Aussagen der Demo zusammen.

25.2.2020: kleinezeitung.at: „Überproduktion hausgemacht“Protest des Bauernbundes stößt bei IG-Milch auf Unverständnis
Halbmayr: „Als die IG-Milch 2006 mit ‚A faire Milch‘ auf den Markt kam, hat uns Spar eine faire Chance gegeben, das Projekt umzusetzen.“

25.2.2020: nachrichten.at: Alle bemühen sich
Bei der Milch gibt es zu viel vergossene Milch

25.2.2020: nachrichten.at: Die „Hoflieferanten“ nutzen Gunst der Stunde: Bio-Bistro auf dem Stadtplatz
„Faire Milch“ soll vollständig „bio“ werden: Ein Liter Milch, der im Handel weniger als einen Euro kostet, geht nicht, weil ein solcher Billigpreis Grund und Boden und die Höfe ruiniert. Also beschlossen die Bauern Ewald Grünzweil und Ernst Halbmayr, über eine eigene „IG Milch“ eine „faire Milch“ auf den Markt zu bringen. Das Management von Spar in Salzburg empfing einst die Bauern in ihren rot-weißen T-Shirts und nahm deren Milch, die in der Pinzgauer Molkerei abgefüllt wird, in die Listung auf. Längst ist auch die Handelskette Uni-Markt dem Beispiel gefolgt und führt die „faire Milch“ ebenfalls in ihren Kühlregalen. Als Geschäftsführer der „fairen Milch“ blickt Ernst Halbmayr auf 500.000 Liter Milch Jahresverkauf. Das sichert dem Anliegen eines die Existenz erhaltenden Milchpreises Präsenz am Markt. „Mit dem Handel geht da oft viel mehr weiter als in der Agrarpolitik“, sagt Halbmayr lobend in Richtung des Handels. Jetzt wollen die Bauern die „faire Milch“ ganz auf ein Bioerzeugnis umstellen.
„Milchkrieg“ im City Kino mit Nachbesprechung
Inga, eine verwitwete Bauersfrau, sitzt nach dem Tod ihres Mannes auf einem Hof mit einem Berg von Schulden. Für die Misere macht sie die Molkereikooperative verantwortlich, die auf Island ihre Monopolstellung gnadenlos ausnutzt. Milchrebellin Inga gründet schließlich eine Gegengenossenschaft und lernt den Widerstand des gesamten Agrarsystems kennen. Bei den Zuhörern der „IG Milch“, „Hoflieferanten“ und „1. Ennstaler Genossenschaftsgeschäft“, die den Filmabend veranstalten, fällt bei der 92-minütigen Tragikomödie „Milchkrieg in Dalsmynni“ wahrscheinlich der Groschen. „Da wird einem vieles von uns bekannt vorkommen“, sagt Hoflieferanten-Geschäftsführer Ernst Halbmayr. „Film ab!“ heißt es am Donnerstag, 27. Februar, um 19.45 Uhr im City Kino Steyr.

 

© 2020 IG-Milch – Verein österreichischer Grünland- und Rinderbauern