Freiheit und Fairness erfordern Mut und Selbstverantwortung.
IG-Milch, Februar 2015

Kino-Filmtipp

„Milchkrieg in Dalsmynni“

vom Kampf einer Milchbäuerin gegen die entgleiste Monopolwirtschaft einer ehemaligen Solidargemeinschaft.

Landwirtschaft ist im Kino als Thema gerade total „in“. Allerdings geht es dabei meist entweder um die positiven Seiten des Öko-Anbaus oder die negativen Seiten der Massentierhaltung. Der isländische Regisseur Grímur Hákonarson („Sture Böcke“) nimmt sich in seinem zweiten Kinofilm allerdings einer sehr viel weniger medial ausgeschlachteten Problematik an: Als die isländischen Bauern vornehmlich im 19. Jahrhundert eigene lokale Genossenschaften gegründet haben, ging es darum, gemeinsam gegen die übermächtige Konkurrenz bestehen zu können. Aber inzwischen haben sich viele der Genossenschaften „verselbstständigt“ – und die Bauern sind erneut vollkommen abhängig, wenn diesmal auch von einer Organisation, die sie selbst geschaffen haben. In Hákonarsons Tragikomödie legt sich nun eine verwitwete Milchbäuerin mit einer besonders korrupten Genossenschaft irgendwo im isländischen Niemandsland an.

Ab 10.01.2020 in den Kinos!

https://thimfilm.at/Filmdetail/milchkrieg
Trailer auf youtube

 

Medienberichte

22.1.2020: orf.at: Fairtrade im Inland: „Perfekte“ Lebensmittel per Urabstimmung
Die Konsumentinnen und Konsumenten bestimmen die Eigenschaften des Produkts, bevor es auf den Markt kommt – und auch den Preis. Gleichzeitig werden die Produzenten fair bezahlt. Was nach Utopie klingt, ist auf dem französischen Lebensmittelmarkt zum Erfolgsrezept geworden. „C’est qui le patron?!“ („Wer ist der Chef?“) wurde zur am schnellsten wachsenden Marke in Frankreichs Geschichte.

22.1.2020: agrarheute.com: Deutschland: Milchviehhaltung: Petition gegen den Preisverfall gestartet
Weil Landwirte von den aktuellen Preisen für Milch und Fleisch nicht leben können, hat Bernd Linke eine Online-Petition gestartet. Die Forderungen und den Link haben wir für Sie hier zusammengestellt. https://www.agrarheute.com/tier/rind/petition-gegen-preisverfall-gestartet-563945

8.1.2020: schweizerbauer.ch: Österreich: Jährlich 4000 ha Boden verbaut
In den letzten drei Jahren hat Österreich durch Verbauungen jährlich rund 4000 ha Agrarflächen verloren.

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Aktion für eine klimagerechte Landwirtschaft!

Wann? Dienstag, 21.01.2020 8:00 Uhr
Wo? Austria Center Wien, Kongresszentrum, Bruno-Kreisky-Platz 1, 1220  Wien (U1 VIC)

Am Dienstag den 21.1.2020, bei der Eröffnung der Wintertagung des Ökosozialen Forums mit dem Titel „Von Almen zu Palmen – Die Agrarpolitik im (Klima-)Wandel“, zeigen wir gemeinsam mit Farmers for Future, wie eine klimagerechte Landwirtschaft der Zukunft aussieht. Mit der Plattform „Wir haben es satt!“ werden wir in Zeiten der Verhandlungen der neuen Agrarpolitik ein deutliches Zeichen für eine Agrarwende setzen!
Zum Eröffnungstag der Wintertagung werden Ministerin Elisabeth Köstinger und Janusz Wojciechowski, EU-Agrarkommissar erwartet.

Sei auch du dabei – in Tracht oder ohne. Wir freuen uns, dich um 8:00 Uhr vor dem Austria Kongresscenter zu sehen. Melde dein Kommen bitte bei info@wir-haben-es-satt.at

Und damit die Botschaft der Aktion gut rüber kommt, basteln wir am Mittwoch, 15.1. ab 16.00 Uhr im Attac-Büro an Transparent und Zubehör. Sei dabei und mal und bastel mit uns. Anmeldung ebenfalls unter info@wir-haben-es-satt.at

 

ORF-Fernsehtipp “BAUER UNSER” am 2.1.2020

Der Film wurde leider aus dem Programm genommen und durch den Beitrag “Wer ist Sebastian Kurz?” ersetzt. Ein Ersatztermin steht leider noch nicht fest.

Am 2. Jänner 2020: ORF 1 um 20.15 Uhr “Bauer unser”

“Wachse oder weiche” – Über Jahrzehnte war Österreichs Landwirtschaft geprägt von diesem Leitspruch. Regisseur Robert Schabus, der selbst auf einem Bauernhof aufgewachsen ist, kennt diese Arbeitswelt, die sich im Spannungsfeld zwischen Profit und Nachhaltigkeit befindet. Weiterlesen…

Bauernproteste in Holland und Deutschland – Beitrag aus der aktuellen IG-MilchPost

In den letzten Wochen waren Tausende Traktoren in Holland und später auch in Deutschland auf den Straßen und in den Städten zu Protestaktionen unterwegs. Auslöser dafür waren Umweltprogramme und Insekten- und Bienenschutzmaßnahmen, die eine Extensivierung der Landwirtschaft nach sich ziehen. In Holland war sogar davon die Rede, dass die Tierbestände um 50 % reduziert werden müssen, um das Grundwasser und die Flora und Fauna zu schützen. Dies hatte in Holland zu Straßensperren und Verwüstungen durch aufgebrachte Bauern mit ihren Traktoren geführt. Kurz darauf hat sich über die sozialen Netzwerke in Deutschland die Gruppe „Land schafft Verbindung“ gegründet und auch Tausende Bäuerinnen und Bauern zu Traktoraktionen motiviert. Es war für viele überraschend, welche Breite die Bewegung sehr schnell bekam. Mit tausenden Traktoren wurden in mehreren Städten eindrucksvolle Veranstaltungen durchgeführt. Die Wut, Verzweiflung und Frustration im Bauernstand war deutlich spürbar. Doch was sind die Gründe und wofür kämpfen diese neuen Bewegungen? Weiterlesen…

Medienberichte

18.12.2019: krone.at: Bauern-Aufstand gegen Kammer in Schloss Krastowitz
Rund 50 Bauern besetzten, wie angekündigt, Mittwochvormittag das Klagenfurter Schloss Krastowitz, wo die Vollversammlung der Landwirtschaftskammer Kärnten läuft. Die Landwirte protestieren gegen die extreme Erhöhung der Einheitswerte und fordern den Rücktritt von LK-Chef Johann Mößler. Durch den Eklat musste die Sitzung für drei Stunden unterbrochen werden.

17.12.2019: schweizerbauer.ch: Niederlande: Milchbauern verklagen Bank
Eine Gruppe von zwölf niederländischen Milchbauern hat die Rabobank verklagt. Sie werfen dem Finanzinstitut vor, sie nicht vor den Risiken einer Betriebsaufstockung gewarnt zu haben.

11.12.2019: kaernten.orf.at: Abgaben für Bauern massiv gestiegen
Der Einheitswert, die Grundlage für die Bewertung landwirtschaftlicher Betriebe, ist Thema bei den Kärntner Bauern, weil bei einer Erhöhung auch die Abgaben gestiegen seien, heißt es von Betroffenen. Kommenden Mittwoch ist eine Protestkundgebung geplant.
 

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So entstanden die hohen Einheitswerte – Beitrag aus der aktuellen IG-MilchPost

Bei der letzten Vollversammlung der Landwirtschaftskammer Kärnten haben verärgerte Bauern bei einer Demo wieder einmal die gestiegenen Einheitswerte an die Öffentlichkeit gebracht. Ihr Vorwurf an die Kammer war dabei, dass die Erhöhung mit voller Zustimmung der Landwirtschaftskammer passiert ist und sie daher den Rücktritt von Kammerpräsident Mössler fordern.

Laut Heimo Urbas, der vor Jahren das hoheitliche Desaster der Republik bei der Almvermessung („Almchaos“) aufgezeigt hatte, habe sich die finanzielle Belastung durch die Einheitswertanpassung für viele Betriebe drastisch verschärft. Bei manchen Betrieben habe sich die daraus resultierende Erhöhung der Sozialversicherungsbeiträge bei gleichzeitig sinkendem Einkommen verfünffacht! Es gibt bereits die ersten Exekutionsandrohungen der SVB.

Da unsere Bauernvertreter (mehrheitlich ÖVP) gerne verschweigen wie es wirklich zu diesen Erhöhungen gekommen ist, sollte man sie sich wieder einmal in Erinnerung rufen.

Wie aus dem Vorschlag der Landwirtschaftskammer vom 8. März 2012 zur Einheitswert-Hauptfeststellung eindeutig hervorgeht, haben damals alle neun Präsidenten der Landwirtschaftskammern eine Erhöhung der Einheitswerte ausdrücklich verlangt.

In Pkt. 1 wird die Vorverlegung der Hauptfeststellung und die Einrechnung der öffentlichen Mittel vorgeschlagen. Pkt. 3 behandelt die Grundsätze für die Hauptfeststellung: die Einheitswertsumme Landwirtschaft muss mind. 100 % zu derzeit 95 % betragen, die Einheitswerte sollen etwas höher als bisher sein, Miteinberechnung der öffentlichen Gelder der 1. Säule, höhere Gewichtung der Viehzuschläge. Unter Pkt. 6 werden die Beitragsgrundlagen in der Sozialversicherung behandelt.

Der Vorschlag der Landwirtschaftskammer: In Summe soll es zu keiner Verminderung der Beiträge bzw. der Beitragsgrundlagen kommen!

 

 

Dieser Beitrag stammt aus unserer aktuellen Zeitschrift:

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Zeitung direkt hier bestellen: office@ig-milch.at

Kosten: € 35,- jährlich für 4-5 Ausgaben

 

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Buchtipps zu Weihnachten

Tanja Busse
Das Sterben der anderen
ISBN: 978-3-89667-592-7
Erschienen am 26. August 2019

Naturschützer schlagen Alarm: Sie haben beobachtet,
dass die Zahl der Insekten in den letzten
27 Jahren um mehr als 75 Prozent abgenommen hat.

Tanja Busse analysiert schonungslos die Situation und
schlägt wirkungsvolle Gegenmaßnahmen vor.

 

 

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Kino-Filmtipps zu Weihnachten

BUT BEAUTIFUL
Nichts existiert unabhängig

Dokumentation, 116 Minuten, jugendfrei

Die neue Dokumentation von Erwin Wagenhofer (We feed the World, Let’s make Money, Alphabet) über die Freiheit glücklich zu sein!

BUT BEAUTIFUL stellt Menschen in den Mittelpunkt, für die das Verbindende der wesentliche Impuls für ein gelungenes Leben ist. Ein Film gegen die Angst und für den Mut zur Veränderung.

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EU-weite Unterschriftensammelaktion von “Save Bees and Farmers!”

Die Allianz „Save Bees and Farmers!“ European Citizens-Initiative ist ein wachsendes Netzwerk von derzeit über 70 Umwelt-NGOs, Bauern- und Imkerorganisationen, gemeinnützigen Stiftungen und wissenschaftlichen Einrichtungen in der gesamten Europäischen Union, die zusammenarbeiten, um Landwirtschaft, Gesundheit und biologische Vielfalt in Einklang zu bringen.

Unterstützer der Initiative sind in Deutschland die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP) und die Grünen, in Österreich die Berg- und Kleinbäuerinnen-Vereinigung ÖBV, in Italien der WWF und die Vinschgauer Obstbauern vom “Malser Weg” und in Frankreich die Mohnblumen-Bewegung. Die stellvertretende ÖDP- Landesvorsitzende Agnes Becker und der Grünen-Fraktions-Chef Ludwig Hartmann wollen sich als Erste in die Unterschriftenliste eintragen, meldet der Bayerische Rundfunk (BR).
Die Vision des ECI-Bündnisses “Save Bees and Farmers!” ist die einer Europäischen Union, in der die Landwirtschaft ein Faktor für das Wohlergehen der Menschen in Bezug auf Beschäftigung, Gesundheit und Wiederherstellung der biologischen Vielfalt ist. Sie möchten dynamische ländliche Gebiete sanieren, in denen kleine Bauernhöfe den Dorfbewohnern menschenwürdige Arbeitsplätze bieten und gleichzeitig gesunde Lebensmittel im Einklang mit der Natur produzieren.
https://www.savebeesandfarmers.eu/

 

Medienberichte

28.11.2019: topagrar.at: Pielachtaler Jungbauern: “Wollen Brücken zwischen Bauern und Konsumenten bauen”
“Wir stehen hier am Heldenplatz, um mit erhobenen Blicken und pulsierenden Herzen eine Brücke zwischen Produzenten und Konsumenten zu bauen.” So lautete heute die Botschaft von Gabriela Kalteis aus Kirchberg an der Pielach, stellvertretend für etwa 150 Bauern aus dem Pielachtal.


Die Proteste der Landwirte waren längst überfällig. Wie im Getöse Tatsachen verdreht werden, ist jedoch bedenklich. Was die Bauern wirklich brauchen, ist finanzielle Unterstützung für umweltschonende Arbeit.

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Lustvolle Gründung einer Regionalwertgemeinschaft* – Beitrag aus der aktuellen IG-MilchPost

Mit menschlicher Würde und zivilem Unternehmergeist eine neue Ernährungspolitik in einzelnen Regionen beginnen

*vorläufige Bezeichnung abgeleitet von der RegionalwertAG von Christian Hiß, Name noch nicht festgelegt

von Franz Rohrmoser, Konfliktforscher

Der Hirnforscher Gerald Hüther sprach bei einem Referat in der Schweiz 2018 von der Wende, in der wir uns alle befinden. „Bisherige Ordnungssysteme, in der einige Wenige in der Hierarchie sagten wie es langgeht, funktionieren nicht mehr, weil diese in der komplex gewordenen Situation nicht mehr handlungsfähig sind“, so Hüther. Zum Beispiel ist unsere Agrarpolitik nicht in der Lage lebenssichernde Lösungen zu finden. Wir müssen eine neue gemeinsame Steuerung finden und Hüther bringt das mit Würde in Verbindung. Er sagte:

Wir müssen in uns selbst etwas entwickeln, was uns hilft Mensch zu sein. Wir brauchen eine Art von innerem Kompass, der uns hilft mit anderen Menschen in gute Beziehungen zu kommen, der uns hilft unser Zusammenleben mit vielen Menschen so zu gestalten, dass es fruchtbar wird und dass wir etwas entfalten können. Dieser innere Kompass heißt WÜRDE“

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Zukunftssymposium

Regionalentwicklung II

Das Zukunftssymposium als Startschuss in eine neue Regionalentwicklung fand heuer im Anschluss an die Jahreshauptversammlung der IG-Milch am 20.10.2019 in Dietach/Steyr statt. Wir bedanken uns herzlichst bei den zahlreichen Teilnehmern sowie auch bei den Referenten für ihre ausgezeichneten Vorträge zum Thema “regionale Landwirtschaft”. In den anschließenden Diskussionsrunden wurden viele brisante Themen abgehandelt, verschiedene Fragen rund um die Zukunft der Landwirtschaft gestellt und aufgearbeitet.

Weiters wurden die Teilnehmer eingeladen sich in Listen einzutragen, um in kleineren Arbeitskreisen an den einzelnen Themen weiterzuarbeiten:

        • Regionalwert
        • Finanzierung
        • Vermarktung
        • Hofübergabe

Die nächsten Treffen werden voraussichtlich Ende dieses Jahres/Anfang 2020 stattfinden. Wenn jemand noch Interesse hat hier mitzuarbeiten und eingeladen werden möchte, kann sich gerne noch anmelden: office@ig-milch.at

Hier noch ein paar Eindrücke der Veranstaltung:

Erweiterung des Konsumentenverständnisses – Beitrag in IG-MilchPost-Sonderausgabe

Auszug aus dem Zeitzeugenbericht, Kapitel 8:

Erweiterung des Konsumentenverständnisses

Das Verhältnis Erzeuger – Konsumenten neu denken: Vom Beschütztwerden zum Einmischen in die Ernährungspolitik bis zur Investitionsbeteiligung.

An dieser Stelle möchte ich in einer neuen Form die notwendige Zusammenarbeit von Erzeugern und Konsumenten auf regionaler Ebene andenken. Ausgangspunkt sind zwei Erkenntnisse, die ich hier nochmals wiederhole:

  • Erstens, dass die Regionalebene im Sinne einer künftigen regionalen Versorgungswirtschaft der wesentliche Handlungsraum für die Ernährungspolitik sein wird. Es kommt darauf an, wie die Potenziale entdeckt und zur Entfaltung gebracht werden; und dass vorhandene Ressourcen samt Artenvielfalt schonend eingesetzt und erhalten werden bzw. dass verlorene Arten wiederbelebt werden. In für alle Beteiligten überschaubaren regionalen Räumen können die Konsumenten sich an der Ernährungsfrage beteiligen und eine entscheidende Rolle der Mitentscheidung bekommen und übernehmen. „Die Zeit, in der die Bauern unter sich alleine ihre Agrarpolitik machen, ist vorbei“ sagt der Obmann der IG-Milch, Ewald Grünzweil.
  • Zweitens kann eine wirkliche Befreiung der Bauernfamilien aus ihren vereinnahmenden Strukturen jener diversen Grundherrn nur gemeinsam und in Bündnissen mit den Konsumenten Erfolg haben. In den ländlichen Regionen sollten dazu Diskussionsräume zur notwendigen Bewusstseinsbildung geschaffen werden, wo auch Konsumenten teilnehmen. Das wird den längst fälligen Demokratisierungsprozess in den ländlichen Regionen stärken und ermöglichen. Vor einer solchen bewussten Kooperation von Bauern & Kleingewerbe mit Konsumenten, sagen mir Freunde in Bayern, hat der deutsche Bauernverband bereits jetzt große Angst.

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EINLADUNG

ZUKUNFTSSYMPOSIUM 2019

REGIONALENTWICKLUNG II

Sonntag, 20. Oktober 2019, 11.00 Uhr – ca. 15.00 Uhr
Wirt im Feld, Ennser Str. 99, 4407 Dietach
(am Nordrand der Industriestadt Steyr)

„Zukunftsfähige regionale Versorgungswirtschaft“

Es geht um neue Perspektiven in einer regionalisierten Landwirtschaft. Durch Zusammenarbeit zwischen Bauern/Bäuerinnen, KonsumentInnen und dem regionalen Gewerbe wird für alle Beteiligten eine höhere Wertschöpfung mit mehr Autonomie angestrebt. Wir brauchen eine neue Form des betriebswirtschaftlichen Denkens und Rechnens. Christian Hiß, Referent des Symposiums zeigt, wie die Kosten der Umweltsanierung in die Betriebskosten eingerechnet werden. Dabei geht es um die Organisation kompletter und regionaler Wertschöpfungsketten – vom Rohprodukt bis zum Teller. Wir konnten ausgewiesene ExpertInnen und erfahrene PraktikerInnen für unser Symposium gewinnen.

Referenten:

  • Christian Hiß, Gärtner und Ökonom aus Freiburg. Seine Familie führte einen der ersten Biohöfe Deutschlands. Gärtnermeister, Pionier für regionale Wertschöpfung, Entwickler der Regionalwert AG. Autor von Büchern wie Regionalwert AG oder Richtig Rechnen, dabei zeigt Hiß auf, wie die Kosten der Umweltsanierung in die Betriebsrechnung einbezogen wird.
  • Andrea Heistinger aus St. Pölten, Agrarwissenschaftlerin, Soziologin, systemische Beraterin u. a. der „ARCHE NOAH“; zahlreiche Publikationen. Beide haben gemeinsam ein Forschungsprojekt zu diesem Thema bearbeitet. Heistinger ist Autorin mehrerer Bücher, zum Beispiel Handbuch Gemüse, Handbuch Samengärtner
  • Alexander Neunherz, hat an der Salzburger Universität in der ländlichen Entwicklung gearbeitet und in der Salzburger SPÖ
  • Julianna Fehlinger, ÖBV-Geschäftsleiterin, Expertin für außerfamiliäre Hofnachfolge

Wir freuen uns über Teilnehmer aus verschiedensten Bereichen:
Bauern/Bäuerinnen, KonsumentInnen, Fachleute der Regionalentwicklung, Bildungsfachleute, Schulleiter, Lehrer, Berater/Beraterinnen, Vertreter von Behörden im Bereich Ländliche Entwicklung im Ministerium für Nachhaltigkeit…

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