Freiheit und Fairness erfordern Mut und Selbstverantwortung.
IG-Milch, Februar 2015

Fernseh-Filmtipp BAUER UNSER

Im Rahmen der ORF-Schwerpunktwoche „Schau, wo dein Essen herkommt!“ wird der Dokumentarfilm von Robert Schabus “BAUER UNSER” gezeigt:

Mittwoch, 23.5. um 20:15 Uhr auf ORF eins

 

Mehr Infos zu der Filmreihe:

http://muttererde.orf.at/

https://www.facebook.com/muttererdesocialmedia

 

Medienberichte

19.5.2018: derstandard.at: LK-Präsident: EU-Kommission spart nicht bei sich selbst
Der neue LK-Präsident Josef Moosbrugger will sich dafür einsetzen, dass Bauern mehr Geld für ihre Ware bekommen

16.5.2018: diepresse.at: Großbauern zittern um Förderungen
Den Bauern stehen Kürzungen ins Haus. Geplant ist auch eine Obergrenze von 60.000 Euro. In der EU fließen 80 Prozent der Förderungen an 20 Prozent der Betriebe.

10.5.2018: elite-magazin.de: USA: Überproduktion wird vermehrt zum Problem

9.5.2018: aargauerzeitung.ch: Gras oder Kraftfutter? Studie hat einen überraschenden Favoriten
Kraftfutter kann frischem Gras im Futterstreit nicht die Stange halten. Frischgras ist wirtschaftlicher. Deswegen hilft es Bauern beim Überleben.

4.5.2018: landwirt.com: GAP: Umverteilung von Groß zu Klein
Die EU-Kommission will bei den Direktzahlungen eine Umverteilung hin zu mittleren und kleineren Betrieben. Das ist aber nur EU-weit sinnvoll. Ein Kommentar von LANDWIRT Redakteur Roman Goldberger.

3.5.2018: spiegel.de: Das steckt hinter dem Aldi-Kampfpreis für Milch
Aldi senkt den Preis für Milch deutlich. Droht den Landwirten jetzt wieder ein ruinöser Preiskampf? Und was können Verbraucher erwarten?

Buchpräsentation und Diskussion zur Agrarpolitik

FRANZ ROHRMOSER:

Mein Einsatz für bäuerliche Zukunft – eine Autobiografie

am 8. Mai 2018, 19:00

Gesundheitszentrum Goldenes Kreuz
Langenloiserstraße 4
3500 Krems

Franz Rohrmoser – Autor, Ernährungsrebell
Dr. Andreas Wagner – Lektor
Martina Walch – Moderation

Seit über 40 Jahren in der kritischen Agrardiskussion, setzt sich Rohrmoser für ein neues Modell politischer Arbeit, der „Politik von unten“ ein – mit dem Ziel eine neue, demokratische Ernährungspolitik auf der Grundlage des Welternährungsberichtes zu entwickeln. Wesentlich sind dabei Bündnisse zwischen Bäuerinnen und Bauern und aufgeklärten KonsumentInnen ebenso wie Zusammenarbeit und Standesvertretung über alle parteipolitischen Grenzen hinweg.

Ende der 1960er Jahre war der geborene Bergbauernsohn Rohrmoser mit seinem Bruder als Entwicklungshelfer im brasilianischen Amazonasgebiet, Anfang der 1980er Jahre wurde er Mitbegründer der Österreichischen Berg- und Kleinbäuer_innenvereinigung ÖBV Via Campesina und deren erster Geschäftsführer. 1986 gründete er die „Entwicklungswerkstatt Austria“ für Westafrika-Hilfe.

Mit seiner Website https://bauernkonflikte.wordpress.com/  bietet er ein Forum für offiziell unterdrückte, verschwiegene und verdrängte Fragen in der Agrarpolitik. Aktuell unterstützt er die IG-Milch in ihrem Kampf um eine nachhaltige demokratische Lebensmittelpolitik.

Einladung

 

Medienberichte

27.4.2018: orf.at: Risiko für Wild- und Honigbienen
Drei bienenschädliche Insektengifte (Neonicotinoide) werden europaweit verboten. Vertreterinnen und Vertreter der Mitgliedsstaaten stimmten am Freitag mehrheitlich für ein Freilandverbot der Insektizide, wie die EU-Kommission in Brüssel mitteilte. Der Einsatz in Gewächshäusern bleibt erlaubt.

25.4.2018: wp.de: Milchbauern fordern ein Ende der Überproduktion
Der Bundesverband Deutscher Milchviehhalter fordert am Rande der Agrarministerkonferenz in Münster von der Politik eine Marktregulierung ein.

24.4.2018: tvthek.orf.at: konkret: Wegwerf-Kühe
Im Ausland setzt man immer stärker auf sogenannte Turbokühe: Diese Rinder werden früh geschlachtet und gleichen Wegwerfprodukten, die man nach kurzer Zeit entsorgt. Ein Thema, das auch auf dem 1. Internationalen Tierschutzgipfel in Wien im Mittelpunkt stand.

25.4.2018: schweizerbauer.ch: Verluste der Milchbauern steigen
Konventionell wirtschaftende Milchbauern in Deutschland machen nach Berechnungen des Büros für Agrarsoziologie und Landwirtschaft (BAL) seit Jahresbeginn wieder grössere Verluste.

21.4.2018: ooe.orf.at: Weniger Milchbauern aber größere Produzenten
Die Zahl der heimischen Milchbauern wird immer kleiner: Trotzdem sehen Milchgenossenschaften und Politik die Zukunft der Milchwirtschaft in OÖ durchaus zuversichtlich. Die bestehenden Höfe würden mehr und auch günstiger produzieren.

20.4.2018: tv-thek.orf.at: Zuversicht für Milchbauern
Sie werden immer weniger: pro Jahr haben in Oberösterreich zuletzt 400 Milchbauern den Betrieb eingestellt. Trotzdem sehen Milchgenossenschaften und Agrarpolitik die Zukunft der Milchwirtschaft im Bundesland durchaus zuversichtlich.

17.4.2018: tt.com: Neuseeland: Mehr Kühe als Menschen: Neuseelands Milch-Dilemma
Die rasant gewachsene Milchindustrie des Inselstaats gerät unter Druck. Die Umwelt leidet stark unter der Milchproduktion.

Weiterlesen…

Solidaritätsaktion 29.3.2018

Am Gründonnerstag in Wien unterwegs: für Gleichbehandlung und gegen Diskriminierung von Bäuerinnen und Bauern!

Wir bedanken uns herzlich bei allen Teilnehmern für diese gelungene Veranstaltung!

mehr Bilder

Medienberichte zur Aktion:

29.3.2018: w24.at: 24 Stunden Wien, 29.3.2018
Interview mit Ewald Grünzweil ab Minute 3:50

29.3.2018: puls.com: Puls 4 News vom 29.3.2018
kurzer Bericht von Solidaritätsaktion ab den letzten 3:30 Minuten

29.3.2018: heute.at: heute am Punkt, 29.3.2018
ab Minute 0:44

30.3.2018: mosaik-blog.at: 200 Jahre Raiffeisen: Wie die Idee der Genossenschaft verraten wurde
Heute vor 200 Jahren wurde Friedrich Wilhelm Raiffeisen geboren. Der Raiffeisen-Konzern, der seinen Namen trägt, bezieht sich bis heute auf seine Idee der Genossenschaften. Doch welche Rolle spielen die Prinzipien einer Genossenschaft heute noch? Julianna Fehlinger hat genau hingesehen.

30.3.2018: tt.com: Zwei Jahrhunderte: Protestaktion zum Raiffeisen-Geburtstag
Heute wäre „Genossenschafts-Vater“ Friedrich Wilhelm Raiffeisen 200 Jahre alt geworden. Aktuell sehen sich „Milchrebellen“ vom Raiffeisenkonzern diskriminiert.

30.3.2018: nachrichten.at: IG Milch kritisiert Raiffeisen
WIEN. Die alternative Bauernorganisation IG Milch hat gestern, Gründonnerstag, erneut angeprangert, dass Molkereigenossenschaften manchen Bauern verringerte Milchpreise zahlen. Ministerin Elisabeth Köstinger müsse diese Diskriminierung beenden.

29.3.2018: diepresse.com: IG Milch: Milchrebellen zahlen noch immer Strafgebühren
IG-Milch-Obmann Grünzweil kritisiert das Verhalten der Milchgenossenschaften. Auch der “Oligarch Raiffeisen” bleibt von den Vorwürfen nicht verschont.

29.3.2018: news.at: IG Milch: Noch immer Preisabschlag für Milchrebellen:
Grünzweil: “Es gilt das Recht des Stärkeren und der Stärkere ist Raiffeisen”

29.3.2018: oe24.at: Traktor-Demo legt heute Wiener City lahm
Etwa 20 Traktoren ziehen quer durch die Wiener Innenstadt – Verkehrssperren. 

26.3.2018: kurier.at: Protestaktion unzufriedener Milchbauern
Sie fordern ein Ende der von ihnen kritisierten “Diskriminierungen im Genossenschaftssektor, insbesondere im Molkereibereich”.

26.3.2018: vienna.at: Traktor-Konvoi: Milchbauern protestieren am Donnerstag in Wien
Am Donnerstag werden in Wien wieder unzufriedene Milchbauern erwartet. Die Mitglieder der IG-Milch protestieren aus Anlass des bevorstehenden 200. Geburtstages von Friedrich Wilhelm Raiffeisen.

26.3.2018: derstandard.at: Protestaktion unzufriedener Milchbauern zum Raiffeisen-Geburtstag
Gegen “Diskriminierungen im Genossenschaftssektor, insbesondere im Molkereibereich”

24.3.2018: derstandard.at: Zum 200. Geburtstag: “Raiffeisen würde im Grab rotieren”
In Niederösterreich wirkte Raiffeisen einst allgegenwärtig, mit dem Bauernsterben brechen den Genossenschaften Mitglieder weg

 

 

Buchvorstellung

„Mein Einsatz für bäuerliche Zukunft. Die Revolution für eine demokratische Ernährungspolitik hat begonnen“

Adobe Photoshop PDF

 

Franz Rohrmoser erzählt in seiner neuen Autobiografie seine bewegte Lebensgeschichte.
Die Bauernbefreiung von 1848 ist unvollständig geblieben, schreibt Franz Rohrmoser. Sie muss heute endlich nachgeholt werden. Dazu bedarf es einer echten Demokratisierung der Agrarpolitik und Agrarwirtschaft in Österreich und in Europa. Die “Untertänigkeit” ist ein nicht aufgearbeitetes geschichtliches Erbe der Bauern. Es bedarf nicht nur neuer Strukturen, sondern auch neuer Selbstreflexion – gemäß dem Prinzip seiner Autobiografie: Das Politische ist persönlich, das Persönliche ist politisch.

 

 

Franz Rohrmoser

 

Franz Rohrmoser:

auf einem Bauernhof im Salzburger Innergebirge geboren, Gründer der Österreichischen Berg- und Kleinbäuer_innen-Vereinigung (ÖBV), Konfliktforscher, Mitautor des Buches “Im Kampf um Ihre Rechte”
www.bauernkonflikte.wordpress.com

 

 

 

 

Im Landgasthof Wirt im Feld, Steyr-Dietachdorf wird Franz Rohrmoser sein neues Buch am 4. April 2018 um 20:15 Uhr vorstellen.

 

7.2.2018: sn.at: Ein bewegtes Leben im Dienst der “Hilfe zur Selbsthilfe”
Mehr als 40 Jahre Entwicklungshilfe im In- und Ausland, zehn Jahre Kampf mit Parkinson und mehr – der Kuchler Franz Rohrmoser hat in seiner jetzt erschienenen Autobiografie viel zu erzählen.

 

Auszug aus dem Buch über die IG-Milch bei der Wien-Aktion (vor dem Raiffeisengebäude):

… Es herrschte dicke Luft. Enorme Spannung war da. Die Gruppe zeigte Nerven wie Drahtseil. Einige Herren im dunklen Anzug wirkten angespannt. So etwas war noch nie da. An den Fensterscheiben des Glasturmes in Wien, in dem im 20. Stockwerk Österreichs Milchproduktion zu 95 Prozent verwaltet wird, drückten sich Menschen die Nase platt, während der Bauer Grünzweil, in seiner besonnenen und humorvollen Art weitere Interviews abwickelte. Das ist die IG-Milch! Sie war mit diesem rebellischen, mutigen Akt am Machtzentrum der österreichischen Agrarpolitik angekommen. Das war spürbar. Sie läutete damit eine neue Epoche der Agrarpolitik ein, bei der die Milchbauern mehr mitzureden haben sollten. Die alte Untertänigkeit wurde damit ein Stück weiter aufgelöst. …

 

Solidaritätsaktion am 29. März 2018 in Wien

Wir dürfen Euch herzlich einladen zur:

Solidaritätsaktion IG-Milch, 29.3.2018, Bauern-Bäuerinnen

Solidaritätsaktion für diskriminierte Bäuerinnen und Bauern am 29.3.18 in Wien

Im Geiste des Gründers des landwirtschaftlichen Genossenschaftswesens, Friedrich Wilhelm Raiffeisen, fordern wir die Diskriminierungen im Genossenschaftssektor, insbesondere im Molkereibereich, umgehend abzustellen.

Die vor etwa einem Jahr von großen Molkereien – erst nach massivem öffentlichen Druck – zurück übernommenen Bäuerinnen und Bauern müssen noch immer Strafgebühren – sogenannte Schüttgebühren  – zahlen, die ihnen automatisch vom Milchgeld abgezogen werden. Manche von Ihnen, die Bio-Milch liefern, erhalten keinen Bio-Milchaufschlag auf den konventionellen Grundpreis.  

Friedrich Wilhelm Raiffeisen,  der Gründer der landwirtschaftlichen Genossenschaftsidee, würde sich angesichts dieser Ungerechtigkeiten und Ungleichbehandlung bäuerlicher Lieferanten im Grabe umdrehen.

Bei einer Aktion am 29. März wollen wir diese Diskriminierung in den öffentlichen Fokus stellen. Anfahrt mit den Traktoren schon am Mittwoch 28.3. nachmittags. 

Start ist am Gründonnerstag um 10 Uhr am Friedrich Wilhelm Raiffeisen Platz. Dauer bis ca. 11:30 Uhr.
Thema: “Raiffeisen würde sich im Grab umdrehen” 

Danach fährt der Konvoi zum Haus der EU. Dort soll es eine Aktion zur Abschaffung der Milchquote und zu ungerechten globalen Handelsbeziehungen geben.  

Anschließend (ca. 13.00 Uhr) wird eine Pressekonferenz abgehalten bei der unter anderem die Verträge, mit denen viele IG Milch Bauern momentan konfrontiert sind, zum Thema gemacht werden.

Zur Unterstützung haben wir uns drei Experten eingeladen:

Franz Rohrmoser,
erster Geschäftsführer der österreichischen Bergbauernvereinigung und kritischer Raiffeisenexperte

Wolfgang Pirklhuber,
ehemaliger Agrarsprecher der Grünen im Nationalrat

Heini Staudinger,
Gründer der Waldviertler Schuhwerkstatt und der neuen Genossenschaftsbewegung Rückenwind.

Wir freuen uns über Unterstützung von weiteren Organisationen. 

Team IG-Milch 

Medienberichte

24.3.2018: derstandard.at: Raiffeisen, ein wirtschaftlicher und politischer Machtfaktor
Zucker, Mehl und Stärke, Banken, Versicherungen und Medien: Die wahre Stärke des Raiffeisensektors ist seine politischen Vernetzung

19.3.2018: kleinezeitung.at: Milchpreis fällt wieder: Minus zehn Prozent in zwei Monaten
Ende 2017 haben Landwirte im Schnitt noch 42 Cent pro Kilogramm Milch erhalten. Im Februar waren es nur noch 38,2 Cent.

19.3.2018: orf.at: Freihandel und Fleischskandal: Bauernprotest in Brüssel
Die FUGEA-Landwirte befürchten Massenimporte durch Billigfleisch und sehen ihre auf kleine, regionale Produktion ausgerichteten Betriebe bedroht. Als jüngstes Negativbeispiel des auf immer billigeres Fleisch setzenden Handels gilt den Organisatoren zufolge der Skandal rund um die belgische Großschlachterei Veviba. Die Landwirte sehen sich als Opfer der Affäre, bei der unter anderem Fleisch mit falschem Haltbarkeitsdatum in den Handel kam.

13.3.2018: nachrichten.at: Gleich nach dem Buttermangel kam die Milchflut
LINZ. Molkereien ersetzen EU-Quoten durch Preissystem, das Mehrlieferung bestraft und Selbstbeschränkung belohnt.

Weiterlesen…

Medienberichte

28.2.2018: orf.at: Risikobewertung ohne Wenn und Aber
Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) hat die Gefahr von Neonicotinoiden für Bienen in einer neuen Risikobewertung am Mittwoch klargestellt. „Die meisten Anwendungen neonicotinoider Pestizide stellen ein Risiko für Wild- und Honigbienen dar“, so die EFSA.

28.2.2018: topagrar.at: Auch Ennstal Milch mit neuem Begrenzungssystem
Mit der Ennstal Milch führt jetzt nach Berglandmilch und NÖM eine weitere Molkerei ein Mengenbegrenzungssystem ein. Die Kärntner Milch verzichtet hingegen heuer darauf.

27.2.2018: tirol.orf.at: Milchpreis für Bauern wird wieder gesenkt
Auf die Tiroler Milchbauern kommt der nächste Einkommensverlust zu. Erst Anfang Februar sank der Milchpreis, Anfang März sinkt er erneut. Wegen des großen Milchangebots in Europa schloss die Tirol Milch weitere Senkungen nicht aus.

Weiterlesen…

Die neue BauernPost ist da!

Die Plattform „Wir haben es satt“ hat die 3. Ausgabe der alternativen BauernPost produziert. Am Montag, den 29.1.2018, bei der Eröffnung der Wintertagung des Ökosozialen Forums mit dem Titel „Von Milchseen zur Butterknappheit. Was kommt als Nächstes?“, wird mit der BauernPost gezeigt wie eine demokratische Lebensmittelpolitik der Zukunft aussieht.  Zum Eröffnungstag werden Elisabeth Köstinger, Nachhaltigkeitsministerin, Georg Strasser, Präsident des Österreichischen Bauernbundes und Helmut Brunner, Bayerischer Staatsminister für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten erwartet.

BauernPost_WEB-1

Bergeübung der FF Freistadt

Unsere Faironika unterstützte die FF Freistadt heuer bei der Bergeübung am 8.2.2018:

IG-Milch, A faire Milch, Faironika

Faironika bei Berge-Übung der FF Freistadt

Medienberichte

30.1.2018: tagesspiegel.de: Protest gegen EU-Agrarpolitik: Wegwerfware Milch
Die EU hortet 400.000 Tonnen Milchpulver und kauft ab sofort keines mehr auf. Die Maßnahme dürfte den Milchpreis wieder unter Druck setzen.

29.1.2018: viacampesina.at: Wintertagung: Milchseen und Butterknappheit sind die logische Folge einer verfehlten Agrarpolitik, wir wollen Lösungen!

29.1.2018: topagrar.com: Verbraucher würden für “ethische Milch” mehr bezahlen
Ein Großteil der Verbraucher in Deutschland ist bereit für eine Milch mit ethischen Attributen mehr zu bezahlen, wenn bei der Produktion Faktoren wie eine tiergerechtere Haltung, Artenschutz, faire Preise für die Landwirte oder eine regionale Erzeugung verwirklicht werden.

28.1.2018: n-tv.de: 380.000 Tonnen eingelagert, EU sitzt auf Bergen von Milchpulver: Die Milchpreiskrise scheint überstanden, doch der langfristigen Erholung des Marktes stehen Hunderttausende Säcke Milchpulver entgegen. Die EU hatte sie gekauft, um den Bauern beizuspringen, als die Preise einbrachen. Jetzt muss sie selbst billig verkaufen.

23.1.2018: hasepost.de: Zehn Prozent der Milchbauern haben binnen zwei Jahren aufgegeben

23.1.2018: agrarheute.com: BayernMEG fordert EU-weites Reinheitsgebot für Milchaustauscher
Nach Auffassung von Markus Seemüller, Geschäftsführer der BayernMEG, kann ein EU-weites Reinheitsgebot für Milchaustauscher helfen, drohende Überschüsse am Milchmarkt zumindest zu lindern. agrarheute hakt nach.

21.1.2018: kurier.at: Grüne Woche: Ein Prosit auf die Landwirtschaft
Die Agrarmesse in Berlin zieht Agrarier, Städter und jene an, die die Sau raus lassen wollen.

20.01.2018: zdf.de: Für Ökolandwirtschaft “Wir haben es satt”: Bauern setzen Zeichen
Sie “haben es satt”: Tausende Bauern und Umweltaktivisten setzen bei der Grünen Woche mit einem Protestmarsch ein Zeichen gegen die Industrialisierung der Landwirtschaft. https://www.zdf.de/politik/laenderspiegel/bauernprotest-in-berlin-100.html

16.1.2018: topagrar.com: Guhl: Bauern melken sich in die nächste Krise
Nach drei Monaten des Aufatmens stehen für Peter Guhl, Vorstandsvorsitzenden der MEG Milch Board, die Zeichen wieder auf Sturm. Der Butterpreis habe in den letzten Wochen viel von seiner marktstützenden Wirkung verloren, die Preise für Milchpulver blieben unterirdisch, und auch im so wichtigen Käsesegment sehe es nicht gut aus. Alles in allem führe dies aktuell leider zu deutlichen und zügigen Milchpreisrückgängen. Fraglich sei nur: Wie weit werden die Preise sinken und steuern die Erzeuger bereits wieder auf eine neue Milchpreiskrise zu? Lesen Sie mehr auf: https://www.topagrar.com/news/Rind-Rindernews-Guhl-Bauern-melken-sich-in-die-naechste-Krise-8985984.html

12.1.2018: tt.com: „Das System Milch“: Albträume mit Athleten im Stall
Der Südtiroler Regisseur Andreas Pichler erzählt im TT-Interview von Auswüchsen und Alternativen zum „System Milch“.

12.1.2018: agrarheute.com: Frankreich plant Gesetz gegen Preisdumping
Die französische Regierung will ein Gesetz gegen den Verkauf unter Einstandspreisen im Lebensmitteleinzelhandel auf den Weg bringen. Supermärkte sollen demnach den Erzeugern mindestens den Produktionspreis zahlen.

12.1.2018: bayerische-staatszeitung.de: Die Macht der Verbraucher
Immer mehr Unternehmen verbannen Glyphosat aus der Erzeugerkette – weil die Konsumenten das Herbizid ablehnen

5.1.2018: topagrar.at: Milchanlieferung deutlich über Vorjahr
Die Milchanlieferung an die österreichsichen Molkereien stieg in den letzten Monaten des Jahres 2017 immer stärker an. Laut letzter Erhebung der AMA lag die Anlieferung im November im Vergleich zum Vorjahr um 10,2 % höher. Insgesamt hebt sich die Milchmenge immer stärker vom Vorjahr ab.

4.1.2018: gmeiner-meint.blogspot.co.at: Politik für die Bauern? Oder Showprogramm für die Gesellschaft?

Medienberichte

23.12.2017: ooe.orf.at: Gmundner Molkerei zahlt weniger für Milch
Schlechte Nachrichten für die Milchbauern in Oberösterreich kommen von der Gmundner Molkerei. Sie senkt mit Jahresbeginn den Preis für Rohmilch um 3,2 Cent pro Kilo. Zuletzt lag der Preis bei rund 40 Cent.

20.12.2017: sueddeutsche.de: Aldi bereitet strenge Glyphosat-Kontrollen vor
In einem Brief verlangt der Discounter von den Lieferanten genaue Informationen über die Verwendung des umstrittenen Unkrautvernichters. Geht es um die Gesundheit der Kunden? Oder um einen Marketing-Gag?

19.12.2017: agrarheute.com: Milchpreis: Spotmilch stürzt unter 20 Cent
Die Preise für die zwischen den Molkereien gehandelte Spotmilch sind Ende Dezember dramatisch abgestürzt.

19.12.2017: topagrar.at: Mehr Bio- als konventionelle Milch
In den Monaten Jänner bis Oktober 2017 stieg die Gesamtmilchanlieferung in Österreich im Vergleich zum gleichen Vorjahreszeitraum um 2,5 % oder 69 Mio. kg an.

18.12.2017: vorarlberg.orf.at: Wie die Milchproduktion im Ländle funktioniert
Damit der Konsument täglich Milch konsumieren kann, müssen Milchkühe immer wieder besamt werden. Die Milchproduktion ohne Förderungen wäre unrentabel. Ein Blick hinter die Kulissen.

17.12.2017: tt.com: Bauernbund und Kammer: Verflechtung im Visier
Dass über die Bauernkammer auch der „Parteitag“ des VP-Bauernbunds organisiert wird, sorgt für Kritik. Präsident Hechenberger verweist auf die strikte Trennung.

13.12.2017: derstandard.at: Landwirtschaftskammer: Ist da ein Wolf im Schafstall?
Userkommentar Franziskus Forster: Statt einer Diskussion der Pflichtmitgliedschaft brauchen wir eine Debatte über die Pflichten gegenüber den Mitgliedern – und gegenüber der Gesellschaft. Aktuell kommen einige Fragen zu kurz. Etwa: Was ist eigentlich eine öffentlich-rechtliche Interessenvertretung?

Weiterlesen…

Jahreshauptversammlung 2017

Die heurige Jahreshauptversammlung fand am 9.12.2017 wieder in Steyr beim Gasthaus “Wirt im Feld” statt. Sie war auch heuer wieder gut besucht und die Ehrengäste waren Frau Julianna Fehlinger von der Österreichischen Berg- und Kleinbäuer_innen Vereinigung (ÖBV) und Herr Franz Rohrmoser, Konfliktforscher.

Hier ein paar Eindrücke dazu:

Ewald Grünzweil, IG-Milch, A faire Milch, Faironika, Jahreshauptversammlung

Jahreshautpversammlung 2017

 

TV-Filmtipp

ARTE zeigt den Dokumentarfilm “Das System Milch” am Di. 21.11.2017, 20.15 Uhr;
Nächste Ausstrahlung : Freitag, 8. Dezember um 09:25

Milch ist Big Business. Die Doku “Das System Milch” zeigt die Machenschaften der globalen Milchindustrie und die Folgen für Tiere, Umwelt und Menschen.utopia.de

https://tvheute.at/…/send…/das-system-milch-doku_-1148653855

 


Weitere aktuelle Berichte