Freiheit und Fairness erfordern Mut und Selbstverantwortung.
IG-Milch, Februar 2015

Medienberichte

25.06.2016: salzburg.orf.at: Minister verspricht Bauern Hilfe

23.06.2016: badische-zeitung.de: Appell fruchtet: Südbadener kaufen weniger Billigmilch

http://ais.badische-zeitung.de/piece/07/5b/f4/f0/123466992.jpg

Sooo viel Auswahl am Kühlregal Foto: dpa

23.06.2016: agrarheute.com: DMK tauscht Führungsspitze aus Geschäftsführer Josef Schwaiger und Aufsichtsratschef Otto Lattwesen scheiden aus.

22.06.2016: freitag.de: Tanja Busse: Die Masse macht’s?

21.06.2016: kurier.at: “Wir lassen etwas liegen”  Neuer Kammer-Generalsekretär Plank für Strukturreform bei den Molkereien.

21.06.2016: derstandard.at: Landwirtschaftskammer-Chef: Nur weniger Milch hilft gegen Krise

20.06.2016: tt.com: Rupprechter will heiß-kalte Anreize

20.06.2016: blickinsland: SPÖ-Absage an Bauern: Keine Stundung von SV-Rabatt

20.06.2016: trend.at: Bauern-Investitionskredite werden wieder gefördert

19.06.2016: gmx.at: Kartellamt will sich Lage auf dem Milch-Markt anschauen

18.06.2016: topagrar.com: MIV bezieht Stellung zum NDR-Beitrag

17.06.2016: tagesschau.de: Mächtige Molkereien, geschwächte Bauern?

16.06.2016: diezeit.de: Die Milchmaschine, Bericht von Tanja Busse: 1.Teil, 2. Teil, 3. Teil

16.06.2016: diepresse.com: Die verquere Logik des Herrn Rupprechter

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Milchdialog: Kurzfristige Erleichterung, aber keine nachhaltig wirksame Perspektive in Sicht

Der gestrige Milchdialog brachte aus Sicht der Grünen Bäuerinnen und Bauern, der IG Milch und der ÖBV-Via Campesina Austria, Trägerorganisationen der Plattform „Wir haben es satt“, kurzfristig sinnvolle „Notfallsmaßnahmen“, aber keinerlei langfristig sinnvolle Weichenstellung für die existenziell bedrohten Milchbäuerinnen und -bauern in Österreich.
„Maßnahmen zur Liquiditätsüberbrückung können als Rettungsanker für die vielen Bauern und Bäuerinnen dienen, die aufgrund der katastrophal niedrigen Preise am Rande der Zahlungsfähigkeit vorbeischrammen. Was passiert jedoch nächstes Jahr?“, so Clemens Stammler, Landwirtschaftskammerrat und Obmann der Grünen Bäuerinnen und Bauern Oberösterreich.
Dass Minister Rupprechter in seinem Zehn-Punkte-Programm mehr Mittel für das Milchmarketing der AMA und Gelder aus der Ländlichen Entwicklung für die Stärkung des Exports vorsieht, stößt Ernst Halbmayr von der IG Milch sauer auf: „Wir haben kein Absatz- sondern ein Überproduktions-Problem. Wenn Österreichs Milchbäuerinnen und –bauern auch zukünftig nachhaltig qualitativ hochwertige Milch produzieren und davon leben können sollen, müssen wir die produzierte Milchmenge zurückfahren. Beim heutigen Milchdialog hatte es den Anschein, dass fast alle Akteure verstanden haben, dass die Krise ohne Milchmengensteuerung nicht überwunden werden kann. Leider sind dennoch keine Maßnahmen zur Reduktion der Milchmenge vorgesehen worden und man versucht, die Verantwortung auf die EU und die VerbraucherInnen abzuschieben.“
Judith Moser-Hofstadler von der ÖBV-Via Campesina Austria stößt ins selbe Horn: „Investitionsförderungen zur ‚Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit‘ der Betriebe und der Molkereien sind der absolut falsche Weg. Wir können nicht weiterhin auf Wachstum und Intensivierung setzen, während die überschüssige Milch zu katastrophalen Preisen abgesetzt werden muss. Im Gegenteil, wir brauchen Instrumente, die nachhaltige und tiergerechte Produktion fördern und eine funktionierende Mengenbegrenzung.“
Die VertreterInnen der Grünen Bäuerinnen und Bauern, der IG Milch und der ÖBV-Via Campesina begrüßen jedoch ausdrücklich, dass der Milchdialog stattgefunden hat und im Herbst fortgesetzt wird. „Um langfristig wirksame Lösungen und tragfähige Kompromisse zu finden, ist es unerlässlich, dass Bäuerinnen und Bauern mit Handel, Molkereiwirtschaft, politischen EntscheidungsträgerInnen und KonsumentenvertreterInnen an einem Tisch sitzen. Der Milchdialog ist sicherlich ein großer Schritt vorwärts in Richtung einer nachhaltigen und demokratisch legitimierten österreichischen Milchpolitik“.

Rückfragehinweis:
Ernst Halbmayr, IG Milch, 0664- 924 96 35

Auszug aus Milch-Manifest:
Der Schlüssel dazu ist ein Zurückfahren der produzierten Milchmenge. Die Intensivierung der Milchproduktion durch Futtermittelimporte aus Übersee führt zu nicht verkaufbaren Überschüssen, die gleichzeitig die Gesundheit der Kühe gefährdet und damit zur Verschlechterung der Milchqualität führt. Dies zerstört aber auch die Marktpreise in Österreich und Europa und gefährdet die Existenz tausender heimischer Milchviehbetriebe, während gleichzeitig Dumping-Exporte Märkte in anderen Weltregionen zerstören. Genau deshalb ist der Handlungsbedarf so groß und eine neue Gemeinsamkeit kann die Frustration in Zuversicht wenden. Es braucht eine Kursänderung, zum Wohl der MilchproduzentInnen weltweit, der KonsumentInnen, der Umwelt und Tiere. Der Milchdialog soll dafür ein Startpunkt sein.

IG-Milch beim Milch-Dialog im Parlament

Milchdialog im Parlament

IG-Milch beim Milch-Dialog im Parlament

Milch-Dialog im Parlament

IG-Milch beim Milch-Dialog im Parlament

IG-Milch Projektleiter Ernst Halbmayr am runden Tisch

 

 

Berichte zum Milchdialog – runder Tisch

17.06.2016: landwirt.com: Kritik am Ergebnis des Milchdialogs

17.06.2016: medianet.at: Im Milchbottich köchelt es weiter

16.06.2016: newsbuzzters.com: Milchgipfel: 170 Mio-Euro-Rabatt für Bauern bei Sozialversicherung

15.06.2016: puls4.at: Milchbauern kämpfen ums Überleben

07.03.2016: puls4.at: “Wie jetzt? PULS 4 fragt nach” vom 07.03.2016

PULS 4 Infochefin Corinna Milborn spricht mit Landwirtschafts- und Umweltminister Andrä Rupprechter unter anderem über den niedrigen Milchpreis. Wie wirkt sich das für die Konsumenten aus und wie gehen die österreichischen Bauern damit um?

15.06.2016: derstandard.at: Katerstimmung nach Österreichs Milchgipfel

15.06.2016: blickinsland.at: Milchdialog “ohne nachhaltige Perspektive”

14.06.2016: tvthek.orf.at: Pressekonferenz Milchgipfel

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Fernseh- und Radiotipps

27.05.2016: p3tv.at: Milchpreis im Keller – Bauern unter Druck

10.06.2016: p3tv.at: Was bring TTIP der Landwirtschaft?

02.06.2016: br.de: Milchkrise und Hofsterben: Wem hilft die Soforthilfe?

02.06.2016: tvthek.orf.at: ZIB Magazin: Milchbauern unter Druck

02.06.2016: tvthek.orf.at: Niederösterreich heute: Problematische Situation der Milchbauern

02.06.2016: tvthek.orf.at: Vorarlberg heute: Bilanz-Pressekonferenz zur Vorarlberg-Milch

02.06.2016: tvthek.orf.at: Tirol heute: Bauern und die Milchkrise

01.06.2016: tvthek.orf.at: Guten Morgen Österreich: Wie wertvoll ist das “weiße Gold”?

01.06.2016: tvthek.orf.at: OÖ heute: Niedriger Milchpreis

01.06.2016: tvthek.orf.at: Kärnten heute: Weltmilchtag

01.06.2016: tvthek.orf.at: Tirol heute: Milch-Krise

01.06.2016: zdf.de: ZDF heute in Europa: Milchbauern in Österreich

01.06.2016: oe1.orf.at: Ö1 das Journal Panorama zum Thema „Bauernopfer der EU-Landwirtschaftspolitik“

Bei der Diskussion stehen sich Landwirtschaftsminister Rupprechter sowie der grüne Agrarsprecher NAbg. Pirklhuber und der freiheitliche Agrarsprecher NAbg. Harald Jannach gegenüber.

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Presseaussendung zum Weltmilchtag

IG-Milch und Wir haben es satt Plattform:

1. Juni Weltmilchtag – Milchdialog ist eine wichtige Chance Krise zu überwinden

Da sich die Milchkrise stetig und immer weiter zuspitzt, ist der Handlungsbedarf enorm. Die Liberalisierung des Milchmarktes ist ein großer Teil des Problems und weder Bäuerinnen und Bauern, noch Konsumentinnen und Konsumenten sind allein in der Lage nachhaltige Lösungsansätze zu finden. Daher begrüßen wir ausdrücklich die Umsetzung der von mehreren Gruppen eingebrachten Forderung des Milchdialoges. Unter Leitung des zuständigen Ministers Rupprechter kommt es am 14. Juni zu einem gemeinsamen Treffen von MandatarInnen, Bäuerinnen und Bauern, Verarbeitern, Lebensmittelhändlern, Konsumentenvertretern aber auch von zivilgesellschaftlichen Organisationen, die bereit sind, einen konstruktiven Beitrag für vernünftige Lösungen zu leisten. Dies kann nur der Start eines dauerhaften Dialoges sein, der zum einen die verschiedenen Interessen sichtbar macht, aber zum anderen tragfähige und nachhaltig wirkende Kompromisse finden soll. Weiterlesen…

Milch-Manifest

Milch-Manifest präsentiert von IG-Milch, ÖBV (Österreichische Berg- und Kleinbäuer_Innen Vereinigung)- Via Campesina und Grüne Bäuerinnen und Bauern

UnterstützerInnen:

ARGE Schöpfungsverantwortung, ARGE Weltläden, Attac, Bank für Gemeinwohl, EZA Fairer Handel, Fian, Greenpeace, Südwind, Weihbischof Scharl, Welthaus Graz, Welthaus St. Pölten

Unterzeichne auch Du das Milch-Manifest!

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Medienberichte

31.05.2016: schweizerbauer.ch: Milch: „Flagschiff ist Sanierungsfall“

31.05.2016: salzburg.orf.at: Milchpreis: Bauern stellen auf „bio“ um

31.05.2016: topagrar.com: Weltmilchtag: Schultes Appelle und wie die Opposition reagiert

31.05.2016: boerse-social.com: Auer zum Weltmilchtag: “Unsere gentechnikfreie Milch hat Sonderstatus”

31.05.2016: n-tv.de: Der Konsument kann den Bauern nicht helfen

31.05.2016: topagrar.com: Schmidts Security behindert Journalisten

31.05.2016: swr.de: Halbnackter Protest am Deutschen Eck

30.05.2016: trend.at: Milchkrise: Schluck um Schluck ins Verderben?

30.05.2016: news.at: IG Milch für Mengenreduktion gegen den Preisverfall

30.05.2016: boerse-social.com: IG-Milch und Wir haben es satt Plattform: 1. Juni Weltmilchtag – Milchdialog ist eine wichtige Chance Krise zu überwinden

30.05.2016: kurier.at: Weniger Milch, bitte

30.05.2016: derstandard.at: Preiskrise: Europas Milchbauern müssen Produktion drosseln

30.05.2016: derstandard.at: Kommentar von Johanna Ruczika: Milchmarkt – bitte keinen Kuhhandel

30.05.2016: diepresse.com: Milchgipfel für Bauern in Österreich

30.05.2016: tt.com: IG Milch für drastische Mengenreduktion gegen Preisverfall

30.05.2016: tt.com: Wie Deutschland seinen Milchbauern helfen will

30.05.2016: neues-deutschland.de: Milchpreise töten immer schneller

30.05.2016: salzburg.orf.at: Niedriger Milchpreis: Traktorverkauf leidet

30.05.2016: topagrar.at: Intransparente Milchpreis-Gestaltung

30.05.2016: suedeutsche.de: Eine neue Milchquote darf kein Tabu sein

30.05.2016: berliner-zeitung.de: Kommentar zur Milchkrise Es geht um mehr als nur Milch, es geht um unsere Zukunft

30.05.2016: hessenschau.de: Soforthilfe für Milchbauern

30.05.2016: rtlnord.de: Protestaktion im Wangerland: Bauern nehmen Milchbad

29.05.2016: ots.at: Pirklhuber zu Schultes: „Regional, Saisonal und Bio ist die Alternative zur Agrarindustrie!“

29.05.2016: orf.at: Schultes appelliert an Bauern, weniger Milch zu produzieren

29.05.2016: blickinsland.at: VÖM verlangt Bekenntnis zu heimischer Qualität

29.05.2016: meinbezirk.at: Der Schutz kleinbäuerlicher Strukturen

27.05.2016: blickinsland.at: Seit Quotenende: Milchbauern steigerten um 3,8 %

27.05.2016: elite-magazin.de: Bauernverbände aus DE, CH, AT und LIE gegen staatliche Mengenregulierung

27.05.2016: europeanmilkboard.org: Die Milchmenge muss runter!

27.05.2016: schweizerbauer.ch: Milchgipfel:4 Teilnehmer fordern 75 Rp./kg

26.05.2016: ots.at: TIROLER TAGESZEITUNG “Leitartikel” vom 27. Mai 2016 von Peter Nindler “Bauer sucht Chancen”

24.05.2016: ots.at: LK Steiermark: Situation für Milchbauern ist dramatisch

24.05.2016: nachrichten.at: “Lange halten wir nicht mehr durch” Milchviehbetrieb in Windhaag bei Perg

21.05.2016: tvthek.orf.at: ZIB1: Kritik an unfairen Milchpreisen

 

Pressemitteilung der IG-Milch

IG-Milch – Untätigkeit verschärft Milchkrise
18.05.2016

Katastrophale Auswirkungen hat die steigende Überproduktion im Milchbereich auf Europas Milcherzeuger. „Durch falsche Beratung und falsche Weichenstellungen – wie Staffelpreise in den Molkereien und Investitionen für neue Kapazitäten, reagieren die Milcherzeuger auf sinkende Preise mit Mehrproduktion. Trotz aller Aufrufe von uns an die Verantwortlichen in Politik und Molkereiwirtschaft gibt es keine Initiative diesen Teufelskreis zu durchbrechen.“, so Ewald Grünzweil, Obmann der IG-Milch.

Die Unfähigkeit falsche Entscheidungen, wie das Abschaffen der Milchquote zu korrigieren und die Uneinigkeit bei Bauern und Molkereiverantwortlichen, führten zur schwersten Krise des Milchsektors. Das deprimierende wirtschaftliche Umfeld führt zu tausenden Betriebsaufgaben und zur Vernichtung von unzähligen Arbeitsplätzen. Der finanzielle Schaden für viele Betriebe ist nicht mehr gutzumachen und unter diesen Rahmenbedingungen gibt es auch keine Zukunftsperspektiven. Alle vorgeschlagenen Maßnahmen wie Ausdehnung der Lagerhaltung, Liquiditätsbeihilfen und Notkredite sind nicht geeignet den Irrsinn zu beenden und ist eine sinnlose Vernichtung von Steuergeld. Anfang April diesen Jahres hat die IG-Milch am ersten Jahrestag des Auslaufens der Milchquote ein Milch-Manifest präsentiert, dass von immer mehr gesellschaftlichen Gruppierungen unterstützt wird.

„Wir fordern daher die sofortige Umsetzung der wichtigsten Punkte des Milch-Manifestes, wie Einführung einer Marktbeobachtungsstelle mit Durchgriffsrecht, sowie eine Ökologisierung der Milchproduktion in Österreich. Der jetzige Weg der Intensivierung macht die Preise kaputt, die Kühe krank und verschlechtert die Qualität der Milch. Wir drohen damit das größte Kapital zu verspielen, das die österreichischen KonsumentInnen noch einen hohen Preis zahlen für österreichische Milchprodukte. Dieses Geld kommt jedoch nicht bei den Bäuerinnen und Bauern an, sondern ein großer Teil der Wertschöpfung wird verwendet, um die zu viel produzierte Milch im Ausland de facto zu verschenken. Dabei werden auch die Märkte in diesen Regionen zerstört. Die Argumente, dass Österreich allein nichts machen kann, sind falsch und spielen den Krisengewinnern im Verarbeitungsbereich, im Exportwesen und im Lebensmittelhandel in die Hände. Wir als IG-Milch haben auch den Glauben verloren, dass die derzeit Verantwortlichen die uns in diese Krise geführt haben, Lösungskompetenz besitzen. Daher fordern wir einen Neubeginn in Form eines Milchdialoges oder runden Tisches, wo ohne ideologische Enge ein zukunftsträchtiges Modell der Partnerschaft zwischen nachhaltiger Landwirtschaft und KonsumentInnen begründet wird“, so der dramatische Appell von Ewald Grünzweil, Obmann der IG-Milch.

Falls keine geeigneten Maßnahmen ergriffen werden, ist es nur eine Frage der Zeit, dass auch in Österreich der Milchpreis unter 20 Cent fällt. Die daraus entstehenden Folgen sind in ihrer Dramatik nicht vorstellbar und eine Bankrotterklärung der zivilisierten Gesellschaft.

Rückfragehinweis:

Ewald Grünzweil
0664/2023869

Medienberichte

21.05.2016: orf.tvthek.at: Kritik an unfairen Milchpreisen

21.05.2016: nachrichten.at: Berglandmilch schiebt Soja aus Südamerika Riegel vor

19.05.2016: spiegel.de: S.P.O.N. – Im Zweifel links: Markt, Macht, Milch Die Bauern stecken in der Krise. Aber auf dem Land herrscht Stille. Höfe sterben leise. Über eine vergehende Kultur und die Schönheit der Kühe.

18.05.2016: Kronen Zeitung

Krone_18.05.2016

 

 

 

 

 

 

18.05.2016: kamen-web.de: Das immense Leid der Milchkühe: Die fatalen Nebenwirkungen von Milch als Ramschware

18.05.2016: derstandard.at: Deutsche Milchbauern wollen 30 Cent pro Liter nicht erzeugter Milch

18.05.2016: kleinezeitung.at: Nach Milchpreisverfall liegen in Österreich die Nerven blank

18.05.2016: diepresse.com: Die Milch und das Gesetz der Schwerkraft

17.05.2016: salzburg.com: Milchpreis im Sinkflug – Politik gegen Milchquoten

17.05.2016: diepresse.com: Deutschland: Weniger als 20 Cent für einen Liter Milch

17.05.2016: br.de: Mediathek: niedriger Milchpreis

17.05.2016: orf.at: ZIB 1- 19.30Uhr: Meldungsblock: Preisverfall der Milch geht weiter

15.05.2016: infosperber.ch: EU-Milchschwemme schadet Bauern in Afrika

13.05.2016: medianet.at: „TTIP wird Qualität nicht steigern”

12.05.2016: agrarheute.com: Das zahlten 15 führende EU-Molkereien im März für die Milch

12.05.2016: ndr.de: Milchpreis: Bauern kämpfen gegen eigenen Verband

12.05.2016: bauernzeitung.at: Milchdialog soll Ausweg aus der Krise aufzeigen

11.05.2016: nachrichten.at: Trotz Preisverfalls wird weiter zu viel Milch erzeugt

11.05.2016: agrarheute.com: Andienungspflicht vor dem Aus: Das plant die Politik

11.05.2016: blickinsland.at: Druckkochtopf Milchmarkt brodelt weiter

11.05.2016: landwirt.com: So gehen die Molkereien mit den Mehrmengen um

11.05.2016: blickinsland.at: Jungbauern beim Papst in Rom

11.05.2016: milch-agrarnews.blogspot.co.at: Die Flucht der Milchbauern nach vorne – 1000 Kühe in einem Stall

11.05.2016: milch-agrarnews.blogspot.co.at: Milchproduzent gibt auf und schafft 240 Kühe ab

11.05.2016: sueddeutsche.de: “Harnstoff gehört aufs Feld” Josef Feilmeier über gut ernährte Kühe. Sie sind mehr als Milchproduktionsmaschinen. Interview von Tanja Busse

11.05.2016: sueddeutsche.de: Überdosis im Stall Bericht von Tanja Busse

10.05.2016: elite-magazin.de: Neues Lebendvieh-Schiff transportiert bis zu 20.000 Rinder

10.05.2016: Landwirt Ausgabe 10: Landwirt Titelblatt

10.05.2016: landwirt.com: Überproduktion: Richtungswechsel der GAP notwendig

09.05.2016: bauernzeitung.ch: Dänemark: Immer mehr Betriebe bankrott

09.05.2016: shz.de: Warum männliche Kälber in SH nur ein Abfallprodukt sind

09.05.2016: topagrar.at: NÖM und Berglandmilch: Bald kein Soja mehr aus Übersee

09.05.2016: landwirt.com: Landwirtschaft und Lebensmittelhandel: Ein Rewe-Manager im Interview

07.05.2016: bauernzeitung.ch: System krankt am Vollzug

07.05.2016: blickinsland.at: Parlamentsparteien werden “Milchdialog” einsetzen

06.05.2016: br.de: Faire Milchlieferanten: Unterlieferung statt Überproduktion

04.05.2016: noen.at: “Eine schlechte Zeit für Bauern”

04.05.2016: landwirt.com: Naturland kritisiert Aldi für Ramschpreise bei Milch

04.05.2016: bauernzeitung.at: Auer: Schwierige Situation auf Agrarmärkten durch konkrete Maßnahmen abfedern

04.05.2016: bauernzeitung.at: Milch – Preise fallen, Anlieferung steigt

03.05.2016: tt.com: Milchgeld für Bauern sinkt auf 27,3 Cent

03.05.2016: faz.net: Die billige Milch: Keiner hat die Absicht, zehntausende Bauern in den Ruin zu treiben. Und doch geschieht es.

03.05.2016: arena.info.com: Agrar-Gewerkschaft schüttete 4.000 Liter Milch weg

02.05.2016: tvthek.orf.at: ZIB2: Was bringt TTIP?

02.05.2016: m.welt.de: Aldi senkt den Milchpreis um ein Viertel

02.05.2016: spiegel.de: Überangebot: Discounter senken Milchpreis um mehr als 20 Prozent

02.05.2016: sueddeutsche.de: Discounter senken Milchpreise um fast ein Viertel

02.05.2016: ksta.de: Sinkende Preise Bergische Bauern bewerben „Die faire Milch“

02.05.2016: bauernzeitung.at: Rupprechter, Auer und Schultes präsentierten Maßnahmenpaket zur Frost-Katastrophe

02.05.2016: lko.at: Schultes: Nach Frostkatastrophe – Kosten senken, um überleben zu können

01.05.2016: suedeutsche.de: Realität der TTIP-Verhandlungen übertrifft die dunklen Ahnungen noch

27.04.2016: bauernzeitung.ch: Übervolle Euter: Kassensturz sorgt für Emotionen

26.04.2016: sfr.ch: Kühe leiden an Viehschauen für «Schönheitsideale»

12.04.2016: swr.de: Melken für den Weltmarkt Milchexporte und ihre Folgen

 

Medienberichte

30.04.2016: meinbezirk.at: Die Vernebelungstaktik in der Landwirtschaft

29.04.2016: blickinsland.at: “Nur zu produzieren ist nicht mehr zeitgemäß”

29.04.2016: landwirt.com: Viele EU-Agrarpolitiker wollen Begrenzung für Milch

DasKonzernmacht brechen! Attac Ausmaß der wirtschaftlichen Machtkonzentration hat ungekannte Dimensionen erreicht. Ein kritischer Blick auf Systeme, Strukturen und eine Politik, welche die Macht der Konzerne einzementiert, ist unerlässlich.
Das neue Attac-Buch „Konzernmacht brechen!“ zeigt, wer Reichtum und Ressourcen kontrolliert, wie Konzerne politische und gesellschaftliche Prozesse beeinflussen und wie demokratische Handlungsspielräume eingeengt werden. Es verdeutlicht das Ausmaß wirtschaftlicher Machtkonzentration anhand ausgewählter Fallanalysen und bietet einen Überblick über die Gegenstrategien sozialer Bewegungen.

28.04.2016: kleinezeitung.at: Milchbauern: Protest gegen den EU-Kurs

28.04.2016: kurier.at: Bauern treibt Angst um: Unterschriften gegen TTIP

28.04.2016: agrarheute.com: EU-Agrarausschuss fordert Rückkehr zur Milch-Mengenregelung

28.04.2016: emb: Muss – Kann – Darf Europa Afrika ernähren?

28.04.2016: ots.at: Kampagne “Bauern und Bäuerinnen gegen TTIP” zeigt: Widerstand in der Landwirtschaft gegen TTIP und CETA wächst

28.04.2016: trend.at: Globalisierungskritiker: Bauern stellen sich auf gegen TTIP

28.04.2016: kleinezeitung.at: Milchbauern: Protest gegen den EU-Kurs

28.04.2016: neues-deutschland.de: In den USA formiert sich Widerstand gegen TTIP

28.04.2016: de.sputniknews.com: Freihandel EU-Kanada CETA: Belgisches Regionalparlament blockiert Abkommen

28.04.2016: heise.de: Scheitert TTIP an Österreich?

27.04.2016: blickinsland.at: Situation auf Agrarmärkten “unhaltbar”

27.04.2016: abendblatt.de: Edeka-Chef: Milch wird verramscht

26.04.2016: wirtschaft.com: Handel fühlt sich nicht verantwortlich für Preismisere der Landwirte

26.04.2016: topagrar.com: EU-Milchmenge: Wer legt am stärksten zu?

26.04.2016: topagrar.com: EU: Sondersitzung Milch gefordert

26.04.2016: deutsche-wirtschafts-nachrichten.de: Britisches Gutachten: Vernichtendes Urteil über TTIP

Vom Glück der Kühe Naturgemäße Rinderzucht: ein Film von Bertram Verhaag im Auftrag vom FIT:  TRAILER

April-Ausgabe DLZ-Agrarmagazin: Zum Ziitat des Monats wurde ein Ausspruch vom IG Milch-Frontmann zur Milchmarktkrise

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Brief von ÖBV-Obfrau Christine Pichler-Brix

Liebe IG-MilchbäuerInnen und -bauern!

Leider konnte ich bei eurer Aktion in Wien nicht dabei sein.
Ich hab mir grad die Fotos davon angesehen und kann euch nur gratulieren! Danke für diesen wundervollen, kreativen Einsatz im Sinne der bäuerlichen Landwirtschaft, des Erhalts von sinnvollen Arbeits- und Lebensplätzen auf dem Land,…
Ich freue mich auch sehr über die Zusammenarbeit unserer Vereinigung mit euch!
Weiterhin viel Phantasie und Mut zu einem entschiedenen, kraftvollen und leidenschaftlichen Einsatz für uns Bäuerinnen und Bauern und für Ernährungssouveränität, die ein gutes Leben für alle Menschen auf diesem Planeten im Zentrum hat.
Herzliche Grüße, Christine Pichler-Brix (ÖBV-Obfrau)

 

A faire Milch läuft LINZ MARATHON

A faire Milch war dieses Wochenende beim Linz-Marathon dabei!

Wir danken Keplinger Bernhard und Helene Manzenreiter recht herzlich für Ihr Engagement!

Bild: Fotostudio Eder

 

Berichte zum Milch-Manifest

31.03.2016: www.eza.cc: Milch-Manifest: Ein Jahr nach Abschaffung der Milchquote zeigt das Milch-Manifest Wege aus der Krise auf.

31.03.2016: www.attac.at: Attac unterstützt bäuerliches Milch-Manifest

31.03.2016: www.fian.at: FIAN unterstützt bäuerliches Milch-Manifest: Überproduktion und Exportoffensive bedrohen Recht auf Nahrung

31.03.2016: www.graz.welthaus.at: Milchbauern protestieren mit Manifest: ”Politisch gewollte Überproduktion” und sinkende Milchpreise bedrohen ihre Existenz

MILCHKRISE: WIR ALLE SIND BETROFFEN!

Vor einem Jahr war es soweit: Die Milchquote, die Mengenvereinbarung zwischen Bauern und Bäuerinnen und Molkereien, wurde zum 31. März 2015 abgeschafft. Seitdem ist auch die Milchproduktion auf dem freien Markt. PolitikerInnen und Molkereien sprachen von einem notwendigen Schritt und fantasierten, dass die Märkte aufnahmefähig und stabil seien. Bäuerinnen und Bauern, Umwelt- und EntwicklungsexpertInnen betrachten die Situation mit großer Sorge.

Hinsichtlich Wertschöpfung und Beschäftigung ist die Milchproduktion in Österreich der wichtigste landwirtschaftliche Bereich. Bedingt durch Klima und Topographie gibt es in Österreich einen hohen Grünlandanteil. Da Gras nur durch Wiederkäuer verwertet werden kann, ist die Milchwirtschaft nicht nur für Bäuerinnen und Bauern von so großer Bedeutung. Jahrhundertelang war unsere Landwirtschaft durch kleinstrukturierte Betriebe geprägt. Diese Betriebe verfütterten ausschließlich oder hauptsächlich das eigene Gras. Seit einigen Jahrzehnten hat sich das dramatisch gewandelt. Die Weichen wurden von den landwirtschaftlichen Interessensvertretungen, deren Bildungsinstituten und von den Molkereibetrieben auf Wachstum und Intensivierung gestellt. Gleichzeitig werden kleine extensive Betrieb systematisch benachteiligt: durch schlechtere Milchpreise, schlechtere Abholmodalitäten der Milch durch die Molkereien, Benachteiligung bei Förderungen und anteilig höheren Abgaben. Weiterlesen…

Milch-Manifest unter großem Rummel präsentiert

Breites Bündnis mit der Gesellschaft aus der Taufe gehoben

Bei einer Aktion vor dem Haus der Europäischen Union wurde eine Petition an den EU-Agrarkommissar übergeben.

Kernforderungen an den EU-Agrarkommissar sind:

– keine weiteren Gelder für Export oder Einlagerungen verwenden,
– keine EU-Gelder für Investitionen bereitstellen, die zusätzliche Produktionskapazitäten schaffen.

Brief an den Agrarkommissar der Europäischen Union Phil Hogan

Bei der Aktion am Friedrich-Willhelm-Raiffeisen-Platz (Sitz der VÖM) wurde nachstehendes Forderungspapier übergeben:

Kernforderung an die VÖM: Reduzierung der Milchmenge durch gemeinsame Initiative zwischen MilcherzeugerInnen und Verarbeitungsbetrieben

Brief an VÖM

UnterstützerInnen des Milch-Manifests: Arge Weltläden, Attac, Bank für Gemeinwohl, EZA Fairer Handel, Fian, Greenpeace, Südwind, Weihbischof Scharl, Welthaus Graz

Milch-Manifest

 

Bilder zur Aktion:

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noch mehr Bilder unter: dropbox

 


Weitere aktuelle Berichte