INTERVIEW auf NÖN

mit „A faire Milch“-Frontmann Ernst Halbmayr: „Ideen bestehen weiter“

„A faire Milch“-Frontmann Ernst Halbmayr aus St. Peter klärt im NÖN-Gespräch auf, warum das Ende der mit dem Staatspreis für Marketing ausgezeichneten Marke gekommen ist.

Von Peter Führer. Erstellt am 05. August 2020 (05:12)

NÖN: Sie standen von Anfang an an der Spitze der Marke „A faire Milch“. Warum kommt es nun zum Ende der Marke?

Ernst Halbmayr: Die Aktion würde schon weiter Sinn machen, aber man muss die Realität zur Kenntnis nehmen. Der Kern der Marke war, dass Bauern für einen fairen Milchpreis Werbung machen. Dazu haben wir die rot-weiß-roten Kühe und die bekannten Werbetafeln ins Leben gerufen. Für die Marketing-Kampagne erhielten wir 2006 den Staatspreis für Marketing. Erfreulich ist, dass die Aktion auch in anderen Ländern zum Vorbild genommen wurde. Es haben sich in den vergangenen Jahren aber aufgrund negativer Konsequenzen immer weniger darübergetraut, sich zu beteiligen. Weil alle, die kritisiert haben, das zu spüren bekommen haben.

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